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Betrüger im Studium – wie damit umgehen?

d;je3lan


Wobei es sich vielleicht lohnt, sich die Fachschaft vorher mal anzuschauen. Wenn das Spicken solch System in dem Semester hat, dann vielleicht auch in dem Studiengang und da könnte es sein, dass die FS genauso drauf ist.

Trotzdem, wenn sie an alle FS-Mitglieder schreibt, steigt die Chance, dass jemand von ihnen Handlungsbedarf sieht.

E]iXs1hZoernc8hen


Ich würde es selbst nicht machen,wäre ich in der Lage.

Aber wenn man sich stark benachteiligt fühlt und es einen ärgert,wieso nicht.

Wieso Rücksicht nehmen auf Fremde,die sich nicht anstrengen und besser wegkommen weil sie betrügen.

E}llae71


Naja, wenn denn schon diese Petzerei sein muss, kann man es aufgrund seiner ehrlichen und geradlinigen Einstellung auch direkt und persönlich beim Dozenten tun. Es bleibt dann im eigenen Ermessen, ob Namen genannt werden.

Und ja, sowas kann ein Eigentor werden – aber fiese Hintenrumaktionen sprechen auch nicht gerade von edler Gesinnung, oder?

gvauloTisxe


Diese "Spickzettel" bestehen übrigens teilweise aus sämtlichen Unterlagen des Semesters inkl. Übungsaufgaben mit Lösungswegen, die mit dem Handy abfotografiert und auf dem Klo nachgelesen werden. Besondere Leistung steckt da nicht immer dahinter.

Liebe Güte. Umwieviel weltfremder als wir simplen Lehrer sind denn Dozenten, wenn sie sich vor dem Klogang NICHT das Handy abliefern lassen? Und bitte auch das Zweithandy? Per Whatsapp kontrollieren, ob der klogängige Kandidat gerade online ist? – Und wenn sie es dann noch schaffen: Respekt. Für genau diese Arbeit /Prüfung. Im Abschluß funktioniert dann alles nicht mehr.

Plagiate...ja. Ich kenne mich im heutigen Unibetrieb nicht aus, aber ich behaupte einfach mal, wenn Dozenten so blöde sind, dass sie verdächtige Textzeilen oder -absätze nicht durch die diversen Suchmaschinen jagen, haben sie es nicht anders verdient. So einfach, wie man spicken oder plagiieren kann, so einfach ist es, drauf zu kommen.

Wenn man als Dozent da eine Quote abzuliefern hat, macht man offensichtlich beide Augen zu. Blöd für die Freundin des TE, aber die Ehre, alles alleine geschrieben und gelernt zu haben, kann sie sich ganz alleine an die Mütze heften.

EPishoJernuchen


Andererseits kann es ihr egal sein und vielleicht wird auch einer dabei erwischt.

Ich würde es selbst nicht tun an ihrer Stelle.

N+uraDrihyxon


Dieses Messen mit zweierlei Maß ist doch zum Kotzen. Petzen! Petzen? Sind wir hier im Kindergarten? Wenn mehr oder weniger offen gesagt wird, dass Ellbogenmentalität einen im Leben weiter bringt, dieses sogar bis zu einem gewissen Maß verteidigt wird, dann ist es ebenso in Ordnung, solchen Leuten vor den Karren zu Ka**en. Ellbogenmentalität funktioniert in viele Richtungen und kann eben auch gegen ein verwendet werden. ;-) Immerhin mag es passieren, dass man sich mal um den gleichen Job bewirbt und dann einen Nachteil hat.

Davon mal ganz abgesehen stimme ich der Aussage, dass ein guter Spickzettel einprägsamer ist als manche konventionelle Lernerei, zu. Ich habe wenige Male im Leben gemeint einen Spickzettel zu brauchen. Gebraucht habe ich sie dann letztendlich aber doch nicht.

Trotzdem glaube ich nicht, dass man ewig spicken kann. Irgendwann reicht das nicht mehr aus und dann muss man eben beweisen, dass man es kann oder fliegt raus.

k\leine1r_d"rachenustyern


Diese "Spickzettel" bestehen übrigens teilweise aus sämtlichen Unterlagen des Semesters inkl. Übungsaufgaben mit Lösungswegen, die mit dem Handy abfotografiert und auf dem Klo nachgelesen werden. Besondere Leistung steckt da nicht immer dahinter.

Kommt natürlich auf das Studium an, aber in den Geisteswissenschaften z.B. bringt das Null.

Und wenn man nicht kapiert hat , worum es geht, nutzt einem das auch nichts, schließlich kann man ja nicht alle 2 Minuten aufs Klo rennen.

Warum man sich an der Uni immer noch so verhält, verstehe ich nicht. :|N Dann soll man das mit dem Studium eben lassen, wenn man nichts lernen will... %-|

Naja, ich denke nicht, dass der Sinn eines Studiums heute noch viel mit Wissensdurst zu tun hat :(v . Das ist einfach eine Voraussetzung um viele Berufe danach ergreien zu können, die junge Menschen so schnell wie irgendmöglich zu absolvieren haben. Dazu auch noch total verschult mit Anwesenheitspflicht etc. pp... ne, mit dem ursprünglichen Sinn eines Studiums hat das nicht mehr viel zu tun, finde ich.

mKnexf


somit am Ende tlw. bessere Noten erreichen als sie, die sehr viel lernen muss und nie betrügt.

Ihre schlechteren Noten werden nicht besser, wenn die anderen auch schlechtere Noten bekommen. Es würde auch einen späteren Arbeitgeber nicht interessieren, dass die anderen eigentlich schlechter waren als sie. Trotzdem kann ich verstehen, dass einen rationales Denken in so einer Situation nicht wirklich befriedigt. Mich würds auch ankotzen.

Diese "Spickzettel" bestehen übrigens teilweise aus sämtlichen Unterlagen des Semesters inkl. Übungsaufgaben mit Lösungswegen, die mit dem Handy abfotografiert und auf dem Klo nachgelesen werden. Besondere Leistung steckt da nicht immer dahinter.

Find ich auch schon eine härtere Nummer, als n kleiner Zettel in der Tasche mit den wichtigsten Dingen drauf :-/

Ich würd auch nicht petzen, weils beim Dozenten nicht soo gut ankommen könnte. Verwerflicher als betrügen find ichs aber auch nicht. Also wenn es sie befreit – nur zu. Wenn sie eine der wenigen ist, die nicht spicken, sollte ihr aber klar sein, dass ihre Kommilitonen sie ggf. als Petze identifizieren und das nicht sooo nett von ihr finden.


Das solche Leute im Job garantiert scheitern habe ich übrigens anders erlebt. Sie haben es schließlich lange genug perfektioniert, sich um kritische Aufgaben herumzulavieren.

J8anx74


Frage mich gerade, wieso es (z.B. hier) einen moralisch verwerflichen Anstrich zu haben scheint, wenn man lediglich verlangt, dass korrekt und regelkonform gehandelt wird und überlegt, Leute, die dies in großem Stil missachten, "anzuzeigen". Ich fände z.B. eine anonyme Mail, in der das alles geschildert wird, keineswegs verwerflich. Wer sich vorsätzlich falsch verhält, muss sich doch nicht über Konsequenzen dessen wundern. Jeder kann sich entscheiden ob er schummeln will oder nicht, und jeder weiss, dass es verboten ist und zum nicht-bestehen einer Prüfung führen kann.

c1hi


Ich fands in der Berufsschule schon immer schlimm, wenn die ganze Klasse betrogen hat. Ich hab mir den Arsch aufgerissen, wochenlang auf eine Arbeit gelernt wie eine Bekloppte (Motorentechnik zB, was hab ich meine Kollegen im Fachbereich genervt, um endlich alles berechnen zu können) und ich bekam auch meine 1. Aber der Rest der Klasse hatte sich die Arbeit vom Pult gezockt, kopiert, und ebenfalls 1en geschrieben. Klar, wenn man alle Fragen schon kannte... einziger Kommentar vom Lehrer: oh, na da war die wohl zu leicht. %-| Teilweise haben die Leute während den Arbeiten ihre Fachbücher rausgeholt... Da soll mal jemand, der wirklich hart arbeiten musste, um einigermaßen mithalten zu können, ruhig bleiben.

HBanqnahWxe


Wie sagen die Therapeuten immer so schön? "Bleib bei dir!".

Guck nicht ständig, was alle anderen machen oder nicht machen, machen sollten oder müssten oder nicht dürfen, konzentriere dich auf DICH und das was DU möchtest. Das ist das einzige was du beeinflussen kannst. Deine Freundin möchte gute Noten? Dann soll sie Lernen oder eben mitschummeln.

Das Leben ist voller Ungerechtigkeiten und das Studium ist eine gute Zeit damit anzufangen, das zu akzeptieren. Im Berufsleben werden diejenigen Schummler, die es aus Unfähigkeit für echte Leistung getan haben, Probleme kriegen, und diejenigen Schummler, die es aus Faulheit getan haben, werden sich plötzlich anstrengen müssen.

Aber wenn man erstmal arbeitet gibt es auch Leute, die sich irgendwie durchmogeln, die andere ihre Arbeit machen lassen usw. So ist das halt. Durchatmen, sich auf sich selbst konzentrieren und weiter geht's.

EWdlih


Liebe Güte. Umwieviel weltfremder als wir simplen Lehrer sind denn Dozenten, wenn sie sich vor dem Klogang NICHT das Handy abliefern lassen? Und bitte auch das Zweithandy?

Und das Dritthandy? Wie kontrolliert man denn als Lehrer/Dozent, wie viele Handys ein Student bei sich oder irgendwo deponiert hat? Die meisten Schüler, die ich kenne, geben zu Beginn einer Prüfung brav ein Handy ab und haben irgendwo ein zweites versteckt. Führt ihr Leibesvisitationen durch?

Per Whatsapp kontrollieren, ob der klogängige Kandidat gerade online ist?

Was voraussetzt, dass man als Lehrer die Handynummer kennt (wer ist so doof und gibt die Nummer des Spickhandys an seinen Lehrer weiter? ???) und es überhaupt nötig ist, fürs Spicken online zu gehen (was bei abfotografierten Unterlagen z.B. nicht der Fall ist).

gmaul3oise


Stimmt natürlich. Bin vom durchschnittlichen Schüler bzw. Studenten ausgegangen, die halten normalerweise jeden Ü30 für zu blöde, auch nur ein Festnetztelefon korrekt zu benutzen. ;-D

E%dlcih


;-D ;-D ;-D

DLumaxl


bruma

Wie gelangt man zu dieser Gelassenheit, wenn man das Gefühl hat, man sei der einzige ehrliche Mensch weit und breit?

Da wird sie sich tatsächlich auf sich konzentrieren müssen und die Betrüger aus ihren Gedanken streichen. Sie kann es auch melden. Sollte es aber tatsächlich so weit verbreitet sein und wenn es sich um eine kleine (Privat?)Uni handelt, wird sie das aber vielleicht noch mehr frustrieren, da dann wahrscheinlich wirklich nichts passieren wird, weil es wohl bekannt ist und toleriert wird.

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