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Kompletter Neuanfang nach Studium

l_o*veaAblex<3


Respekt Aiyana :)^ :)_ ich hoffe, so rede ich in ein paar Jahren auch

sUan!deuxmel


hm.. ich kenne dieses "da läuft was falsch"-Gefühl. Aber gerade mit einem Abschluss in Wiwi/BWL hat man doch die Möglichkeiten, in so ziemlich allen Branchen zu arbeiten.

Vom Kindergarten über die Baubranche und Forschungseinrichtungen bis zu Stiftungen und NGOs haben sie alle Verwaltung, Marketing und Kassenbestände ;-)

KVlett,erpf`lanuze8x0


Vom Kindergarten über die Baubranche und Forschungseinrichtungen bis zu Stiftungen und NGOs haben sie alle Verwaltung, Marketing und Kassenbestände ;-)

Ja aber was ist wenn sie eben nicht im marketing, verwaltung oder Kasse arbeiten will? Was bringt es ihr in irgendwo zu arbeiten, wenn sie da doch nur den Wirtschaftskram machen muss, wenn sie darauf keine Lust hat? Also selbst wenn sie in ner Beirbrauerei arbeitet oder beid er Nasa wird sie weder Bier brauen noch Astronautin werden, sondern den Wirtschaftskram als Wiwi machen.

dEkesxt


clea, als Wiwi-Kollege (eine seltene Spezies hier im Forum ]:D ):

Ich denke du musst dir bewusst werden was genau du machen willst. Oder du wirst dir nicht bewusst und lässt dich "treiben" und siehst einfach mal was dir gefällt.

Aber du hast den großen Vorteil für alle möglichen Richtungen ganz gut qualifiziert zu sein. Man muss mit einem BWL-Studium ja nicht zwingend im Marketing oder im Audit arbeiten.

Ja aber was ist wenn sie eben nicht im marketing, verwaltung oder Kasse arbeiten will? Was bringt es ihr in irgendwo zu arbeiten, wenn sie da doch nur den Wirtschaftskram machen muss, wenn sie darauf keine Lust hat?

Genau das stimmt halt nicht! Keineswegs kann man als Wiwi nur im Marketing, Verwaltung oder der Kasse arbeiten.

Das lässt sich etwas schwer in Worte fassen, aber du kannst ja fast in allen Branchen so im "Referenten-Bereich" anfangen.

Eine Bekannte mit VWL-Abschluss zB arbeitet bei einer Firma, die sehr nahe am BMZ steht und arbeitet quasi raus wie die Bedingungen in Schwellenländern sind und ob das Umfeld praktisch stabil genug ist um Deutsche Unternehmen dort anzusiedeln. Ist schwer zu erklären, bringt sie aber weit rum in der Welt und so gar nix mit Verwaltung oder so zu tun ;-)

d8ke&sxt


Was ich damit va sagen will:

Mich wundert das ein bisschen wo du sagst dass du auch schon viele Praktika gemacht hast, dann weißt du doch eigtl wie der Hase läuft.

Wen intressiert bei den meisten Sachen was du Studiert hast, bzw va was du gelernt hast? Keinen Menschen, 95% davon ist eh bullshit.

Wenn du Spieltheorie kennst, dann ist das mehr ein signalling-game. Du studierst und schreibst gute Noten, damit du ein Signal sendest dass du smart bist. Und das ist das was Firmen wollen, alles andere lernst du eh schnell.

Und wie gesagt damit stehen dir doch alle Wege offen, daher finde ich deinen Titel "Kompletter Neuanfang" ziemlich falsch.

P.S.: Mein Studium ödet mich auch an, eigtl hasse ich es sogar. Aber ich studiers halt jetzt zu Ende und weiß dann eh dass ich den ganzen nutzlosen shit nicht mehr brauche :-D

s1andeuxmel


Ja aber was ist wenn sie eben nicht im marketing, verwaltung oder Kasse arbeiten will? Was bringt es ihr in irgendwo zu arbeiten, wenn sie da doch nur den Wirtschaftskram machen muss, wenn sie darauf keine Lust hat? Also selbst wenn sie in ner Beirbrauerei arbeitet oder beid er Nasa wird sie weder Bier brauen noch Astronautin werden, sondern den Wirtschaftskram als Wiwi machen.

Sicherlich gibt es Grenzen. Ein Arzt wird man so nicht. Aber man kann sich innerhalb einer Branche spezialisieren. Ich kenne einen Bankkaufmann, der mittlerweile in Chile Pflanzen für einen Pharmakonzern anbaut – angefangen in der Verwaltung, Einarbeitung in die Projektarbeit "Anbau" und dann schließlich eigenverantwortlicher Anbau.

Berufliche Umorientierungen sind seltenst Selbstläufer (egal wann) – aber ich bleibe dabei: mit einem Abschluss in Wirtschaft ist es einfacher, als mit einem Abschluss in Politik und Kunst ins Investmentbanking einsteigen zu wollen.

c;lfeabHeg"innt


Vielen Dank für die vielen Antworten :-).

Also selbst wenn sie in ner Beirbrauerei arbeitet oder beid er Nasa wird sie weder Bier brauen noch Astronautin werden, sondern den Wirtschaftskram als Wiwi machen.

Das trifft es ganz gut. Mein Studium macht mich nicht zur Astronautin, Bierbrauerin oder Ingenieurin. Und DAS ist das Problem. Ich weiß nämlich, dass ich anders qualifiziert sein will, was anderes KÖNNEN will. Vielleicht will ich Schneiderin sein und Kleider nähen. Vielleicht im Gartenbau tätig sein (nicht im Büro sondern am Beet).

Da werde ich als Wiwi ohne entsprechende Ausbildung/Erfahrung nicht hinkommen. Oder nur mit extremem Aufwand und sehr viel Glück. Auch wenn mein Studium und die Möglichkeiten vielfältig sind, kann damit nunmal wirklich "nur Wirtschaftskram" machen. Sei es jetzt irgendein Bereich aus einem klassischen Unternehmen oder Politikanalysen/empfehlungen etc.

Ich brauche einen RICHTIGEN Richtungswechsel.

Und damit verbunden einen Plan. Ich kann leider nicht genauso frei vorgehen wie ein Abiturient. Es spielen ganz andere Faktoren rein. Geld während einer eventuellen neuen Ausbildung, Berufschancen (auch angesichts meines Alters), Dauer eines erneuten Studiums ... %:|

Als Sofortmaßnahme werde ich Bücher für Abiturienten zur Berufswahl wälzen.

Praktika könnten der Schlüssel sein. Ich muss erstmal wissen wie ein anderer Beruf in der Praxis aussieht bevor ich mich dafür entscheide...

cGleaebegixnnt


@ dkest

Mein Studium ödet mich auch an, eigtl hasse ich es sogar. Aber ich studiers halt jetzt zu Ende und weiß dann eh dass ich den ganzen nutzlosen shit nicht mehr brauche :-D

;-D das kann ich unterschreiben. Ich habe das Meiste auch schon vergessen. :=o Was willst du denn hinterher machen?

Snineaxd


Mir ging es mit meinem Studium genauso ]:D ich hab Architektur studiert, jedoch haben besonders die technischen Fächer mich nicht wirklich tiefgreifend interessiert und das Gequatsche der Gestaltungsprofessoren und deren Jünglingen hat mich sowas von angenervt %-| Ich hab das Studium aber auch beendet und bin dann glücklicherweise per Quereinstieg ins Lehramt an einer Fachoberschule gerutscht :)z und das ist toll, ich unterrichte nun Geometrie, Freies Zeichnen, Technisches Zeichnen, Modellbau, Architekturgeschichte,…. und habe nur noch am Rande etwas mit dem zu tun was ich studiert habe :)^ Vielleicht kannst du also auch irgendeine Nische finden die zwar mit deinem Studienfach zu tun hat aber nicht so typisch ist ohne nochmal neu anfangen zu müssen :)* :)z

c!leabxeginnt


@ sandeumel

Das mit dem Bankkaufmann klingt interessant. Legt er beim Pflanzenanbau auch wirklich selbst Hand an?

mit einem Abschluss in Wirtschaft ist es einfacher, als mit einem Abschluss in Politik und Kunst ins Investmentbanking einsteigen zu wollen.

Ja aber Finance&Banking ist ja auch ein klassischer BWL-Bereich.

@ Aiyana89

Ich habe keinen roten Faden. Mein Lebenslauf gleicht einem Zickzackkurs. Aber ich kann es nicht mehr ändern. Manche haben das Glück sofort das richtige zu finden, ich hatte es nicht. Die Alternative wäre gewesen, die anderen Berufe weiterzuverfolgen. Und ich bin froh, dass ich das nicht getan habe. Egal was für Nachteile daraus entstehen mögen.

:)= Ich finde deine gesamte Einstellung zu dem Thema ganz gut. Den Mut einen Zickzackkurs einzuschlagen und seinem aktuellen Gefühl zu folgen muss man auch erst aufbringen. Von Architektur zu Gastro zu was auch immer du jetzt machst erfordert m.M.n. viel Mut und viel Selbstbewusstsein zu solchen Entscheidungen zu stehen. So weit bin ich leider noch nicht... :-/

WAaterLli2


Ich würde schauen, was du mit deinem bisherigen Studium noch so anfangen kannst. Ein Master in einer anderen Richtung dauert 2 Jahre. Ich denke mal schon, dass es z.B. geeignete Master in Richtung Naturwissenschaften, Informatik etc. für dich gibt, aber auch Wirtschaftsgeschichte, Internationales Handelsrecht oder was weiß ich wäre bestimmt machbar. Wiwi ist ja so ein Allerweltsfach, was sich sowieso überall hindrängt (unsere ganze Welt ist ja nur noch wirtschaftsverrückt...) und manche Masterplätze kriegt man auch einigermaßen leicht. Bei uns studieren Chemie-Bachelors die Klassische Antike, einfach weil sie im Eignungsgespräch "Interesse und Vorwissen" zeigten, hab ich mal wo aufgeschnappt. Da sind halt die Plätze auch nicht knapp.

Wg. Ausland: mach doch Work and Travel in Australien, das geht nur bis 30 bis zu einem JAhr. Ich werde es daher wohl nicht mehr schaffen, jetzt wo ich evtl. doch Lust drauf hätte. Das ist auch keine Lücke im Lebenslauf, sondern a) arbeitest du und b) hast du sowieso auch das Recht, zu leben, wie du willst und zu machen, was du willst. Lücken im Lebenslauf find ich nur schlimm, wenn sie bedeuten "ich hab auf Kosten anderer faul rumgesessen". Im Ausland bist du vermutlich auf eigene Kosten, also ist das keine "Lücke". Außerdem kannst du dir in der Zeit selber Kenntnisse beschaffen (Sprache lernen, Programmieren lernen etc.) und die Zeit ja sinnvoll nutzen.

In andere Vorlesungen reinsetzen

Ich wollte ja immer Archäologie studieren. Bis ich merkte, dass mein Studium doch richtig ist und Marmorsorten gähnend langweilig. :-/ ;-)

ANntigSonxe


Hi cleabeginnt,

ich habe nach einer persönlichen Empfehlung dieses Buch gekauft, allerdings (aus Zeitmangel) noch nicht reingesehen:

Amazon

Mir geht es ähnlich wie dir – das, was ich gelernt habe (und in Beruf ich zur Zeit auch wieder arbeite) und das, was ich nebenberuflich studiere, macht mich auf Dauer nicht glücklich und mir fehlt "etwas".

Wobei ich in diesem Studium vieles lerne, was mir sicher später nützlich sein wird und Spaß macht es auch. ;-)

@:)

A[iyDanax89


ich habe nach einer persönlichen Empfehlung dieses Buch gekauft, allerdings (aus Zeitmangel) noch nicht reingesehen:

Ich habs durch (wie alle ;-D ): Ich fand das Buch im Gegensatz zu vielen anderen sogar recht unterhaltsam. Man lernt auch einiges über sich kennen und hinterfragt paar Dinge. Aber es kann einen auch auf die falsche Fährte bringen oder wie bei mir, kam am Ende nur solcher Unsinn raus wie "ich möchte als Reisefotografin" arbeiten. Du weißt zwar vielleicht was dich dann glücklich macht. Nur das werden nicht zwangsläufig Berufe sein, mit denen man finanziell überleben kann ohne staatliche Hilfe. ]:D Aber vielleicht bringt es ja anderen eine Erkenntnis.

Wirklich geholfen hat mir eigentlich das Internet. Brainstorming welche Berufe in Frage kommen könnten (auch ganz klassisch A-Z durchlesen) und dann die übrig gebliebenen genauer durchlesen. Aber der Prozess hat mehr als ein Jahr gedauert.

sLande8uxmel


Das mit dem Bankkaufmann klingt interessant. Legt er beim Pflanzenanbau auch wirklich selbst Hand an?

Uhm.. ehrlich gesagt ka – Chile ist doch etwas weiter weg ;-)

Ich würde aber mal drauf tippen, dass da dort in etwa so läuft, wie auf einem größeren Landwirtschaftsbetrieb in D. Der Chef wird nicht 24/7 auf dem Feld stehen und buddeln, aber die Berührungspunkte sind größer, als bei einem Bürojob ;-)

A0ntigxone


Du weißt zwar vielleicht was dich dann glücklich macht. Nur das werden nicht zwangsläufig Berufe sein, mit denen man finanziell überleben kann ohne staatliche Hilfe.

Ich habe zwei Auswertungen hier liegen. Eine gab es voe vielen Jahren über meiner damilge Tageszeitung, eine andere online.

Jaaaaaaaaaaaaaaaa, meine Fähigkeiten und die empfohlenen Berufe stimmten gut überien – aber das würde mich nicht glücklich machen.

Inzwischen sehe ich es os, dass ich einen Beruf ausübe, mit dm ich einergemeßen klarkomme und der mir dafür meine Interessen/Hobbies ermöglicht, die mir Spaß machen.

Später kann ich immer noch etwas anders machen.....

Zur Zeit lese ich das Frustjobkiller Buch Amazon.

Da wird u.a. beschrieben, dass ein Anwalt lieber Künstler wäre und einen Künsler trifft, der lieber Anwalt wäre. ;-D

Es geht darum, dass man in jedem Job glücklich werden kann und die Ausübung eines Hobbys als Beruf auch nicht glücklich macht (auf Dauer).

Sehr lesenwert! :)^

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