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Kann es so jemanden wie einen totalen Versager geben?

BeürosVtuhl`akro(batixn


@ Quintus:

Nein, also das ist es glaube ich nicht. Und wenn doch, dann sollte man mir sowas doch mal sagen oder?! Beim Beurteilungsgespräch letzte Woche wäre für den Chef ja eine perfekte Gelegenheit gewesen. Aber da lobte er meine Arbeit (!) und gab das übliche blabla zum Besten, dass ich bei der Beförderung ja noch nicht "dran" wäre usw. Dass ich aber in meiner Vergleichsgruppe das schlusslicht bin, davon sagte er mir da nichts - das habe ich erst gestern erfahren.

Q3uiDntuxs


Was bei der Beziehungsfrage helfen könnte wären Seiten, wo Leute sich zum gemeinsamen Hobby verabreden. Falls es so ist, dass du gerne bestimmte Hobbies hast.

Q`uin6tus


Nein, also das ist es glaube ich nicht. Und wenn doch, dann sollte man mir sowas doch mal sagen oder?! Beim Beurteilungsgespräch letzte Woche wäre für den Chef ja eine perfekte Gelegenheit gewesen.

Es kommt auf den Chef an und wie er die ganze Gruppe handelt.

Es ist nicht selten, wie du es leider gemerkt hast, dass man A sagt, und in Wirklichkeit B meint. Das Problem bei der Sache ist leider, dass man immer wieder eine gewisse Unsicherheit hat, ob man wirklich das richtige tut.

wJho_mxade~_wxho


Ja, und hast Du denn nicht nach dem Beurteilungsgespräch gesagt, dass Du erstaunt bist, das jetzt so zu hören, obwohl davor nie jemand was gesagt hat bzw. immer Zufriedenheit bekundet hat??

B:üro9stuahlakro*baxtin


@ Quintus:

Schon probiert. Ich bin einer Sportgruppe beigetreten, bin zu einer "Ortsgruppe" gegangen, regelmäßig zu einer Spielegruppe und einem Buchclub. Und überall gab es ein, zwei Leute mit denen ich mich seht gut verstanden habe, mit denen ich dann auch so mal was unternommen habe und die sich dann aus leider mir unbekannten Gründen vor mir zurückgezogen haben und plötzlich nichts mehr unternehmen wollten. Klar habe ich mal nachgefragt was los ist aber dann hieß es "Arbeit ist so stressig" o.ä. Nur dass sie statt mit mir dann aber mit anderen die Dinge unternommen haben und ich abgemeldet war und nicht mal mehr gefragt wurde.

BVürostuh(lakrxobatin


who-made-who:

Doch sicher. Aber wie gesagt - ich kriege dann immer nur diese diplomatischen Phrasen zu hören. Und wenn ich nicht nachfragen würde, würde ich noch nicht mal die zu hören bekommen...

Ich bin auch schon auf den Gedanken gekommen, dass man mir irgendwann vielleicht mal durch die Blume vermitteln wollte aber ich das bloß nicht gemerkt habe, aber ich überlege hin und her und interpretiere nun sogar in den Tonfall in dem morgens zu mir "hallo" gesagt wird irgendwas rein. Das macht einen auf Dauer echt irre...

Quuin!tuxs


@ Bürostuhlakrobatin

Lass dich nicht von solchen Rückschlägen entmutigen, das gehört leider oft zu einem Kennenlernen. Aber wichtiger ist finde ich, dass man es immer wieder versucht :)*

BkürosJtuhlDak3rKoblaotin


@ Quintus:

Ja, ich kriege oft zu hören, dass Rückschläge einfach zum Leben dazugehören. Aber nur Rückschläge? Und warum muss ich immer diese Rückschläge erhalten? Warum muss ich das Schlusslicht bei den Beschäftigten sein? Warum muss ich immer wieder von vermeintlichen "Freunden" fallengelassen werden? Warum muss ich so erfolglos in der Liebe sein?

Natürlich hat jeder mal Pech, aber irgendwann sollte doch auch mal was klappen, oder?!?

QxuinStus


Einen permanenten Rückschlag sehe ich in so fern nicht, als dass du einen Job hast und ihn ausübst ;-). Sieh es mal so rum: Deine Kollegen/Chefs sind Nullen, ich würde ihnen gegenüber nicht alles glauben was sie sagen. Die Chefs neigen oft dazu zu heucheln, das gleiche gilt auch für deine Bekanntschaften. Siebe die alle aus und halte dich an die jenigen, die es ernst mit dir meinen. Ich glaube, du hast bestimmt welche Bezugspersonen auf der Arbeit.

B/ürostIuhlakrwoCbatxin


@ Quintus:

Ja, toll, ich habe einen Job und bin icht arbeitslos. Das wäre ja auch noch die Krönung meiner Erfolgslosigkeit...

Wie meinst du das mit "Bezugspersonen" auf der Arbeit? Natürlich gibt es Kollegen mit denen ich mich gut verstehe, mit denen ich in der Kantine auch regelmäßig nen Kaffee trinken gehen usw. aber "Freunde" sind wir nicht. Genau genommen unternehme ich mit denen privat nicht mal was - entweder weil sie z.B. wegen Entfernung zwischen WOhnorten und wegen den Kindern nicht wollen, sie ca. 30 Jahre älter sind, berufliches und privates nicht vermischen wollen (das hat eine wirklich mal so zu mir gesagt!) usw.

QQuint&us


Wie meinst du das mit "Bezugspersonen" auf der Arbeit? Natürlich gibt es Kollegen mit denen ich mich gut verstehe, mit denen ich in der Kantine auch regelmäßig nen Kaffee trinken gehen usw. aber "Freunde" sind wir nicht.

Ich halte auch wenig davon, dass man berufliches und privates vermischen sollte. Du könntest sie aber um Rat fragen, wie sie dir beruflich unter die Arme greifen können, damit du dich verbessern kannst.

BNürostuKhlakro1batin


@ Quintus:

Nein, das mache ich nicht. Damit wirke ich total hilfebedürftig und so als ob ich mit meiner Arbeit heillos überfordert bin und die Arbeit auf meine Kollegen "abdrücken" will! Und hier in der Verwaltung spricht sich sowas sehr schnell rum - der Flurfunkt funktioniert ausgezeichnet. Und außerdem sollen nicht die Kollegen mir sagen was ich verbessern soll sondern der Chef - er ist derjenige der meine Arbeit bekommt, er ist derjenige der sie unterschreiben muss und er ist derjenige der mich beurteilen muss. Nicht die Kollegen.

Und so vertrauen dass ich sicher sein könnte dass sie so eine Bitte um einen Ratschlag nicht rumerzählen tue ich ihnen ehrlich gesagt auch nicht. Dafür kenne ich niemanden gut genug.

Abugusxtus


Zu deinen Fähigkeiten im Job, deinem Aussehen und Verhalten kann ich sicherlich nichts sagen. Weder möchte ich jetzt "eiei" sagen, du bist doch gut (denn das kann ich nicht), noch sagen ja du bist halt nicht so gut (denn das kann ich auch nicht beurteilen).

Fakt ist aber, dass sehr sehr viele Menschen Probleme mit der Selbsteinschätzung haben, und dabei nehme ich mich nicht aus. Aber es kann auch andere Gründe, wie Antipathie sein, oder aber du hast Superduper Kollegen. Jedoch möchte ich noch die Anmerkung machen, dass exakte Pflichterfüllung eben maximal gut bis befriedigend ist, und für ein sehr gut oder gar hevorragend sollte man meiner Meinung nach etwas mehr machen: Eigene Vorschläge, vorarbeiten und erwarten der Aufgaben, schneller als erwartet arbeiten, Teamintegration und Zusammenarbeit (ist das ein Problem? Wenn man so etwas negativ eingestellt ist, ist das evtl auch problematisch?).

Wenn man bereits eine negative Einstellung zur Arbeit hat, dann wird es umso schwerer gerade diese Leistung zu vollbringen.

Zu den Beziehungsproblemen kann ich natürlich nichts sagen. So schlecht aussehen wirst du bestimmt nicht, sonst würde es ja gar nicht erst soweit kommen in der Vielzahl ;-). Aber das kann ich nicht objektiv beurteilen.

Was ich auch an Bekannten gemerkt habe ist, dass durch eine derart lange Single Zeit die Erwartungen und der Druck größer wird. Dadurch klammert man unterbewußt zu viel und möchte sofort von Null auf Hundert. Man lässt den Partner direkt von Anfang an das Problem spüren, unterbewußt eben, und das schreckt viele ab. Dazu die negative Erwartung es klappt sowieso nicht auf Dauer, das kann man leider nicht verheimlichen. Ich könnte mir vorstellen, hier liegt das Problem auch daran.

Da bleibt nur: Bitte dran arbeiten, ehrlich selbst reflektieren und evtl beim nächsten Versuch von Anfang an reinen Tisch machen, das man sich irgendwie arrangieren und einleben kann.

B3ürostcuhla%kOr\obatin


@ Augustus:

Ich arbeite in einer Verwaltung, da läuft das mit den Beurteilungen etwas anders ab. Da wird immer ein Ranking gebildet und diejenigen Beschäftigten einer Beosldungsgruppe werden miteinander "verglichen" - wobei: je länger ein Beschäftigter bereits in der Besoldungsgruppe ist, desto besser fällt automatisch seine Beurteilung aus. D.h. die "Neulinge" kriegen automatisch eine schlechte Beurteilung auch wenn sie qualitativ viel mehr leisten als ein Kollege der schon 2 Jahre länger in der Verwaltung beschäftigt ist. Ich bin so gesehen ein "Neuling" und obwohl ich natürlich auch gerne eine gute Beurteilung gehabt hätte, könnte ich mich irgendwie damit arrangieren diesmal leer ausgegangen zu sein. Aber die Tatsache, dass ALLE ANDEREN der Vergleichsgruppe in der Verwaltung (und das sind mehrere hundert Leute!!!) besser beurteilt wurden haut total rein - vor allem weil es ja auch sehr viele Leute gibt die genauso lange in der Verlwaltung beschäftigt sind wie ich.

A\ugusxtus


Ja moment. Das Dienstalter ist ein Aspekt der Beurteilung wie du sagst, aber das kann ja nicht das einzige Kriterium sein, sonst wäre es zum Einen unfair zum Anderen schwachsinn und zum dritten wärst du jetzt gar nicht in der Lage in der du dich wähnst.

Das was ich gesagt habe, gilt doch auch im Vergleich mit Anderen.

Wenn Kollege A schneller arbeitet, sollte er besser bewertet werden als du. Und mal ehrlich: Bei mehreren hundert Kollegen, wie du sagst, kann sich da eine so starke persönliche Komponente einbringen?

Wird immer nur ein Teil der Gruppe von einem Vorgesetzten beurteilt, oder alle der von dir genannten vom Gleichen?

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