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Was darf man während einer Arbeitsunfähigkeit , was nicht?

zRwergix25


Chi

Dein Gynäkologe hat wohl weniger ahnung von Orthopädie, als ein Orthopäde

Dem stimme ich vollkommen zu ;-D :)= ;-)

Z\itronne86


OT aber ich frag trotzdem:

Machst du regelmäßig Übungen für deinen Nacken/Schultern/Rücken?

Gezielter Muskelaufbau und Dehnungs- bzw Entspannungsübungen sind eigentlich Pflichtprogramm bei Rückenproblemen, eigentlich schon vorher, nur wenn es jetzt schon los geht mit Verspannungen und Bandscheibenproblemen dann sollte man spätestens dann aktiv werden...

Wkatexrli2


Also erstmal: sag nie wieder, was du genau hast. geht den AG nichts an. Es ist tatsächlich dreist, danach zu gewichten, welche Krankheit du hast. Es geht niemandem etwas an. Der ARZT entscheidet, dass du ne AU kriegst und Spannungskopfschmerzen, so eine AU hatte ich auch schonmal. Das ist einfach stressbedingt etc. und eine völlig normale Krankheit bei den heutigen Arbeitsbedingungen, wo es nur schnell schnell schnell geht und man am besten 5 Stunden pausenlos vor einem PC klebt. Soweit kommts noch, dass man sich anpampen lässt wegen Krankheiten, die man durch die Arbeit kriegt. >:( Das meiste kriegt man ja durch die Arbeit...

Ich denke, einen Spaziergang zum Spielplatz kannst du mit Kopfschmerzen machen. Sag halt, du musst was einkaufen gehen, wenn dich jemand sieht. Und in Zukunft sagst du gar nicht mehr, was du hast und dann kannst du auch mehr machen, wenns nicht grad Party und Alkohol ist. ;-D

SjunfElowe?r_73


Du darfst ALLES machen, was die Heilung nicht gefährdet. Soltest dich jetzt also besser nicht im Baumarkt rumtreiben oder die Wohnung renovieren oder beim Umzug helfen.

Ansonsten ist rausgehen, Spielplatz, Schwimmbad,... alles okay.

Das pauschale Vebot, bei Krankheit mehr als Einkaufen und Arztbesuch machen zu dürfen, gilt nicht mehr.

a%lles4_wi*rd_xgut


Auf die Gefahr hin, dass jetzt alle protestieren:

Ganz ehrlich gesagt, wenn wir mal von einer Bürotätigkeit ausgehen (also nichts körperlich anstrengendes und auch nichts bei Regen oder Kälte im Freien oder sowas...) wenn ich mich (selten) krank melde, dann liege ich auch im Bett und lass mich maximal mit dem Taxi zum Arzt fahren. Mein längster nicht arztbesuchsbezogener Weg führt dann zum Kühĺschrank oder zum Klo.

Wenn ich in der Gegend spazierengehen kann, dann kann ich auch arbeiten. Und wenn der Kopf richtig weh tut, dann ist nichts mit Spazierengehen, dann gibt es nur noch das Bett.

Es gibt auch einen weiteren Aspekt: wenn ich bei der aktuellen Arbeitslast noch zusätzlich zu meiner eigenen Arbeit einen kranken Arbeitskollegen vertreten würde und ich erfahre dann (oder sehe mit eigenen Augen), dass der "Kranke" in einer Eisdiele oder auf einem Spielplatz sitzt... manno, dem würde ich das letzte mal in irgendeiner Form entgegenkommen.

Das nächste Mal würde ich alles, was in seiner Abwesenheit so anfällt und was man irgendwie aufheben kann, auf seinem Schreibtisch stapeln und mich auf sein Gesicht bei seiner Rückkehr freuen.

Klar, gesetzlich gesehen kann Dir nichts passieren (solange Du die Gesung nicht gefährdest) und als Schwangere hast Du sowieso den bestmöglichsten Kündigungsschutz.

Aber ob Du es Dir mit den Kollegen und Vorgesetzten wegen ein bischen Rausgehen verderben willst... das mußt Du selber wissen

SailbeMrmo*ndaupge


@ alles_wird_gut

Ich arbeite in einem Büro. Ich war mal wegen einem Bandscheibenvorfall (OP) 4 Monate lang k

S\ilbenrmonxdauge


waah...

krankgeschrieben und habe mir doch tatsächlich erlaubt, tagsüber spazierenzugehen. Mir liefen auch einige Kolleginnen über den Weg. Gottseidank hatten die Verständnis dass ich nicht den ganzen Tag im Bett lag !

Dann könnte jemand auch Depressionen haben - da soll spazierengehen auch helfen.

Bei "Rücken" kann schwimmen auch helfen, warum also nicht Schwimmbad ?

sGunshzinex83


Solange die Genesung nicht gefährdet wird ist alles erlaubt. Bei psychischen Erkrankungen ist es sogar förderlich etwas zu unternehmen. Daher kann man das nicht so pauschal sagen. Der Arbeitgeber kennt ja nicht die Diagnose. Daher ist es mir dann auch schnuppe wenn ich gesehen werde.

SMch7midtPi;7x0


Dieses "nur im Büro"-Argument liebe ich ja auch.... %-|

S"ilberWmonmda.ugxe


Apropos "der Arbeitgeber kennt nicht die Diagnose":

Je nachdem von welcher Art Arzt/Krankenhaus die Krankmeldung kommt kann er sich leider auch sein Teil denken :=o

a4lles_Pwirdc_gxut


@ Silbermondauge

ich spreche jetzt hier nicht von Leuten die operiert wurden oder etwas wirklich langwieriges haben.

Aber ehrlich gesagt, wenn ich tagelang die Arbeit von einem Kollegen mitmachen muss weil er krankgeschreiben ist, und ich erfahre, dass er, während ich für ihn mit maloche, spazieren geht oder im Schwimmbad ist (ich rede jetzt mal nicht von Rehasport oder sowas und auch nicht unbedingt von Leuten die was an der Psyche haben) dann behalte ich das erstens danach in der Arbeit nicht für mich, und meine grundsätzliche Einstellung zu seiner Krankheitsvertretung ändert sich natürlich gründlich.

Das Problem mit den psychischen Erkrankungen ist – die Leute sagen dann meistens nicht was los ist oder schieben was körperliches vor. Und dann sind Missverständnisse vorprogrammiert wenn man die dann zB. auf Feiern sieht. Entweder sie rücken dann raus, was Sache ist oder das Thema bleibt halt immer in der Luft.

Also trotz allem, es ist vom kollegialen Verhältnis her vorzuziehen, wenn man nicht irgendwo beim Spaziergang oder im Schwimmbad gesehen wird solange man krankgeschrieben ist und jemand anderes die Arbeit währenddessen macht.

ich würde sowas nicht riskieren, außer ich will mich eh arbeitstechnisch anderes orientieren und mir wäre für die Restzeit die Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten egal, aber im Prinzip muss das jeder selber wissen.

Rein arbeitsrechtlich gesehen ist nichts zu machen, da haben die anderen Poster natürlich recht.

S>ilberymonxdauge


Wunderst du dich wenn jemand nicht direkt sagt dass er was psychisches hat ? Gerade bei Depressionen heißt es ja immer noch gern "der/die ist nur faul"

Ich kenne natürlich auch Leute die "krank machen" (und manche sagen das sogar offen) und das ko*** mich auch an aber dein Beitrag klang in meinen Augen auch so allgemein...

Meine Cousine hatte z.B. eine Gebärmutterentfernung. Sie war 6 Wochen lang krankgeschrieben, ging aber auch spazieren. Ob sie jedem gesagt hat WARUM sie krank war bezweifel ich auch...

c-lairext


Wenn ich in der Gegend spazierengehen kann, dann kann ich auch arbeiten. Und wenn der Kopf richtig weh tut, dann ist nichts mit Spazierengehen, dann gibt es nur noch das Bett.

Ehrlich, was für ein Schwachsinn. Im Büro muss man geistig voll da sein und denken können und mit massiven Kopfschmerzen ist das unmöglich. Spazierengehen hingegen, also leichte körperliche Bewegung an der frischen Luft, kein Bildschirm vor den Augen, kein Stress, kann bei Kopfschmerzen bzw. Verspannungen sehr gut helfen. Bei Migräne hilft manchmal nur das Bett und absolute Ruhe, aber das gilt halt nicht für alle Arten von Kopfschmerzen.

aClle2s_wirdx_gut


@ Silbermondauge

Wunderst du dich wenn jemand nicht direkt sagt dass er was psychisches hat ? Gerade bei Depressionen heißt es ja immer noch gern "der/die ist nur faul"

Naja, wenn die Person nichts sagt oder was körperliches vorschiebt und das einzige offensichtliche Symptom darin besteht, dass man die Arbeit kaum oder gar nicht macht, wundert mich nicht wenn dann Leute, die nicht psychologisch vorgebildet sind, "Faulheit" diagnostizieren (erst recht wenn dann die Person bei Freizeitaktivitäten gesehen wird). Manchmal ist dann Offenheit echt besser.

Meine Cousine hatte z.B. eine Gebärmutterentfernung. Sie war 6 Wochen lang krankgeschrieben, ging aber auch spazieren. Ob sie jedem gesagt hat WARUM sie krank war bezweifel ich auch...

Ich hätte kein Problem damit, meinem direkten Umfeld (Chef, Kollegen) gegenüber bei sowas den Grund der Fehlzeit zuzugeben. Ich muß ja auch damit rechnen, daß wilde Gerüchte umgehen wenn ich gar nichts sage und offensichtlich lüge. Und wie oben erwähnt, von Fällen wo einer operiert worden ist, rede ich hier nicht, es geht mir um die üblichen Unpässlichkeiten.

Allerdings, in dem Moment wo ich mich fortbewegen kann, tagsüber nicht liegen muss, wieder länger als 30 Minuten auf einen Schlag sitzen kann und einen Computer dabei bedienen kann, dann würde ich mich selber wieder als arbeitsfähig einstufen. Wenn man es aus dem rein körperlichen Aspekt betrachtet, besteht nämlich darin hauptsächlich meine Arbeit ;-)

Bei Knochenjobs ist das natürlich anders, da sollte alles gut verheilt sein, bevor man wieder anfängt.

Ich kenne natürlich auch Leute die "krank machen" (und manche sagen das sogar offen) und das ko*** mich auch an

Die meisten bei uns fallen unter diese Kategorie, wobei, irgendwas wie zB. laufende Nase oder irgendein Zwicken im Rücken ist meistens schon da, und das wird dann gewaltig dramatisiert :-(

a$lles_[wiZrd_g>ut


@ clairet

bei leichten Kopfschmerzen (bei denen dann auch Spaziergänge und frische Luft helfen) kann man meiner Meinung nach trotzdem im Büro arbeiten und den Spaziergang auf den Feierabend schieben.

Bei starken Kopfschmerzen ist das natürlich anders aber dann tut jeder Schritt weh und da gibt es nur Ruhe und ein dunkles Zimmer.

Aber um die Sache abzukürzen: Im Interesse der kollegialen Zusammenarbeit und des Betriebsfriedens sollte man sich nicht bei Freizeitaktivitäten sehen lassen wenn man krank geschrieben ist.

Die rechtliche Seite ist natürlich anders, das weiß ich.

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