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Was darf man während einer Arbeitsunfähigkeit , was nicht?

Rxa+janxi


Sorry für OT, aber:

@ alles_wird_gut,

du führst mir grade wieder vor Augen, warum ich mit Menschen nicht zurecht komm. Weil alle absolut egoistisch sind und neidisch auf alles was andere haben. Wenn der TE spazierengehen hilft gegen die Kopfschmerzen, dann ist das ihr gutes Recht. Und ob sie damit arbeiten kann oder nicht kannst du in keinster Weise beurteilen. Von sich auf andere schließen funktioniert bei solchen Dingen nicht. Nur weil du etwas kannst, können das nicht alle anderen auch.

Anstatt dich darüber zu freuen, dass es dem Kollegen dadurch schnell wieder besser geht und du dadurch nur eine kurzzeitige Mehrbelastung hast auf der Arbeit, überlegst du dir haarklein wie du dem Kollegen eins auswischen kannst. Deine probleme hät ich echt gern. Da kann man nur noch mit dem kopf schütteln. >:( :-o :|N

aMlles_w(ird_guxt


Rajani,

ich werde nicht in die Details gehen, da ich nicht will, dass die Akteure erkannt werden.

Stell Dir vor, Du bist für ein paar Leute arbeitstechnisch zuständig.

Einer davon wird krank und kommuniziert eine Krankheit, die üblicherweise ein Mitleidsbringer ist.

Du mußt Dich jetzt jeden Tag darum kümmern, dass die anderen Leute der Arbeitsgruppe (die eigentlich andere Aufgaben haben) die Aufgabe der fehlenden Person irgendwie mitmachen. Ganz glücklich ist keiner, aber es wird gemacht, irgendwann wird ja die kranke Person wieder kommen und die Aufgabe soll deswegen nicht outgesourct werden.

Dann gibts mal was zu feiern und Du gehst mit den Leuten, die den Kranken vertreten müssen, nach der Arbeit wohin.

Und dann trefft Ihr an dem Ort auf die kranke Person bei einer Beschäftigung, die zumindest mit der kommunizierten Krankheit (und auch mit den meisten anderen) überhaupt nicht vereinbar ist.

Am nächsten Arbeitstag habe ich dann nicht mehr die Aufgaben brav verteilt, sondern bin zu meinem Vorgesetzten gegangen und habe von meinem Erlebnis vom Tag zuvor erzählt und erreicht, dass die Aufgabe schnellstmöglich outgesourct wird.

Wenn ich ein egoistischer, neidischer Mensch wäre, der grundsätzlich jede Krankschreibung übel nimmt, dann hätte ich den Gang zum Chef gleich am ersten Tag getan, nicht erst nach Monaten.

Ich habe hier nie behauptet, dass man unbedingt arbeiten gehen muß, wenn man wirklich krank ist.

Aber es gehört meiner Ansicht nach irgendwie zum guten Ton wenn man sich nicht bei Freizeitvergnügen sehen läßt, während andere die Arbeit für einen machen und eine Firma das alles bezahlt. Zumal ich die meisten Freizeitvergnügungen nicht als mit wirklich krank sein vereinbar seh, aber mir ist schon klar, dass das viele Leute nicht so eng sehen.

Die TE hat gefragt, ob es ratsam ist, in einer Eisdiele oder auf einem Spielplatz zu sitzen, während sie krank gemeldet ist.

Meine Antwort ist NEIN. Vor allem falls sie das wo tut, wo sie dabei gesehen werden kann.

Klar ist die gesetzliche Lage anders und als Schwangere hat man sowieso Kündigungsschutz.

Aber nicht alles was arbeitsrechtlich drin ist, sollte man auch ausreizen.

SfilbermoandVauxge


@ alles_wird_gut

In einem Umfeld in dem einige Leute rumtönen "Depressionen ? Denen gehört ein Tritt in den A..., die sind nur faul"

oder "ohne Gebärmutter ist man keine richtige Frau mehr"

überlegt man sich was man verrät.

Es hat auch seinen Grund warum auf einer AU für den Arbeitgeber KEINE Diagnose steht.

Und was Kollegialität betrifft: was ist, wenn der Chef weiß dass man eine bestimmte chronische Krankheit hat und einen dann rausmobbt ? Gibt's auch öfter...

zEwer4gSix25


Oh hier ist ja richtig was los... :=o

Also...

@ alles_wird_gut

Im Grunde genommen hast du in manchen Punkten schon recht.

Ich hatte damals auch eine Kollegin (was im übrigen eigentlich mal meine beste Freundin war), die hat auch ständig krank gemacht und war dann im Gegenzug aber auf Partys am feiern und saufen. Nein, das heiße ich auch nicht für gut, und zwar absolut nicht. Daran ist letzendlich auch unsere Freundschaft zerbrochen. Ich war immer das ganze Gegenteil davon. Bei mir im Arbeitszeugnis steht drin, das unbedingt positiv zu erwähnen ist, das ich einen unbedingten Arbeitswillen hätte, auch bei Krankheit.

Ich sitze nicht im Büro sondern an der Kasse. Im Sommer bei warmen Wetter ist dort eine Luft zum Schneiden. Wir haben keine Klimaanlage, lediglich steht ein Ventilator jeweils immer für zwei Kassen zur Verfügung. Ich habe bei dieser extremen schwülen Luft schon immer Kreislaufprobleme gehabt und auch schon öfter gesagt das wir eigentlich eine Klima bräuchten. Jetzt wo ich schwanger bin, ist mein Kreislauf noch schneller im Keller und trotzdem bin ich nicht einen Tag zu Hause geblieben. Obwohl ich oft mit Schwindel und Herzrasen zu tun hatte.

Und auch sonst saß ich dort öfter mit Kopfschmerzen. Diese besagte "Kollegin" hat mir sogar schon mal eine Dolormin gegeben, weil ich gerade keine Ibu dabei hatte. Und auch deswegen habe ich noch nie krank gemacht.

Nun kann ich aber keine Medikamente nehmen, das sitzen an der Kasse und die eintönige Bewegung verschlimmern die Kopf- und Nackenschmerzen. Deswegen die AU! :)z

Morgens wenn ich aufstehe, sind die Schmerzen am schlimmsten, inklusive wenn ich den ganzen Tag sitze und nachts wenn ich liege. Wenn ich mich bewege, werden die Schmerzen besser. Ich war gestern zur Akupunktur, die mir so gut geholfen hat, das ich die erste nacht wieder schlafen konnte. Trotzdem wurde ich für heute und morgen noch Au geschrieben, und mir gesagt ich soll mich viel bewegen. Somit darf ich auch draußen spazieren gehen. Zumal meine Kollegen selber wissen, das ich ein Kind habe. Und das kann ich nicht den ganzen Tag im Haus einsperren. Und Eisessen habe ich ja selber geschrieben, war ich nicht. :)z

zEwnergiY25


Danke für die ganzen Antworten @:)

@ Zitrone86

Machst du regelmäßig Übungen für deinen Nacken/Schultern/Rücken?

Nein, momentan mache ich gar nichts. Ich war ein ganzes Jahr im Fitnessstudio und hatte vom Arzt Rehasport aufgeschrieben bekommen. Da ich aber ein Zusatzvertrag hatte, habe ich dort mein eigenen Fitnessplan vom Trainer bekommen und mir wurde gesagt das ich nicht zwingend zum Kurs gehen müsse, weil ja schon Übungen für mein Nacken mit drin waren. Somit habe ich zwei mal wöchentlich mein Fitnessplan abgearbeitet. Hatte aber auch nach den Übungen immer wieder Kopf- und Nackenschmerzen. Vor allem einen Tag später.

@ waterli2

Ja im allgemeinen würde ich gerne nichts sagen. Ist aber bei uns immer schwierig. Denn wenn man anruft und sich krank meldet, wird direkt gefragt was man hat. Wenn man dann sagt "geht dich nichts an" , würde ein bisschen blöd aussehen. ":/

Meine Kollegin mit der ich mittlerweile befreundet bin, hat sich letztens krank gemeldet, und hatte Glück das jemand au ner anderen Abteilung am Telefon war. Da wurde ausnahmsweise mal nicht gefragt. Aber da wurde dann gleich gemunkelt ob sie schwanger ist, obwohl die Au vom Hausarzt kam. Sie war zwar schwanger wollte es aber so früh noch nicht sagen, aufgrund der zwei Fehlgeburten. Prompt wurden sämtliche Leute, einschließlich mir, ausgefragt ob sie schwanger wäre. :(v %-|

@ sunflower_73

Du darfst ALLES machen, was die Heilung nicht gefährdet. Soltest dich jetzt also besser nicht im Baumarkt rumtreiben oder die Wohnung renovieren oder beim Umzug helfen.

Wohnung renovieren und beim Umzug helfen hätte ich die letzten Tage gar nicht hinbekommen... %:| {:( ;-) |-o

aelles;_wirdz_gut


@ Silbermondauge

Es hat auch seinen Grund warum auf einer AU für den Arbeitgeber KEINE Diagnose steht.

Klar, Datenschutz. Aber meistens kommt doch irgendwie raus, was es war, und falls nicht, dann sind die Gerüchte meistens noch schlimmer als die nüchterne Wahrheit.

Bezüglich Rausmobben bei chronischen Krankheiten, eigentlich ist es Chefs egal, was dem Mitarbeiter fehlt.

Gemobbt wird in solchen Fällen hauptsächlich wegen regelmäßiger Fehlzeiten und mangelhafter Arbeit. Und um das zu beurteilen, braucht der Chef die Diagnose nicht.

Ich halte Mobbing nicht für richtig. Allerdings ist es schwer, jemandem wegen Fehlzeiten zu kündigen. Manche Firmen oder Vorgesetzte versuchen es dann auf die dreckige Methode.

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