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Mit 2 Kindern wieder Vollzeit arbeiten?!

s/chnu#ggix018


eben, schnuggi und co. habt ihr dem chef eure sterilisation vorgezeigt oder warum muss der davon ausgehen, dass ihr euch keine kinder anschafft?

Mich darf man da irgendwie nicht als Bsp nehmen...ich habe einen Beruf wo ich sehr viel unterwegs bin, ich schlafe mindestens 3-4 mal in anderen Städten und nicht daheim...daher würde es, sollte ein Kind kommen, was nicht geplant ist in Zukunft, definitiv vorbei sein mit dem Job...zumindestens in dem Ausmass (Vollzeit). Glaube auch das es bei mir im Untzernehmen keine mütter gibt, die das Vollzeit machen..stell ich mir schwer vor

Haushaltshilfe und Kindermädchen.

Das wäre definitiv eine Option..nur is halt eben die Frage inwieweit sich das Arbeiten gehen dann auszahlt...und ob es nicht doch auch finanziell eher besser ist, daheim Hausfrau und Mutter zu sein

Ja und wie soll man dann seinen Lebensunterhalt verdienen? Kinder und Beruf, auch Vollzeit, lassen sich sehr wohl unter einen Hut bringen

wie gesagt, dann kommts sehr auf die Branche und die Kollegen an..wie auch im Eingangspost die TE geschrieben hat, ist es alles andere als einfach überhaupt ne Stelle zu bekommen

studiert und gelernt, dann will ich auch die Früchte ernten und nicht zuhause versumpfen

sagt ja auch keiner :)_ nur man kann ja mal mit Teilzeit anfangen..bis die Kinder mal größer sind.. bzw. wenn alles mal organisatorisch geplant ist..dann kann man ja immer noch auf Vollzeit umsteigen.niemand sagt, dass Mütter hinterm Herd gehören!!!

AFntFiogonxe


Ohne Großeltern geht gar nichts

Früher war das zumindest so. Ich bin fast noch in einem Mehrgenerationenhaushalt groß geworden. Meine Uroma hat auf mich aufgepasst, während meine Oma und meine Eltern arbeiten waren.

Meine Mutter hat dann später meine Uroma zu Hause gepflegt, als sie alt und dement war.

Da es das heute kaum noch gibt, brauchen wir Kitas, Kigas und Pflegeheime – wenn die Frauen arbeiten gehen (müssen).

Nur wohin mit kranken Kindern? ???

bjlack)heartexdqueen


Das wäre definitiv eine Option..nur is halt eben die Frage inwieweit sich das Arbeiten gehen dann auszahlt...und ob es nicht doch auch finanziell eher besser ist, daheim Hausfrau und Mutter zu sein

Wie gesagt, ich denke, dass es da auch drauf ankommt, wie eine Frau ihre Prioritäten setzt. Wenn frau GERNE arbeitet und es finanziell nicht unbedingt drauf ankommt, ob beide Elternteile arbeiten gehen, dann ist das wahrscheinlich schon ne Option.

Und würde ich Karriere machen wollen, dann würde ich wohl auch wenigst möglich Kinderauszeiten nehmen. Weil angenommen mal bleibt pro Kind 3 Jahre daheim, bekommt die Kinder relativ dicht aufeinander, dann ist man halt locker 10-12 Jahre aus dem Beruf raus.

Macht einem das nichts aus, schön und gut :-) Liebt man seinen Beruf, geht darin auf und will es "zu etwas bringen", dann ist es halt, auch wenn es sich in der ersten Zeit finanziell nicht oder kaum lohnt, ratsamer sich für Haushalt und Kind(er) Unterstützung zu holen, und selbst weiter seine beruflichen Ziele zu verfolgen.

SbilbeSrmonldaugxe


Wie war das eigentlich in der DDR – da hat doch so gut wie jede Frau gearbeitet, zumindest wenn jedes Kind über 1 Jahr alt war ? Konnte man kranke Kinder trotzdem in die Krippe bringen ? Oder unbegrenzt Urlaub nehmen ?

Es ist ja auch so: bei einer Scheidung bekommt eine Frau mittlerweile nicht mehr unbedingt Unterhalt vom Exmann. Auch wenn man bei einer Hochzeit davon ausgehen sollte, dass die Ehe lebenslang hält, sie tut es nicht unbedingt. Das ist auch so eine Sache...

gHatxo


Ohne Großeltern geht gar nichts

Allgemeingültig ist das aber nicht. Man muss sich nur genügend Fremdbetreuung leisten können (Kita mit umfangreichen Öffnungszeiten, Kindermädchen, Babysitter, Aupair, etc.). Oder ein Lebensmodell oder Arbeitgeber haben, die flexibel sind.

Lcittle}-miLt-Lxotte


Wenn man aber eigentlich lieber Hausfrau und Mutter sein will, dann kann man ja auch in Teilzeit, vom Home-Office aus oder gar nicht arbeiten?

Wenn man das gerne möchte und es sich leisten kann, auf jeden Fall!

Ich MUSS auch nicht arbeiten. Mein Mann verdient theoretisch genug...aber ich möchte es gerne. Sonst hätte ich mir das Studium auch sparen können...und ich möchte auch irgendwo unabhängig sein. Aber wer das nicht braucht, der leistet sicher zuhause auch sehr gute Arbeit als Vollzeit-Mama (ist nämlich ziemlich anstrengend ;-)).

T1hrxud


Wie war das eigentlich in der DDR – da hat doch so gut wie jede Frau gearbeitet, zumindest wenn jedes Kind über 1 Jahr alt war ? Konnte man kranke Kinder trotzdem in die Krippe bringen ? Oder unbegrenzt Urlaub nehmen ?

Viele Mütter sind nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen. Meine Mutter bei mir auch. Ich war sehr selten krank und ich kenne das auch von anderen nicht, dass sie wochenlang krank waren. Meine Großeltern gingen auch arbeiten.

Es gab auch Kinderbetreuungseinrichtungen, in der man sein Kind über nacht oder übers Wochenende abgeben konnte, wenn man z.Bs. Schichtdienst gearbeitet hat. Es gab auch Krippen, in denen die Kinder von Montag bis Freitag waren. Ausserdem hatte fast jeder Betrieb einen Betriebskindergarten, das hat auch unheimlich viel Zeit gespart. Gezahlt hat der Staat, so brauchte man nicht unbedingt aufs Gehalt achten. Es ging sowieso damals nicht so ums Geld, wie heute. Da zählt ja meistens nur: wie mache ich als AG die meiste Kohle? Arbeitnehmer werden doch in den seltensten Fällen als Person angesehen.

mal abgesehen davon, dass ich es nicht einsehe, auf die Urlaubsmonate zu verzichten und sonst in den sauren Apfel zu beissen nur weil sich jemand für Kinder entschieden hat...Was wäre wenn ich eine kranke Mutter/vater daheim hätte zum pflegen? Und dafür hätte ich mich net mal entschieden...Schicksal ist Schicksal...

Für die Pflege bekommt man ebenfalls 10 Tage im Jahr vom Arbeitgeber frei. Oder man kann bis zu 6 Monate freigestellt werden. Auch da würde bei einer Arbeitsstelle mit einem vernünftigen sozialen Klima zwischen den Angestellten/Arbeitgeber Lösungen und Ausweichmöglichkeiten gefunden werden, aber wenn ich dann schon wieder so was lese:

entweder der Dienstältere oder der Rangältere bekommt zuerst den Urlaubsplan, finde ich so auch korrekt..jeder fängt mal klein an

kann man keine Rücksich dort erwarten. Ziemlich unfair sowas. Finde ich sowas von rücksichtslos und unkollegial. Bei uns wird das in der Abteilung gemeinsam besprochen. Zuerst die wichtigen Termine, die nicht verschoben werden und dann wird der andere Urlaub drumherum geplant, so dass immer jemand da ist. Und da bin ich dankbar, wenn ich nicht zur Haupturlaubszeit frei habe. Dann sind die Urlaubspreise auch günstiger.

Wir gehen alle für unser Geld arbeiten, warum sollte da eine Gruppe nur Vorteile haben..wenn dann muss es ausgleichend sein..wie heisst es so schön: eine Hand wäscht die andere..

Wieso nur Vorteile? Eltern mit Kindern können zum Beispiel nicht frei entscheiden wie du, wann sie Urlaub nehmen. Sie müssen mit dem Geld, dass sie für dieselbe Arbeit wie du bekommen, mehr Personen versorgen. Und schon mal darüber nachgedacht, wer in einigen Jahren dich mal pflegen darf?

b eet|lejui"ce2*1


Das argument mit dem "wer dich mal pflegen wird" ist aber auch ein alter Hut... ist ja wie "wer deine Rente mal zahlen wird".... grins

Und das Eltern nur zu Urlaubszeiten fahren können, das weiß man auch bevor man sich entschließt Eltern zu werden... ist nichs was unvorhergesehen auf einmal dann Schicksal ist.

Das die Urlaube in den Ferien halt am teuersten sind nennt man wohl Marktwirtschaft...

Ich bin froh das ich in meinem Team gemischt Mütter und nichtmütter habe ;-) Denn ich darf Dienstplan und Urlaubsplan schreiben und so wird sich nicht geprügelt... jedoch mehr wie 3 wochen sommerferien urlaub sind einfach nicht drin... und bisschen flexibilität muss ich auch von den Müttern erwarten, reicht, dass eine nur Frühschicht machen kann und alle anderen deswegen mehr spätschichten haben.

S4ilbqermondauxge


@ Thrud

Naja, Masern, Windpocken und den ganzen Kinderkrankheiten-Kram wird es auch in der DDR gegeben haben. Oder mal ne starke Erkältung. Mich hätte halt interessiert ob man auch kranke Kinder in die Krippe/in den Hort bringen konnte. Oder wie das sonst lief.

Übrigens, ich (kinderlos) habe durchaus Verständnis wenn eine Kollegin mal später kommt (sie arbeitet dann ein anderes mal länger) und ich will meinen Urlaub gar nicht in den Schulferien, kostet doch eh nur mehr Geld.

Bitte also nicht alle Kinderlosen über einen Kamm scheren - und die Ursprungsfrage war:

Wie ist die Unterbringung kranker Kinder geregelt ?

s0oRmmerspr5osse x2


Hallo Silbermondauge,

Auch in der DDR durfte man seine Kinder nicht krank abgeben. Da dort aber die arbeitstätigen Frauen mit Kindern ein sehr hohes Ansehen genossen, war es kein Problem, mit dem kranken Kind zu Hause zu bleiben, ohne das da jemand gemurrt hat. Ansonsten gab es oftmals noch Oma und Opa, die auf die kleinen aufgepasst hatten.

@ bettle,

Die Sache mit der Pflege und Rente ist kein alter Hut. Wir leben in einer Solidargemeinschaft und da profitieren die Kinderlosen doch sehr stark von Familien mit

Kindern. Nur wird das, da man es nicht direkt sieht, gern von den Kinderlosen übersehen. So weit ich weiß, ist dazu mittlerweile eine Klage beim Bundesgerichtshof anhängig.

Viele Grüße

s5ommeBrspBrosse 2


Soll natürlich @ beetle heißen, Entschuldigung

fWilo$sofxia


Die Sache mit der Pflege und Rente ist kein alter Hut. Wir leben in einer Solidargemeinschaft und da profitieren die Kinderlosen doch sehr stark von Familien mit

Kindern. Nur wird das, da man es nicht direkt sieht, gern von den Kinderlosen übersehen.

Du vergisst aber, dass DINKs deutlich mehr Krankankassenbeiträge, Steuern und Sozialabgaben zahlen als Leute mit Kindern (davon profitieren Familien mit Kindern), Frauen, die weiterhin voll arbeiten, eher zu technologischen oder sonstigen Innovationen beitragen, Frauen ohne Kinder eher privat vorsorgen, um ihre Rentenlücke zu schließen usw. – wozu also immer dieser Sozialneid?

Keleixo


Bitte also nicht alle Kinderlosen über einen Kamm scheren - und die Ursprungsfrage war:

Wie ist die Unterbringung kranker Kinder geregelt ?

Ich denke nicht, dass die Details unbedingt jeden potentiellen AG interessieren. Meiner Meinung nach geht es ihm eher darum, ob die Unterbringung geregelt ist.

sTomme)rsmprBossxe 2


@ filosofia,

Auch wenn Kinderlose erstmal mehr Steuern, Pflegeversicherung ect. zahlen, so sind es trotzdem Familien mit Kindern, die die Solidargemeinschaft am Leben erhalten. Denn durch den Konsum dieser wird die Wirtschaft gestützt und das System kann halbwegs funktionieren. Davon profitieren die Kinderlosen deutlich mehr als diese es oftmals auch nur ahnen. Bei ZDF frontal gab es dazu eine sehr informative Sendung. Das hat mit Sozialneid in keinster Weise zu tun.

Kinderlose geben nunmal dieses Solidarsystem auf.

Viele Grüße

f~ilosxofia


Denn durch den Konsum dieser wird die Wirtschaft gestützt und das System kann halbwegs funktionieren.

Meines Wissens konsumieren Kinderlose unter Umständen sogar mehr als Familien, da sie in der Regel ein höheres Haushaltseinkommen haben. Könntest du deine Aussage genauer erläutern?

Kinderlose geben nunmal dieses Solidarsystem auf.

Das ist eine pauschalisierende Aussage, durch die sich vermutlich einige Kinderlose zu Recht verunglimpft sehen. Es gibt Leute, die keine Kinder bekommen, weil sie es nicht leisten können. Es gibt Leute, die keinen passenden Partner zur Familiengründung finden. Es gibt Paare (und zwar vermutlich mehr als du denkst), die gerne Kinder hätten, aber aus biologischen Gründen keine bekommen können. Dann gibt es welche, die wirklich um z.B. der Karriere willen auf Kinder verzichten, aber die tragen dann in der Regel auf andere Weise gesellschaftliche Verantwortung.

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