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Mit 2 Kindern wieder Vollzeit arbeiten?!

TYhrru0d


Und das Eltern nur zu Urlaubszeiten fahren können, das weiß man auch bevor man sich entschließt Eltern zu werden... ist nichs was unvorhergesehen auf einmal dann Schicksal ist.

%-| Und wenn man arbeiten geht, weiss man auch, dass Eltern mit schulpflichtigen Kindern nun mal den Urlaub in den Schulferien nehmen müssen. Ist nichts, was unvorhergesehen auf einmal dann Schicksal für kinderlose AN ist.

Naja, Masern, Windpocken und den ganzen Kinderkrankheiten-Kram wird es auch in der DDR gegeben haben.

Ich glaube, die Impfrate war sehr viel höher als heute. Damals wurde aber auch nicht gefragt, wer will, es wurde einfach gemacht. Gab ja die Impfpflicht. Somit wird es wohl weniger Krankenfälle gegeben habe.

Du vergisst aber, dass DINKs deutlich mehr Krankankassenbeiträge, Steuern und Sozialabgaben zahlen als Leute mit Kindern

Also der Krankenkassenbeitrag ist ja wohl gleich. Man zahlt nur 0,25 % mehr Pflegebeitrag und das ist nicht die große Ausgabe. Keine Ahnung, was man an Steuern und Sozialabgaben mehr zahlen sollte. Du vergisst auch, dass man mit Kind mehr Ausgaben hat, aber nicht mehr verdient. Ich kann ja schlecht zum AG gehen: Hallo ich habe jetzt ein Kind, also bitte mehr Gehalt.

Frauen, die weiterhin voll arbeiten, eher zu technologischen oder sonstigen Innovationen beitragen

Was ist damit denn gemeint?

Frauen ohne Kinder eher privat vorsorgen, um ihre Rentenlücke zu schließen usw.

Halte ich für ein Gerücht. Ich verlasse mich seit Jahren nicht mehr darauf, eine staatlich Rente zu bekommen. Ob nun mit oder ohne Kind, ich werde mein Leben lang privat vorsorgen, wie schon seit über 13 Jahren. Man kann es aber auch anders sehen und nicht nur wieder auf finanzielles beschränken. Vielleicht ist ein Entscheidungsgrund für Kinder auch, dass man im Alter nicht allein da stehen will, sondern davon ausgeht, dass sich die Kinder dann um ihre Eltern kümmern. So wie es jahrhunderte lang gang und gebe war.

Das argument mit dem "wer dich mal pflegen wird" ist aber auch ein alter Hut... ist ja wie "wer deine Rente mal zahlen wird".... grins

Obwohl alt, trotzdem immer noch gerechtfertigt. Vom Rente rede ich gar nicht mehr, sondern eher darum, wer sich denn nun wirklich um die immer älter werdenen Generationen kümmert. Wenn du keine Kinder hast, bist du später auf die Hilfe anderer angewiesen. Diese anderen würde es aber nicht geben, wenn Leute in deinem Altern keine Kinder hätten.

Egal wie man es dreht und wendet. Eltern mit Kindern haben Vor-und Nachteile in der Arbeitswelt. Ebenso wie kinderlose Personen. Krachen tut es dann, wenn mal wieder einige egoistisch sind (ist in unserer Gesellschaft leider Gewohnheit) und andere die Situationen ausnutzen.

fIi4losOofia


Ach ja, zur Ausgangsfrage:

Du musst im Gespräch nicht einmal zugeben, dass du Kinder hast! Klar bekommt es ein AG dann durch Steuerklasse etc. mit, aber dann wirst du sicher nicht pro forma gleich wieder rausgekickt, da du ja evtl. ausfallen könntest. Die sehen sich dann in der ersten Zeit erstmal an, wie es läuft. Wäre es nicht möglich, dass dein Mann in der ersten Zeit die Kind-Krank-Tage nimmt, damit du in der Probezeit sicher vor Kündigung bist?

fwilosCofia


Also der Krankenkassenbeitrag ist ja wohl gleich. Man zahlt nur 0,25 % mehr Pflegebeitrag und das ist nicht die große Ausgabe. Keine Ahnung, was man an Steuern und Sozialabgaben mehr zahlen sollte.

Stichwort Familienversicherung – ein Einkommen, ein Versicherungsbeitrag für Mann, Frau und alle Kinder zusammen. Ich zahle über 700 Euro in die freiwillige gesetzliche Versicherung, mein Freund nochmal annähernd so viel (und beklage mich darüber nicht, da ich das Solidarsystem in Ordnung finde – sonst wäre ich einfach in die private gegangen). Ich denke, so viel zahlen die wenigsten Familien ein.

Ich bin durchgehend erwerbstätig und zahle daher auch durchgehend in die verschiedenen Kassen (Rente, Sozialversicherung etc.) ein. Frauen, die jahrelang pausieren, eben nicht. So gleicht es sich wohl aus – ich zahle für Kindergeld, Elterngeld, Krankheiten der Kinder, Mütter und so fort sowie für die Renten der älteren Generation usw., dafür zahlen eure Kinder dann eben später meine Rente (sollte ich keine eigenen bekommen). So what?

Vom Rente rede ich gar nicht mehr, sondern eher darum, wer sich denn nun wirklich um die immer älter werdenen Generationen kümmert. Wenn du keine Kinder hast, bist du später auf die Hilfe anderer angewiesen. Diese anderen würde es aber nicht geben, wenn Leute in deinem Altern keine Kinder hätten.

Was ist, wenn die Kinder früh sterben, nichts von einem wissen wollen, selbst nicht in der Lage sind zu pflegen, aber auch kein Geld haben etc.? Das passiert öfter als man denkt. Kinder sollten nicht als Versicherung fürs Alter herhalten müssen. Enttäuschungen bleiben nicht aus.

Krachen tut es dann, wenn mal wieder einige egoistisch sind (ist in unserer Gesellschaft leider Gewohnheit) und andere die Situationen ausnutzen.

Kannst du das genauer erläutern, mit einem Beispiel oder so? Ich verstehe nämlich nicht genau, wie das gemeint sein soll.

T(his T wilri5g2ht Gxarden


war es kein Problem, mit dem kranken Kind zu Hause zu bleiben, ohne das da jemand gemurrt hat. Ansonsten gab es oftmals noch Oma und Opa, die auf die kleinen aufgepasst hatten.

also im grunde wie heute... ohne gutes soziales', williges netzt läuft nix. traurig.

K:leixo


Ich frage mich, was das alles mit einem Vorstellungsgespräch zu tun hat?

f ilo_sofixa


@ Kleio

Das heutige System erfordert, dass jeder arbeitet – > Mütter (z.B. TE) wollen oder müssen arbeiten – > Mütter finden keinen Job oder sind dauergestresst wegen mangelhafter Betreuungssituation und daher frustriert – > Mütter in diesem Faden behaupten, Kinderlose täten nichts fürs Solidarsystem -> Kinderlose argumentiert dagegen, weil immer wieder die gleichen Argumente "gegen" Kinderlose kommen.

T~aps


Meine Kinder sind zu DDR-Zeiten geboren und in der BRD groß geworden. Ich habe trotz mehrerer Kinder immer Vollzeit gearbeitet.

Wie war das eigentlich in der DDR – da hat doch so gut wie jede Frau gearbeitet, zumindest wenn jedes Kind über 1 Jahr alt war ? Konnte man kranke Kinder trotzdem in die Krippe bringen ? Oder unbegrenzt Urlaub nehmen ?

Viele Mütter gingen bereits nach 20 Wochen wieder arbeiten. Kranke Kinder mussten natürlich -genau wie heute- zu Hause bleiben. Wenn ich mich recht entsinne, bekam man 15 Tage pro Kind (heute in D 10) Kinderkrankengeld. Darüber hinaus wurde man unbezahlt freigestellt. Naja dementsprechend sieht mein Verdienst (im Gegensatz zu den meines Mannes) aus dieser Zeit aus. Aber man hatte den Druck nicht, sich um eine Betreuungsmöglichkeit kümmern zu müssen.

Mit jedem Tag jonglieren mussten wir (ohne Großeltern oder sonstigen Hintergrund) erst nach der Wende. Zum Glück konnte der Papa dann Home Office machen bzw. sich die Arbeitszeit relativ frei einteilen.

Ich glaube jede Mutter kennt das nächtliche Grübeln, ob sie ihr Kind am nächsten Tag in die Einrichtung bringen kann oder das bange Warten auf Anrufe, ob es abgeholt werden muss.

Blöde Sprüche von Kinderlosen braucht es da wirklich nicht. Die meisten bemühen sich, ihren Job trotz Kindern ordentlich zu machen. Dass Mütter ihre Kinder vorschieben, kenne ich so nicht. Solche Diskussionen wie im Forum um Dienste und Ferien gab und gibt es bis heute nicht, da "hier" fast alle ein oder mehrere Kinder haben. Und irgendwie gleicht sich das im Laufe der Jahre aus.

Ich bin doch nicht blöd, freiwillig Urlaub in den Ferien zu nehmen, wenn es außerhalb nur halb so teuer ist.

Naja, Masern, Windpocken und den ganzen Kinderkrankheiten-Kram wird es auch in der DDR gegeben haben.

Klar meine Kinder haben alle möglichen Kinderkrankheiten und Verletzungen mitgenommen. Auch wenn die Impfungen (Pocken, Tuberkulose, Diphterie, Keuchhusten, Wundstarkrampf, Kinderlähmung) Pflichtimpfungen waren, die gegen Mumps, Masern, Röteln z.B. gibt es noch nicht lange, nur die einzeln gegen Masern.

KLle)io


filosofia

Mütter (z.B. TE) wollen oder müssen arbeiten

Wenn die TE das will, was ich nicht mehr so ganz glaube, wenn sie in einem anderen Faden schreibt, dass sie sich ein drittes Kind wünscht, dann wird sie jetzige Situation schon berücksichtigen müssen. Wenn sie arbeiten will, dann wird sie es auch unter den Umständen tun, die notwendig dafür sind.

bkellaqgia


Ich bin gerade sehr froh, dass ich mein eigener Chef bin und mit diesem Zickenterror nichts zu tun habe.

Als ich noch kinderlos war wollte ich gar nicht in den Ferien Urlaub haben. Der doppelte bis dreifache Preis für überfüllte Hotels und Flugzeuge? Nein, danke ]:D

Ich kann den Beitrag von Weidenfee nur unterstreichen. Mit ein bisschen Rücksicht und Verständnis von beiden Seiten sollte es klappen.

Ich als Arbeitgeber würde wohl niemanden einstellen wollen, der mir nicht sagen kann, wie er die Betreuung geregelt hat. Darüber sollte man sich schon Gedanken machen. Gerade dann, wenn man einen Job hat, wo immer jemand da sein muss und homeoffice keine Option ist.

Es kommt mir recht naiv vor, dass jemand darüber gar nicht nachdenkt und sich keine Antwort zurecht gelegt hat.

Gleichzeitig würde ich aber auch niemanden einstellen, der mit dem Gedanken "warum sollte ich je auf irgendwas verzichten" ankäme.

In einem Team ist es immer ein Geben und Nehmen....

Krankheiten: Mein Sohn war die ersten beiden Kindergarten Winter so viel krank.... im ersten gleich 4 Mittelohrentzündungen und zwei Mal Scharlach, ganz ohne die Erkältungen und Virus Infekte. (Er ist geimpft, aber man kann eben nicht gegen alles impfen)

Ich nahm das Ganze auch jedes Mal mit und war danach krank.

Bei mir waren das ganz sicher keine Ausreden... ich muss ja alles selbst nacharbeiten, was meine Mitarbeiterin nicht schafft.

Inzwischen ist das nicht mehr so, aber wenn man Kinder in eine Gruppe gibt, dann müssen die meisten zu Anfang da durch.

10 Tage sind da ein Tropfen auf den heißen Stein.

Der TE würde ich wohl einen Teilzeitjob empfehlen.

Und ein fertiges Konzept im Kopf, wie immer das auch aussehen mag.

b2eet lejusice2F1


Ich pflege zur zeit.. beruflich.. ich glaub dann hab ich ohne kinder da auch ein Recht drauf..

lach..

nee quatsch das sozialsystem funktioniert bei rente etc eh nicht mehr und wer sich für Kinder entscheidet dann hoffentlich nicht deswegen um später mal ne pflegekraft zu haben...

Das ein AG aber nen plan bei kinderkrank etc hören will verstehe ich schon.. selbst wenn der "gelogen" ist.. bisschen planen muss der ja auch..

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