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Ich könnte gerade ausrasten wegen der Ansprüche meiner Umwelt

MToxyi


Danke für eure Antworten, ich habe mich auch schon wieder beruhigt. Ich fahre jetzt meine Linie und ich habe auch noch einmal klargestellt, dass niemand sich verpflichtet fühlen muss, meine Tochter zu betreuen, ich mir aber auch nicht in meine Arbeitszeiten reden lasse. Dann muss eben eine andere Lösung her und da muss auch keine Partei sich schlecht fühlen.

T:his Tkwili.gh&t GarBdxen


also ich verstehe dich nicht so ganz.

wenn dir das gezetere deiner familie auf den senkel geht, musst du eben kohle dafür bezahlen, dass euer kinder professionell betreut wird.

Nun gibt es im meinem Job eben nur Früh oder Spätdienst, kein von 8 bis 18 Uhr. Ich arbeite also dreimal die Woche von 14 bis 21Uhr.

und ich finde diese arbeitszeiten grottig. egal ob für die mutter oder den vater.

das kind ist ab 8h morgens im kiga und sieht den elternteil mit SOLCHEN arbeitszeiten ja den ganzen tag nicht (ausser die kurze zeit am morgen).

und ich verstehe auch nicht, warum man um 5h aufstehen muss, wenn die arbeit doch frühestens um 7h beginnt (gehe von den zeiten aus, die du postest: 7-14 uhr= frühschicht und 14-21uhr= spätschicht).

und wo ist der unterschied, ob du um 7h anfängst oder um 8h (weil du ja schreibst, das es leider kein 8-18h job ist).

S&ilbermoXndasu`ge


Die TE hat geschrieben, dass sie kein Mensch sei der um 5 Uhr aufstehen kann;

nicht dass sie um 5 Uhr aufsteht.

Und in dem Beitrag vom 10.9. hat sie ja geschrieben dass sie es jetzt anders regelt.

(aber es ist halt auch nicht ok wenn jemand anbietet "ich betreue dein Kind" und hinterher rummosert)

MooGyi


Ja muss ich, sage ich ja auch nichts dagegen.

Wieso sollte meine Tochter ab 8 Uhr im Kindergarten sein? Bei uns dürfen die Kinder bis 9:30 gebracht werden, wenn man nicht früher bringen muss.

Außerdem geht sie momentan auch nur bis 12 Uhr in die Kita( sonst bräuchte ich ja keine so lange Betreuung durch andere Personen, außerhalb der Kita), wir haben keinen anderen Platz bekommen. Wenn ich wieder mehr arbeite, also mehr als drei Tage die Woche, dann werde ich auch wieder mehr Frühdienst arbeiten, nur eben nicht ausschließlich. Der Frühdienst beginnt bei uns um 6 Uhr und geht je nachdem wer arbeitet und ob die Person ganztags arbeitet bis 14 oder 15 Uhr, danach kommt der Zwischendienst der bis 20 Uhr geht, dann der "Nachtdienst" der ist für die reinen Aushilfen und der geht bis 24 Uhr.

Mir ging es einfach nur darum, dass immer nur die Frau kritisiert wird, wenn sie nicht genau so arbeitet, wie es am besten für den Mann ist, nicht so sehr darum, ob tatsächlich knallhart für immer diese Arbeitszeit durchziehen will. Wie gesagt hat sie sich selbst angeboten, wir haben das sogar am Angang nicht ganz gut gefunden, aus verschiedenen Gründen, die ich hier nicht näher erläutern will. Wenn sie keine Lust mehr hat, dann habe ich damit überhaupt kein Problem, weil ich es nicht einmal von ihr erwartet hatte. Ich kann allerdings nicht hellsehen, daher fand ich ihren Ausbruch und Vorwurf ausgenutzt zu werden, etwas daneben.

Und man sollte auch wissen, dass sie als ich in Elternzeit war, immer gemeint hat, sie fände es nicht gut, dass ich so lange zuhause bleibe und nichts zum Einkommen beitrage...sie hätte ja immer gearbeitet und hatte nicht einmal einen Mann.

Ihr wäre es jetzt am liebsten, wenn ich jeden Tag von 6-11 arbeite, was aber in meiner Firma einfach nicht geht. Außerdem will ich auch nicht nur so arbeiten, weil spätestes wenn ich wieder meine 30 Stunden arbeite, wird das für jemanden der ein Nachtmensch ist und vor 24 Uhr nicht ins Bett kommt blöd. Ich habe das ein paar Jahre so gemacht und mir ging es furchtbar, ich war dauernd krank. Wie gesagt, jede zweite Woche Frühdienst habe ich kein Problem mit und das werde ich auch angehen, das so hinzubekommen.

Nochmal zu den Arbeitszeiten, ich arbeite momentan eine längere Zwischenschicht bis 21 Uhr, weil ich sonst nicht mit drei Tagen auf meine Stunden komme, nur damit du dich nicht wunderst, wegen 20 Uhr und meiner anderen Angabe.

swensNibenlman


Mir ging es einfach nur darum, dass immer nur die Frau kritisiert wird, wenn sie nicht genau so arbeitet, wie es am besten für den Mann ist, nicht so sehr darum, ob tatsächlich knallhart für immer diese Arbeitszeit durchziehen will.

Ist das nicht die Sache deines Mannes? Meine Frau wäre ziemlich sauer, würde ich nur mein Ding durchziehen wollen.In meiner Ehe war und bin ich genauso gefragt meine Arbeitszeiten so zu organisieren, dass ich auch an der Kinderbetreuung Anteil nehme- wir wechselten uns auch ab (manchmal auch über ein ganzes Jahr). Wir hatten so gut wie nie Unterstützung von Eltern oder Schwiegereltern und auch nie eine externe Kinderbetreuungskraft in Anspruch genommen. Wir hatten nur den üblichen Kindergarten in Anspruch genommen- und da war zeitweise ich und zeitweise meine Frau zuständig, die Kinder zum Kindergarten zu bringen und abzuholen und die Kinder zu betreuen.

Ich denke, dass du das vor allem mit deinem Mann aushandeln musst- was andere Menschen dazu für eine (nostalgische) Meinung zu haben ist dabei doch vollkommen sekundär. Ich sehe weder Arbeitszeiten, noch Aufgaben zur Kinderbetreuung, noch Aufgaben im Haushalt geschlechtsspezifisch. Einzig geschlechtsspezifisch war das Stillen unserer Babys- das konnte ich nicht. Dafür habe ich andere Aufgaben übernommen.

MDonOikax65


Ich finde es schon berechtigt. Die Frauen arbeiten ja meistens Teilzeit, wenn die KInder noch klein sind, und ich denke, es gibt auch mehr Teilzeitstellen für Frauen als für Männer. Es ist auch für Männer gar nicht so einfach in der Arbeitswelt,sich mit dem Wunsch, familienfreundlich zu arbeiten, durchzusetzen. Und häufig arbeiten sie ja auch in Berufen und Positionen, wo es einfach nicht geht. Es ist nun mal so, als Mutter stehst du irgendwie immer mehr in der Verantwortung, ich finde, die Kinder sind meistens ein bisschen mehr die Kinder der Mutter als des Vaters. Das kann man ungerecht finden, aber darüber aufregen ist müßig. Ich kenne einige Frauen, die es auch auf keinen Fall anders wollten.

s6ensuibel.man


Das kann man ungerecht finden, aber darüber aufregen ist müßig.

Wenn ich etwas als ungerecht empfinde, dann lasse ich das nicht einfach über mich so ergehen. Dinge, die ich ändernswert empfinde, versuche ich zu ändern, da kämpfe ich drum- und sei es zunächst "nur" im Meinungsbildungsprozess. Wie sähe unsere Gesellschaft heute aus, wenn es nicht immer wieder Menschen gäbe, die sich für Gerechtigkeit einsetzen? Man muss nicht alles über sich ergehen lassen (OK, man muss sich auch nicht an jeder Kleinigkeit aufhängen- manche Dinge sind nicht lohnenswert, daran große Kraft zu verschwenden).

Kiyttxa


Ich verstehe Dich, Moyi. Und die SchwieMu ist ganz schön link. Ich sehe da genau wie Du.

Und ich finde, Du hast ein Recht auf Deine Spätschicht, wenn Du es halt nunmal nicht gebacken bekommst, um 5 Uhr aufzustehen. :)*

MJonikza6x5


Wenn ich etwas als ungerecht empfinde, dann lasse ich das nicht einfach über mich so ergehen.

Ich finde es nicht grundsätzlich ungerecht. Sich darüber ärgern ist dann wieder was anderes. Vor allem, wenn es um die Schwiegermutter geht.

w-hitVe %magixc


Ja das ist tatsächlich so mit den Männern. Selbst die Väter reagieren ja manchmal komisch. Wenn ich meinen Mann frage, ob er Junior 'vom Kiga abholt, dann macht der einen Riesenaufstand, weil er dann "pünktlich" gehen muss. Sprich um 16 Uhr, statt um 16:30 Uhr, damit er seine halbe Überstunde am Tag macht.

Aber ich bin automatisch dafür da um das Kind in den Kiga zu bringen und abzuholen. Dafür darf ich ihm dann morgens noch Schnittchen schmieren, wenn es später auf Arbeit geht, weil er abends länger muss. Ob ich meinen Bus dann schaffe ist ja irrelevant. Ich bin ja die Mama.

Den Zahn habe ich ihm aber gezogen. :-(

SchwieMa und Arbeitszeiten sind eh immer schwierig. Das Thema hatte ich auch shcon. Augen zu und durch oder Konsequezen ziehen in dem sie eben nicht mehr betreuen soll.

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