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Etwas muss sich ändern – nur was?

C{innawmonx4


P.S.: Ja, wichtig wäre es wohl auch ein Ziel zu haben, auf das du hinarbeiten kannst – sei es nun in einem Studium oder in einer Ausbildung.

Was möchtest du konkret nach dem Studium machen?

Diese Frage solltest du dir stellen und beantworten.

CBinn(amonx4


* Oder nach der Ausbildung ^^. Eben beruflich.

CNinn&among4


Ich habe gerade mal ein bisschen nach Ausbildungsberufen geschaut... Du könntest vielleicht Dolmetscher werden oder Kulturmanager. Habe ich zumindest im Bereich der Geisteswissenschaften auf Berufenet als Ausbildungsberufe gefunden. Da würdest du erstmal Geld verdienen, wärest trotzdem halbwegs nah an der Materie dran und könntest später vielleicht auch einen Quereinstieg schaffen.

C%innXamoxn4


Möglich wäre auch Denkmaltechnischer Assistent oder Geomatiker.

Ceinna-moxn4


Oder Fotograf?

AXntig\one


im moment studiere ich geschichte und politik auf lehramt. wenn ich mich richtig dahinter klemme, kann ich in 2-3 semestern fertig sein.

Ich würde das auf jeden Fall durchziehen. dann hast du immerhin ein abgeschlossenes Studium und nicht 14 Semester "für nichts" studiert.

Danach kannst du dich beruflich immer noch umorientieren.

hzi8cet]nu5nc


Bist Du sicher, dass Du genug Thyroxin nimmst? Und zwar genug für Dein Wohlbefinden, nicht genug für den TSH-Wert, den der Arzt sehen möchte?

a@nfang[mitdfVreuxde


hallihallo,

erstmal ein paar gedanken-updates meinerseits, dann gehe ich auf eure beiträge nochmal detailierter ein.

habe jetzt mal mit meinen eltern über alles geredet und im moment tendiere ich auch eher zum studienabbruch und ggf. zu einer ausbildung. da geht es einfach ums finanzielle und darum, dass man ja auch irgendwovon leben können muss. ausserdem könnte ich mir dann überlegen, in die stadt meiner freundin zu ziehen und hätte dann auch nicht mehr den stress mit der fahrerei und die damit zusammenhängende finanzielle belastung.

@ waterli:

bei uns an der uni ist die auswahl minimal. in einem speziellen modul in powi gibt es nur 2 seminare und beide vom selben dozenten und für das modul muss man beide besuchen.

klar wirds bei uns im laufe des semesters auch oft leerer. aber da sitzen dann eben 40 statt 60 leute und an guten tagen 30.

stimmt, bei UFG hab ich ja schon bissl was. hab einige antiken-seminare und eine vorlesung hinter mich gebracht, das würde vielleicht helfen. und das latinum hab ich auch schon.

die zahlungsmoral meiner eltern war eigentlich immer so. also auch als kind bei taschengeld wollten sie gaaanz genau wissen, wofür ich das dann ausgebe. und bekam ich von oma mal 100 mark geschenkt, wurden die gleich sinnvoll in schuhe und klamotten angelegt. bloss für den jung nix auf die hohe kante legen. :-/

blöd dann auch, dass sie immer viel ankündigen: zum 16. geburtstag bekam ich versprochen, sie zahlen mir den angelschein. zum 18. den führerschein. beides wurde dann doch nix.

naja, aber ich kann natürlich verstehen, dass man sich ärgert, wenn der sohn 15 semester lang studiert und einfach nicht fertig wird. aber bei mir gab es eben einige unterbrechungen. das 2. semester ging es mir psychisch schlecht, da war ich auch in behandlung. vor 4 jahren hatte ich mich grossflächig verbrüht und fiel deshalb auch 2 semester aus, weil ich nicht sitzen konnte. vor 3 jahren ging es mir wegen einer trennung wieder mal psychisch scheisse und ich musste ein semester aussetzen, weil ich mich einfach nicht konzentrieren konnte.

lange zeit konnte ich auch die semesterferien nicht für hausarbeiten nutzen. besonders in den ersten 5-6 semestern war ich dann nämlich bei meinen eltern. musste ich, wurde von mir erwartet. hab ihnen das dann erst langsam klar machen können, dass ich die zeit brauche, um HA zu bearbeiten und vielleicht noch etwas kraft zu tanken oder praktika zu machen.

@ cotesauvage:

Vielleicht liegt dir das Studieren einfach nicht, wenn du dadurch so ausbrennst (was ich eher ungewöhnlich finde, nach meinem Empfinden brennt man eher durch Schichtarbeit oder massiv Überstunden aus als durch ein Studium)?

es liegt ja nicht (nur) am studium, dass ich ausgebrannt bin. ;-)

Hm, das sieht so aus, als ob dir da deine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung machen würde. Ich glaub es hat keinen Sinn, weiter auf irgendeinen Job hinzuarbeiten, der genau das erfordern würde. Überleg dir, was dir noch einigermaßen Spaß machen würde und wie du da hinkommst. Es mag hart sein, das vor sich selber zuzugeben, aber auf Lehramt fertig studieren, Referendariat, Promotion, oder jetzt ein anderes brotloses Studium anfangen – das wird doch nichts.

naja, da muss ich dir wiedersprechen, vielleicht hab ich mich oben auch nur schlecht ausgedrückt. ist nämlich nicht so, dass ich generell nicht 5 tage pro woche auf der matte sthen könnte. hab in praktika den lehrerjob ja schon kennen gelernt und ja, er ist anstrengend, aber er macht mir auch spass. meine praktika waren anstrengend, bei einem bin ich sogar fast 3 stunden zur schule unterwegs gewesen, aber ich hab es trotzdem durchgezogen.

was mir im moment schwierigkeiten bereitet ist eben dieses ausgebrannt-fühlen und das studium.

Äh sorry, das kann ja wirklich nicht das Hauptproblem sein. Ich fand einen Teil meiner Ausbildung auch bescheuert und überflüssig, na und? Da muss man halt durch, und danach sucht man sich einen Job, der einem einigermaßen Spaß macht.

kann dich da verstehen. aber deine ausbildung hat doch vermutlich 3 jahre gedauert? wenn ich die 3 jahre fürs abi mit einberechne, bin ich jetzt seit 10 jahren "in ausbildung" und finde es bescheuert, beisse aber trotzdem die zähne zusammen und versuche, durch zu kommen. aber ich bin mittlerweile einfach gefrustet davon. andauernd muss man irgendwelche leistungen anbringen und abgeben und das wird dann benotet und die noten eingetragen und die abgegebenen leistungen interessieren hinterher niemanden mehr. bin da aktuell einfach frustriert.

denn hätte ich nicht studiert, hätte ich nach der 10. abgehen können, hätte ne gute mittlere reife und hätte eine ausbildung anfangen können. aber ich schlag mich ja schon seit 10 jahren durch und kann da grade einfach nicht mehr.

Das ist doch viel zu speziell. Es hat überhaupt keinen Sinn, sich an deiner Stelle auf sowas zu kaprizieren.

Weißt du was, ich hab das Gefühl, du traust dich noch nicht so recht, der Realtität GANZ ins Auge zu sehen. Du hast ein Studium gewählt, dass nicht zu dir passt. Du hast Eltern, denen es jetzt irgendwann mal reicht mit deiner Studiererei – bei 15 Semestern auch nicht ganz unerwartet. Es fällt dir kein Ersatzstudium ein, das dir Spaß macht, mit dem du relativ schnell fertig wirst, und das dir irgendwas für einen späteren Job bringt. Du hast gesundheitliche Probleme, die dich zusätzlich zurückwerfen und behindern. Ich glaub, auch wenn es sehr schwer ist, du musst nochmal ganz unten zu denken anfangen: Was gibt es für einen Job, für den du die Ausbildung bewältigen kannst, der dich wenigstens nicht belastet und nervt, und der dir genug Geld bringt um selbstständig zu leben?

das studium passt im grunde schon zu mir. ich bin schon immer ein geschichts- und powi-freak gewesen. waren meine abifächer und schon in der grundschule wusste ich, dass ich das studieren möchte. inhaltlich finde ich es auch gut. problematisch finde ich eher die organisation an der uni und so manchen dozenten.

ein anderes studium käme kaum in frage. naturwissenschaftlich und mathematisch bin ich grösstenteils eine niete. auch das technische liegt mir nicht so sehr. im geisteswissenschaftlichen fühle ich mich schon zuhaus, das problem ist eben nur das finanzielle, denn das stresst enorm.

@ greta_:

meine ersten semester waren ja auch pipi-einfach. mittlerweile bin ich aber auf nem höheren niveau und eben fast fertig. da heisst es dann eben "bitte lesen sie diese 180 seiten bis nächste woche" oder "versuchen sie mal, diese 5 seiten in kurrentschrift in lateinische schrift zu übertragen".

nicht, dass mir das nicht liegt oder es mich nicht interessiert. aber wenn ich dann gesundheitlich im arsch bin und gleichzeitig auch noch stress habe, weil sich so viel aufgestaut hat, kriege ich kaum einen freien gedanken.

was genau sollte ich deiner meinung nach gesundheitlich abchecken lassen?

aber ja, ich bin seit einigen monaten im abcheck-prozess, was mehrere krankheiten angeht. angehen muss ich da noch, was meine nieren, meine nebenhöhlen und mein vitamin d-spiegel betrifft. ausserdem zum orthopäden wegen einlagen und beinlängendifferenz und hohlkreuz.

puh, ausbildungen, die mich interessieren. ich weiss es nicht. wie gesagt, das war nie ein thema für mich. für mich war immer klar, es wird mal was mit geschichte und studium, bzw. im laufe des studiums hat mir der lehrerjob dann auch immer mehr zugesagt (durch die praktika).

daher wäre es jetzt schwierig, auf anhieb zu entscheiden, was ich stattdessen machen sollte. in der schule haben wir mal einen berufswahltest gemacht. da kam bei mir raus: historiker, archäologe, mediziner, psychologe, sozialpädagoge. das waren die top 5, an den rest kann ich mich leider nicht erinnern.

@ cinnamon:

Was möchtest du konkret nach dem Studium machen?

puh, das ist ne gute frage. ;-D wie gesagt, eigentlich will ich dann führerschein machen, damit ich mobiler bin und möchte dann lehrer sein. also refrendariat hinter mich bringen und als lehrer arbeiten. dann irgendwann in 5 oder 10 jahren, wenn ich genug zeit und lust habe mal promovieren. aber das ist auch kein muss. vielleicht dann nebenher auch einfach aus interesse altorientalistik studieren, wenn es zeitlich möglich ist und wenn ich dann nicht zu gestresst dadurch bin.

wie gesagt, der lehrerjob liegt mir eigentlich und ich kann mir schon vorstellen, dass das gut läuft.

problematisch sind da nur zwei punkte: zum einen muss man da erstmal hin kommen, also einen haufen prüfungen ablegen und zum anderen ist meine gesundheit grade im argen. %:|

@ antigone:

ja, dieses gefühl, für nichts studiert (und abi gemacht zu haben) habe ich auch. :°(

wie gesagt läuft es jetzt eher auf einen studienabbruch hinaus. meine eltern können sich mich nicht mehr leisten und ich muss ja von irgendwas leben. bringt ja nix, zu studieren, wenn man dabei unter der brücke wohnen und mülleimer nach pfand durchwühlen muss.

ich seh es irgendwo aber nicht als kompletten abbruch, sondern eher als pause. der lebensunterhalt wäre erstmal halbwegs gesichert und ich könnte sehen, wie es beruflich weiter geht. wenn ich dann in ein paar jahren besser in meinem leben aufgestellt bin, würde ich ein studium ja nochmal versuchen können, bzw. die 2 semester dann doch noch durchziehen.

@ hicetnunc:

nope, sicher bin ich da nicht. daher suche ich grade auch nach ärzten, die das wohlbefinden da zur grundlage der behandlung machen. hab anfang dezember einen termin. ;-)

Cwinnaxmon4


puh, das ist ne gute frage. ;-D wie gesagt, eigentlich will ich dann führerschein machen, damit ich mobiler bin und möchte dann lehrer sein. also refrendariat hinter mich bringen und als lehrer arbeiten. dann irgendwann in 5 oder 10 jahren, wenn ich genug zeit und lust habe mal promovieren. aber das ist auch kein muss. vielleicht dann nebenher auch einfach aus interesse altorientalistik studieren, wenn es zeitlich möglich ist und wenn ich dann nicht zu gestresst dadurch bin.

Darf ich dann mal so ganz blöd fragen, was jetzt dein Problem ist?

Ich meine: Du willst doch "nur" Lehrer werden. Du wirst später also Schüler haben, denen du etwas beibringst, was in Lehrbüchern steht, und wenn es geht, hier und da auch noch etwas tiefer gehendes Hintergrundwissen anbringen. Ist aber kein Muss. Dafür reicht dein jetziges Studium doch alle mal. Mangel an tiefgehender Förderung und Forschung hin oder her.

Warum willst du also rein aus Interesse Geschichte/Altorientalistik studieren und eine Menge Nerven und Kohle dabei lassen, wenn du damit gar nichts machen willst? Was bringt dir dieses Wissen dann? So jemanden würde ich, glaube ich, aus Uni-Sicht auch nicht fördern, gibt es nebenher noch Menschen, die die Förderung WIRKLICH WOLLEN UND BRAUCHEN, um später einen Job zu bekommen. So wie sich das bei dir darstellt reicht doch auch das selbstständige Aneignen von Wissen durch Lesen von Zeitschriften und Büchern. Wozu ein Studium?

Und das mit dem Geld... das kriegt man immer irgendwie hin. Daran muss es nicht scheitern. Erstmal von der Uni abmelden, Hartz IV beantragen und deinen Gesundheitszustand, evtl. von Amtswegen, überprüfen lassen. Da dann wieder Alles gesundheitlich auf die Reihe kriegen (lassen) und weiter oder neu studieren, entweder mit Nebenjob oder Bafög. Oder, wenn du das dann wirklich nicht mehr willst, eine Ausbildung machen.

Wenn du es wirklich willst, steht da in vier Zeilen, wie es geht.

ahnfatngmi/tfreGudxe


Und das mit dem Geld... das kriegt man immer irgendwie hin. Daran muss es nicht scheitern. Erstmal von der Uni abmelden, Hartz IV beantragen und deinen Gesundheitszustand, evtl. von Amtswegen, überprüfen lassen. Da dann wieder Alles gesundheitlich auf die Reihe kriegen (lassen) und weiter oder neu studieren, entweder mit Nebenjob oder Bafög. Oder, wenn du das dann wirklich nicht mehr willst, eine Ausbildung machen.

darauf wird es vermutlich hinaus laufen.

CXoteSeauvage


aber deine ausbildung hat doch vermutlich 3 jahre gedauert?

Nee, die hat (regelgerecht) deutlich länger gedauert, und ein Teil davon war nur ein Kampf gegen das Vergessen und ansonsten für den A****. Ich war sooooo froh, als ich endlich aufhören konnte zu lernen und anfangen konnte zu arbeiten. Da waren Leute dabei, die hatten schon Kinder und mussten immer noch Prüfungen machen, für die war das noch härter. Aber da muss man halt durch, wenn man am Ende ankommen will.

problematisch finde ich eher die organisation an der uni und so manchen dozenten.

Das wird wohl fast jedem Studenten so gehen. Und im Job gehts dann weiter, da findet man dann vielleicht seinen Chef blöd und die Arbeit wird auch nicht immer Traumjobmäßig sein.

das problem ist eben nur das finanzielle, denn das stresst enorm.

Ich finde, ein Problem ist auch, nach einer Ausbildungszeit, die deutlich von der Norm abweicht, einen Job in dem Fach zu kriegen. Ich weiß nun überhaupt nicht wie das bei Lehrern ist, aber Unternehmen interessieren sich schon für die "Vorgeschichte". Und wenn du bei Vorstellungsgesprächen dann die Gründe für die Verzögerung aufzählst, die du hier genannt hast – also ich sags dir ganz ehrlich, da wirst du dir sehr geschickt eine passende Historie ( ;-D ) ausdenken müssen ...

ich seh es irgendwo aber nicht als kompletten abbruch, sondern eher als pause.

Ähm, das klingt jetzt auch noch nicht so wirklich durchüberlegt. Glaubst du dass dir deine Eltern erst eine Pause und dann noch die Fortsetzung des Studiums zahlen?

Also wenn ich dein Problem jetzt richtig erfasst habe, ist es v.a. deine Gesundheit. Das Studium und der avisierte Job würden schon passen. Oder? Dann überleg doch, ob du jetzt eine echte "Pause" wegen deiner Gesundheit einlegst, so ein halbes Jahr vielleicht, und dann dein Studium zuende durchziehst. Vielleicht kannst du dich während der Pause auch mit deinem burn out beschäftigen, um dann wieder neu angreifen zu können. Und nach dem halben Jahr entscheidest du dann, ob du in der Lage bist, deine begonnene Ausbildung tatsächlich fertig zu machen, oder ob du abbrichst und was Kürzeres anfängst, um dann bald Geld zu verdienen.

Was das Lehrerdings angeht, solltest du allerdings noch abchecken, ob dich deine Gesundheit evtl dran hindert, also ob du verbeamtet werden kannst, oder dann halt ggf ohne Beamtenstatus angestellt werden würdest.

CCinnaamonx4


Cote :)^

wPavUew_sevexn


Mein Eindruck ist, dass nicht die Belastungen, die objektiv vorliegen, das Problem sind, sondern das Ausmaß an Beanspruchung, das du spürst.

Du scheinst die Ursachen für deine Probleme in den äußeren Umständen - die anstrengende Schule, das anstrengende Abi, das noch viel anstrengendere Studium - zu suchen. Warum aber schaffen es die meisten, ohne eine geistige und psychische Überforderung durch diese Ausbildungsstufen und andere zerbrechen daran? Resilienz ist der Schlüssel zu dieser Frage. Und diese ist bei dir offenbar nicht besonders stark ausgeprägt. Das kann an deinen körperlichen Beschwerden liegen, aber auch im psychischen Bereich zu verorten sein. Die Schwelle, wo Belastung für dich zur Beanspruchung wird, scheint jedenfalls sehr niedrig zu sein.

In diesem Sinne macht es aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn, nun voreilig eine Richtungsänderung einzuschlagen, deren Probleme ja schon vorgezeichnet sind (Stichwort: "Brotloses Studium"), sondern du solltest dich zuerst dem Aufbau deiner Widerstandsfähigkeit widmen. Hast du dir schon mal Gedanken zu einer psychotherapeutischen Begleitung gemacht? Da müsste es ja sogar im universitären Umfeld entsprechende Unterstützungsangebote geben oder zumindest Kontaktvermittlung.

ahnfan6gm*itfrekuxde


Das wird wohl fast jedem Studenten so gehen. Und im Job gehts dann weiter, da findet man dann vielleicht seinen Chef blöd und die Arbeit wird auch nicht immer Traumjobmäßig sein.

ich suche ja nicht nach dem lila-zuckerwatte-land, wo ich einen job machen kann, der mich nicht fordert und 400 euro die stunde verdiene. ;-) und klar ist man im job immer genervt. aber der punkt ist, dass es eben kein "job" ist, sondern "schule".

beim job wird man bezahlt und sieht am monatsende, warum man den nervigen boss erträgt oder die verblödeten mitarbeiter. ;-)

Ich finde, ein Problem ist auch, nach einer Ausbildungszeit, die deutlich von der Norm abweicht, einen Job in dem Fach zu kriegen. Ich weiß nun überhaupt nicht wie das bei Lehrern ist, aber Unternehmen interessieren sich schon für die "Vorgeschichte".

bei lehrern ist das egal. da kannst du auch mit 35 mit deinem studium noch antanzen, da geht es nach n.c. und wartezeit. ;-)

aber im grunde hast du recht und ich muss meine bisherige untätigkeit dann auch ggf. erklären.

Mein Eindruck ist, dass nicht die Belastungen, die objektiv vorliegen, das Problem sind, sondern das Ausmaß an Beanspruchung, das du spürst.

da stimme ich dir zu. eigentlich sind die belastungen alle meisterbar, vielleicht selbst in dieser kombination. aber ich komme damit nicht zurecht.

In diesem Sinne macht es aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn, nun voreilig eine Richtungsänderung einzuschlagen, deren Probleme ja schon vorgezeichnet sind (Stichwort: "Brotloses Studium"), sondern du solltest dich zuerst dem Aufbau deiner Widerstandsfähigkeit widmen.

das sehe ich mittlerweile auch so. der gedanke zu dem brotlosen studium kam mir ja auch zu einer zeit, wo ich noch dachte, dass ein wie auch immer geartetes studium finanziell noch drin wäre.

aber jetzt weiss ich eben, dass es erstmal auf H4 hinaus läuft und werde dann eben sehen, dass ich das mit den sachbearbeitern im jobcenter kläre, also ggf. med. gutachten einholen lassen, ausbildungsstelle suchen, usw.

CGinnamxon4


aber jetzt weiss ich eben, dass es erstmal auf H4 hinaus läuft und werde dann eben sehen, dass ich das mit den sachbearbeitern im jobcenter kläre, also ggf. med. gutachten einholen lassen, ausbildungsstelle suchen, usw.

Ich würde denen eben erklären, dass du das Studium aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musstest und dass geklärt werden müsste, wie deine Leistungsfähigkeit ist und wenn sie eingeschränkt ist, wie man die wieder anheben kann. Dafür müsste durch ein Gutachten genau festgestellt werden, was du hast. Ich wäre da auch ganz ehrlich. Wenn du das Studium derzeit nicht bewältigst, meinst du, du würdest eine Ausbildung bewältigen? Wenn nicht, dann sag das und sag, dass deine Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Ein guter und sogar ein durchschnittlicher Bearbeiter müsste dann die Erhebung eines Gutachtens einleiten. Ein schlechtes würde dich in Maßnahmen zwingen, die du nicht durchhältst, aber dann kann man sich immernoch an höherer Stelle beschweren. Das wird schon.

Und wenn du dann den Status Quo kennst, kann man weiter sehen. Kannst du wieder gesund werden und wenn ja/nein, welche Perspektiven stehen dir dann offen.

Ich würde die Hoffnung auf ein Studium noch nicht aufgeben. Im Moment bist du gesundheitlich eben weder in der Lage, zu studieren (noch eine Ausbildung zu machen?). Das kann sich ja auch wieder ändern, geht man es richtig an.

Kraftsternchen :)* :)* :)* :)* :)*

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