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Studium: Wie ging es euch bei eurer ersten wiss. Arbeit?

A5nti}goxne hat die Diskussion gestartet


Der Titel geht leider nicht länger.

Wie erging es euch bei eurer ersten Haus- oder Seminararbeit?

Ich sitze gerade an meiner ersten wissenschaftlichen Arbeit (eine Hausarbeit) und fühle mich durch das bisherige Studium überhaupt nicht darauf vorbereitet.

Klar, was "wissenschaftliches Arbeiten" bedeutet, wie zitiert werden muss, usw. weiß ich – theoretisch.

Aber den Wust an Quellen zu sortieren, ein logisches Inhaltsverzeichnis zu erstellen und dann zu schreiben (hilfe, was darf ich einfach so schreiben und was muss ich wie belegen), hat uns niemand beigebracht. ":/

Schreibt doch mal eure Erfahrungen und vor allem Fehler, die man dabei vermeiden kann.

Antworten
EYheJmalziger" _NGutzer 5(#54x0992)


Das kann man eigentlich nur lernen, indem man es einfach macht. ;-)

Sieh' zu, dass die Arbeit nicht erst auf dem letzten Drücker fertig wird – im Optimalfall hast Du soviel Zeit, dass Du die vollständige Arbeit noch eine Woche ruhen lassen kannst (das schafft eine recht kritische Distanz), bevor Du sie abschließend nochmal durchgehst.

Und: Lass' dich nicht von anderen verunsichern.

Das wird schon! @:)

j ust_l3ooking?


Beginn mit dem Inhaltsverzeichnis, zumindest wenn du (was so sein sollte) schon weißt worum es gehen wird.

RXhelxia


Mir liegen Hausarbeiten auch nicht so sehr.

Es kommt auch auf die Art der Hausarbeit an.

Ist es reines Literaturstudium oder sollst du selbst eine Studie erstellen?

Mir hilft es, zunächst eine Gliederung zu erstellen und zu dieser dann jeweils eine Hauptquelle zu suchen.

Ich schaue mir Hausarbeiten mit ähnlicher Fragestellung an und da vor allem das Literaturverzeichnis.

Auch das Literaturverzeichnis meiner Quelle.

Und ich schaue immer, welche Quellen der Prof favorisiert.

Wichtig ist, dass du deine Aussagen belegen kannst durch wissenschaftliche Quellen. Diese Quelle kannst du selbst sein, wenn du eine empirische Studie durchgeführt hast.

Bei uns wird auch gefordert, alle Medien zu nutzen, d.h. Bücher, Zeitschriften, Internet, ...

Dein Fazit brauchst du nicht belegen, denn es ist ja deines.

A#ntiLgoxne


Hi,

danke für die Antworten und die PNs. :-)

Die formellen Vorgaben wie Seitenabstand, Schrift- und Schriftgröße, Seitenzahl, usw. habe ich.

Das Thema wurde vom Dozenten vorgegeben, da ist kein Spielraum.

Ich habe mir zu dem groben Thema (meines ist leider sehr speziell) schon andere Hausarbeiten und auch BA- und Masterarbeiten angesehen.

So weiß ich zumindest, wie es fertig aussehen soll. ;-D

Es geht speziell und die SWOT-Analyse eines bestimmten Krankenhauses.

Quellen habe ich gesichtet und schon in ein Literaturverwaltungsprogramm eingespeist. Wir sollen möglichst wenig wortgetreu zitieren, sondern mehr inhaltlich (dass vergl. xyz). Zitationsstil ist Harvard, auch nicht das Problem.

Mein Kopf ist voll und das Word-Dokument noch leer.........dafür ausgedruckte Abbildungen, die rein sollen (nur wo genau, weiß ich noch nicht).

Ein grobes Inhaltsverzeichnis steht auch schon.

Ich bin der visuelle Typ, ich muss das alles sehen können. Mit "versteckten" Abbildungen und Zitaten auf dem Rechner kann ich nicht viel anfangen. ":/

Morgen habe ich noch ein Gespräch, um Daten und Fakten zu bekommen (ich kann ja schlecht die lokale Tagespresse zitieren), welches als Gesprächsprotokoll in den Anhang kommt. Danach geht es los mit niederschreiben.

A7ntipgoxne


Nachtrag:

Ich bin der Typ, der erst auf den letzten Drücker und unter Zeitdruck richtig effektiv arbeiten kann. ;-D

Dann kommen mir die besten Ideen und ich lerne auch erst einen Abend vor einer Klausur/Prüfung. Bisher klappte das erstaunlich gut. Nur bei einer Hausarbeit wird das nichts.

Mir fehlt da auch gerade das Zeitgefühl – wie oft schreibt man Texte neu, ändert etwas, fügt neue Quellen ein, usw.

Also, wie lange dauert es vom Rohentwurf bis zur endgültigen Fassung?

Eine Datensicherung habe ich immerhin schon gemacht. ;-)

b`ie{ne0x07


Mir sind Hausarbeiten immer eher schwer gefallen, aber vielleicht kann ich Dir trotzdem helfen. @:)

Wenn Du der visuelle Typ bist:

Ich hab – für größere Arbeiten – die vielen Themenfelder, die ich ansprechen will, auf jeweils einen Zettel geschrieben und diese auf dem Boden verteilt. Dann hab ich sie umsortiert und gebündelt und hatte somit meine Gliederung mit Kapiteln und Unterkapiteln. Da könntest Du die ausgedruckten Abbildungen mit dazulegen, dann geht Dir bestimmt ein Licht auf, wo sie am besten hingehören.

Die Gliederung hab ich dann gleich in den Rechner gehauen und hatte damit nicht mehr nur leere Seiten, sondern einzelne Kapitelüberschriften, die ich nach und nach gefüllt hab (allerdings für größere Arbeiten sicher nicht in Word, für erste Hausarbeiten von mir aus ok).

Häufig speichern und immer wieder verschiedene Dateinamen verwenden, bei mir hat Word seinerzeit irgendwann nur noch leere Dokumente abgespeichert, das Mistprogramm! >:( Gut dass ich unter anderen Namen noch ein paar ältere Versionen der Arbeit hatte. Ärgerlich wars trotzdem, war immerhin meine Examensarbeit zum 1. Staatsexamen, daher hab ich mich fürs 2. Staatsexamen dann in LATEX eingearbeitet. ;-D

Viel Erfolg! @:)

u(p+elJa


Dozentensicht: Geh fragen. 1000x lieber eine Studentin, die nachfragt, was wie soll, als eine schlechte Arbeit korrigieren. Lass dir gute Beispiele geben. Setz dir eine frühere Deadline, zu der du mal kurz mit dem Ding vorbeigehst und dir Feedback holst. Frag jemanden aus einem höheren Semester.

Ich frag mich bei manchen Dingern, die mir so vorgelegt werden, ob die Leute gar nicht recherchiert haben, was sie machen sollen. Oder warum sie, wenn sie es nicht gewusst haben, nicht wenigstens mich gefragt haben. Das ist so viel vergeudete Lebenszeit auf beiden Seiten....

d|ana(e87


ich kann das auch nicht nur mit LIteraturverwaltungsprogramm. Geht einfach nicht, dabei wäre es so praktisch. Also schreib ich mir Stichworte zu den geplanten Inahltspunkten auf Zettel auf, manchmal auch ganze Absätze dir mir gerade so kommen. dann habe ich einen ANfang und ab dann geht es schnell, wenn ich nicht auf med1 prokrastiniere, heißt das. :=o

Osn6eOnlMy


Ich fand es wahnsinnig wichtig, eine Versionsverwaltung zu nutzen. Z.B. Subversion. So kannst du jeden Tag oder auch noch öfter die aktuelle Version und somit den Fortschritt abspeichern.

Und LATEX eignet sich viel besser, als word. Jedoch muss man Zeit zur Einarbeitung einrechnen.

Mit word unbedingt vorher Formatvorlagen erstellen. Sonst kann dir passieren, dass es dir plötzlich das ganze Dokument zerschießt.

Und wenn du mit Grafiken erstellst, solltest du dir vorher ein Farbkonzept überlegen. Sonst wird es bunt und das ist nicht gut.

P1owerPu[ffi


Du musst das Rad nicht neu erfinden. Zu deinem Thema gibt es bereits etliche Arbeiten. Ich lese deshalb immer erst andere Hausarbeiten und hole mir da die Inspiration für meine Gliederung.

Hier kann man sich auch Quellen suchen. Falls vorhanden gehen natürlich auch die Auswahlbibliografien des jeweiligen Dozenten.

Google Scholar leistet auch gute Dienste und sucht die meist zitierten Quellen zu einem Suchbegriff raus, sodass man die relevante Literatur gleich vor der Nase hat.

Wenn die Gliederung steht, fang ich an zu lesen und halte alles ganz altmodisch auf Papier in Stichpunkten fest.

Ist das geschafft, wird geschrieben. Alles, was nicht deiner Allgemeinbildung entstammt, musst du mit einer Quelle belegen.

Ist alles fertig, lass ich es 2 Tage liegen und lese dann Korrektur und fertig!

Das dauert ca zwei Wochen. Pro Tag sind es 3-5 Stunden Arbeit. Ich hasse es %-|

ARnt[igocne


Wenn Du der visuelle Typ bist:

Ich hab – für größere Arbeiten – die vielen Themenfelder, die ich ansprechen will, auf jeweils einen Zettel geschrieben und diese auf dem Boden verteilt. Dann hab ich sie umsortiert und gebündelt und hatte somit meine Gliederung mit Kapiteln und Unterkapiteln. Da könntest Du die ausgedruckten Abbildungen mit dazulegen, dann geht Dir bestimmt ein Licht auf, wo sie am besten hingehören.

Ja, am besten mache ich das so. Klingt gut. :)^

Dozentensicht: Geh fragen. 1000x lieber eine Studentin, die nachfragt, was wie soll, als eine schlechte Arbeit korrigieren. Lass dir gute Beispiele geben. Setz dir eine frühere Deadline, zu der du mal kurz mit dem Ding vorbeigehst und dir Feedback holst. Frag jemanden aus einem höheren Semester.

Leider ist vorlesungsfreie Zeit und ausserdem sind wir die erste Kohorte in diesem Studiengang an dieser FH.

Aber der Prof hat angeboten, dass wir ihm ein Exposé schicken können und er da drüber liest, ob wir völlig auf dem Holzweg sind.

Andere Arbeiten zu dem/einem ähnlichen Thema hatte ich mir ja schon durchgelesen.

Auch was gute und schlechte Arbeiten betrifft, hatte der Prof uns Beispiele gezeigt.

Also schreib ich mir Stichworte zu den geplanten Inahltspunkten auf Zettel auf, manchmal auch ganze Absätze dir mir gerade so kommen.

Ist wohl für mich auch besser, auf die herkömmliche Art so anzufangen und es dann in den PC zu tippen.

Ich fand es wahnsinnig wichtig, eine Versionsverwaltung zu nutzen. Z.B. Subversion. So kannst du jeden Tag oder auch noch öfter die aktuelle Version und somit den Fortschritt abspeichern.

Und LATEX eignet sich viel besser, als word. Jedoch muss man Zeit zur Einarbeitung einrechnen.

Mit word unbedingt vorher Formatvorlagen erstellen. Sonst kann dir passieren, dass es dir plötzlich das ganze Dokument zerschießt.

Von Latex habe ich schon gelesen, da werde ich mich schlau machen für die nächste Arbeit, die ansteht.

Formatforlagen habe ich vor.

Alles, was nicht deiner Allgemeinbildung entstammt, musst du mit einer Quelle belegen.

Eben da sehe ich ein kleines Problem. Wenn ich viel weiß, aber nicht mehr genau weiß, woher. Also lieber zu viel belegen, als zu wenig.

Vierlöen Dank an alle, die geantwortet haben.

Ich werde hier den Boden mit Abbildungen, Karteikarten mit Überschriften und Zetteln zukleistern und so lange alles hin und her schieben, bis es mir gefällt. ;-)

AOntigzone


Formatforlagen *autsch* |-o

AjntonPio xVivaldi


Liebe Antigone,

ich lese gerade in einer Danksagung:

"Des Weiteren danke ich der Korrekturleserin meiner Bachelor-Arbeit xxx yyyy."

Da muss ich wie ueblich grinsen, denn in der ehrenwoertlichen Erklaerung heisst es, dass "die vorliegende Projektarbeit [faellt Dir etwas auf?] ... ohne fremde Hilfe angefertigt wurde".

Oh, ohhh :-X *:) @:)

SSunsxhine-Gixrls


Hallo Antigone,

ich kann nur empfehlen das vorgegebene Inhaltsverzeichnis von Word zu nehmen. Du arbeitest dann mit den Überschriften @:)

Ich hab bis heute noch Formfehler, obwohl ich öfters welche geschrieben habe. Dabei hab ich mich genau an die Leitfaden von der Uni immer gehalten. %-| So richtig kapieren werd ich es wohl nie ;-D

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