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Arbeitssuchend oder lieber einschreiben?

A9ntWigoxne


und wohne im nördlichen Bundesgebiet

Also in einer strukturschwachen Gegend. :-/

Warum also nicht wieder einschreiben und als "Student" in Ruhe nach einem Job suchen?

Lieben Gruß aus dem Norden @:)

Cgumu@loni6mbxus


Ich würde mein Erspartes dazu nutzen um ein vernünftiges Praktikum zu machen. Einschreiben hat dem gegenüber den Nachteil, dass kein guter studentenjob der eventuell in einer Stelle endet garantiert ist und du irgendwann vor Arbeitgebern rechtfertigen musst, was das denn sollte. Da finde ich ein vernünftiges Praktikum, das ja auch in einer stelle münden kann, logischer. Ich hatte damals nicht die Wahl, da ich wegen zu wenig Berufserfahrung nur Absagen erhalten habe und weder Vermögen noch Unterstützung seitens der Familie hatte, war ich leider auf Sozialhilfe angewisen. Und wenn das erstmal so ist, dann wirds richtig übel!!! Dann bist du auch bei den Helfejobs nichtmehr der arme Student, der sich was dazuverdient, sondern wirst der Trottel sein, der trotz Studium nichts auf die Reihe bekommt und deswegen nichtmal dafür in Frage kommt. Praktikum kannst du dann auch vergessen, die darfst du dann nur für 2 Wochen machen. Und ganz ehrlich, ein 2-wöchiges Praktikum für einen Studenten? Die Arbeitgeber lachen dich doch aus, wenn du das vorschlägts.

Überleg dir mal, du schreibst dich ein und aus deinem Plan mit dem guten Studentenjob wird nichts. Was dann? Dein Ersparrtes ist weg, ohne dass du dich nachweislich weiter qualifiziert hast und alles was dir bleibt ist der Gang zum Amt. Das willst du nicht!

Nyi9lpfAexrd


Als ich vor vielen Jahren mein Magisterstudium beendet hatte, habe ich mich auch erstmal weiter eingeschrieben, vor allem wegen der Krankenkasse. Damals hat das fast jeder so gemacht, es gab ja noch keine Studiengebühren, und zulassungsbeschränkt waren auch die wenigsten Fächer. In meinem Studiengang konnte man sich einfach "auf Promotion" einschreiben, ohne, dass man wirklich promovierte. Damit habe ich ein paar Monate überbrückt, bis ich eine Stelle hatte.

Es hat keinen potenziellen Arbeitgeber interessiert, dass ich während der Arbeitssuche eingeschrieben war – ich hätte auch eine Teilzeitstelle in einer Bäckerei haben können, selbstständig sein können, Sozialhilfe beziehen oder von meinen Eltern leben können. In meinem Lebenslauf tauchte nur der (natürlich nicht sozialversicherungspflichtige) Job bei meiner Ex-Praktikumsstelle auf.

KQlettefrNpflanzxe80


Als Akademiker findet man normalerweise total schnell einen Job/Praktikum zum Berufseinstieg und dann ist das Thema Hartz IV eh erledigt.

Das irgendwer dieses Märchen noch glaubt... und jetzt komm bitte nicht mit der Arbeitslosenstatistik von Akademikern, die differenziert nämlich nicht und man kann nicht einfach alle Uniabschlüsse in einen Topf werfen, es macht nen riesenunterschied, was man studiert hat. Bei nem geisteswissenschaftlichen fach ist es nicht unüblich 1 Jahr oder 2 Jahre oder noch länger arbeitslos zu sein nach dem Abschluss. Ich hoffe mal das du das nicht als schnell bezeichnest. Und es ist auch nicht unnormal etwas geisteswissenschaftliches studiert zu haben, falls das jetzt kommen sollte, dafür gibts davon zuviele.

@ Te

Wo ist denn eigentlich das Problem? Also solange du Erspartes hast, kannst du davon leben, du hast ja nicht kein geld, sondern mehr als 3000 Euro. Du verhungerst also nicht und wenn du weniger als 3000 Euro hast bekommst du Arbeitslosengeld, also da besteht doch gar keine Gefahr, dass du auf der Straße landest bzw. verhungerst. Das klingt ja so als hättest du kein Geld und wüßtets nicht wie du geld für den lebensunterhalt herbekommst. Aber der ist ja wie gesagt gedeckt, sobald du unter das Level fällst bekommst du Unterstützung. Das einzige was passiert ist, dass du die Differenz zwischen deinem jetzigewn vermögen und dem Limit erstmal ausgeben musst, aber wenn du eh kein großes Vermögen hast ist das ja nicht so schlimm.

K;letPterpAflanze8x0


Ps und zum Thema praktikum, es gibt nicht umsonst die bezeichnung generation Praktikum, was bringt einem ein praktikum, wenn es unbezahlt ist und dann gerne danach der nächste Praktikant genommen wird.

mG a rp v ix n


2 gedanken:

1. bitte mach kein praktikum, wenn du den masterabschluss eh schon in der tasche hast. du tust dir selbst damit keinen gefallen.

2. in vielen fällen spricht gar nichts gegen einen ortswechsel und mit einem masterabschluss kann man zwar nicht unbedingt überall, aber durchaus irgendwo in europa arbeiten.

d^kesxt


Ich würde mein Erspartes dazu nutzen um ein vernünftiges Praktikum zu machen

Das wird vor allem daran Scheitern dass die Firmen die ein "vernünftiges Praktikum" anbieten praktisch ausnahmslos keine Nicht-Studenten dafür nehmen, Stichwort Fair Company.

Aber ein bisschen könntest du dein Studiengebiet schon konkretisieren oder nicht? :)z

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