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Kann ein Arzt wegen zu viel Arbeit krankschreiben?

A>rJabellqa_xD hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich brauche mal dringend eure Hilfe und einige Ratschläge. Ich arbeite seit nun 3 Jahren in einem großen Betrieb, aber bin dort in einer kleinen Abteilung von 3 Leuten beschäftigt. Anfangs waren wir auch noch zu dritt, aber nach ca. 1 Jahr ist unser Chef erkrankt und war gar nicht bzw. nur noch für max. 15 Stunden/Woche in der Arbeit. In dieser Zeit musste ich als seine Vertreterin seine Arbeit mit erledigen. Ende des vergangenen Jahres hat sich mein Chef dann an einen anderen Standort versetzen lassen und somit waren wir hier in der Abteilung nur noch zu zweit. Der Posten des Chefs soll neu besetzt werden, aber bisher weiß noch niemand wann das sein wird. Aber bis es soweit ist, muss ich die Arbeit mitmachen. Ich arbeite nun also schon ca. 2 Jahre für 2!

Als weiteres Problem kommt noch hinzu, dass meine Kollegin seit mind. April total untätig ist und NICHTS tut! Ich weiß nicht was sie die ganze Zeit macht, aber arbeiten kann es nicht sein, denn sie bringt wirklich gar nichts vom Tisch und wenn ich mal was anspreche was noch gemacht werden muss dann findet sie irgendeinen Grund warum sie das nicht machen kann/will oder wird dann plötzlich wochenlang krank (z.B. wenn wichtige Termine anstehen) und ist erst wieder gesund wenn alle Termine vorbei sind und somit die Arbeit gemacht ist. Das heißt dann auch wieder dass ich alles machen muss...Das Blöde ist halt, dass ich offiziell nicht ihre Vorgesetzte bin und ihr somit auch gar nichts "anschaffen" kann. Dies kann nur unser "oberster Chef" und den interessiert das offensichtlich nicht. Ihm ist zwar auch schon von selbst aufgefallen dass die Kollegin praktisch nichts tut und ich alles mache, aber er tut nichts. Ihm ist es wohl egal, denn bisher läuft ja alles... Klar, weil ich ja alles alleine mache! Ich arbeite also praktisch nun für 3! Und wenn ich das nicht tue und einfach mal Fristen versäume o.ä. dann werde ich zur Sau gemacht weil ich ja die Verantwortung habe, die Kollegin doch krank ist/war, ich doch die Vertretung machen muss bis ein neuer Chef da ist (wann das ist weiß aber auch niemand) usw. Dass ein längerer Urlaub nicht drin ist muss ich wohl nicht erwähnen – schon als ich im Sommer mal 1,5 Wochen freigenommen habe hat mein Chef gemault und durch die Blume deutlich gemacht dass ihm das gar nicht recht ist und es "zu lange am Stück" ist und – weil die Kollegin mal wieder wochenlang krank war – gar niemand in unserer Abteilung da war.

Ich habe die letzten Monaten wöchentlich mind. 10 Überstunden gemacht – ich bin praktisch die erste die kommt und die letzte die geht. Selbst nach Feierabend und am Wochenende beschäftigt mich die Arbeit noch in Gedanken! Wenn ich morgens aufwache dann denke ich mir nun sogar schon voller Horror an den Arbeitstag und denke mir "schon wieder 11-12 Stunden voller Arbeit"... Ich habe nun sogar schon richtig Bauchschmerzen wenn ich an die Arbeit denke und bin insgesamt total unzufrieden. Eigenschlich ist das sehr schade, denn die Arebit an sich mache ich total gerne, aber wenn man auf Dauer für mehrere Leute mitarbeiten muss und bezüglich der neuen Besetzung des Chef-Postens immer wieder vertröstet wird, dann denkt man sich auch irgendwann "ihr könnt mich alle mal". Ich spiele nun sogar schon mit dem Gedanken mir einen neuen Arbeitsplatz zu suchen, denn ich fühle mich hier einfach nur noch ausgenutzt...vorallem weil mittlerweile der oberste Chef und viele andere wissen dass die Kollegin praktisch nichts/kaum etwas leistet und es ihnen offensichtlich egal ist.

Ich habe in letzter Zeit das Gefühl unbedingt eine Auszeit zu brauchen von dem Ganzen. Von den vielen Überstunden, von der untätigen Kollegin die mir gegenüber sitzt und mir frech ins Gesicht grinst weil sie genau weiß dass ich alles machen muss, von den ewigen Versprechungen den Chef-Posten endlich neu zu besetzen und ich somit wenigstens die Arbeit nicht mehr mit machen muss – einfach von allem. Ich bin normalerweise keine die oft und gerne krank macht, sondern eher das Gegenteil aber nun bin ich einfach an dem Punkt wo ich immer öfter auf diesen Gedanken komme. Ich weiß dass es keine dauerhafte Lösung für das Problem ist, wenn man mal 2-3 Wochen krankgeschrieben wird, aber zumindest würde es helfen erst einmal wieder etwas Abstand zu dem Ganzen zu bekommen und ich kann mir dann in Ruhe Gedanken über meine berufliche Zukunft machen und nach einer Lösung suchen. Mittlerweile habe ich nämlich das Gefühl den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen und vielleicht offensichtliche Lösungsmöglichkeiten gar nicht "zu sehen" oder richtig einzuschätzen.

Das sind im Großen und Ganzen die Hintergründe zu folgender Frage: Wenn ich zum Allgemeinarzt gehe und ihm das oben genannte schildere, wird er mich dann für eine Weile "aus dem Verkehr" ziehen? Oder muss man da zu einem anderen Arzt hingehen? Oder wird man wegen sowas generell nicht krankgeschrieben?

Ich kenne meinen Allgemeinarzt seit gut 2 Jahren und gehe vielleicht alle 5-6 Monate mal zu ihm (i.d.R. wegen Blasenentzündung, Erkältung oder anderen so leichten Sachen). Eine Krankschreibung kriege ich wegen so Sachen ja normal nicht und habe auch noch nie deshalb eine gefordert.

Habe halt irgendwie Angst, dass er ablehnt und mich einfach so wieder wegschickt. Kurz: dass ich als Simulantin abgestempelt werde weil ich ja jetzt keine akuten körperlichen Beschwerden wie Grippe, Fieber, Kopfweh o.ä. habe. Was meint ihr? Hat vielleicht von euch irgendwer Erfahrungswerte wegen ähnlichen Fällen?

Eure A.

Antworten
H4annxahWe


Kurz: Wegen zu viel Arbeit wird niemand krankgeschrieben. Aber wegen dem, was zu viel Arbeit mit einem Menschen machen kann, wird man eventuell krankgeschrieben.

Deine Arbeitssituation klingt unzumutbar: Du machst die Arbeit für 3, ohne Freizeitausgleich. Mein Ratschlag: Hör auf, das "Problem" bei den anderen zu suchen: Deine faule Kollegin, dein ignoranter Chef, usw, sind alles nur Symptome für dein eigentliches Problem: Du kannst keine Grenzen setzten. Du grenzt dich nicht ab, bist "everybodys darling" und damit der Depp vom Dienst. DU bist die, die das alles mit sich machen lässt. Andere Menschen, vor allem im Berufsumfeld, werden immer versuchen, deine Grenzen auszureizen und aus dir rauszuquetschen, was rauszuquetschen ist: An Überstunden, Extraarbeiten, Einsatz, usw.

Es ist DEINE Aufgabe, dafür zu sorgen, dass du nicht an deiner Arbeitssituation kaputt gehst. Ob du das nun tust, indem du dich ein paar Tage krankeschreiben lässt (Gründe dafür hättest du genug, wie ich finde, du hast ja bereits körperliche Symptome wie Bauchschmerzen, Gedankenkreisen, nicht Abschalten können...). ODER aber du achtest einfach mehr auf dich:

Mach keine Überstunden mehr. Tu, was du in deiner vertraglichen Arbeitszeit schaffst, und lass dann den Stift fallen. Wenn du Ärger mit dem Chef kriegst deswegen, sag ihm, dass du private Verpflichtungen hast, die es für dich unmöglich machen, der Firma jede Woche 10 Stunden zusätzlich zu schenken und das du ihm rate würdest, jemanden einzustellen, um den dadurch entstehenden zusätzlichen Arbeitsaufwand abzufangen. Ansonsten wird es wohl mal richtig scheppern müssen, also Aufträge werden nicht rechtzeitig abgearbeitet, usw. ES MUSS scheppern, sonst passiert nichts. Solange der Laden läuft hat dein Chef keinen Grund etwas zu ändern.

Vielleicht macht er dann endlich deiner Kollegin mehr Druck, wenn du nichtmehr alles mitmachst. Kümmer dich um DICH. Es wird immer Menschen geben, die deine Grenzen überschreiten wollen. Ein neuer Job ist da nicht unbedingt die Lösung. In der freien Wirtschaft will jeder Chef das Maximum aus jedem Mitarbeiter rausholen. Dein Maximum ist da, wo du noch gesund arbeiten kannst ohne krank zu werden! :)*

A?ndy1b6047x1


hallo,

deine Situation is ja mal...bescheiden(um niveauvoll zu bleiben)

zu deiner frage,ja der Hausarzt kann dich krankschreiben.

Erschöpfungszustand bis burnout stehen da viele dinge zur verfügung.

schildere ihm einfach wie es dir geht,wie die Situation ist und das du mittlerweile körperliche Auswirkungen spürst aufgrund der doppel und dreifachbelastung.

man könnte aber auch dir die chefposition übergeben,die arbeit machst ja eh schon,dann könntest du einige Probleme wenigstens direkt angehen(kollegin mal zurechtweisen).

S-chmiadQti7x0


Wie groß ist denn der Betrieb? Habt Ihr eine Betriebsrat? Den können wir in solchen Fällen nämlich auch ansprechen. Neulich kam ein Kollege vom BR sogar von alleine auf mich zu, ob es denn o.k. wäre, wenn meine Kollegin ihre Stunden kürzt oder das zur zusätzlichen Arbeitsbelastung für uns Anderen werden würde...

Ansonsten kann ich mich HannahWe nur anschließen, sie hat das gut formuliert!

w1ho_m?adex_who


Hanna hat vollkommen recht, Dein eigentliches Problem ist, dass Du Dich nicht abgrenzen kanst und "Dein Fell zu dünn ist".

Ein neuer Job löst das Problem nicht, weil überall versucht wird, alles aus den Mitarbeitern rauszuholen. Was der eine nicht macht, wird dann eben dem anderen aufgedrückt und oft suchen Vorgesetzte auch den Weg des geringsten Widerstandes. Hauptsache, alles ist erledigt. Wer da wie belastet wird und wurde, ist dann im Ergebnis egal. Da muss man eben sehen, dass man nicht zum Lastesel wird.

Ich weiß, dass es schwierig ist, sich gegen Kollegen und auch Vorgesetzte abzugrenzen und einiges eben einfach nicht mehr zu machen. Ich mache die Erfahrung auch, aber es geht nicht anders.

AIrabelwla_D


@ Schmidti70:

Ja, einen Betriebsrat haben wir. Aber auch von dem habe ich schon gehört, dass der Chef-Posten ja "bald" wieder neu besetzt wird und ich mich einfach gedulden muss. Und da der Posten ja "in absehbarer Zeit" neu besetzt wird, kriege ich auch keine Aushilfe... Von der Seite kriege ich also auch keine Hilfe. Es heißt immer nur, dass der Chef-Posten "bald", "in absehbarer Zeit", "mittelfristig" wieder besetzt wird – konkret will aber niemand werden. Weder Betriebsrat noch der oberste Chef. Sie meinen alle nur immer, dass ich mich noch etwas gedulden muss... >:(

@ HannahWe:

So einfach ist das leider nicht. Ich bin nun mal offiziell die Vertretung und muss deshalb halt die Arbeit mit machen. Einfach liegen lassen geht da nicht... Und wenn ich es doch tue, dann kann ich mir schon ausrechnen, dass meine nächste Beurteilung eher schlecht ausfallen wird. Wahrscheinlich würde meine Kollegin dann sogar noch besser beurteilt werden...sie ist ja keine Vertreterin und wenn man "krank" ist dann kann man ja idR nichts dafür und eine Krankschreibung kann einem doch nicht negativ ausgelegt werden usw. Ich weiß jetzt schon dass dann so Begründungen kommen werden.

Dass mir der Chefposten übertragen wird, geht leider auch nicht, da ich in der "Hierarchie" noch zu weit unten stehe um einen solchen Posten besetzen zu können. Eigentlich bescheuert: ich bin zwar offiziell noch nicht qualifiziert genug um so einen Posten besetzen zu können, aber anscheinend qualifiziert genug um alle anfallenden Aufgaben zusätzlich zu meinen eigenen Aufgaben über 2 Jahre hinweg zu erfüllen...

Wie gesagt: es ist wohl kein Wunder dass ich mich ausgenutzt fühle. Vor allem weil ich den Eindruck habe dass ich immer nur vertröstet und hingehalten werde und man sich insgeheim denkt "boah, mit der können wir es ja machen". Und wenn ich was sage, dann dreht man es so hin, dass sie doch "alles tun um meine Situation zu verbessern" und es halt alles nur nich von heut auf morgen geht... Und wenn ich dann mal energischer werde, dann kriege ich gleich eine miese Beurteilung reingedrückt.

A}r_a<bellYa7_xD


@ who-made-who:

Schon klar. Anfangs habe ich auch wirklich die Aussagen geglaubt dass alles nur "vorübergehend" ist... Den Fehler, dass ich einfach so nochmal alle Aufgaben von irgendwem übernehme werde ich in Zukunft sicherlich nicht mehr machen...

Aber ihr könnt euch vorstellen, dass es – wenn man sich erst einmal eine Weile so hat ausnutzen lassen – schwierig ist sowas zurückzufahren. Das wird einem dann gleich total negativ ausgelegt und dann heißt es ich würde "sie im Stich lassen", "wäre nicht dauerhaft belastbar" usw. Und wenn es dann Jahre später um eine Beförderung geht, dann werden gerne so Geschichten wieder ausgegraben. Das habe ich bei einem Kollegen auch schon mal mitgekriegt... da wurden SAchen von vor 12 Jahren wieder ausgegraben!

waho_ma\de_whxo


Du hast vollkommen recht. Das ist oft so, dass die, die von der ungerechten Aufgabenverteilung profitieren, dann gerne dem anderen ein schlechtes Gewissen machen wollen, nur wollen die aber auch nicht mit Dir tauschen. Vielleicht muss man das auch wirklich mal sagen.

S~ch_mi]dti70


Das ist ja blöd...da ist unser BR anders...Die melden sich sogar bei längerer Krankheit, um zu erfragen, ob es einen Zusammenhang zum Job gibt und man Hilfe braucht....

w\ho_mbacde_who


Vielleicht solltest Du das mit der Krankschreibung wirklich in Erwägung ziehen, einfach, um Dich zu schützen. Außerdem kann das auch dazu führen, dass Deine Kollegen das nun auch mal ernst nehmen. Sie können es aber auch negativ auslegen, aber das müssten sie ja dann auch bei den anderen machen, die auch schon krank waren.

HQanQna7hWe


So einfach ist das leider nicht. Ich bin nun mal offiziell die Vertretung und muss deshalb halt die Arbeit mit machen. Einfach liegen lassen geht da nicht...

Doch, es ist so einfach. Noch hast du die Wahl, denn noch bist du relativ gesund. Aber wenn du wirklich schwer krank werden solltest, dann MUSS es auch irgendwie ohne dich gehen. Und zwar ganz ohne dich. Jetzt hast du noch die Chance, ihnen täglich 8 Stunden deiner Zeit zu geben. MÜSSEN tust du das, was in deinem Arbeitsvertrag steht. Das sind sicher keine 50 Stunden die Woche und sicher keine Aufgaben für 3. Das du trotzdem all diese Dinge tun musst, sagt dir dein innerer Kritiker. DU selbst fühlst dich dafür verantwortlich.

Guck dir die realen Konsequenzen an. Was passiert, wenn du ab morgen Dienst nach Vorschrift machst? Wirst du entlassen? Nein. Kriegst du Ärger? Wahrscheinlich. Kriegst du eine nicht ganz so gute Beurteilung wie bisher? Möglicherweise.

Aber ganz ehrlich? Wenn dich eine Beurteilung der Note 2 (statt wie bisher eine 1 mit 3 Sternchen) so sehr stören, dass du nicht bereit bist, sie in Kauf zu nehmen für ein besseres, stressfreies Leben, dann ist dein Leidensdruck auch noch nicht groß genug.

Lass es dir gesagt sein von einer, die diese Sache selbst auf die harte Tour lernen musste. Ich war letztes Jahr monatelang wg. Burnout krankgeschrieben, war 2 Monate im Krankenhaus und danach noch lange zuhause. Bei mir fing es genauso an wie bei dir, ich wollte es allen recht machen, hab für 3 gearbeitet, nie aufgemuckt, immer brav gespurt. Und am Ende konnte ich tagelang nichtmehr schlafen oder essen und hab Panikattacken bei der Arbeit bekommen.

Solange es einem einigermaßen gut geht, denkt man immer, man MUSS dies und jenes. Aber wenn es einem richtig dreckig geht, dann merkt man plötzlich: Man muss Garnichts. Und die Firma überlebt auch ohne Superwomen. Unglaublich, aber so ist es.

Für wen mühst du dich da so ab? Brauchst du die Bestätigung vom Chef? Das Lob, die beste, tollste, fleißigste zu sein? So war es bei mir.

Könntest du es ertragen, vielleicht mal nurnoch die zweitbeste Mitarbeiterin zu sein? Wenn nicht, warum nicht?

Aaraobellxa_D


@ who-made-who:

Ja, eine andere Möglichkeit sehe ich leider fast gar nicht mehr. Ich würde ja auch einfach mal 2-3 Wochen freinehmen, aber das passt dem obersten Chef dann ja auch wieder nicht. Also bleibt mir ja nichts anderes als ein Krankschreibung.

Vielleicht ist das ja dämlich, aber ich habe echt Angst vom Arzt als Simulantin abgestempelt zu werden. Irgendwie ist er meine letzte Hoffnung auf ein bisschen Abschalten und Erholung und wenn er sagt "nö, du kriegt von mir keine Krankschreibung", dann würde mich das wirklich fertig machen.

Ich schaue mich ja schon nach einem neuen Job um und habe auch schon 2 Bewerbungen abgeschickt, aber wer weiß wie lange ich diesen Job hier unter diesen Umständen noch machen muss?

Ich bin ja wie gesagt keine große Arztgängerin: wie und was sollte ich dem Arzt denn sagen? Also wenn er reinkommt und fragt was mir fehlt, dann sage ich "eigentlich nichts. ich bin von der Arbeit nur total überlastet und brauche dringend eine Auszeit"???

F(lamlec[henx79


Ich kann deine Situation ganz hut verstehen und eine Auszeit von 2,3 Wochen erscheint wirklich empfehlenswert, um deinen Körper mal wieder zur Ruhe zu bringen, ABER

abgesehen davon:

wird diese Krankschreibung nicht viel an der Situation allgemein bringen, denn danach wird's vermutlich munter so weiter gehen...

Mein Tipp: rede mit deinem Chef und rede mit der dauernd kränkelnden Kollegin. Du musst kein Chef sein, um ihr zu sagen, dass dich ihre Krankenausfälle sehr belasten, weil du dann ihre Arbeit mit erledigen musst. Damit zweifelst du ja ihre Krankheiten nicht an (das steht dir wahrlich nicht zu). Aber sie kann doch ruhig wissen,dass es dir auch schlecht geht und sie dazu beiträgt ;-)

Du musst auch niemand anders sein, um deinem Chef klar zu sagen, dass du derweil für 3 arbeitest und an deine Grenzen kommst.

Vielleicht findet sich ja dann eine Lösung...vielleicht reagiert dein Chef und wenn nicht,dann kannst du dir die Auszeit ala Krankenschein holen und 2. würde ich dann event. mal einen Arbeitsplatzwechsel in Betracht ziehen, denn gesund ist das auf Dauer keineswegs :|N und das ist einfach kein Job der Welt wert.

Ich wünsch dir alles Gute :)* :)* :)*

F^l'ame\chen79


ganz hut

ganz gut...natürlich ;-D

F8lamecXhxen79


Also wenn er reinkommt und fragt was mir fehlt, dann sage ich "eigentlich nichts. ich bin von der Arbeit nur total überlastet und brauche dringend eine Auszeit"???

ja so und " ich habe Bauchweh, wenn ich nur an die Arbeit denke, meine Gedanken kreisen unentwegt um die Arbeit, auch an den Wochenenden...ich kann kaum schlafen...." Das ist nicht gelogen, das sind Symptome einer Überlastung! Und dafür braucht sich keiner schämen. Danach kommt nämlich der Burnout und dann ist es mit 2,3 Wochen Auszeit nicht getan. :)*

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