» »

Kann ein Arzt wegen zu viel Arbeit krankschreiben?

Awrab_ella_xD


@ HannahWe:

Also so regelmäßig kriegen wir keine Beurteilungen. Wir kriegen nur alle 2 Jahre eine und dieses Jahr steht eben eine an. Und wenn ich nach dem ganzen Stress, Aufwand und Einsatz nur weil ich nun Dienst anch Vorschrift mache plötzlich nur eine mittelmäßige oder gar schlechte Beurteilung bekomme, dann würde mich das echt total wurmen. Und ich kenne meinen "Beurteiler" gut genug um leider sagen zu können, dass ich eine schlechtere Beurteilung bekommen würde und somit keine Chance auf eine Beförderung zu haben. Es bleiben einem ja nicht umsonst eher immer die "schlechten" Dinge im Gedächtnis... Und die Führungskräfte hier im Haus haben ein Talent dafür alles so hinzudrehen wie es ihnen passt – am Ende ist dann immer der kleine Beschäftigte Schuld, gilt dann als nicht belastbar, hat deshalb keine Führungsqualitäten usw. Auch wenn er in Wirklichkeit gar keine Schuld hat oder ihm/ihr die Arbeit aufgebürgt wurde...

NAtürlich will ich kein BurnOut bekommen, aber meine Karriere in den Sand setzen will ich halt auch nicht. DEshalb suche ich ja nun schon nach einem neuen Job... Aber aktuell bin ich noch hier beschäftigt und ich weiß leider keinen anderen Weg als KRankschreibung um a) ein bisschen Erholung zu bekommen um wieder klar denken zu können und b) meine bald anstehende Beurteilung nicht zu gefährden.

Acrabellua_D


@ Flamechen79:

Mir ist klar, dass es keine dauerhafte Lösung ist wenn ich 2-3 Wochen aus dem Verkehr gezogen werde. Aber ich würde zumindest mal etwas runterkommen und einen klare Sicht auf die Dinge bekommen und in Ruhe nach einer Lösung suchen können (wahrscheinlich neuer Job).

NAtürlich habe ich mit meinem Chef und meiner Kollegin schon geredet. Mehr als einmal. Meiner Kollegin ist es egal und mein Chef vertröstet mich immer wieder – er wisse, dass ich viel zu tun habe und die Arbeit mit mache und der Chef-Posten wird ja mittelfristig wieder besetzt usw. Nur tut sich da nie was. Aber immer wenn ich nachfrage kommen andere Verzögerungsausreden und die Versprechung "er kümmert sich darum das alles zu beschleunigen"... Haha...

Keine Ahnung, aber irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen zum Arzt zu gehen und mir eine Krankschreibung zu holen. Ich weiß dass es nicht so ist, aber irgendwie fühlt es sich so an als ob ich die Krankschreibung "erschleichen" würde. Immerhin bin ich ja nicht wirklich krank – ich habe kein Fieber, kein Kopfweh, keine Gliederschmerzen, keine Infektion o.ä.

F|lamecCh<enx79


Beförderungen im Sinne von ??? Bist du Beamtin und bekommst dann ne neue Besoldungsgruppe?

A7, A8,A9 ???

Manchmal muss man Prioritäten setzen und (da ich auch regelmäßig beurteilt werde und Besoldungsgruppen mein Leben bestimmen %-| {:( ) man sollte aber auch nie vergessen, dass man meistens nur befördert wird, wenn man einen Gönner hat..egal wie gut oder schlecht man ist.

Deine kranke Kollegin kann durchaus schneller befördert werden, als du-wenn sie die richtigen Gönner hat.

Deshalb seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen, ist fragwürdig. Aber am Ende entscheidest natürlich du!

Ich will dir auch keinen Burnout einreden, um Gottes Willen... @:) @:) man sollte nur nicht vergessen, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen....Karriere hin oder her....

cUhi


Man muss ja nicht eine bestimmte erlrankung haben, um krank zu sein. Es gibt auch welche abseits von viren und Bakterien. Das solltest du aber eigentlich wissen. Aldo geh zum doc und schau was er sagt.

A@rabel0la_D


@ Chi:

Das werde ich auch machen. Am Montag werde ich zum Arzt gehen und dann werde ich sehen was er sagt... Ich hoffe halt nur, dass er mich nicht einfach nur zu einem Psychologen überweist und gleich wieder zur Arbeit schickt. Aber ich werde es sehen...

Montag kann ich erst gehen, weil ich bis dahin noch etliche Termine habe. Sagt ja schon eine menge aus: ich habe vor lauter Arbeit nicht mal Zeit um mich krankschreiben zu lassen... Dass die Kollegin das notfalls nicht übernimmt muss ich ja wohl nicht sagen. Da heißt es dann dass ich doch alles alleine gemacht habe und sie doch gar nicht bescheid weiß. Klar, ich habe aber auch nur alles alleine machen müssen ,weil sie nicht mitmachen wollte bzw. sich lieber die Nägel gefeilt hat... >:(

TeheB3lVacpkWidxow


Also mit anderen Worten, du arbeitest dich kaputt, weil sonst die Beurteilung schlecht wäre ":/ Gut, dann ist dir, glaube ich, nicht zu helfen und du wirst weiterhin ausgenutzt werden, bis du wirklich mal zusammenbrichst.

Vielleicht solltest du beim Hausarzt vorbeigehen und deine berufliche Situation und die Nebenwirkungen schildern (Durchschlafprobleme, Aufschrecken mitten in der Nacht, ständige Müdigkeit, Kopfschmerzen, häufige Erschöpfungszustände). Wenn er dann den Vorschlag macht, daß du ein paar Tage zuhause bleibst ( ]:D ) solltest du in Ruhe überlegen, wie du mit dem Vorgesetzen auf das Thema "Entlastung" und "neuer Chef" zu sprechen kommst. Und dabei natürlich erwähnen, daß du zuverlässig die letzten 2 Jahre überdurchschnittliche Arbeit geleistet hast und sogar noch die Arbeit der Kollegin übernehmen musstest, wenn diese krank war. Und das du einfach mal deinen Jahresurlaub am Stück haben möchtest, um neue Kraft für die dir gestellten Aufgaben zu sammeln.

Dann wirt du wahrscheinlich in ein ziemlich dummes Gesicht sehen und genau dieses wird dir die Suche nach einer Arbeitsstelle erleichtern, wo du nicht so ausgenutzt wirst.

b&urcgfraeuxlein


Arabella, lass dich erstmal drücken :)_

ich kann deine situation gut nachvollziehen und ich finde es immer so leicht dahergesagt, wenn hier jemand schreibt, 'dann arbeite doch einfach weniger'. man ist so gewöhnt an den stress und die viele arbeit und hat einfach eben schiss davor, dass es einem negativ ausgelegt wird, wenn man auf einmal nur noch das tut, was im vertrag steht. werden deine überstunden denn wenigstens bezahlt? meine nämlich nicht :-X

bei mir ist es so, dass ich mich entschieden habe, mir einen anderen job zu suchen. unter derartigen bedingungen will ich nicht mehr arbeiten. und mir hat allein das sehr positive bewerbungsgespräch schon neuen mut gegeben und mir geholfen, ein paar tage bei der arbeit gut zu überstehen. das mit dem krankschreiben lassen wurde mir hier im forum und von freunden auch geraten, mir widerstrebte das aber. allerdings habe ich bisher auch meinen urlaub immer genehmigt bekommen, daher wäre das bei dir vielleicht nicht die schlechteste idee mit dem arztbesuch.

lass dich jedenfalls nicht unterkriegen! und triff die entscheidungen, die sich für DICH gut anfühlen – unabhängig davon, was leute dir hier oder in deinem umfeld raten. das der leidensdruck wohl nicht hoch genug ist, wenn du dich nicht zu diesem oder jenem durchringen kannst, finde ich übrigens nicht sehr taktvoll und hilfreich forumuliert :)_

HYalnnDahxWe


Sagt ja schon eine menge aus: ich habe vor lauter Arbeit nicht mal Zeit um mich krankschreiben zu lassen...

Welche Ironie der Situation! In der Klinik in der ich letztes Jahr war, hing in meinem Zimmer ein Bild auf dem Stand: Wer heute keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen.

So war es bei mir auch. Hatte jahrelang keine Zeit zum Arzt zu gehen.

Aber zum Thema "Überzogenes Pflichtgefühl bis zur Selbstaufgabe" fällt mir auch eine Wahnsinnsgeschichte ein: Ein sehr netter, toller Mann, den ich in der Klinik kennengelernt habe, war Kurierfahrer, und am morgen des 24. Dezember bereits seit Monaten schwer depressiv, und drauf und dran, sich das Leben zu nehmen. Er stand schon auf der Brücke und wollte springen, als sein Handy klingelte und sein Chef ihm sagte, er muss sofort zur Firma kommen, ein Kollege hätte sich krank gemeldet und es gäbe einen wichtigen Auftrag. Er sagte dann, er kann grad nicht, er wäre beschäftigt. Da meinte sein Chef, wenn er nicht sofort in die Firma kommt, wäre er schwer enttäuscht von ihm und es gäbe so richtig Ärger. Und außerdem würde er ihn ja so arbeitsscheu gar nicht kennen, er würde doch sonst immer einspringen, wenn Not am Mann sei.

Da ist er tatsächlich wieder von der Brücke geklettert und hat sich gesagt "Nagut, den Chef enttäuschen will ich ja nun doch nicht, mach ich halt schnell diesen Auftrag noch und springe eben danach von der Brücke".

Er fährt also zurück in die Firma, nimmt den Auftrag an, und liefert die Ladung an eine ältere Dame aus. Die hat Mitleid mit ihm, weil er an Weihnachten arbeiten muss, und fragt ihn schuldbewusst, ob er denn nun das Weihnachtsfest verpassen würde weil er arbeiten muss. Und da sagt er, nein, kein Problem, ich hab eh nichts besseres vorgehabt heute, wollte mich nur grade umbringen. Er grinst und tut so als ob es ein Witz wäre. Lässt sich die Unterschrift geben und zieht wieder ab. Als er zurück in die Firma kommt wartet sein Chef auf ihn. Die alte Damen hat den Chef angerufen und ihm von dem komischen Kurier erzählt. Der Chef hat ihn überzeugt in die Psychiatrie zu gehen und dort war er dann 4 Monate lang. Danach war er noch 3 Monate in einer psychosomatischen Klinik zur Stabilisierung, da habe ich ihn kennengelernt. Er arbeitet jetzt wieder und es geht ihm recht gut.

Hätte der nicht so ein Pflichtgefühl seinem Chef gegenüber gehabt, wäre er jetzt tot. :-/

A#raNbel!lat_D


@ HannahWe:

Krasse Geschichte! Aber Pflichtgefühl hin oder her...irgendwann muss auch mal Schluss sein. Ich mache die aktuelle Situation ja nun schon lange genug mit und nichts geht vorwärts. Schon vor fast 2 Jahren hieß es, es wäre alles nur "vorübergehend". Als ich den obersten Chef mal darauf hingewiesen habe, hat er nur rumgedruckst und meinte sowas dauert halt... Ja toll, dafür kann ich mir auch nichts kaufen. Ist ja auch nicht seine Freizeit und sind ja auch nicht seine Nerven die zusätzlich enorm belastet wird/werden! :°_ Wenn es so wäre, würde sich bestimmt ganz schnell was ändern...

Ich bin mal gespannt was der Arzt am Montag sagt. Ich hoffe dass ich eine Auszeit von dem ganzen bekomme, denn so langsam weiß ich echt nicht mehr weiter. Egal wieviel ich rede, egal wie viele Argumente ich habe – es ändert sich nichts. Da bleibt mir nichts anderes als erst einmal zu pausieren und den Job zu wechseln...

Aber eins wette ich mit euch: sobald denen klar sein sollte, dass ich die Firma verlasse finden sie bestimmt ganz schnell wen für den Chef-Posten.

H3annaxhWe


Krasse Geschichte!

Ja, oder? Ich war total baff, als er das erzählt hat. Klingt wie aus einem Film, nur das Ende ist nicht so Hollywood-mäßig sondern stimmt mich eher nachdenklich. Aber er hat da in der Klinik immer mit kokettiert nach dem Motto "Die stressen mich so bei der Arbeit, ich komm nicht mal dazu mich umzubringen!" ;-D

Drum musste ich sofort an ihn denken als du geschrieben hast, du hättest vor lauter Arbeit nicht mal Zeit, dich krankschreiben zu lassen.

Ist ja auch nicht seine Freizeit und sind ja auch nicht seine Nerven die zusätzlich enorm belastet wird/werden! :°_ Wenn es so wäre, würde sich bestimmt ganz schnell was ändern...

Da hast du absolut Recht! Aber mir DIR kann man es ja machen, denn du beschwerst dich ja nicht (oder nur leise und nicht ernsthaft). Solange du es mit dir machen lässt, wieso sollte er etwas an der Situation ändern? Wieso mehr ausgeben für einen neuen Mitarbeiter, wenn die Arbeit doch immer irgendwie erledigt wird?

Ich bin mal gespannt was der Arzt am Montag sagt. Ich hoffe dass ich eine Auszeit von dem ganzen bekomme, denn so langsam weiß ich echt nicht mehr weiter. Egal wieviel ich rede, egal wie viele Argumente ich habe – es ändert sich nichts. Da bleibt mir nichts anderes als erst einmal zu pausieren und den Job zu wechseln...

Ich drücke dir die Daumen das du deine Auszeit erstmal bekommst, um wieder zu dir zu kommen und nachzudenken, was du tun willst. Ob ein neuer Job die Lösung deiner Probleme ist, wage ich aber zu bezweifeln.

Aber eins wette ich mit euch: sobald denen klar sein sollte, dass ich die Firma verlasse finden sie bestimmt ganz schnell wen für den Chef-Posten.

Das glaube ich auch. Denn aktuell machst du ja seine Aufgaben. :)^

AwrabNe=lla_xD


@ HannahWe:

Ja, nur was kann ich tun außer mir einen neuen Job zu suchen? Wenn ich hier nun plötzlich alles liegen lasse und nur noch Dienst nach Vorschrift mache dann sieht das gleich nach Boykott und Trotzreaktion aus und dann ist meine Karriere erst einmal im A*** und noch in 10 Jahren werden sie dann damit argumentieren wenn es z.B. um einen besseren Posten geht.

Dienst nach Vorschrift hätte ich besser gleich machen sollen als mir sämtliche Aufgaben "vorübergehend" übertragen worden sind... Oder zumindest hätte ich da dann gleich auf einen Mitarbeiter bestehen sollen. Aber nee, dazu war ich zu blöd. Ich könnte mich nun echt in den Hintern treten... Wenn ich nach 2 Jahren damit ankomme, dann ist ja klar dass der oberste Chef sich denkt "warum soll sie denn jetzt eine Aushilfe bekommen?! Sie hat es die letzten 2 Jahre doch auch alleine geschafft. Und wegen dem bisschen Arbeit wird man ja nicht gleich krank...ist ja alles nur vorübergehend".

Ich frage mich nur was der oberste Chef und meine Kollegin machen, wenn ich plötzlich ausfalle...ohhhhh, dann muss meine Kolelgin ja wirklich mal was tun! Oder sie meldet sich dann plötzlich auch krank, dann bleibt alles beim obersten Chef liegen und er darf sich darum kümmern (dazwischen ist nämlich niemand mehr, da unser "direkter Chef-Posten" ja derzeit unbesetzt ist). Da bin ich mal gespannt ;-) Ich kann mir vorstellen, dass er dann ganz schnell wen für den Chef-Posten findet.

Nmalax85


Ich wurde auch ein halbes Jahr ausgenutzt (60 Std die Woche, auch Sonntage) und stand mit einem Bein im Burnout (Heulkrämpfe mehrmals täglich, Zerstreutheit) und erst als ich das Kündigungsgespräch schon begonnen hatte wurde gehandelt. Da war dann die Überraschung groß, ich hätte doch immer alles so gut hinbekommen ... ja aber nur in dem ich mich absolut selbstschädigend verhalten habe.

Du musst einfach Ernst machen wenn du willst das gehandelt wird. Eine Krankschreibung ist keine langfristige Lösung und wahrscheinlich wirst du nachher sogar noch blöd angemacht deswegen. Aber setz ein Ultimatum. Mach deutlich dass du gehst wenn nicht schnell gehandelt wird, weil du keinen anderen Ausweg siehst.

sNamp4lxe


ähm, kurze zwischenfrage: hast du heute frei, dass du trotz 2/3-fachbelastung den ganzen vormittag durchaus lange und zahlreiche beiträge im forum schreiben bzw. lesen kannst? ":/

HaannjahWe


Ja, nur was kann ich tun außer mir einen neuen Job zu suchen? Wenn ich hier nun plötzlich alles liegen lasse und nur noch Dienst nach Vorschrift mache dann sieht das gleich nach Boykott und Trotzreaktion aus und dann ist meine Karriere erst einmal im A*** und noch in 10 Jahren werden sie dann damit argumentieren wenn es z.B. um einen besseren Posten geht

Ich finde, es kommt sehr drauf an, wie man die "Verwandlung" macht. Es gibt viele Menschen, die geben über Jahre 150%, arbeiten und engagieren sich, wollen was verändern, usw. Über die Jahre frustrieren sie langsam, werden zynisch, verbittert, verärgert, weil sie merken, ihr Engagement wird nicht anerkannt, sie kriegen nicht genügend Lob und Feedback, usw. Dann werden sie bockig (das ist die Phase die du als "Boykott und Trotzreaktion") verstehst, lassen Informationen verschwinden, machen nurnoch das nötigste, reden schlecht über Kollegen, vergiften das Arbeitsklima, schimpfen auf den Chef und die faulen Kollegen. Machen oft krank, weil sie die Firma damit "bestrafen wollen" und endlich mal allen zeigen wollen, das ohne sie in der Firma NICHTS mehr geht.

Solche Menschen findest du in JEDER Firma. Passiv-Aggressives, kindliches Verhalten. ODER aber du setzt die Wahrung deiner Grenzen auf höfliche, freundliche, aber bestimmte Art und Weise durch: Bitte deinen Chef um ein Gespräch, sagte ihm, dass er sich Zeit nehmen muss dafür, es geht um etwas wichtiges. Dann sag ihm, (ohne Anschuldigungen ohne "Ich seh das nicht mehr ein" oder "Was glauben sie denn, wer ich hier bin, der Depp vom Dienst..."), ganz direkt, freundlich aber bestimmt:

Die Arbeitsbelastung für mich ist momentan nicht dauerhaft für mich zu ertragen. Ich habe die Situation bislang mitgetragen, weil es hieß, dass es nur übergangsweise so ist. Leider ist bislang nichts passiert. Ich habe bereits einige Symptome, die auf Überarbeitung schließen lassen. Du kannst hier auch schwindeln und sagen, dein Arzt hätte dir aus gesundheitlichen Gründen bereits dazu geraten, langsamer zu machen und beruflich zurückzustecken Ich werde ab heute meine 40 Stunden arbeiten und leider nichtmehr für Überstunden zur Verfügung stehen. Bitte sagen Sie mir, Chef, welche Projekte/Aufträge im Moment höchste Priorität haben, dann werde ich diese vorranging bearbeiten. Bitte sorgen Sie dafür, dass jemand anderes die übriggebliebenen Aufgaben übernimmt. Ich kann es leider nichtmehr tun.

Bleib freundlich, wirke auf keinen Fall anschuldigend oder trotzig, eher bedauernd. Wenn er dann tobt, bleib ruhig, wiederhole deine Ansage. Wenn er jammert, dass niemand anderes die Arbeit erledigen kann, sei mitfühlend, sag, dass du es verstehst, das die Situation jetzt für ihn auch nicht leicht ist, aber bleib hart. Es ist SEIN Job, dafür zu sorgen, dass genügend Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Lass dich auf keinen Fall auf Diskussionen ein.

AerabGel(la_xD


@ sample:

Ja, heute habe ich frei. Der erste (und leider einzige) freie Tag seit Juli... Da siehste mal: wenn ich schon mal frei habe, dann beschäftigt mich die Arbeit trotzdem noch. >:(

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH