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Heizt ihr? Der große Heizfaden

S!weeCt Fanney Ad}ams


Bei uns sind die Heizkosten nicht in der Miete enthalten sondern werden mit der Gasag abgerechnet. Ich heize auf 20-21 Grad, nachts auf 18,5 und wenn ich weg bin auf 17 aber unter 18 faellt die Temperatur bisher eh noch nicht. Hab grad mal den aktuellen Verbrauch nachgeschaut und den zu erwartenden überschlagen. Der milde Herbst ist ein Segen für's Konto :)^

Übrigens ist im Winter dauerhaftes Halten der Temperatur nahe dem gewünschten Niveau wirklich viel kostengünstiger als immer wieder auskühlen lassen und danach hochzuheizen. Und auch soviel angenehmer :p>

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Übrigens ist im Winter dauerhaftes Halten der Temperatur nahe dem gewünschten Niveau wirklich viel kostengünstiger als immer wieder auskühlen lassen und danach hochzuheizen.

Sweet Fanny Adams

Diese Aussage bezweifle ich. Wofür wäre dann der Aufwand für die Nachtabsenkung gut, wenn das Heizen dadurch teurer wird?

Auch wissenschaftlich ist das nicht haltbar. Je höher die Temperaturdifferenz zwischen zwei Punkten, desto mehr Energie fließt zum kälteren Punkt. Wenn beide Punkt gleiche Temperatur haben, fließt keine Wärmeenergie mehr ab.

Eventuell hat man Folgekosten in Form von Feuchte-Schäden, wenn der Taupunkt in der Wand hin- und herwandert.

Deer kMlReinex Prinz


Wofür wäre dann der Aufwand für die Nachtabsenkung gut, wenn das Heizen dadurch teurer wird?

Das ist eben die Frage!

Nachtabsenkung ist nur sinnvoll, wenn die Absenkung nicht über 1 bis 2° hinausgeht.

Fest steht: gleichmäßiges Heizen nahe der Wohlfühltemperatur ist wesentlich billiger als dieses Auskühlenlassen und Hochheizen.

aFnderhs_alRs_andexre


Fest steht: gleichmäßiges Heizen nahe der Wohlfühltemperatur ist wesentlich billiger als dieses Auskühlenlassen und Hochheizen.

Der kleine Prinz

Dann erkläre die Kostenersparnis bitte mal. Fest steht auch (oder stand), dass Spinat viel mehr Eisen enthält als anderes Gemüse.

S`weet FSanny Adamxs


Nachtabsenkung ist nur sinnvoll, wenn die Absenkung nicht über 1 bis 2° hinausgeht.

Fest steht: gleichmäßiges Heizen nahe der Wohlfühltemperatur ist wesentlich billiger als dieses Auskühlenlassen und Hochheizen.

:)z

Wer seinen Verbrauch über mehrere Jahre verfolgt kann das doch selber ausprobieren. Ruhig auch mal bei halbwegs konstanter Außentemperatur den Zähler im Winter beobachten wie er sich bei Hochheizen oder Temperatur halten über ein paar Tage bewegt - das ist recht aufschlussreich. Wobei die technischen Vorraussetzungen dafür (wie Gaszähler in der Wohnung) natürlich nicht bei jedem gegeben sind.

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Diese Aussage bezweifle ich. Wofür wäre dann der Aufwand für die Nachtabsenkung gut, wenn das Heizen dadurch teurer wird?

:)^

Dqer k4leineE P)rixnz


Dann erkläre die Kostenersparnis bitte mal. Fest steht auch (oder stand), dass Spinat viel mehr Eisen enthält als anderes Gemüse.

Was soll ich Dir da erklären, und was Spinat damit zu tun?

Eine gleichmäßige Temperatur zu halten, z.B. 21° C, benötigt halt nun mal weniger Energieaufwand als von 21° C auf 16 abzufallen und dann wieder auf 21° C aufzuheizen. Das ist Physik, denn im einen Fall hat das Mauerwerk eine bestimmte, relativ konstante Temperatur und im anderen Fall musst Du nicht nur die Luft in Deiner Wohnung erwärmen, sondern auch deren gesamten Inhalt und natürlich das Mauerwerk.

Was anderes ist, wenn Du die Wohnung für eine gewisse Zeit verläßt, eine Woche oder länger, dann wird eine Temperaturabsenkung und zukünftiges Aufheizen billiger sein als permanent durchzuheizen.

a<ndrersj_als2_and|ere


Ob und wie viel Energieeinsparung die Nachtabsenkung wirklich bringt, darüber gibt es zahlreiche und sehr kontroverse Ansichten. Erstaunlicherweise gibt es dazu jedoch kaum Messungen. Werner Eicke Hennig hat sich in einem Fachartikel für die Zeitschrift "Gebäudeenergieberater" (Heft 4/2012, Seite 34) mit dem Thema befasst. Die einzige Messung zu dem Thema, so Eicke-Hennig, stammt aus dem Jahr 1947. Ergebnis: Die Absenkung spart vier bis fünf Prozent.

[[http://www.energieverbraucher.de/de/Nachtabsenkung__1838/ energieverbraucher.de]]

Na gut, dann können wir das auch nicht klären.

aAndsers_alXs_acndxere


Verbraucher sollten im Winter ruhig einmal bei Außentemperaturen unter null die Heizung über Nacht abschalten. Je niedriger die Temperatur am nächsten Morgen ist, umso mehr kann man durch Nachtabsenkung an Energie einsparen. Sinkt die Raumtemperatur um mehr als drei Grad ab, dann lohnt sich eine Nachtabsenkung und die Heizungsregelung sollte entsprechend programmiert werden.

(Aus der oben verlinkten Quelle)

Demnach ist mein Gefühl für den Albau richtig, Der kleine Prinz hat Recht bei gedämmten Wohnungen.

Snweetg FanWny {Adamxs


Also ich wohne auch im Altbau, hier is nix gedämmt.

Thhis Twi+ligh)t Gardxen


Ohgott...ich versteh nix mehr... ":/ %:|

Cchxe


Es ist für diese Frage egal, wie gut die Wohnung gedämmt ist. Eine Absenkung ist immer eine Ersparnis. Die Wärmeverluste, welche ja die eigentlichen Heizkosten verursachen, entstehen durch Abfluss von Wärme vom wärmeren zum kälteren Punkt. Und der Waermetransport ist umso größer, je größer dieser Temperaturunterschied ist. Dies bedeutet, das in den Phasen der hohen Temperatur mehr Wärme verloren geht als in den heruntergekühlten Phasen.

In der Summe des Tages wird also eine Wohnung, welche konstant auf 22 Grad gehalten wird, mehr Wärme an die Umgebung abgeben, als die gleiche Wohnung, wenn sie nachts kühler ist.

Die Energie, die man zum Hochheizen benötigt, ist ja nur Ausgleich für die Wärme, welche nach dem Abschalten der Heizung verloren gegangen ist. Ist die Wohnung gut gedämmt, wird sie nicht weit herunter kühlen. Ist die Wohnung schlecht gedämmt, wird sie zwar weiter herunterkühlen, hätte aber in hochgeheiztem Zustand in der gleichen Zeit noch mehr Wärme verloren.

Die Gesetzmäßigkeit, dass der Wärmetransport von der Temperaturdifferenz abhängt, kann jeder selbst experimentell überprüfen.

Stellt ein Glas mit heißem Wasser und einem Thermometer darin auf den Tisch. Nehmt eine Uhr und notiert jede volle Minute die Temperatur. Dann tragt diese Werte in einem Diagramm ein. Ihr werdet sehen, dass die Abkühlung am Anfang besonders schnell geht und später viel langsamer wird. Genauso ist es mit der Wohnung, ist sie sehr warm und ist es draußen sehr kalt, geht mehr Wärme verloren, als wenn die Wohnung selbst etwas kälter wäre. Dies ist der Hintergrund für das Einsparpotenzial bei zeitweiser Temperaturabsenkung.

:)z

sce"ven/threxe


Ihr werdet sehen, dass die Abkühlung am Anfang besonders schnell geht und später viel langsamer wird. Genauso ist es mit der Wohnung, ist sie sehr warm und ist es draußen sehr kalt, geht mehr Wärme verloren, als wenn die Wohnung selbst etwas kälter wäre. Dies ist der Hintergrund für das Einsparpotenzial bei zeitweiser Temperaturabsenkung.

den Effekt hab ich auch in meiner Lüftungsanlage, vom oberirdischen Fassadeneingang bis zum Eingang Wärmetauscher im HWR sind es nur knappe 2 m gedämmtes Lüftungsrohr und trotzdem heizt sich die bis zu -28°C kalte Luft in dem ca. 20°C warmen Rohr auf 1 bis 2°C auf.

Aber die Nachtabsenkung bringt aufgrund der Trägheit des Heizsystems bei modernen gut gedämmten Hütten nichts, bevor sich die Raumtemperatur signifikant gesenkt hat muss man eh schon wieder heizen. Das bedeutet im Umkehrschluss auch das damit das Einsparpotential durch eine Absenkung sehr gering ist.

In unserer letzten Mietwohnung hat sich die Raumtemperatur bei Minusgeraden innerhalb von 7 Stunden ca. 7°C abgekühlt, in meinem jetzigen Haus ist innerhalb von 7 h kein Temperaturabfall messbar. Ich hab mal im Winter bei Minustemperaturen aus Versehen die Heizung abgestellt und es erst nach ca. 36 h bemerkt.

S?weetX Fanny Adaxms


Ohgott...ich versteh nix mehr... ":/ %:|

Ich verstehe jedenfalls meine Jahresverbrauchszahlen, aka die einzige Info die mich interessiert :)D

C!he


Das bedeutet im Umkehrschluss auch das damit das Einsparpotential durch eine Absenkung sehr gering ist.

Klar, wenn es über Nacht gar nicht mehr abkühlt, ist auch der Wärmeverlust am Tag nicht groß, so dass du eigentlich fast gar keine Heizkosten hast. Das meiste dürfte über Lüftung durch Öffnen von Türen verloren gehen, also durchs Wohnen.

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