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Ich bin so neidig auf das Geld der anderen

M&ovemAbeGr hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes med1 - Forum,

ich bin ganz neu hier und das ist mein erster Beitrag. Ich hoffe, ich erwecke damit nicht gleich einen schlechten Eindruck.

Ich bin Mitte 20 und studiere noch. Als sehr kopflastiger Mensch mache ich mir viele Gedanken über meine Zukunft und vor allem über meine finanzielle Situation danach. Ich werde höchstwahrscheinlich den Lehrerberuf ergreifen und habe damit durchaus positive Berufsperspektiven. Reich wird man als Lehrer nicht, aber im Verhältnis zur Arbeitszeit, verdient man überdurchschnittlich gut. Jetzt ist es so, dass ich in meinem näheren Freundeskreis auch viele Medizinstudenten oder auch Juristen und Techniker habe, die laut Statistiken viel mehr verdienen werden als ich. Das ist lächerlich, aber ich denke wirklich daran und bin auch neidisch auf ihre künftige finanzielle Situation. Ich bin mir sicher, dass ich mir mit meinem Gehalt später auch sehr viel leisten kann, da ich keine hohen materialistischen Ansprüche habe.

Aber im Vergleich mit den anderen, fühle ich mich dann oft unten durch. Es geht mir wirklich nicht so sehr um das Ausgeben, sondern oft nur um den eigentlichen Verdienst. Und ja, ich kann auch Medizin studieren, dann müsste ich aber bereit sein, das gleiche zu leisten, wie meine Freunde. Ich setze anscheinend den Verdienst einer Person mit dessen Wert gleich. Ganz schlecht!

Ich komme mir so geldfixiert vor und diese Eigenschaft stört mich gewaltig an mir. Meistens denke ich nicht daran und ich vermeide es über Geld zu sprechen, weil es mich unglücklich macht.

Was denkt ihr über mich oder wie geht ihr selbst damit um?

PS.: Ich weiß sehr wohl, dass Geld nicht alles ist. Und mir ist eine gute Gesundheit, eine Familie und viel Freizeit wichtiger als alles Geld der Welt. Aber dennoch ertappe ich mich dabei, dass ich einfach so neidisch werde...

Liebe Grüße

Movember

Antworten
M8ilbky_e7x7


Hallo Movember!

Ich verstehe dich gut. Ich bin auch so ein Neidhammel ;-D

Bei mir ist es aber weniger das Geld, sondern die Freizeit der anderen.

Ich kenne - im Gegensatz zu dir - viele Leute, die nicht oder nur Teilzeit arbeiten.

Aber ich finde Freizeit ist viel wichtiger und wertvoller als Geld.

Du wirst als Lehrer dann später immer viele Ferien haben, das würde ich sofort bevorzugen.

Versuch es mal von der Seite zu sehen!

Freizeit ist Lebenszeit und viel mehr wert als Geld.

wshite} maxgic


Hey MOvember. Ach schäm dich nicht.

Mir geht es grade auch ähnlich. Alle hier verdienen mehr als ich obwohl ich genauso viel "verdiene". Hab diesbezüglich auch gerade ernsthafte Verhandlungen mit Chef und Personalabteilung.

Vielleicht ändert sich deine Einstellung, wenn du erstmal geld verdienst. UND noch die Freizeit hast.

Eine Bekannt von mir ist Lehrerfrau und da kommt bei mir auch grad voll der Neid durch. Sie studiert mit ende 30 immernoch (auch auf Lehramt) und hat jetzt ein Kind bekommen und sagte so lapidar.

"Ach eigentlich müsste ich ja nicht arbeiten gehen, mein Mann verdient genug."

Da musste ich auch ganz tief Luft holen und hatte ein dickes fettes Monster auf meiner Schulter sitzen.

-.vietnamjesinx-


Ich bin eher nicht neidisch auf das Geld der anderen, eher bin ich neidisch darauf das andere einen Partner finden bzw. einen haben und glücklich sind und ich mich frage warum das bei mir so nicht klappt. Ich an die falschen gerate, dir nur das eine wollen etc. ;-)

C?omraxn


PS.: Ich weiß sehr wohl, dass Geld nicht alles ist. Und mir ist eine gute Gesundheit, eine Familie und viel Freizeit wichtiger als alles Geld der Welt. Aber dennoch ertappe ich mich dabei, dass ich einfach so neidisch werde...

Ab einem gewissen Level erlaubt mehr Geld nur noch mehr kommerziellen Komfort. Und damit einhergehend leider auch oft weniger Lebensqualität, denn ob du nun ein Auto für 15000 euro oder für 30000 Euro kaufst macht in der Lebensqualität keinen großen Unterschied.

Frag mal den Mediziner, wie es später mit der Lebensqualität aussieht, wenn er seine Belegschichten im Krankenhaus schiebt. Oder den Ingenieur, der in seinem Projekt öfter mal 45-Stunden-Wochen schrubbt. Und frag ihn mal, was er Netto erhält und nicht brutto. Schließlich hast du die Chance auf Verbeamtung, d.h. du zahlst keine Arbeitslosenversicherung und auch nur einen geringen Beitrag zur privaten Krankenversicherung, während der Dienstherr über die Beihilfe den Rest zahlt. Und frag den Mediziner mal, wie hoch seine Beträge zur privaten Altersversorgung ausfallen, während deine Pensionen eines Tages höher sein werden als die übliche Angestelltenrente und du viel weniger privat vorsorgen musst.

Dein Neid zeigt einfach, was ich schon seit Jahren feststelle: junge Leute definieren sich zunehmend über Konsumfähigkeit. Das ist schade. Du wirst mit einem Lehrergehalt schon genug für ein ordentliches Leben verdienen, und auf deine Arbeitszeiten werden wiederum andere neidisch sein.

NPordix84


Worüber machst du dir Gedanken ? Wenn du finanziell abgesichert bist, von deinem Gehalt gut leben kannst und ggf. auch der eine oder andere Luxus drin ist dann brauchst du nicht mehr. Ob da jetzt am Ende 1000€ mehr oder weniger rausspringen ist doch egal.

Ich stimme Milky zwar nicht oft zu was Arbeitsthemen angeht aber in dem Fall hat sie recht: Die anderen haben zum Teil deutlich schlechtere Arbeitszeiten. Als Lehrer fängst du gegen 8 Uhr an und je nach Schule geht der Unterricht so bis 16 Uhr. Danach musst du noch vor- und nachbereiten, klar. Trotzdem ist das ein reiner Montag-Freitag Job und nicht wie z.B. beim Arzt mit Wochenend- / Nachtarbeit und Bereitschaft verbunden. Ähnlich sieht es beim Urlaub aus, da haben angestellte Ärzte oder Juristen nunmal auch nur die 30 Tage. Selbst wenn bei dir dann noch was für Vorbereitungen drauf geht hast du sicher doppelt soviele Tage frei.

stunmshin4e82


Oder den Ingenieur, der in seinem Projekt öfter mal 45-Stunden-Wochen schrubbt.

Ich selbst bin Lehrerin und habe bisher immer Vollzeit gearbeitet. An die 45 - Stunden - Woche komme ich mit Unterricht, Bürokram, Korrektur, Vorbereitung, Planung von Projekten, Ausflügen, Elterngesprächen, Fortbildungen und Konferenzen fast immer ran und habe sie auch schon oft überschritten, ;-) Klar, es herrscht bei einigen die Meinung, dass Lehrer ihre Zeit bis um 13.00 abschrubben und dann Freizeit haben. Irgendwie mache ich da was falsch. ;-D

Schließlich hast du die Chance auf Verbeamtung, d.h. du zahlst keine Arbeitslosenversicherung und auch nur einen geringen Beitrag zur privaten Krankenversicherung

Öhm, ich zahle einiges mehr an privater KV als zu der Zeit, als ich noch Angestellte war und gesetzlich versichert.

Und frag den Mediziner mal, wie hoch seine Beträge zur privaten Altersversorgung ausfallen, während deine Pensionen eines Tages höher sein werden als die übliche Angestelltenrente und du viel weniger privat vorsorgen musst.

Auch ich sorge privat vor und das nicht wenig. Ich kann nie wissen, wie die Pensionen in 35 Jahren aussehen. Außerdem ist in der Pensionszeit die private KV auch ein heftiger Batzen. Alles in allem zahle ich im Monat über 600€ inklusive KV.

Das nur mal als Beispiel. :)*

Klar, als Lehrer, bzw. Beamter verdienst du echt gut. Ich könnte meine Familie im Notfall alleine versorgen und absichern. Das ist mir persönlich wichtig. Konsum steht erstmal hinten an. Auch kann ich meine Arbeitszeit frei einteilen, um Zeit für meine Kinder zu haben. Dafür muss ich auf ein Stück Freizeit verzichten und dann eben abends nochmals ran, wenn Kind im Bett ist.

Freu dich einfach auf deinen Beruf und die damit verbundenen Vorteile! Ein bisschen Neid ist dennoch ok. Dich werden auch viele Mütter später beneiden, wenn du nachmittags bei den Kindern sein kannst und trotzdem Geld verdienst. :)^

MGove!mbexr


Also erstmal: Vielen Dank für die schnellen und auch ehrlichen Antworten.

@ Milky_e77:

Ich bin auch deiner Ansicht, dass man Leute eher um ihre Freizeit, als um ihr Geld beneiden sollte. Immerhin kann man sich auch mit extrem viel Geld, keine Lebenszeit wiederkaufen.

@ Comran:

Ich bin völlig deiner Meinung in Bezug auf kommerziellen Komfort. Wenn deine Grundbedürfnisse und ein paar Luxusgüter wie Auto oder schönere und/oder größere Wohnung etc abgedeckt sind, dann macht es keinen nennenswerten Unterschied, ob man jetzt 2000 Euro netto oder 5000 Euro netto zur Verfügung hat. Leider fällt mir auch bei jungen Menschen zunehmend auf, dass sie in Hinblick auf die Berufswahl nur ans Geld denken anstatt an Selbstverwirklichung. Ich meine damit folgende Aussagen wie zB.: "Ich will später einmal viel verdienen (damit ich das ganze Zeugs, das ich ohnehin nicht brauche, kaufen kann, um meine spärliche Freizeit zu kompensieren)."

Zu letzterem noch eine vor Kurzem zugetragene Begebenheit: Eine Freundin von mir hat vor Kurzem ihren Job verloren und hat beim Einkaufen eine Bekannte getroffen, die sich um 400€ eine Bergjacke gekauft hat, obwohl sie maximal im Wald oder auf ein paar Hügerln unterwegs ist. Da wurde dann die Arbeitslose total fertig, weil sie sich ebendas nicht leisten kann. Es geht nicht mehr darum, ob man es braucht oder nicht, sondern nur mehr um dass man es kann oder eben nicht. Sowas finde ich ganz schlimm heutzutage.

Viel arbeiten - viel konsumieren - und eine Ruhe geben.

NfordTi84


Es geht nicht mehr darum, ob man es braucht oder nicht, sondern nur mehr um dass man es kann oder eben nicht. Sowas finde ich ganz schlimm heutzutage.

Wenn du sowas doch weißt, wieso spielst du das Spiel mit ? Oder geht es dir einfach nur um das Prestige das ein höheres Gehalt mit sich bringt ? Denn mal ganz ehrlich, wenn es mich vor Neid zerfrisst das irgendwer sich irgend ne blöde Jacke leisten kann dann hab ich echt ein größeres Problem als die Arbeitslosigkeit.

s+unshzin\e82


Denn mal ganz ehrlich, wenn es mich vor Neid zerfrisst das irgendwer sich irgend ne blöde Jacke leisten kann dann hab ich echt ein größeres Problem als die Arbeitslosigkeit.

:)=

Ich denke das ist tatsächlich öfter ein Problem jüngerer Menschen, die noch in der Berufsfindung stecken. Allerdings wird doch auch immer deutlicher, dass sich gerade Jüngere Verschulden, um genau diese Güter konsumieren zu können. Von daher sollte man hinterfragen, ob sich diejenigen das wirklich leisten können. ;-) Etwas wirr ausgedrückt, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. ":/

Zum Thema Beruf: Du solltgest wirklich in dich horchen. Ist dir ein Beruf, den du aus Liebe machst wichtiger oder dein Einkommen. Denn ich glaube, dass man auf Dauer nicht glücklich wird, wenn man nach einem immer höheren Gehalt strebt und nicht wirklich weiterkommt.

C.omrxan


An die 45 - Stunden - Woche komme ich mit Unterricht, Bürokram, Korrektur, Vorbereitung, Planung von Projekten, Ausflügen, Elterngesprächen, Fortbildungen und Konferenzen fast immer ran

Bitte Netto-Zeiten rechnen - ein Angestellter bekommt die Pausen auch nicht angerechnet ;-)

Selbst wenn du jeden Tag von 8-17 Uhr Dienst hast, kommst du nur auf 40 Stunden, und ich glaube nicht, dass dazu noch 5 regelmäßige private Stunden jede Woche dazukommen.

Natürlich gibt es die exorbitanten Arbeitsanfälle temporär, aber dafür haben Lehrer auch sehr angenehme exorbitante Urlaubsanfälle ]:D

Ctomr>an


P.S.: ich bin nicht neidisch auf Lehrer ;-) Wenn mir was an den ganzen Vorzügen gelegen hätte, hätte ich ja auch Lehramt machen können. Aber ich würde mit den unerzogenen Pimpfen und verwöhnten Heranwachsenden eher wahnsinnig werden. Das muss man wollen... :)=

S>andrYa200x6


Als Lehrer fängst du gegen 8 Uhr an und je nach Schule geht der Unterricht so bis 16 Uhr. Danach musst du noch vor- und nachbereiten, klar. Trotzdem ist das ein reiner Montag-Freitag Job und nicht wie z.B. beim Arzt mit Wochenend- / Nachtarbeit und Bereitschaft verbunden.

Sorry, aber so einen Quatsch habe ich selten gelesen!

Sogar ohne die Vor- und Nachbereitung hat jeder Lehrer an einer der vielen Ganztagesschulen bereits einen Vollzeittag. Natürlich muss der Lehrer schon vor der ersten Stunde bereits anwesend sein, um Schüler, die mit dem Bus kommen, zu beaufsichtigen und/oder Kopien/Folien für die anstehenden Stunden anzufertigen.

8-16 Uhr Anwesenheit sind bereits 8 Stunden, wovon der Lehrer die meiste Zeit ansprechbar sein muss und keine Zeit für sich selbst hat. Er ist ständig in Kommunikation und unter Beobachtung. Er kann sich sozusagen nicht einmal in der Nase bohren. Das ist Stress. Zuhause kommt dann wie gesagt nicht der Feierabend, sondern die Unterrichtsvorbereitung.

So und dabei hast du unterschlagen, dass der Lehrer bei diesem angeblichen 5-Tage-Job noch keine einzige Arbeit korrigiert hat, was bei 30-Schüler-Klassen je nach Fach ganze Nachmittage verschlingt. Dass er kein einziges Protokoll über ein Elterngespräch angefertigt hat. Kein einziges Mal andere administrative Dinge ausgeführt hat, z.B. das Klassenbuch und die Krankmeldungen abgearbeitet hat. Oder Planungen für Unternehmungen, die man als Klassenlehrer mit der Klasse durchführen muss. Und schließlich passiert immer noch Ungeplantes, so dass man Vertretungsunterricht halten muss, oder es tanzt einer aus der Reihe und man muss Verweise verteilen, mit Eltern diskutieren, in einberufenen Konferenzen erscheinen....

In allen Ferien muss man anmelden, wenn man wegfahren will, da man sonst auch in den Ferien zu Besprechungen, Planungen etc in die Schule einberufen werden kann. Ansonsten sind bei gewissen Fächern (Deutsch/Englisch...) faktisch ALLE Ferien bis auf die 1. Weihnachtswoche und die Sommerferien reine Korrekturzeit. Wenn du von 4 Klassen à 30 Schülern = 120 Aufsätze à 30 Minuten Korrekturzeit liegen hast, dann musst du diese 60 Stunden Korrektur ja irgendwann erledigen!

Fazit: Wer ernsthaft glaubt, Lehrer sei ein 8-16 Uhr Job von Mo-Fr, hat echt den Schuss nicht gehört. %:|

Das mag eventuell noch für Sport/Erdkunde zutreffen, aber dann hört es auch schon auf... :=o

N"ord*i]84


8-16 Uhr Anwesenheit sind bereits 8 Stunden, wovon der Lehrer die meiste Zeit ansprechbar sein muss und keine Zeit für sich selbst hat. Er ist ständig in Kommunikation und unter Beobachtung.

Ist ein Angesteller auch und der hat, wenns blöd läuft, 45 Minuten Pause in dieser Zeit. Wieviel unterrichtsfreie Zeit hat ein Lehrer ?

Dazu kommt noch das ja längst nicht jeder Lehrer wirklich so lange anwesend sein muss. Keine Ahnung ob es das Heute noch gibt aber zu meiner Schulzeit hatten genug Klassen nach der 4. oder 6. Stunde Schluss (Gymnasium mal ausgenommen) und längst nicht jede Schule war ganztags.

Ich hab übrigens längst nicht behauptet das Lehrer ein 8-16 Uhr Job wäre aber im Vergleich zu vielen anderen Jobs (mit ähnlicher Bezahlung) sind die Arbeitszeiten noch ziemlich human.

sfunsQhine8x2


Fazit: Wer ernsthaft glaubt, Lehrer sei ein 8-16 Uhr Job von Mo-Fr, hat echt den Schuss nicht gehört. %:|

Danke. :)^

Denn das

Selbst wenn du jeden Tag von 8-17 Uhr Dienst hast, kommst du nur auf 40 Stunden, und ich glaube nicht, dass dazu noch 5 regelmäßige private Stunden jede Woche dazukommen.

zeigt nicht viel Ahnung.

Hmm, ich saß mindestens an drei Abenden in der Woche nochmals 2 - 3 Stunden und samstags habe ich morgens begonnen, wenn ich den Sonntag frei haben wollte. Ich komme auf mindestens 15 Stunden Heimarbeit :-D Dabei habe ich auch noch an einer Ganztagesschule gearbeitet. ;-D

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