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Arbeiten für 3,60 € die Stunde?

K9adhi2dya


Verrückt ist halt nur, dass man hier die Empfehlung bekommt, für unzulässigen Stundenlohn zu arbeiten,

Die TE schrieb, die bekäme 850 € netto. Da kommt niemand auf 3,60 € Stundenlohn, egal, was für eine Stundenzahl auf einmal gelten solle (100 oder 160).

D}er #kleinex Prinz


Das stimmt. Ist eh alles sehr merkwürdig.

KBadh`idya


Wenn man jetzt alle Kosten, die man zur Arbeit hat, wegfallende Sozialleistungen und alle anderen möglichen Sachen rausrechnet, kommt man nicht auf einen niedrigen Stundenlohn.

Man kommt auf weniger Geld, was einem durch die Arbeit zur Verfügung ist, aber der Stundenlohn wird dadurch nicht weniger.

Ich bin Radfahrer. Ich habe keine Fahrtkosten.

Bei anderen Leuten sieht das anders aus. Wer bitte rechnet Sprit oder Monatsticket von seinem zu bekommenden Gehalt ab, vielleicht noch andere Dinge, und nimmt die zugrunde liegende Summe als Berechnung für den Stundenlohn?

So rechnet doch kein Mensch.

Man denkt sich schon "Hm, mit dieser Arbeit und Jobticket habe ich also x € im Monat, mit anderer Arbeit aber normalem Monatsticket habe ich y € im Monat, welches Angebot ist jetzt besser?" aber niemand erzählt doch seinen Freunden, er arbeite für 4,60 € Stundenlohn, weil er vorher von der zugrunde liegenden Summe Fahrtkosten, Schuhe, Blusen etc abgerechnet und das durch seine Arbeitsstunden geteilt hat.

~~~~~~~~~~~

Ganz abgesehen davon: Nach den zugrunde liegenden Angaben der TE bekommt sie 850 € netto für entweder 100 oder 160 Stunden, aber das ist dennoch mehr als 3,60 € Stundenlohn, selbst mit der Berechnung von 160 Stunden.

Wieso hängen sich also alle hier an dem "Für 3,60 € pro Stunde würde ich nicht arbeiten gehen"-Thema auf? Es geht doch gar nicht um diese Summe.

Vllt hat die TE nach ihren Berechnungen ohne Stütze und mit Aufwendungen für die Tätigkeit nur 3,60 € MEHR als jetzt ohne Arbeit, das macht diese 3,60 € immer noch nicht zu dem Stundenlohn!

E(hemaali2ger N"utzer/ (#479x013)


@ Der kleine Prinz

Verrückt ist halt nur, dass man hier die Empfehlung bekommt, für unzulässigen Stundenlohn zu arbeiten, weil man ja auf das Gesamtergebnis schaut und nicht auf den Grenznutzen, und dann dafür möglicherweise ein OWi- oder gar Strafverfahren übergestülpt bekommt. Und das alles, um die Allgemeinheit zu schützen.

Da die 3,60 € so definitiv nicht stimmen können, sondern wie fast alles in dem Thread eine Halbwahrheit sind, brauchen wir uns über diesen Betrag und sonstige konstruierte Eventualitäten sowieso nicht zu streiten. Es geht hier einzig und allein um gesetzeskonforme Niedrigstbezahlungen und die Entscheidung, ob man dafür arbeiten geht oder nicht.

D{er klei3ne Prinz


So rechnet doch kein Mensch.

Außer er will genau wissen, was ihm seine Arbeit eigentlich real bringt. Also nach Abzug aller Kosten, wirklich rein netto.

Edhemali-ger N#utzSer$ (#47Q901x3)


@ Der kleine Prinz

Außer er will genau wissen, was ihm seine Arbeit eigentlich real bringt. Also nach Abzug aller Kosten, wirklich rein netto.

Es ist aber grottenfalsch, wenn man die Minderung der Sozialleistung als Kosten einbezieht, da die Sozialleistung nun mal subsidiär ist.

C+rankk1


Kiarani war und ist ganz offenkundig nicht so begeistert von dem , was ihr vorgeschlagen habt, also tatsächlich endlich mal eine Arbeit in Angriff zu nehmen.

Ich denke ihr hätte es besser gefallen, wenn ihr Euch alle mit ihr über den "geringen" Lohn empört hättet, damit sie sich bestätigt darin sieht, nicht für das Geld arbeiten gehen zu müssen.

Da sie aber entgegen ihrer Hoffnung, nun auf überwiegende Zustimmung für den Job trifft, hat sie wohl keinen weiteren Bedarf mehr an Euren Meinungen.

Echt schade und auch schlimm, wie schnell man sich doch mit Hartz 4 arrangieren kann und sich damit nur selbst ins eigene Aus befördert.

Und im Rentenalter dann ev. noch jammern, dass man davon nicht leben kann.

Ich meine hier aber ausdrücklich nicht alle, sondern eben jene, die nicht wollen, bzw. noch Ansprüche an gewissen Lohnhöhen haben, obwohl sie bisher kaum oder garnichts geleistet haben.

Mich macht so etwas immer wieder richtig wütend, denn schliesslich zahlen wir , die arbeiten gehen, deren Lebensunterhalt. Und noch einmal , ich spreche von denen, die nicht wollen oder einfach zu bequem oder zu faul sind und nicht von diejenigen, die sich bemühen oder einfach krank sind und nicht können.

DPer k$lemine TPrinxz


Es ist aber grottenfalsch, wenn man die Minderung der Sozialleistung als Kosten einbezieht, da die Sozialleistung nun mal subsidiär ist.

Ja natürlich. Von Deinem Standpunkt aus. Von meinem auch. Aber wechsle doch mal die Perspektive. Dann sieht, so rein subjektiv und vom Arbeitslosen aus gesehen, alles ganz anders aus. Da kommt dann ins Spiel, dass entweder die Transferleistungen zu hoch oder der Arbeitslohn zu niedrig ist. Da man von den Transferleistungen nur mit Mühe leben kann, müssen also die Arbeitseinkommen zu niedrig sein.

Da muss man ansetzen.

m{nexf


Zunächst einmal denke ich, dass man als AN den fehlenden Lohn einklagen kann.

Sowieso zur Theorie. In der Praxis brauchst du dafür erstmal ein bisschen Kraft, langen Atmen und das nötige Kleingeld. Sonst scheiterts schon an der anwaltlichen Erstberatung, die man nicht zahlen kann.

mwnef


*soviel

tkhe rQeal Tnoki


Kadhidya

Wieso hängen sich also alle hier an dem "Für 3,60 € pro Stunde würde ich nicht arbeiten gehen"-Thema auf? Es geht doch gar nicht um diese Summe.

Steht halt im Titel und klingt reißerisch. :=o

Vllt hat die TE nach ihren Berechnungen ohne Stütze und mit Aufwendungen für die Tätigkeit nur 3,60 € MEHR als jetzt ohne Arbeit, das macht diese 3,60 € immer noch nicht zu dem Stundenlohn!

Das halte ich momentan für am Wahrscheinlichsten. Aber die TE meldet sich ja nicht mehr. :-/ Wäre mir vielleicht auch unangenehm bei solchen Antworten. :=o

A^ntig[onxe


Aber die TE meldet sich ja nicht mehr. :-/

Wie leider so oft in Foren. ":/

m0nhef


Forentypisch ist eher, dass schon nach einem Tag von "meldet sich nicht mehr" gesprochen wird ":/

EbhemDaligFer Nutzexr (V#479013)


@ Der kleine Prinz

Ja natürlich. Von Deinem Standpunkt aus. Von meinem auch. Aber wechsle doch mal die Perspektive. Dann sieht, so rein subjektiv und vom Arbeitslosen aus gesehen, alles ganz anders aus. Da kommt dann ins Spiel, dass entweder die Transferleistungen zu hoch oder der Arbeitslohn zu niedrig ist. Da man von den Transferleistungen nur mit Mühe leben kann, müssen also die Arbeitseinkommen zu niedrig sein.

Da muss man ansetzen.

Das ist richtig, aber sollte man staatliches Handeln tatsächlich von auf Unwissen (z. B. über § 2 SGB II) beruhenden subjektiven Vorstellungen abhängig machen? Zudem bin ich der Überzeugung, dass jede Form von Wertschöpfung der Gesamtwirtschaft irgendwo zuträglich ist und sich auf indirektem Wege auch irgendwann für den Einzelnen, der den Input geliefert hat, auszahlt. Und mein Rechenbeispiel hat ja gezeigt, dass diese Familie eigentlich ein durchschnittliches Alleinverdienergehalt zur Verfügung hat. Unter der Maßgabe, dass es sich nicht um Lohndumping handelt, fände ich ein Ablehnen dieser Arbeitsgelegenheit schon sanktionswürdig.

H$ybridyXx99


Ist ja cool, den Stundenlohn zu berechnen wie die TE :). Ich verdiene, wenn ich alle laufenden kosten abziehe, die lebensnotwendig sind und dinge, die ich brauche um von und zur arbeit zu kommen rein netto noch ca 2.60€ die Stunde :).

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