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Arbeiten für 3,60 € die Stunde?

D4ieGFüchYsin8x0


derzeit erhalten mein mann und ich alg2

|-o

N?inarleCinPxB


@ K4TL:

160 Stunden im Monat und Teilzeit?? Wie soll das denn gehen?

DaieFü!chsMin8x0


Kadhidya

Ich habe nirgends geschrieben das ich für die TE Verständnis habe. Für dieses Geld bin ich auch schon in der Pflege arbbeiten gegangen und meine Chefin war sehr zufrieden und gab mir die möglichkeit einer Ausbildung.

Also ich würde dieses Angebot ganz sicher nicht ausschlagen :-) .

Zuhause rumgammeln, zu zweit :|N .

KMa}dhidxya


Wenn man nicht finanziell schlechter da steht als vorher ohne Arbeit (wenn man also diese "wieviel bleibt als "Mehr-Wert"-Rechnung durch hat), wieso kann man dann nicht denken "Ich gehe für 850 € arbeiten", wieso zieht man immer die dann fehlenden Transferleistungen ab und jammert, man würde für so wenig Geld arbeiten gehen?

Das verstehe ich einfach nicht.

K"4TxL


@ NinaleinPB

Frag das sie. Im ersten Post hieß es noch es wäre eine 100 Stunden Stelle. Da wären 850 Euro sehr gut.

DieFüchsin80

Die Rechnung ist doch an der Stelle falsch. Sie hat ein Einkommen von 850 netto. Punkt. Das heißt sie bekommt das Geld und nicht -277 Euro. Ich habe Hartz 4 bekommen obwohl mein Partner Vollzeit arbeiten gegangen ist und ein höheres Einkommen hat und wir hatten nur ein Kind. Bei der TE sind es zwei Kinder, das fließt alles in die Berechnung vom Hartz 4 ein. Kann doch sein, dass der Partner weiterhin sein Hartz 4 bekommt und sie dadurch eigentlich nur Plus machen...

Ewhemafliger Nutvzer (*#4x79013)


@ DieFüchsin80

Sie bekommt einen Hartz4 Satz, ich glaube als Partner 277 Euro (ich kann mich auch irren), 850 Euro wäre der Verdienst. Die 277 Euro bekäme sie nicht mehr.

850Euro-277Euro=573 Euro 573Euro:160Std.=3,58 Euro in der Stunde

Sind 353,00 € Regelleistung und sie bekäme einen Freibetrag auf das Einkommen von 250,00 € (die ersten 100,00 € und dann 20 % auf den Rest).

DvieFü)chsixn80


DoN_

Okay, hab ja geschrieben das ich mich irren kann.

Aber ich fände es trotzdem gut als einstieg, so oder so.

Eohemfalqigzer NutzeHr (#4)7901x3)


@ DieFüchsin80

Ich wollte dich damit nicht korrigieren, zumal ich selbst absolut planlos bin, wie die 3,60 € zustandekommen sollen. Eigentlich sollte die TE so oder so annehmen, denn an die Stelle sittenwidriger Dumpinglöhne treten bekanntlich branchenübliche, wenn man sich dann streitet.

KEadhixdya


Offensichtlich der Mehr-Wert, den sie ohne Stützte, mit Fahrtkosten etc hat und nicht der eigentliche Stundenlohn.

A`ntifgone


@ NinaleinPB

160 Stunden im Monat und Teilzeit?? Wie soll das denn gehen?

Sie arbeitet im Bereitschaftsdienst - da zählen nicht alle Stunden.

Ich arbeite z.B. nachts 12,5 Stunden Bereitschaft und bekomme davon nur 10 voll bezahlt (oder die 12,5 Stunden zum Satz von 80% - wie auch immer man das rechnen mag).

Monatlichlich komme ich auch auf über 100 Stunden, was gehaltlich aber nur einen Teilzeitjob ergibt.

D<ieKr+uemxi


160 Stunden im Monat und Teilzeit?? Wie soll das denn gehen?

das ist echt anstrengend, wenn man den Thread nicht ganz liest... sie hat Bereitschaft in der Nacht. Da mag sie z.B. 10 Std anwesend sein, jedoch mit Pausen von 1,5-3 Stunden dazwischen

gegen 22, 1:30 und 5 uhr aufstehen, Bewohner lagen, evtl frisch machen oder auf die Toilette bringen. sollte ich etwas hören, aufstehen und nachsehen. es ist sehr leichte Arbeit und Spaß macht es mir auch.

Bereitschaftsdienst wird nicht zu 100% als Arbeitszeit gewertet, sondern prozentual, nach in Anspruchnahme. (das geht mit ca 25% los und steigert sich, auch zu dieser Berechnung ist ein Link in diesem Thread) d.h. sie ist ggf 10 Stunden außer Haus, hat aber nur vielleicht 4-6 Stunden anrechenbare Arbeitszeit. Und auf diese Arbeitszeit ist der Stundenlohn zu sehen......

S/ün\txje


in der Pflege ist doch auch Bereitschaftsdienst Arbeitszeit?

Das ist seit einiger Zeit so, muss nicht genauso vergütet werden, aber auch mit dem Mindestlohn

A4ntigxone


Bereitschadtsdienst ist Arbeitszeit aber

muss nicht genauso vergütet werden

Genau.

M4ongxer


Nicht dass ich das unterstützen würde, aber bei solchen Summen kann man sich schon mal fragen, warum man noch arbeiten gehen sollte. Der Allgemeinheit nicht auf der Tasche zu liegen ist die eine Sache, aber man muss auch Anreize schaffen. Mit genau solchen Löhnen dreht sich die Lohnspirale immer weiter nach unten, sowas kann auf der anderen Seite ja auch nicht sein. Ein Arbeitgeber, der es nicht schafft angemessene Löhne wie den Mindestlohn zu zahlen hat mit seinem Geschäftsmodell in unserer Gesellschaft nichts verloren.

Da zahle ich lieber für solche Menschen die sich gegen die Niedriglöhne wehren (außer die Faulenzer, aber die hat man naturgemäß leider immer dabei) als mit meinen Sozialabgaben solche "Firmen" mit zu finanzieren.

dDa|naVe87


:)^

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