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Mir wurde vor allen "blau machen" vorgeworfen, was tun?

A\liceeHargrxeaves


mnef es soll Menschen geben die schleppen sich auch krank noch zur Arbeit und gerade Hashi Patienten bekommen oft zu hören sie sollen sich doch nicht so anstellen sie würden sich ihre Symptome nur einbilden und so ein bisschen erschöpft ist ja jeder mal. Bis man die Schilddrüse eingestellt hat kann es auch etwas dauern und während der Einstellung der Medikamente kann es auch zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen.

[[http://www.kit-online.org/die-einstellungszeit]]

m.nef


Ich weiß schon, wovon ich rede...

B"aerclhen2x8


@ mnef:

Hmm...wann gehst du denn zum Arzt? Bei jeder Muskelverspannung? Bei jedem leichten Kopfweh? Bei jeder Verstopfung? Also ich tue das normalerweise nicht...

Bei mir sind diese Dinge aber insbesondere in den letzten Wochen/Monaten sehr gehäuft aufgetreten und ich glaube es ist durchaus nachvollziehbar, dass einen sowas auf Dauer mitnimmt und einen auszerrt. Aber es spielt hier eigentlich auch gar keine Rolle, weshalb ich krank war. Es geht hier einfach ums Prinzip: man ist seinen Kollegen und Vorgesetzten gegenüber doch nicht verpflichtet über seine Erkrankungen im Detail Auskunft zu geben. Egal ob es sich nur um einen leichten Schnupfen oder um eine ernsthafte Erkrankung handelt.

Ich habe mich nun dazu entschieden die Sache gegenüber der Chefin in einem 4-Augen-GEspräch nochmal anzusprechen. Ich werde ihr wohl nicht sagen was diagnostiziert wurde, aber ich finde es schon wichtig nochmal darauf hinzuweisen dass ich es nicht in Ordnung fand mich so vor allen an den pranger zu stellen und mir einfach irgendwas zu unterstellen.

S9ilbZerCmondfauxge


@ Baerchen28

Du bist nicht verpflichtet, zu sagen, weswegen du krankgeschrieben warst und ich würde es an deiner Stelle auch nicht sagen. Nur evtl dass es NICHTS mit Streß in der Arbeit oder gewissen Kollegen zu tun hat.

Eine Schilddrüsenunterfunktion haben viele Leute (und was Hashimoto ist, wissen selbst viele Leute nicht, die diese Krankheit haben), die meisten kommen damit gut klar und hätten null Verständnis dass einen die Diagnose evlt "von den Füßen hebeln" kann.

mjnexf


Hmm...wann gehst du denn zum Arzt? Bei jeder Muskelverspannung? Bei jedem leichten Kopfweh? Bei jeder Verstopfung? Also ich tue das normalerweise nicht...

Nö, ich auch nicht. Und daher bleib ich deshalb auch nicht zu Hause.

h<auskaqtxze


Ich bin auch Beamtin und kenne auch ähnliche Querelen aus den Büros. Gehe zum nächsthöheren Vorgesetzten, denn das brauchst Du Dir nicht geben.

Zudem sind das unerhörte Falschbehauptungen, die zurückgenommen werden müssen. Du kannst auch zum Personalrat damit gehen, wenn gar nichts mehr hinhaut.

dTe tomasxo


Meine Chefin hat dann wilde Mutmaßungen angestellt und ist sich wohl zu 100% sicher dass ich mich wegen dem Stress mit der Kollegin krankschreiben habe lassen um ihr aus dem Weg zu gehen und mich nicht weiter mit ihr auseinandersetzen zu müssen.

wenn es Stress/Ärger im Kollegenkreis gibt muss man doch darüber reden weil sich "sonst gleich der nächste krankschreiben lässt".

Das geht bei Beamten? Man kann sich krank schreiben lassen, wenn man Kollegen aus dem Weg gehen will? Dann war das in deinem Fall aber kein Vorwurf des "blau machen", sondern lediglich eine Fehldiagnose seitens deiner Chefin.

C"oomran


Aber darauf ging die Chefin gar nicht ein - sie meinte nur immer wieder dass wir doch alle ein Team sind und man Probleme dann mit allen besprechen sollte und nicht nur mit ihr unter 4 Augen.

Das ist eine Unverschämtheit und die Chefin sollte nochmal ein paar Seminare bezüglich Personalführung und Schutz der Privatsphäre besuchen. Auch für ein paar rechtliche Aspekte sollte sie nochmal nachsitzen.

Ich wäre da auch auf 180 und das hätte Konsequenzen. Wenn die Chefin einen nötigt, über seine Krankheit zu berichten, hätte bei mir den Schritt zu ihrem Vorgesetzten sowie zum Personalrat zur Folge. Erst Recht, wenn die Informationslücke dann noch mit übler Nachrede gefüllt wird.

Und eine klare Ansage gäb's von mir auch.

CGomr6axn


Ich habe mich nun dazu entschieden die Sache gegenüber der Chefin in einem 4-Augen-GEspräch nochmal anzusprechen. Ich werde ihr wohl nicht sagen was diagnostiziert wurde, aber ich finde es schon wichtig nochmal darauf hinzuweisen dass ich es nicht in Ordnung fand mich so vor allen an den pranger zu stellen und mir einfach irgendwas zu unterstellen.

Genau so! :)^

Und auch klar nächste Schritte darlegen, sollte sich so etwas wiederholen. Sie kann froh sein, dass du nicht direkt an die entsprechenden Stellen damit gegangen bist.

A5licieHeargre+aves


Ich würde noch ein bisschen Info Material zu dem Gespräch mitbringen, Hashimoto wird zwar langsam bekannter aber es kennt trotzdem noch nicht jeder dieses Autoimmunkrankheit.

C?oimAran


Ich würde noch ein bisschen Info Material zu dem Gespräch mitbringen, Hashimoto wird zwar langsam bekannter aber es kennt trotzdem noch nicht jeder dieses Autoimmunkrankheit.

Ganz ernsthaft - solange die Betroffene durch die Erkrankung auf der Arbeit selbst keine besondere Rücksichtnahme benötigt oder gewisse Dinge nicht machen kann, ist sie überhaupt nicht verpflichtet, die Diagnose dort bekanntzugeben. Zumal auch die Gefahr besteht, dass für zukünftige Beförderungen o.ä. der Arbeitgeber oder Dienstherr verleitet wird, dies immer im Hinterkopf zu haben anstatt die echte messbare Leistung heranzuziehen.

Ich würde überhaupt nichts lange erklären sondern klarmachen, dass krankgeschrieben=krankgeschrieben bedeutet und der Rest Privatsache ist.

SvilBbermso*ndauxge


Ich würde noch ein bisschen Info Material zu dem Gespräch mitbringen, Hashimoto wird zwar langsam bekannter aber es kennt trotzdem noch nicht jeder dieses Autoimmunkrankheit.

Ja, Hashi kann viele Symptome machen (ich weiß wovon ich rede, bin selber Hashi) aber "Aufklärungsarbeit" würde ich - wenn - dann erst später leisten. Die allermeisten Hashis werden nu mal NICHT krankgeschrieben. Von dem her könnte der "Schuss" auch nach hinten losgehen.

Ich würde überhaupt nichts lange erklären sondern klarmachen, dass krankgeschrieben=krankgeschrieben bedeutet und der Rest Privatsache ist.

Seh ich auch so !

dDevil"indOisguisxe


Das Vorgehen der Vorgesetzten war natürlich total daneben!

Trotzdem interpretiere ich ihr Handeln etwas anders als du und vielleicht wäre es sinnvoll, bei einem 4-Augen-Gespräch auch diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen:

Ich kann nicht (!) erkennen, daß dir Blaumachen vorgeworfen wurde. Sondern es wurde gemutmaßt, daß der Konflikt mit der einen Kollegin dir derart zu schaffen macht, daß du aus psychischen Gründen krankgeschrieben wurdest. Was ja bei der relativ langen Zeit von drei Wochen ein naheliegender Gedanke ist, der dann dadurch sozusagen "bestätigt" wurde, daß du den Grund nicht sagen wolltest. Die wenigsten haben ja ein Problem damit zu sagen "ich hatte Grippe/mir den Fuß gebrochen". Außerdem schreibst du, daß du in den Wochen vor der Krankschreibung dich sehr erschöpft und antriebslos gefühlt hast, wahrscheinlich hat man dir das auch angemerkt und auch deswegen an Depression/burnout/... gedacht.

Mal kurz an alle: Eine Krankschreibung aus psychischen Gründen hat NICHTS mit "blaumachen" zu tun und selbstverständlich kann man wegen seelischer Überlastung krankgeschrieben werden, nicht nur im öffentlichen Dienst!

Möglicherweise hatte die Vorgesetzte es sogar besonders gut gemeint, indem sie sofort den Konflikt aufarbeiten wollte (ihr Vorgehen war natürlich trotzdem falsch, in jedem Fall hätte sie erst mal mit dir unter 4 Augen sprechen müssen). Eventuell war sie von dem Gedanken geleitet "burnout ist ein systemisches Problem, muß ernstgenommen werden und geht uns alle an".

Vielleicht leidet auch die Kollegin an dem gespannten Verhältnis zu dir und SIE will das besprechen?

Ich denke, es wäre ganz gut, Gespräche in diese Richtung nicht komplett zu verweigern, das würde dich in ein schlechtes Licht rücken. Andererseits hätte ich an deiner Stelle auch das Bedürfnis klarzustellen, daß ich wegen einer körperlichen Erkrankung krankgeschrieben war. Das eine schließt das andere nicht aus.

AIliceHarxgreavxes


Ja, Hashi kann viele Symptome machen (ich weiß wovon ich rede, bin selber Hashi) aber "Aufklärungsarbeit" würde ich - wenn - dann erst später leisten. Die allermeisten Hashis werden nu mal NICHT krankgeschrieben. Von dem her könnte der "Schuss" auch nach hinten losgehen.

stimmt ich bin da nur immer übervorsichtig und möchte alles richtig machen deswegen hätte ich das Material wohl dabei gehabt und gar nicht dran gedacht, dass ich mir damit womöglich selber keinen Gefallen tue |-o

Ich habe heute Morgen tatsächlich dieses Autoimmunkrankheit geschrieben |-o :-o korrekt sollte es natürlich diese Autoimmunkrankheit heißen ;-)

kBleiner_tdrach@en2stexrn


Ich hatte ähnliche Gedanken dazu wie devilindisguise @:). Auch ich finde das Verhalten deiner Vorgesetzten übergriffig und völlig daneben, sehe aber auch dahinter eher die "Oh Gott, wir haben ein atmosphärisches Problem, das wir lösen müssen, bevor hier alle psychisch erkranken" - Intention.

Nachdem du ja offensichtlich bereits verbeamtet bisr, würde ich an deiner Stelle deiner Vorgesetzten sagen, dass du wegen einer neu disgnostizierten chronischen Krankheit krankgeschrieben wurdest, du aber nicht darüber reden möchtest. Chronische Krankheit klingt immer sehr spektakulär hab ich festgestellt und erstickt dummer Nachfragen oft schon im Keim ]:D

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