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Medizin Studium, Notendurchschnitt

s|onne2nblumxe16 hat die Diskussion gestartet


Hallo, :-)

Ich würde später gerne mal Medizin studieren nach meinem Abi, da mein Vater auch Arzt ist.Habe natürlich auch schon einige Praktikas gemacht...nur was mich einfach so fertig macht ist das ich warscheinl niemals ein "1,er "Abi schaffen werde..ich bin in der Schule nich wirklich schlecht aber auch keine 1er Schülerin .normal eher..muss dazu sagen das ich aber auch faul bin :-X

Egal wie sehr ich mich anstrenge und lernen ne 1ns wirds meistens trzd nie !!!.. Soll ich meinen Traum aufgeben und einsehen das es unrealistisch is später ein 1.er Abi zu schaffen? Da ich ja jetzt schon in der "Realschule" schwer Einsen schaffe? Da ich nach dem Real aufs Gymnasium wechseln wollte hätte ich ja mind. noch 4 Jahre bis zum abi bis ich 20 bin ! Was meint ihr? Es beschäftigt mich wirklich sehr, da es mein Traumberuf ist, meine Noten aber nicht danach aussehen obwohl ich mir schon solche mühe geben und Lerne..

Antworten
A\iyakna89


Mach eine Ausbildung nach dem Abi und sammel Wartesemester.

s!weetWyleixn


Ich schließe mich Aiyana an, eine Ausbildung nach dem Abi wäre eine Option. Vielleicht als Krankenschwester? Ich kenn mich da jetzt nicht so aus, aber vielleicht kann man sich da irgendwelche Praktika fürs Studium bereits anrechnen lassen. Alternativ kannst du dich ja mal umhören, ob der NC an allen medizinischen Fakultäten in Deutschland so niedrig ist... evtl. gibt's ja eine Uni, bei der der NC höher angesetzt ist. Ich hab mal irgendwo was gelesen, dass es in Österreich leichter ist, einen Studienplatz mit einem schlechteren Notendurchschnitt zu bekommen... käme ein Studium im Ausland für dich in Frage?

aln faGngmitfGreudxe


erstmal denke ich nicht, dass deine realschulnoten wirklich etwas über deine abi-noten aussagen. ;-) gibt leute, die haben eine ganz miserable mittlere reife gemacht und dann ein prima abi und gibt auch leute, bei denen war es umgekehrt. wenn du auf dem gymnasium dann stoff gibst und dich anstrengst, ist vielleicht auch ein 1er-schnitt drin.

ich denke aber auch, dass das hier:

Ich würde später gerne mal Medizin studieren nach meinem Abi, da mein Vater auch Arzt ist

kein guter grund für eine berufswahl ist. wenn du den beruf kennst und er dich packt und du diesen job wirklich gern machen willst und dir das zufällig aufgefallen ist, weil dein vater auch arzt ist, kann ich es ja noch verstehen. aber mir scheint es eher so, dass du dir nie wirklich gedanken um andere berufliche wege gemacht hast, sondern lieber in die fussstapfen deines vaters treten möchtest.

hinzu kommt noch, dass nur "wollen" zum medizinstudium nicht ausreicht. in der schule kann man sich noch ein bisschen durch-faulenzen und wird irgendwie mitgezogen. im medizinstudium ist das dann, nach allem was ich gehört habe, knallhart. mach dich da mal darauf gefasst, nächte durch zu lernen und deine freunde und familie zu vernachlässigen. wenn du nicht aus absoluter überzeugung diesen beruf ergreifen möchtest, hast du da keine chance und gehst unter, befürchte ich.

daher mein tipp:

setz dich mal in ruhe mit dem gedanken auseinander, ob du wirklich arzt werden willst und wenn ja, was für einer. praktika (vermutlich auch noch in der praxis deines vaters?) sind da eher weniger aussagekräftig, finde ich. denn was verrät ein praktikum dir denn über den lernstress des studiums oder über die verantwortung, die ein arzt jeden tag trägt? du siehst dann doch nur den normalen praxis-ablauf und nicht, was dahinter steckt.

solltest du es nun aber wirklich doch wollen und der beruf und das studium ist für dich das richtige, dann musst du dich eben dahinter klemmen und in erfahrung bringen, welche noten ins abi eingehen und bei den entsprechenden klausuren gibst du dann eben alles. ;-)

sXon|neNnbltuxme16


Studium im Ausland käme auch in frage ;-) was ich meinte war auch eher, ob ich das mit dem Gymnasium nächstes Jahr lassen soll weil ichs warscheinl eh nich schaffen werde am Schluss, und direkt ne Ausbildung anfangen soll nächstes Jahr..

sXonLnenbTluhme16


Nein, das Praktikum hab ich im Krankenhaus gemacht und in einer Praxis aber nicht bei meinem Vater!! In meiner frage gibt es mir ja hauptsächlich darum ob es unrealistisch ist machen zu wollen mit dem. Schnitt von 1, X wenn man schon in der Realschule Probleme hat ne 1s zu schreiben...lg

Lleni;Krouexger


Wenn du Medizin studieren willst, schaffst du es auch. Auch wenn es vielleicht etwas länger dauert und über mehr Umwege ist als bei anderen. So extrem vorausplanen kannst du das eh noch nicht, da der NC ja keine feste Größe ist, sondern erst dann berechnet wird, wenn die Leute mit denen du dich bewirbst sich auch beworben haben. Es bleibt zwar zu erwarten, dass der auch in 4,5 Jahren noch bei 1,x liegt, aber zudem werden ja auch nicht alle Studienplätze von Hochschulstart vergeben, sondern ein Teil auch von den Unis selbst, die da ihre eigenen Kriterien anlegen dürfen. Die korrelieren zwar meist immer noch stark mit der Abinote, aber muss trotzdem nicht zwingend sein. Und vielleicht hast du auch das Losglück.

Ich an deiner Stelle würde auf jeden Fall erstmal Abi machen und wenn du dann immer noch Medizin studieren willst, mich auch bewerben. Und wenn es nicht klappt, kannst du ja erstmal eine Ausbildung z.B. zur Krankenpflegerin machen und dadurch Wartesemester sammeln. Oder eben ins Ausland gehen.

Daher, auf jeden Fall anstrengen, das Abi so gut wie es dir möglich ist bestehen und dann weitersehen.

JJohansna84


Übers Losverfahren kann man es auch probieren. Ich kenne 2, die so direkt loslegen konnten. :)^

m9arip^oKsa


Wenn du Medizin studieren willst, schaffst du es auch.

Das ist Unsinn. Der Wille alleine reicht nicht aus. Im Medizinstudium muss man lernen, lernen, lernen - und die Themen in der Vorklinik sind nicht so eingängig: Histologie, Physiologie, Biochemie... alles sehr theoretisch und trocken.

Ich würde erstmal alles daran setzen, den Schulabschluß der Realschule so gut wie möglich hinzubekommen. Das Abitur wäre dann der nächste Schritt.

s6onnjenbl|ume16


@mariposa der Meinung bin ich auch!! Denkst du es were a von meiner schulischen Situation möglich da ich jetzt schon schwierigkeiten habe? Soll ich es einsehen und gar nicht erst versuchen und ne Ausbildung anfangen?

EBhemaligCer cNutHzer (#467=193)


Wo ein Wille dort ein Weg. Gibt genug Möglichkeiten Humanmedizin zu studieren, wenn der NC nicht reicht.

Ansonsten hat Mariposa schon ein paar wirklich gute Dinge geschrieben.

das Praktikum hab ich im Krankenhaus gemacht und in einer Praxis aber nicht bei meinem Vater

Hat mit dem Studium selbst, besonders anfangs nicht wirklich etwas zu tun. Mariposa hat es schon geschrieben, viel Theorie, sehr trocken und mit fraglicher klinischer Notwendigkeit...

Dazu muss man aber sagen, dass nicht jeder Mediziner auch tatsächlich praktiziert oder Patientenkontakt hat. Manche schlagen auch den akademischen Pfad ein.

E\hema liger UNutzHer (#4x79013)


@ sonnenblume16

Es hängt zunächst mal davon ab, wo du dein Abi machst. Verglichen mit einem Zentralabitur ist ein Hausabitur ein Witz und dann gibt es trotzdem noch Unterschiede zwischen den Bundesländern, wobei ich schon Hochschulen gesehen habe, die das bei der Auswahl berücksichtigen. Des Weiterhin sind diese bombastisch guten Abi-Noten ein klassisches Phänomen der Nachholer, die nach dem Realschulabschluss erst irgendwas anderes gemacht haben, weil diese ganz einfach auf ein wesentlich höheres Maß an kristalliner Intelligenz (Erfahrungen, Fähigkeit zu strukturiertem Lernen) zurückgreifen können. Das ist eigentlich schon leicht unfair, ersetzt aber keineswegs den Fleiß. Die Gefahr besteht allerdings, dass, wenn du erst was anderes anfängst, in dieser Schiene hängenbleibst. Niemand gibt leichtfertig einen Job, den mal einmal hat, für ein Abitur und anschließendes Studium auf, und dann verliert man sich in der Mittelmäßigkeit.

mfarbiposxa


sonnenblume16

Denkst du es were a von meiner schulischen Situation möglich da ich jetzt schon schwierigkeiten habe? Soll ich es einsehen und gar nicht erst versuchen und ne Ausbildung anfangen?

Ob ein Medizinstudium möglich wäre, kann ich nicht beurteilen. Ich fürchte aber, dass es ein langer Weg wird, denn es liegt noch einiges vor Dir - nämlich das Ranklotzen in der Schule, Lernen lernen etc. Andererseits bist Du noch jung.

Für den Wechsel aufs Gymnasium brauchst Du einen guten Abschluß der Realschule, ich würde an Deiner Stelle erst einmal daran arbeiten. Und dann vielleicht das Abitur ansteuern, also einen Schritt nach dem anderen.


DoN

Verglichen mit einem Zentralabitur ist ein Hausabitur ein Witz

Da möchte ich widersprechen. Das Zentralabitur ist wesentlich leichter geworden, seitdem die Abi-Aufgaben nicht mehr in den Schulen erstellt werden - ist doch klar, es muss eine wesentlich größere Breite von Schülern erfasst und 'bedient' werden. Das geht nur mit einer Generalisierung der Aufgaben, zusätzlich ist der Erfolg des Zentralabiturs politisch gewollt.

Die Anzahl von Abiturienten, die eine Einser-Note haben, ist sprunghaft angestiegen und kann durchaus als Erklärung dafür angesehen werden. Signifikant intelligenter sind die Schüler nämlich nicht in dem Maße geworden vorsichtig ausgedrückt..

E(hema,liger5 NutzerB (#4790013x)


@ mariposa

Danke für das Update. Darf ich interessehalber fragen, seit wann und ob das bundesweit flächendeckend so ist? Gibt ja doch 'ne Menge Erstsemester, die sich was darauf unbilden und wo man dann gegebenenfalls mal kontern muss :=o

E\hem%aliger N&utzer~ (#47901x3)


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