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Medizin Studium, Notendurchschnitt

S}tmufenz9aehxler


Daher ist mein Standpunkt dazu, ist der Primärwunsch zu studieren, definitiv Abi machen (oder es zumindest versuchen), ist ein anderer Wunsch größer, nach Möglichkeit die Ausbildung gleich anfangen.

Woher soll man das in der 9.-10. Klasse denn schon wissen? Ich war ab der 5. Klasse am Gymnasium, kannte nichts anderes und konnte mir auch nichts anderes vorstellen. Dadurch hab ich quasi automatisch Abi gemacht. Über die Möglichkeit, mit 16/17 eine Lehre anzufangen habe ich da gar nicht nachgedacht. Das Studium an der Uni ergab sich damit aus der Konsequenz, Abi gemacht zu haben, denn hätte ich dann eine Lehre angefangen, hätte ich ja 3 Jahre verschwendet. ;-D Also mußte ich dann nur noch rasch entscheiden (während der BW-Zeit), was ich studieren möchte, wobei ich nach meinen schulischen Stärken und Interessen mich ausgerichtet habe. Von NC usw. hab ich da gar nichts gewußt, war aber auch für mein Studium irrelevant.

Erhem`aliger> N=utWzer (#5E5462x8)


Wenn du jetzt auf der Realschule bist und auf's Gymnasium wechseln willst, wird das hart.

Antigone

Das würde ich nicht verallgemeinern.

Zu uns in die 11. Klasse kamen drei von der Realschule und die kamen super mit, zwei waren sogar um einiges besser, als manche von uns und eine wurde sogar Klassenbeste. Also die waren alle gut aufs Gymi vorbereitet, hatten aber keinen 1er-Schnitt im Realschulabschluss gemacht.

Man kann das also schon recht locker schaffen, wenn man nicht komplett auf den Kopf gefallen ist. Ach so, alle drei haben mit uns ihr Abi gemacht. :)^

Ich finde, die Oberstufe wird oft überbewertet, sooo schwierig ist es gar nicht und ich war auch nicht gerade einer der Fleißigsten, hab aber trotzdem ein recht gutes Abi gemacht. Wichtig ist auch, dass man mündlich gut mitarbeitet, das wird gern gesehen, da kann man auch viel ausgleichen, wenn's schriftlich mal nicht gut lief. Das Abi selbst fand ich im Übrigen leichter als manche Klausur davor.

Ich wünsch dir viel Erfolg, sonnenblume, wenn du es wirklich willst, schaffst du es auch! :)*

L+eni.KrueMgexr


@ Stufenzähler

Manche Leute wissen es eben schon eher. Vielleicht habe ich mir auch, weil ich an der Realschule war mir schon eher Gedanken darüber gemacht. Und die Leute, die es auch bis zur 10. noch nicht wussten, was sie wollten, sind halt dann noch an die FOS oder ans Gymnasium gewechselt. Aber aus meiner persönlichen Sicht war mir damals klar, ich will nicht studieren, ich habe einen Ausbildungsplatz sicher, also wozu die 2-3 Jahre "verschwenden"?

Ich kenne aber auch Leute, die nach der 10. am Gymnasium aufgehört haben, weil ihnen da auch schon klar geworden ist, dass Abitur und Studium generell nichts für sie ist und haben eine Ausbildung begonnen.

Wenn man sich noch nicht sicher ist, ob man studieren möchte, ist es aber sicher nicht verkehrt erstmal Abi zu machen. Selbst wenn man im Zweifelsfall 2 oder mehr Jahre "verloren" hat.

Manche Leute scheinen aber eh schon erstaunlich früh zu wissen, was sie werden wollen. Mein Bruder hat schon mit 3 oder So. erzählt, dass er mal Koch wird und hat dann ohne Abitur zu machen eine Ausbildung angefangen und jetzt, fast 20 Jahre später scheint er in seinem Beruf sehr glücklich zu sein.

EVhem=aliger NuKtzerS (#55462x8)


Ich kenne aber auch Leute, die nach der 10. am Gymnasium aufgehört haben

Bei uns gab's zwei, die haben nach der 11. aufgehört, weil wir in der 11 unser erstes (und einziges) Betriebspraktlkum machen mussten und da stellten die beiden fest, dass sie lieber eine Ausbildung und doch kein Abi machen wollten.

Also, es kann sooo viel passieren, was man vorher nicht ahnt und es gibt heutzutage so viele Optionen.

mdnxef


Das Studium an der Uni ergab sich damit aus der Konsequenz, Abi gemacht zu haben, denn hätte ich dann eine Lehre angefangen, hätte ich ja 3 Jahre verschwendet.

Je nachdem, wo und als was man seine Ausbildung machen will, ist ein Abi aber keine Verschwendung sondern Grundvoraussetzung.

C;helxys


Je nachdem, wo und als was man seine Ausbildung machen will, ist ein Abi aber keine Verschwendung sondern Grundvoraussetzung.

Wobei ich das wirklich doof finde, denn für Realschüler bleibt mittlerweile kaum noch ein "gehobenerer" Beruf, weil viele AGs inzwischen Abi verlangen. :(v

oXthelxlo


Evtl. ist dieser link für die TE eine Alternative zum bestehenden NC dieses Medizinstudium:

[[http://www.klinikum-kassel.de/index.php?parent=5124]];

hier reicht ein Notendurchschnitt von 1,6; aber erst einmal muss sie ihr Abitur machen.Der Weg bis dahin ist nicht einfach - aber es gehtgehtich habe es damals genauso geschafft .

Aber wie die Zugangs-Bestimmungen zum Medizinstudium in 4 Jahren aussehen werden wissen wir alle noch nicht.

S;unPf,l7omwxer_73


Gehe doch erstmal die naheliegenden Schritte: Wenn Du faul bist, investiere etwas mehr Zeit in die Schule. Entscheide dann, ob Du aufs Gymnasium wechseln willst und dazu Lust hast. Wenn ja, mache das Abitur. Wenn nicht, lass' es bleiben. Wobei sich auch ein Abi mit 2er-Schnitt schon lohnt. Man kann auch danach eine Ausbildung machen und dadurch Wartesemester sammeln. Oder andere Optionen (ob "bessere" Ausbildung oder anderes Studienfach) nutzen.

Ebenso kannst Du nach einer Ausbildung das Abitur nachmachen. Vielleicht bist Du dann motivierter und es kommt ein besserer Schnitt bei raus. Oder Du weißt bis dahin sicher, was DU willst. Wirklich Medizin? Der Weg ist einfach verdammt hart und wird auch im Studium sehr viel Fleiß erfordern.

Fazit:

NICHTS ist völlig endgültig. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, jetzige Entscheidungen auch später noch zu revidieren. Ungünstig wäre m.M.n. ein richtig mieses Abitur wg. Faulheit und Unlust. Das wird man so schnell nicht los.

Ansonsten:

Ich habe mein Abi erst mit 26 nachgemacht. Das war dann richtig gut und ich habe ein Fach studiert, wo der NC noch krasser ist als bei Medizin (wofür ich auch einen Studienplatz hatte, Geschichte für sich).

Eine Freundin von mir hat ein Abi mit 2,6. Hat dann Praktika fürs Medizinstudium gemacht, Rettungssanitäterin und nachfolgend Rettungsassistentin gelernt. Einie Zeit im Job gearbeitet und dann ein einer richtig guten Uni via Losverfahren einen Medizinstudienplatz bekommen. Fünf Jahre nach dem Abi. Sie ist mittlerweile an einer angesehenen Uniklinik Assistenzärztin (fast mit dem Facharzt fertig. Anästhesie und Notfallmedizin). Hat das Studium gut gepackt, nebenbei in ihrem Job gearbeitet. Hatte dadurch einige Vorteile (= kannte Patientenumgang und kritische Situationen schon).

Es ist so viel möglich. Fang' daher mal ganz klein an: Bessere Lerneinstellung. Und hinterfrage auch kritisch, ob "weil mein Vater Arzt ist" die richtige Motivation für das Studium ist.

EPhema-ligegr NutzYe4r (#$554x628)


Wobei ich das wirklich doof finde, denn für Realschüler bleibt mittlerweile kaum noch ein "gehobenerer" Beruf, weil viele AGs inzwischen Abi verlangen. :(v

Chelys

Kann ich verstehen, dass dich das ärgert. Meiner Cousine ging's so, sie wollte mit Realschulabschluss gerne eine Banklehre machen - fast unmöglich, aber dank Vitamin B hat's dann doch noch geklappt.

Finde ich alles auch etwas übertrieben, irgendwann braucht man fürs Dachdecken noch Abi.

mEnef


Wobei ich das wirklich doof finde, denn für Realschüler bleibt mittlerweile kaum noch ein "gehobenerer" Beruf, weil viele AGs inzwischen Abi verlangen. :(v

Chelys

Ja, für manche ist das doof.

Wenn du aber mal in einer Personalabteilung saßt und erlebt hast, wer sich so mit 16,17 und Realschulabschluss bewirbt, hätten dich aber auch nicht gerade am laufenden Band "Toll, dem geb ich ne Chance"-Gedanken übermannt. Um es mal vorsichtig zu formulieren...

T@estrrale


In Italien studieren einige meiner bekannten, dort gibt es einen Aufnahmetest fürs Medizinstudium, die Abi-Note ist in Italien relativ unerheblich, der Eignungstest zählt, der ist aber sehr anspruchsvoll

EGhemalSiger NutRzer (#_5546x28)


Na, da gibt's aber auch Kandidaten unter den Abiturienten, bei denen man sich fragt, wie die es überhaupt geschafft haben, Abi zu machen. :=o

Nur bekommen die meist trotzdem eine Chance, dabei denke ich, dass z B. ein 1er Realschüler bestimmt nicht schlechter ist, als ein Abiturient mit meinetwegen 3,5er Schnitt. Nur Abitur klingt halt besser ...

Ich wollte immer Abi machen, aber ich kann auch Leute verstehen, die das nicht wollen, aber dass die dann oftmals solche Schwierigkeiten haben, eine Ausbildung zu finden, ist schon unfair (und ich spreche jetzt nicht von den letzten "Dummdödeln").

mfnexf


Na, da gibt's aber auch Kandidaten unter den Abiturienten, bei denen man sich fragt, wie die es überhaupt geschafft haben, Abi zu machen. :=o

Natürlich gibt es die. Das ändert aber nichts an Tendenzen.

Nur bekommen die meist trotzdem eine Chance, dabei denke ich, dass z B. ein 1er Realschüler bestimmt nicht schlechter ist, als ein Abiturient mit meinetwegen 3,5er Schnitt.

Kann man so nicht sagen.

m{oEri.


Wegen Realschulabschluss vs. Abi

Stimmt schon, dass bei vielen Ausschreibungen heutzutage Abitur gewünscht wird, aber eben nur gewünscht und es ist keine 100%ige Voraussetzung. Einfach trotzdem eine aussagekräftige Bewerbung einreichen! Nicht allen Arbeitgebern sind nur die Noten/der Abschluss wichtig, sondern auch der Mensch dahinter. Mit einem Anschreiben, das nicht 0815 ist und mit dem man neugierig auf sich macht, kann man schon mal erreichen, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden und dann beim Probearbeiten zeigen, was man drauf hat. Ansonsten könnte man auch vorab im Wunsch-Betrieb ein Praktikum machen, dadurch wird die Chance auf eine Ausbildung, wenn man sich gut anstellt, auch größer.

@ Chelys

Du hast doch aber z B. viele Einladungen zu Vorstellungsgesprächen, sogar in deinem Traumberuf, bekommen, oder?

KF4WTxL


Ich muss zugeben, dass für mich die Umstellung von Realschule auf Gymnasium nicht einfach war. Ursache lag aber einfach darin, dass ich in der Realschule nicht lernen musste, der Schnitt von 1,8 kam ohne Lernen für die Klassenarbeiten geschweige denn Prüfungen. Am Gymnasium war es schwieriger und ich musste erst einmal eine Lernstrategie entwickeln, um überhaupt entsprechend mitzukommen. Das Tempo war höher und man musste wesentlich eigenverantwortlicher Arbeiten. Mein Notendurchschnitt beim Abi war dann nicht mehr so prall und das trotz intensivem Lernen. Mein Studienfach war NC-frei und ich habe dieses auch bis zum Ende studiert. Der Abschluss war wieder besser als mein Abitur.

Ich habe zwei Freundinnen, die beide Medizin studieren. Nummer 1 ist mit Stipendium an die Uni gegangen, hat inzwischen 2 Kinder im Studium bekommen, hat Bücher rausgebracht und studiert noch mit sehr guten Noten. Nummer 2 hat mehrere Jobs neben dem Studium, um alles finanzieren zu können und hat einen 3er Schnitt. Sie ist entweder am Lernen oder am Arbeiten, stelle ich mir sehr schwierig vor.

Medizin ist kein Zuckerschlecken, es dauert länger als die meisten Studienfächer und bis man an die Patienten darf, dauert es lang. Es ist mit Sicherheit teilweise staubtrocken, was mich zum Beispiel nicht abschrecken würde. Ich habe eines der trockensten Fächer studiert und mir hat es riesigen Spaß gemacht ;-D

Ich finde die Fragestellung irgendwie seltsam. Wenn ich etwas wirklich will, dann zieh ich es durch und probiere es. Schlimmstenfalls scheitere ich, aber ich habe alles in meiner Macht stehende getan um meinen Traum zu verwirklichen. Anderen (Fremden) die Frage zu stellen, ob es denn Sinn macht, passt da nicht rein. Wir kennen dein Lernverhalten nicht, deine Intelligenz, dein Durchhaltevermögen und deine Interessen. Somit kann das niemand hier beurteilen.

Es gibt auch die Möglichkeit eine Ausbildung gekoppelt mit Fachabitur zu machen, auch für medizinische Bereiche. Da müsstest du dich aber selbst nochmal informieren, ob dann auch ein Medizinstudium möglich ist. Meine Schwester hat ebenfalls Fachabi Gesundheit und gleichzeitig eine Ausbildung zur OTA gemacht und arbeitet nun bei einem Chirurgen in der Praxis. Ich meine gelesen zu haben, dass man mit viel praktischer Erfahrung auch die Möglichkeit hat Medizin zu studieren, aber ich bin da wirklich nicht sattelfest.

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