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Medizin Studium, Notendurchschnitt

L.eni7Kruexger


Stimmt schon, dass bei vielen Ausschreibungen heutzutage Abitur gewünscht wird, aber eben nur gewünscht und es ist keine 100%ige Voraussetzung. Einfach trotzdem eine aussagekräftige Bewerbung einreichen! Nicht allen Arbeitgebern sind nur die Noten/der Abschluss wichtig, sondern auch der Mensch dahinter. Mit einem Anschreiben, das nicht 0815 ist und mit dem man neugierig auf sich macht, kann man schon mal erreichen, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden und dann beim Probearbeiten zeigen, was man drauf hat. Ansonsten könnte man auch vorab im Wunsch-Betrieb ein Praktikum machen, dadurch wird die Chance auf eine Ausbildung, wenn man sich gut anstellt, auch größer.

Kann ich so bestätigen. Ich hab auch, obwohl ich kein Fachabitur habe, einen Ausbildungsplatz bekommen, bei dem als Abschluss mindestens Fachabitur gefordert war. War wohl überzeugend genug.

L[ou13


Ich habe genau das selbe Problem wie du allerdings bin ich schon auf dem Gymnasium. Ich denke das ich allerhöchstens einen Nc von 2,4 oder so bekomme. Kann man damit noch auf die Warteliste? Ich stehe zwar im Bio LK 1 und in den sonst so relevanten Fächern für Medizin bin ich auch nicht schlecht, aber Italienisch, Geschichte usw versauen mir den Schnitt :(

Ich möchte aber unbedingt Medizin Studieren das ist das einzige was mir liegt. :(v

Und zu @sonnenblume16 wenn du schon auf der Realschule Probleme hast den Schnitt zu bekommen ist es echt eher unwarscheinlich aufm Gymnasium den 1er Schnitt zu bekommen. Das ist wirklich viel schwerer. Fast alle die bei uns von der Realschule kamen sind nicht mehr so gut wie vorher :|N

LPiverpMooxl


@ Lou13

lernen, lernen, lernen. Nicht resignieren. Jeder Punkt zählt und du solltest unbedingt die 1 vor Komma anstreben, wenn du Medizin machen willst. Mit der richtigen Fächerwahl und/oder durch verschiedenen Tests reicht eine 1,8 teilweise schon fürs Studium.

Ansonsten bleibt dir die Wartezeit (aktuelle 7 Jahre). Man muss sich da auf keine Warteliste setzen lassen. Jeder der Abi hat und nicht in Deutschland studiert, sammelt automatisch Wartesemester.

Edhema%liger &Nutzser (#46x7193)


Alternativ gibt es Möglichkeiten in anderen Mitgliedsstaaten der europäischen Union zu studieren, wo ein NC nicht ausschlaggebend oder das einzige Kriterium ist.

mWnejf


Ist aber nicht gerade ein Schnäppchen...

Eihemaliger$ Nutzuer (#H467193)


Länder ohne Studiengebühren *hust* :=o

wKinter*sonnxe 01


Ansonsten bleibt dir die Wartezeit (aktuelle 7 Jahre).

das kann man aber bedeutend verkürzen, wenn man einen medizinischen Beruf erlernt (Rettungssanitäter, Krankenschwester etc.). Das wird von vielen Unis anerkannt...google mal, das kriegt man gut raus, welche Unis da extra Punkte für vergeben.

Ich kenne ein Mädchen, die hatte 1,8 , wurde Rettungssanitäter und hat 3 oder waren es dann doch 4 ":/ Jahre nach dem Abi einen Studiunplatz in Mainz bekommen.

mfnlef


Länder ohne Studiengebühren *hust* :=o

Sonst gibts ja auch keine Lebenshaltungskosten... Hust.

mCn eyf


Und in welchem Land kann man als Deutscher gratis Medizin studieren?

LUiver"poxol


das kann man aber bedeutend verkürzen, wenn man einen medizinischen Beruf erlernt (Rettungssanitäter, Krankenschwester etc.). Das wird von vielen Unis anerkannt...google mal, das kriegt man gut raus, welche Unis da extra Punkte für vergeben.

man kann durch eine Ausbildung die Wartezeit nicht verkürzen. Die Wartezeit sind aktuell mindestens 12 Semester, eher 13 oder 14 Semester. Diese Wartezeit gilt für alle, die auf andere Wege nicht ins Studium kommen. Unabhängig von Abischnitt, Ausbildung, Schulfächern etc.

Mit der Ausbildung kann man seinen Abischnitt aufbessern und mit dem verbesserten Abischnitt ist man vielleicht dann gut genug um direkt zum Studium zugelassen zu werden und sich die Wartezeit zu ersparen. Das ist allerdings auch nur möglich, wenn man bereits vorher nen Einserschnitt hat. Sonst reicht der Bonus auch nicht aus.

Eine sichere Zulassung direkt nach dem Abi ist nur so bis 1,3 drin und selbst mit 1,3 musst man schon hoffen und hat nur noch an wenigen Unis Chancen. Ist man schlechter, muss man seine Note durch Testes, Ausbildung, FSJ, bestimmte Schulfächer aufbessern um noch genommen zu werden. Das kostet einen nach dem Abi nochmal 1-3 Jahre. Hat man keine Eins vor Komma, reichen auch sämtlich Bonuspunkte nicht mehr aus und man muss die volle Wartezeit absitzen. Einziger Hoffnungsschimmer ist da der Platz übers Losverfahren so bin ich an meinen Platz gekommen,, da sollte man sich allerdings definitiv nicht drauf verlassen. Kenne genug Leute, die sich 7 Jahre lang vergeblich auf sämtliche Losverfahren beworben haben.

Ich habe selbst mehrere Jahre auf meinen Medizinstudienplatz gewartet und mich in dieser Zeit sehr ausführlich mit den Auswahl-/Zulassungskriterien auseinandergesetzt. Dahinter steckt ein sehr komplexes System, dass man erstmal verstehen muss und dass sich jedes Jahr wieder ändern kann.

Ein Medizinstudium im europäischen Ausland ist ohne Studiengebühren auch nur in Österreicht möglich. Und da muss man erstmal den Test bestehen. Osteuropa kostet einiges an Studiengebühren und in Westeuropa ist es außerhalb von Österreicht ohne sehr gute Kenntnisse der Landessprache und teilweise auch ständigem Wohnsitz im enstprechenden Land kaum möglich, Medizin zu studieren.

LIiveQrpoaol


Österreich -t

:=o :=o

Eahemaliger5 Nutmzer z(#46719x3)


Sonst gibts ja auch keine Lebenshaltungskosten

Gibts natürlich, aber es gibt doch viele Leute die finanzieren sich ihr Studium auf Pump. In Europa vielleicht nicht so krass wie in den USA, wo man dann eben mal mit 200k $ in der Kreide steht - aber vom Prinzip her ist das nichts neues.

Wenn man etwas tun will, gibts auch oft (exotische) Wege das zu erreichen. Sohn eines Cousins von mir (US-Staatsbürger) hat gedient, damit er sich über die GI-Bill sein Studium finanzieren kann.

SDunfFlowsexr_7x3


Ein Medizinstudium im europäischen Ausland ist ohne Studiengebühren auch nur in Österreicht möglich. Und da muss man erstmal den Test bestehen. Osteuropa kostet einiges an Studiengebühren und in Westeuropa ist es außerhalb von Österreicht ohne sehr gute Kenntnisse der Landessprache und teilweise auch ständigem Wohnsitz im enstprechenden Land kaum möglich, Medizin zu studieren.

Es gibt einige Regionen in den "neuen" Bundesländern, wo Studiengebühren im Ausland (ich weiß nicht mehr Tschechien, Ungarn,...) übernommen werden, wenn sich die Leute verpflichten, danach dort als Hausarzt tätig zu werden...

A[nt3igoxne


Hat man keine Eins vor Komma, reichen auch sämtlich Bonuspunkte nicht mehr aus und man muss die volle Wartezeit absitzen.

Oder an einer privaten Hochschule in Deutschland studieren, sofern man sich das leisten kann.

Sxunflowexr_73


Es gibt auch immer noch Losverfahren, wo Leute Glück haben. Oder erstmal nur Studienplatz für den ersten, nichtklinischen Abschnitt.

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