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Werde ich jemals meinen Platz im Berufsleben finden?

M@elyamndra hat die Diskussion gestartet


Liebe Community,

ich bin 37 Jahre alt und sehr, sehr verzweifelt, weil ich in jedem Job scheitere!

Ich habe schon verschiedenes ausprobiert, aber ich konnte nie etwas recht machen. Entweder bin ich zu langsam, zu vergesslich, nicht flexibel genug, zu introvertiert, nicht clever genug...

Auf dem ersten Arbeitsmarkt habe ich wohl definitiv keine Chance.

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung gemacht, die ich nur unter größten Schwierigkeiten geschafft habe. Im theoretischen Teil, also Berufsschule, hatte ich durch Auswendiglernen gute Noten, aber in der Praxis war ich eine Niete! Zumindest schloss ich die Ausbildung ab.

Anschließend arbeitete ich als Telefonistin, aber der Job war sehr monoton und ich kündigte nach ein paar Jahren.

Ich versuchte mich wieder im kaufmännischen Bereich, aber alles endete in einer Katastrophe. Ein Personalchef meinte mal, ich solle überlegen, vielleicht besser Hausfrau und Mutter zu werden.

So wurde mir viermal innerhalb weniger Jahre gekündigt!

Später war ich in einer Begegnungsstätte für Senioren tätig, wo ich überwiegend in der Küche arbeitete und putzte.

Es war eine Maßnahme vom Jobcenter und somit zweiter Arbeitsmarkt. Dort fiel ich mit meiner Langsamkeit auf, so dass eine Kollegin fast handgreiflich geworden wäre. Sie war wütend, weil sie meinte, für mich mitarbeiten zu müssen.

Ich machte einen 1 Euro Job in einer Bibliothek, wo ich mit manchen Arbeiten auch Schwierigkeiten hatte. Vor allem, wenn in den Regalen Bücher umgeräumt werden mussten. Da verlor ich schnell den Überblick, wie ich wieder eine sinnvolle Reihenfolge in der Anordnung der Bücher hinbekomme.

In Zeiten von Arbeitslosigkeit putzte in einem Büro und privaten Haushalten, aber nur einmal war man mit mir zufrieden. Ich schaffte es meistens auch nie in der dafür vorgegebenen Zeit. Damit alles sorgfältig erledigt war, hing ich oft eine halbe Stunde dran, die dann natürlich nicht bezahlt wurde. Doch ich bin ein sehr ordentlicher Mensch.

Vor zwei Jahren arbeitete ich als Präsenzkraft in einem Altenheim. Dieser Job war auf ein halbes Jahr befristet und das Gehalt wurde zu 75% vom Jobcenter gezahlt.

Ich verrichtete dort hauswirtschaftliche Arbeiten und war zuständig für die Betreuung Demenzkranker.

Schnell wurde mir vom sozialen Dienst und meiner Teamleiterin deutlich gemacht, dass ich mich ändern müsse. Zum einen fehlte es mir an Durchsetzungsvermögen und Flexibilität im Umgang mit den alten Menschen. Zum anderen arbeitete ich in der Küche zu umständlich und brauchte daher viel mehr Zeit als die Kolleginnen.

Zuerst wollte man mich nach drei Monaten rauswerfen, doch dann gab man mir noch eine Chance in einem anderen Wohnbereich, wo ich ein bisschen mehr geschätzt wurde. Letztendlich waren aber alle Beteiligten (mich eingeschlossen) froh, als meine Zeit dort zu Ende ging. Mein Vertrag wurde natürlich nicht verlängert, während die anderen Präsenzkräfte in diesem Altenheim gerne weiterbeschäftigt wurden.

Die schlimmsten Erfahrungen machte ich in meinem letzten Job als kaufmännische Angestellte in einem Sekretariat.

Meine Sachbearbeiterin im Jobcenter hatte mich ermuntert, es noch mal mit einer Bürotätigkeit zu versuchen.

Leider wurde es eine Katastrophe. Die mir im Vorstellungsgespräch zugesagte gründliche Einarbeitung blieb aus und ich hatte größte Schwierigkeiten, mich selbständig in dem mir völlig fachfremden Arbeitsgebiet zurechtzufinden.

Auch als einige Dinge für mich zur Routine geworden waren, konnte ich mich oft nur schwer konzentrieren. Ich arbeitete auch sehr langsam, vor allem, wenn ich Rechnungen prüfen musste. Dabei verlor ich regelmäßig den Überblick oder tippten die falschen Zahlen im Taschenrechner ein. So musste ich alles mehrere Male nachrechnen.

Der Chef verlor nach einigen Monaten die Geduld mit mir und brüllte mich fast täglich an. Auch da war ich froh, als mir nach 8 Monaten endlich gekündigt wurde.

Ich habe oft auch Probleme, weil ich sehr wenig Selbstvertrauen habe. Andere spüren das und nutzen es aus.

Allerdings weiß ich auch, dass ich oft sehr unbeholfen, unselbständig und naiv wirke.

Außerdem steht mir immer meine Langsamkeit im Weg, die schon in meiner Schulzeit ein Handicap für mich war.

Inzwischen fühle ich mich als totale Versagerin und weiß gar nicht, auf was ich mich noch bewerben soll.

Ich bin fast 38 und finde einfach keinen für mich passenden Platz im Berufsleben.

Könnt ihr mir einen Rat geben?

Gruß,

Melyandra

Antworten
balat%tpfla\nze


Hallo,

ich kann Dich gut verstehen, es geht mir so ähnlich wie Dir.

Und ich finde nicht, dass nur Du immer Schuld daran bist, dass es nicht klappt.

Es wird einem viel Leistung abverlangt im Beruf und die Kollegen machen es einem auch nicht immer leicht.

Hast Du noch Kontakt zu der Firma, wo Du jahrelang beschäftigt warst als Telefonistin? Vielleicht könnten die Dich wieder einstellen. Oder Du könntest Dir ein ähnliches Unternehmen suchen.

Auch wenn es vielleicht etwas langweilig ist, dann muß man halt Kompromisse machen.

Mir ist es auch schon so ergangen, dass ich in dem neuen Job nicht zurechtkam, auch wenn man denkt, es müsste doch eigentlich passen.

Ich glaube, eine eher ruhige und gleichmäßige Tätigkeit passt gut zu Dir. :-)

Viel Glück :)*

Daafexna


Hallo Melyandra,

ich dachte schon nur mir geht es so. Es tut gerade gut zu lesen, dass ich nicht alleine bin.

Ich bin 36 Jahre und habe ebenfalls eine Kaufmännische Ausbildung, in der ich zu langsam bin, habe eine zweite Ausbildung als Hauswirtschafterin, wo ich als linkshänderin sehr große Schwierigkeiten habe mich zurecht zufinden. Die theoretische Prüfung lief wunderbar doch in der Praxis bin ich eine Niete. Egal ob ich im Büro, im Verkauf, im Altenheim oder sonstwo gearbeitet habe. Immer bin ich zu langsam oder nicht flexibel genug.

Wenn ich mir meine schulzeugnisse von früher ansehe habe ich immer die Bemerkung "Benötigt für die Erledigung der Aufgaben deutlich mehr Zeit als vorgesehen."

Leider kann ich dir keinen Rat geben, denn ich suche schon solange nach einer Lösung des Problems und weiß nicht wie, und wo und was ich anderes machen kann um schneller zu sein.

Auch die persönliche Schnelligkeit hat ihre Grenzen, doch die ist bei mir total erreicht!

goretax_


magst du kinder? kommst du mit ihnen zurecht? als tagesmutter muss man nicht schnell sein, man muss nur geduld und liebe für die kinder haben.

b&lattpxflxanze


Ich habe manchmal den Eindruck, dass man die Vorgaben im Beruf gar nicht schaffen kann, oder nur, wenn man tatsächlich sehr schnell ist oder schon viel Erfahrung mitbringt.

Und der Bewerbermarkt ist groß. Wenn einer geht, steht gleich der nächste Bewerber vor der Tür.

AIntXigonxe


Hi ihrs

Die schlimmsten Erfahrungen machte ich in meinem letzten Job als kaufmännische Angestellte in einem Sekretariat.

Meine Sachbearbeiterin im Jobcenter hatte mich ermuntert, es noch mal mit einer Bürotätigkeit zu versuchen.

(Melyandra)

Wie steht es denn mit Kenntnissen in MS Office und Internet und auch Bildbearbeitung?

Ich denke da an PC-Kurse für Senioren oder Behinderte. Da ist es eher von Vorteil, wenn man selbst langsamer ist.

Oder auch eine Arbeit in Behindertenwerkstätten oder -wohngruppen. Oder Betreuung von Kindern mit einer Behinderung in Schulen.

Ich würde mit dem zuständigen Sachbearbeiter bei der ARGE sprechen, was es da für Möglichkeiten gibt.

UAnirdi1sch


Aus eigener Erfahrung sowie aus diversen glaubhaften Berichten kann ich sagen, dass in so manchen öffentlichen Einrichtungen, Ämtern, Kassenärztlichen Vereinigungen, Staatlichen Einrichtungen, Stadtverwaltungen und Behörden die Uhren fühlbar langsamer ticken. Auf Effizenz und Schnelligkeit wird jedenfalls weniger Wert gelegt, als in Unternehmen der "echten" freien Wirtschaft.

Hier würde ich Euch empfehlen, mal die Stellenausschreibungen zu checken!

M1elya/ndxra


Danke für eure Antworten!

Leider ist es so, dass der Leistungsdruck in der Arbeitswelt immer mehr zunimmt.

Alles muss möglichst schnell und dabei 100% sorgfältig und genau erledigt werden.

Außerdem muss man oft viele verschiedene Aufgaben erledigen können, also flexibel sein.

In vielen Jobs ist auch Multitaskingfähigkeit gefragt. Am besten soll man drei verschiedene Aufgaben zur selben Zeit erledigen.

Ich möchte auch eure Fragen beantworten.

@ blattpflanze

Manchmal bereue ich, dass ich den Job als Telefonistin aufgegeben habe. Klar, es war monoton, den ganzen Tag Rufnummern für die Anrufer herauszusuchen. Doch es war eine Tätigkeit, wo es keine unliebsamen Überraschungen gab, also man sich plötzlich auf neue Situationen einstellen und flexibel reagieren musste. Die Schnelligkeit spielte auch keine große Rolle. Man hatte zwar eine Zeitvorgabe für die Gespräche, aber die war leicht zu erfüllen. Wenn es mal länger dauerte, machte niemand Stress.

Ich habe mich aus lauter Verzweiflung auf eine ähnliche Tätigkeit bei einem anderen Unternehmen beworben, aber sofort eine Absage bekommen.

Was ich mir gar nicht vorstellen könnte, in einem Call-Center zu arbeiten, wo man Produkte verkaufen oder technische Probleme von Kunden klären muss. Das wäre für mich schon wieder zu viel Druck, weil ich zum einen kein Verkaufstyp bin und zum anderen kein technisches Verständnis habe.

@ greta

Ich mag Kinder, könnte aber nicht den ganzen Tag gleich ein paar fremde Kinder um mich haben. Die würde ich nicht gebändigt bekommen und würde das nervlich wahrscheinlich auch nicht so gut wegstecken. ;-)

Ein Job als Tagesmutter käme daher eher nicht in Frage.

@ Dafena

Es tut mir leid, dass du mit derselben Problematik wie ich zu kämpfen hast!

Langsamkeit und Ungeschick sind im Berufsleben wirklich große Handicaps.

Bei mir ist auch die Grenze meiner persönlichen Schnelligkeit erreicht. Ich habe in allen Jobs mein Bestes gegeben, mein Arbeitstempo an das der anderen anzupassen, aber es ist mir nie gelungen. Ganz oft hörte ich von Kollegen den Spruch "Wie, bist du immer noch nicht damit fertig?" ":/

Das ist schon nicht leicht, vor allem, weil man beim Arbeitsamt oder Jobcenter auch keine Vorschläge machen kann, in welche berufliche Richtung man sich orientieren könne.

bplca{ttpOflanxze


Es werden sehr oft z.B. Schreibkräfte gesucht, die die Korrespondenz und Berichte tippen, wäre das nicht was? Man kann sich da auch etwas spezialisieren, z.B. in Krankenhäusern, öffentlichen Dienst, Rechtsanwalt usw. Da hat man meistens eine gleichmäßige Arbeit und regelmäßiges Gehalt, wenns nicht Zeitarbeit ist.

Uenirdixsch


Suche Dir eine Stelle als Sachbearbeiterin im Öffentlichen Dienst! Einfach regelmäßig die Stellenausschreibungen Deiner örtlichen Behörden checken und fleißig drauf bewerben! @:)

l%er%cheTnzungxe


im Öffentlichen Dienst

es ist ein Irrtum anzunehmen, dort würde auch langsames Arbeiten möglich sein. Das sieht für Aussenstehende möglicherweise so aus, aber tatsächlich sind lange Bearbeitungszeiten nicht langsamen Mitarbeitern, sondern ineffizienten Arbeitsabläufen geschuldet.

Und die wenigen Mitarbeiter, die wirklich langsam sind, sind typisch die, die im Alter nicht mehr so leistungsfähig, im öffentlichen Dienst aber quasi unkündbar sind und so mitgeschliffen werden. Damit dies nicht zu oft geschieht, wird gerade im öffentlichen Dienst bei Einstellungen die Hürde an die Leistungsfähigkeit besonders hoch gelegt, weil sich auf Stellen im ÖD meist auch viele bewerben, ist dies problemlos möglich...

Dieser Rat geht also leider total an der Realität vorbei.

Ich würde über Selbständigkeit nachdenken, vom Amt gefördert, also zB. wie hier schon vorgeschlagen Schreibdienste oder -falls Du Fremdsprachen kannst- Übersetzungsdienste o.ä., wo Du Deine Zeit besser einteilen und bemessen kannst und Aufträge, die Du "in langsam" nicht schaffen würdest, halt ablehnen kannst...

Auch beim Putzen für private Auftraggeber, speziell in Priathaushalten muss Zeit nicht immer eine Rolle spielen, solange Du gründlich arbeitest. Ömchen ist es vielleicht sogar ganz lieb, wenn sie noch eine halbe Stunde länger Gesellschaft hat... Rechne nicht, dass Du eine halbe Stunde kostenlos arbeitest, rechne einfach den Tageslohn auf die bezahlten Stunden+die halbe Stunde um, dann hast Du halt aufgrund Deiner geringeren Arbeitsgeschwindigkeit ein bischen weniger Stundenlohn, na und?

TUhis TYwilfight Gafrdexn


hm, ich hätte jetzt auch getippt, das du als Kinderpflegerin/Erzieherin vlt besser aufgehoben wärst...

was machst du denn gerne (und deswegen auch gut)?

was mit Pflanzen? Tieren?

EUhe@maliger Nu@tzer +(#544761)


Es werden sehr oft z.B. Schreibkräfte gesucht, die die Korrespondenz und Berichte tippen, wäre das nicht was? Man kann sich da auch etwas spezialisieren, z.B. in Krankenhäusern, öffentlichen Dienst, Rechtsanwalt usw. Da hat man meistens eine gleichmäßige Arbeit und regelmäßiges Gehalt, wenns nicht Zeitarbeit ist.

Ich fürchte, bei Zeitarbeit ist sie aber auch wieder sofort raus aus der Nummer, denn Zeitarbeit wird nach Zeit bezahlt. Und Schreibkräfte müssen eben auch wieder schnell tippen können, damit sie große Berge Papier in kurzer Zeit schaffen. :-) Oder eben: Aufgaben auch immer mal wieder dazwischen schieben und sofort erledigen.

Meine Meinung: Melyandra, wenn du in vielen Jobs als zu langsam (und/oder zu gründlich, vielleicht pedantisch) oder ungeschickt eingestuft wurdest, solltest du doch mal schauen, was du an dir selbst ändern kannst. Um dem Arbeitgeber zumindest eine gewisse, messbare Mindestleistung zu garantieren, die ihr dann vereinbart. Also eine Zeitzusage, wo dann nicht mehr weiter nach unten geschraubt wird, sondern wo sich beide einig sind: ok, so schnell/langsam ist schnell genug. Vielleicht suchst du dir einen Bereich, wo auch Genauigkeit/Gründlichkeit wichtig ist, wenn du das gut kannst.

Was für dich ein Ansporn sein könnte: Arbeit auf werkvertraglicher Ebene, also Bezahlung nicht nach Zeit, sondern nach Aufgabe. Dort bekommst du eine Aufgabe und einen Termin, den du selbst mit bestimmen kannst und bis dahin muss es fertig sein. Der Ansporn dabei: plötzlich lohnt sich schnell sein auch. Denn wenn man da mehr Aufgaben schafft, bekommt man auch mehr Geld. Wer langsam ist, bekommt halt weniger Geld.

Der neue Mindestlohn ab 1.1.2015 wird aber deine Tätigkeiten mächtig einschränken. Wenn nicht Firmen Wege drumrum finden, z.B. Scheinselbständigkeit. Eine echte Selbstständigkeit könnte dabei für dich eine Chance sein. Kein Kollege motzt dich an, dass sie/er für dich mitarbeiten muss, denn es gibt keine. Du musst aber dann eben dein Produkt auch verkaufen können. Und die zugesicherte Leistung eben auch bringen, sonst springen deine Kunden ab. Der Vorteil: du musst vorher keine Arbeitgeber überzeugen, dich einzustellen, sondern "nur" deine potentiellen Kunden. Und da kannst du ja als Prämisse setzen, wie lange es dauert. Dann nimmst du eben nur die Aufträge, wo die Kunden genug Zeit haben.

Ich rate dir übrigens zu Trainings. Ergotherapie (eine Therapie, um die Arbeitsfähigkeit zu verbessern/wieder herzustellen) könnte was für dich sein, da gibt's auch Bürotrainings/Geschwindigkeitstrainings, um Menschen, die psychisch vorübergehend beeinträchtigt waren, wieder an die Geschwindigkeit normaler Arbeit zu gewöhnen. Und die Belastbarkeit und Flexibilität fördern. Aber eben nicht mit der Entlassungskeule im Nacken, sondern mit motivierenden Trainern/Trainnerinnen, die deine Erfolge und Fortschritte während der Ergotherapie loben. Vielleicht für 3-6 Monate. Privat bezahlt, ggf. auch mit Förderung.

Eine Einstellung wie "Ich bin so langsam, ungeschickt und unflexibel, lebt damit" wird dich nicht weiterbringen. Hast du dich schon mal untersuchen lassen? Auf mich machst du einen sehr niedergeschlagenen, fast schon depressiven Eindruck.

Und auch wenn das mit 38 sehr früh wäre: die andere Alternative wäre die Beantragung einer Erwerbslosenrente/Frührente wegen Arbeitsunfähigkeit. Wenn du nicht arbeiten kannst, anstatt nur nicht zu wollen.

Und dann können ehrenamtliche Tätigkeiten eine Chance sein. Das sind die einzigen, wo es kein Geld gibt (nur manchmal eine Aufwandsentschädigung), und daher auch keinen Leistungsdruck. So kannst du dir zumindest Aufgaben suchen, hast also Beschäftigung. Es gibt zwar kein Geld, aber das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas nützliches zu tun. Aber (verdeckte) Ansprüche an deine Tätigkeit wird es auch dort geben, z.b. keine Sachen fahrlässig kaputt zu machen. (Ungeschicktheit)

Wenn ich dir mit meinen Worten unrecht tun sollte, weil du eigentlich noch viel besser arbeiten kannst, als ich es dir - aufgrund deiner Worte - zutraue, entschuldige ich mich schon mal im voraus.

EXhemalig^er Nuqtzer (#5x44761)


Mir ist noch ein Job eingefallen: Einzelfallhelfer. Schau dir den mal an.

h^atsCchipxu


Es ist ja nett von euch, dass ihr der TE helfen wollt, aber manchen Vorschläge passen echt nicht zu ihrer Personenbeschreibung.

Arbeit im Kindergarten erfordert eine Menge Flexibilität, Kinder lassen sich nicht planen und an muss schnell reagieren können und man muss sehr selbst bewusst sein. Einerseits um den Kindern Sicherheit zu geben, andererseits sind viele Eltern noch komplizierter als die Kinder. Was meint ihr, was man sich da teilweise anhören muss.

Einzelfallhelfer: Ohne Selbstbewusstsein? Wobei soll sie denn helfen, wenn sie schon Probleme hat sich selbst zu helfen?

Sorry, das klingt hart, so ist es aber nicht gemeint. Es gibt Berufe, für die man geboren sein muss, umgekehrt gibt es aber auch für jeden Menschen, den passenden Job.

Warst du schon mal bei der Berufsberatung? Von dir aus? Um dich mal richtig zu informieren, welche Jobs es gibt und welche Anforderungen es dafür gibt? Es gibt ja auch Berufe, die relativ unbekannt sind, bzw. auf die man nie selbst kommen würde.

Wie wäre für dich denn Arbeit mit Tieren? Als Hilfskraft? Ich meine gerade Tiere sind ja sehr sensibel und fühlen sich gerade bei ruhigen Menschen sehr wohl. Und als Hilfskraft müsstest du nicht selbst entscheiden, da bekommst du nur kleinere Aufgaben zugeteilt.

Ich würde mir bei der Berufsberatung ein Profil erstellen lassen vom eigenen Wesen, Kenntnisse, Fähigkeiten, Arbeitsweise und dann gucken wo ich hin passen könnte.

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