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Ich soll zum Amtsarzt, wie verhalte ich mich da?

Buusc2hiusLchxi


Hast du mal seine Beiträge und Stellungnahmen zu den -zig Kommentaren gelesen??

E>lafRemNich08x15


Du bist ein Schlag in die Fr**** für jeden hart arbeitenen Menschen, der morgens um 5-6 Uhr aufsteht und zur Arbeit fährt.

Was glaubst du wie das bei diesen Leuten ankommt wenn du denen (hier) sagst das du möglichst lange und umfassend als Sozialschmarotzer durchs Leben gehen willst?

S+andy_j000x7


Auch der Staat will sich absichern und deswegen dauert es erst einige Jahre bis man Beamter auf Lebenszeit wird und man somit nicht mehr gekündigt werden kann (es sei denn man stellt was an, aber davon gehen wir mal nicht aus ;-) ).

Während der kompletten Ausbildung ist man "Beamter auf Widerruf" und nach der Ausbildung ist man für 2-3 Jahre "Beamter auf Probe". Erst wenn man die Probezeit erfolgreich bestanden hat, wird man "Beamter auf Lebenszeit" und somit unkündbar.

Was ich mich aber frage: Bei der Einstellung muss man doch normalerweise schon zum Amtsarzt damit dieser feststellt ob man gesundheitlich geeignet ist oder nicht. Hast du deine Krankheit dort etwa verschwiegen? Und warum hast du die Krankheit eigentlich bei der priv. KV verschwiegen?

mfariPpoxsa


Und warum hast du die Krankheit eigentlich bei der priv. KV verschwiegen?

Wahrscheinlich weiß sie schon, dass sie nicht oder nur mit einem Risikozuschlag in die private KV gekommen wäre.

Bei der Einstellung muss man doch normalerweise schon zum Amtsarzt damit dieser feststellt ob man gesundheitlich geeignet ist oder nicht.

Genau diese Begutachtung steht wohl bald an, und genau der will sich die TE nicht unterziehen.

Aber darauf wird es wohl keine Antwort mehr geben. KeinNervmehr hat offenbar keinen Nerv mehr. 8-)

S8andyG_0x007


@ mariposa:

Also ich habe es so verstanden dass die TE bereits die Ausbildung angefangen hat und wegen der vielen Fehlzeiten nun zum Amtarzt muss.

Aber bevor man für die Ausbildung im öffentl. Dienst überhaupt anfangen "darf" muss man doch ein Bewerbungsverfahren und VOR dem Beginn der Ausbildung auch schon einen Besuch beim Amtsarzt absolvieren. Und da ich selber auch mal so ein Einstellungsverfahren beim Staat absolviert habe weiß ich dass der Amtsarzt gezielte Fragen stellt aber auch recht allgemeine - also z.B. ob man irgendwelche körperlichen Beeinträchtigungen hat. Und soweit ich weiß ist man dem Amtsarzt gegenüber auch verpflichtet korrekte Auskünfte zu geben was den Gesundheitszustand angeht.

Aber auch bei der PKV wird man nach "chronischen Beeinträchtigungen/Krankheiten" gefragt und anscheinend hat die TE ihre Schlafproblem da nicht als erwähnenswert gehalten.

m=arKipjosxa


Aber bevor man für die Ausbildung im öffentl. Dienst überhaupt anfangen "darf" muss man doch ein Bewerbungsverfahren und VOR dem Beginn der Ausbildung auch schon einen Besuch beim Amtsarzt absolvieren.

Gilt das für alle Laufbahnen? :-/ Bei Beamten auf Widerruf meines Wissens nicht, denn mit dem Ende der Ausbildung endet dieser Status automatisch, bedarf also keiner Kündigung. Denzufolge wäre eine amtsärztliche Untersuchung sinnlos, zumal im höheren Dienst die Zeit als Beamter auf Widerruf (Referendar) noch Teil der Ausbildung ist, zu dem die Länder keinen Zugang verweigern können.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Beamter_%28Deutschland%29#Beamter_auf_Widerruf]]

Die amtsärztliche Eignungsprüfung kommt erst danach, wenn die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit ansteht. Und da muss man natürlich seine behandelnden Ärzte von der Schweigepflich entbinden.

SKandy__00w07


Ja, das gilt für alles Laufbahnen. Nach der Ausbildung wird man tatsächlich offiziell "entlassen" aber gleichzeitig erhält man mit der Bestätigung über die erfolgreiche Absolvierung der Ausbildung die Urkunde mit der man als Beamter auf Probe wieder eingestellt wird. Ich habe viele Freunde und Verwandte die im öffentl. Dienst sind (Kommune, Land und Bund - mittlerer und gehobener Dienst) und alle mussten VOR dem Beginn der Ausbildung zum Amtsarzt (und danach nie wieder!). Macht ja auch Sinn, denn die Verwaltung will ja auch nur Leute ausbilden die anschließend voraussichtlich auch uneingeschränkt einsetzbar sind ;-) Immerhin wird ja auch während der Ausbildung schon in die "Beamten auf Widerruf" investiert, indem ihnen schon ganz ordentliche Bezüge gezahlt werden (teilweise fast 1000€ im Monat beim gD).

K\einnNeGrvmxehr


@ Sandy007:

Erstens musste ich zu keinem Amtsarzt, das ist vielleicht in Bayern so, aber nicht im Rest von Deutschland. Und zweitens habe ich auch nichts bei der Krankenversicherung verschwiegen, da es mir zum Zeitpunkt des Abschlusses ja schon lange sehr gut ging.

Außerdem ist Hypersomnie ja nicht unbedingt eine Krankheit. Ich könnte ja 12 Stunden schlafen, weil ich 10 Millionen auf dem Konto habe und nicht arbeiten muss und fühle mich dann nicht beeinträchtigt. Würde also der Millionär seiner Krankenkasse erzählen, dass er zu viel schläft? Wohl kaum. Genauso kann ich 8 Stunden schlafen, muss aber arbeiten gehen und habe noch 5 Kinder zu versorgen und würde mich dann wohl ständig müde fühlen. Aber würde man das bei der Krankenkasse angeben?

Davon abgesehen: Da ich mir eine gesetzliche Krankenversicherung gar nicht leisten könnte, wäre mir eh keine andere Wahl geblieben.

Soweit ich das sehe ist zu viel Schlaf erst dann als Krankheit anzusehen, wenn man dadurch wirklich beeinträchtigt ist. War ich zu dem Zeitpunkt nicht.

S@andy_x0007


@ mariposa:

Also soweit ich weiß muss man auch beim hD vor der Einstellung zum Amtsarzt. Dies trifft immer dann zu wenn bei der Einstellung bereits beabsichtigt ist dass man in das Beamtenverhältnis übernommen werden soll - und wenn die TE Beamtin auf Widerruf ist, dann wird das ja bei ihr der Fall sein.

Anders sieht es aus wenn man zuerst nur angestellt ist, aber irgendwann dann verbeamtet werden möchte. Das kann man wohl - z.B. teilweise als Lehrer oder so - beantragen und erst DANN muss erst zum Amtsarzt. Aber das ist ja bei der TE nicht der Fall.

J7u+lexy


Also ich wollte auch Beamtin werden (Polizei) und musste vorher zu allen möglichen Ärzten, sogar zum Polizei-Zahnarzt. Aber auch zu meinen "eigenen" Ärzten wie Gyn und Augenarzt. Und ich musste sämtliche Befunde, Röntgenbilder usw. einschicken. War ein riesen Fragebogen. Aber ich denke, bei der Polizei ist das nochmal was anderes oder? ":/

Shanedy_I0`0x07


@ KeinNervmehr:

Und wie kommt es dann dass du nun beeinträchtigt bist? Brauchst du nun mehr Schlaf als zu Beginn der Ausbildung? Wenn du dich nach 12 Stunden Schlaf erholt fühlst kann man doch 8 Stunden arbeiten - dann hättest du theoretisch noch immer 4 Stunden am Tag für "andere Dinge" übrig.

Und hast du mal die Schilddrüsenwerte überprüfen lassen? Ich habe nämlich bis vor kurzem auch ein überdurchschnitlich hohes Schlafbedürfnis gehabt und das lag - lt. Hausarzt - an einer Unterfunktion der Schilddrüse. Seit ich gegen die Unterfunktion eine Tablette nehme ist das mit dem hohen Schlafbedürfnis bei mir vorbei. Vielleicht hast du ja was ähnliches?

S_an1dy_00H07


@ Juley:

Ja, da sind die wohl nochmal "strenger" was das gesundheitliche angeht. Macht aber auch Sinnd, denn Polizisten müssen halt auch viel draußen arbeiten, auf Streife gehen und körperlich einfach fit sein. Ich habe mich früher bei Zoll, Stadtverwaltung und Finanzamt beworben und da musste ich bei allen vor der Einstellung zum Amtsarzt. Der Fragebogen war beim Zoll aber natürlich etwas "umfangreicher" wegen waffentragenden Bereich usw. aber die grundlegenden Dinge wurden bei allen abgefragt.

K{einNNer,vVmexhr


@ Juley:

Ja bei der Polizei ist das was ganz anderes.

@ Sandy:

Naja meine Beschwerden sind halt wieder zurückgekommen. Die ersten paar Wochen konnte ich noch ganz gut mit weniger Schlaf durchstehen, aber dann kam es irgendwann zum Zusammenbruch.

Mir reichen 4 Stunden "Freizeit" am Tag nicht. Davon geht ja schon 1 Stunde für Fahrtzeit weg, 1 Stunde Mittagspause und dann hätte ich noch 2 Stunden für Duschen, Essen, Einkäufe, Freunde, Haustiere, etc. Auf diese Weise kann man weder soziale Beziehungen führen noch hat man wirklich Spaß am Leben. Irgendwann kommt auch die Körperpflege und Nahrungsaufnahme zu kurz.

Hinzu kommt natürlich, dass mir auf der Arbeit aufgrund meiner Müdigkeit und Einschlafattacken zahlreiche Fehler unterlaufen sind, sodass man sowieso vor hat mich rauszuwerfen, sobald sich eine Gelegenheit dazu ergibt. Und im Studium habe ich natürlich auch kaum was gelernt, weil ich ja in jeder Vorlesung nur gepennt habe. Meine jetzige mangelnde Qualifikation kommt dann halt auch noch dazu....

Und nein ich habe weder ein Problem mit der Schilddrüse noch sowas ähnliches.

S]andy_R00x07


@ KeinNervmehr:

Und von welchem Arzt wurdest du krankgeschrieben und aufgrund welcher Diagnose? Kein Arzt schreibt schließlich dauerhaft krank wenn man nicht weiß was der Mensch hat...

Wenn du von Studium sprichst, dann bist du wohl im gD. Da ist es doch normalerweise so, dass man nur am Vormittag bis zum Mittagessen Vorlesungen hat und der Nachmittag in der Regel für Selbststudium und Nachbereitung genutzt werden soll und man keine Vorlesungen hat. So ist es zumindest dort wo ich mich beworben hatte und bei meinen Freunden/ Verwandten im öD (andere Behörden) ist/war es genauso.

Deshalb kann ich irgendwie nicht verstehen, wie du während der Vorlesung einschlafen kannst wenn bei dir nicht die Schlafkrankheit diagnostiziert wurde... Ich habe außerdem langsam den Eindruck dass du auf keinen Fall arbeiten WILLST und dein Schlafbedürfnis nur als Grund vorschiebst. Als du eingestellt wurdest war alles in Ordnung (offensichtlich schon Jahre, denn sonst hättest du es ja bei der KV angeben müssen), kaum hast du die Ausbildung angefangen aber plötzlich nicht mehr, dir ist die Menge an Freizeit viel wichtiger als dein Job und deine berufliche Zukunft und du willst um jeden Preis so lange wie möglich Beamter auf Widerruf bleiben obwohl du dich selber nicht als arbeitsfähig einstufst und es für dich eh schon klar ist dass du nicht mehr lange bei der Verwaltung beschäftigt sein wirst. Irgendwie kommt es insgesamt halt so rüber als ob du die Stellung als "Beamter" nur ausnutzen möchtest und lediglich die Rechte in Anspruch nehmen willst, aber die Pflichten (dazu gehört auch die Dienstpflicht!) nicht ausüben willst.

Und wenn du die Beschwerden schon mal in der Form hattest und dann Jahre nicht mehr - dafür muss es ja einen Grund geben. Hast du mal deine Blutwerte checken lassen ob da alles in Ordnung ist? Vielleicht hast du ja auch chronischen Eisenmangel - das führt auch oft zu einem übermäßigen Schlafbedürfnis. Oder Depressionen/Angstzustände auf Grund derer du dich nicht in der Lage siehst zur Arbeit zu gehen?

Sbilb$ercmonrdaugxe


Da ich mir eine gesetzliche Krankenversicherung gar nicht leisten könnte, wäre mir eh keine andere Wahl geblieben.

Ja ne is klar :(v

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