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Kollegin veranstaltet meiner Meinung nach Psychoterror

aGlleQs_w@ird#_guxt


Wie groß ist denn die Firma überhaupt?

Ab 10 Mitarbeitern ist es extrem schwierig, jemanden los zu werden, die Kollegin wird sich im Ernstfall darauf zurückziehen, dass sie ihr bestes gibt, nicht mehr bzw. schneller kann und dass sie von Natur aus nicht gesprächig ist.

Ist die Chefin "nur" eine Abteilungsleiterin oder hätte sie wirklich die Macht, bei der Kollegin entsprechend durchzugreifen?

Als Abteilungsleiter hat man nur wenige Möglichkeiten, wenn man von weiter oben nicht unterstützt wird.

Ich mußte selber die Erfahrung machen, ich habe auch aus ähnlichen Gründen (Mobbing, demonstrativ gezeigte Faulheit, etc...) schon ein paar mal versucht, durchzugreifen, wurde aber meistens von höherer Stelle eingebremst, das sind dann plötzlich alles arme Unschuldslämmchen, die beim nächsthöheren Chef jammern oder mit Anwalt bzw. Betriebsrat drohen, weil sie ungerecht behandelt werden.

Oder das Thema lag erst mal auf Eis, weil die Person, die dann plötzlich tatsächlich arbeiten sollte, sich einfach krank gemeldet hat und man ist dann vollkommen machtlos

Das vernüftigste was Du tun kannst, ist Deine Arbeit zu machen. Wenn Du dann noch Zeit hast, dann mach ein bisschen von ihrer Arbeit. Und dann gehst Du heim, mach einfach keine Überstunden, um anderer Leute Job zu machen.

Wenn dann die Arbeit immer öfter liegen bleibt, dann wird schon irgendwann etwas passieren.

E^va DRelela


Aber wohl kaum hier in dieser Situation, falss Du auch alles gelesen hast.

Frieden in sich selbst Finden, ein Vorschlag über den sich Arabella sicher freuen wird. :-o

Crank1

Heißt ja nicht, dass sie nichts tun sollte. Nur sollte sie eben nicht die Probleme der Kollegin zu ihren eigenen machen, das kann schon ein ganzes Stück persönlichen Frieden zurück geben!

Natürlich könnte sie aktiv werden, z. B. sich selbst nach etwas anderem umschauen. Ganz gleich wie: Distanz zu finden, ist hier bestimmt Erfolg versprechender, als sich bis an die Zähne zu bewaffnen und draufzuhauen, das geht dann nur hin und her, und die Verletzungen auf beiden Seiten werden immer mehr. Bringt das echt was?

Silbermondauge, dass ein Chef unliebsamen Kollegen kündigt, geschieht hier und da tatsächlich, selbst schon erlebt. Aber mit dieser vagen Möglichkeit zu leben OHNE inneren Frieden, immer in Kampfbereitschaft, macht kaputt und krank, da gebe ich denen absolut Recht, die das hier schrieben.

E'va/ Rellxa


Dass es sehr schwierig ist, zu diesem Problem bzw. der betreffenden Person auch nur einen gewissen Abstand zu finden, ist mir schon klar!

Ajrabeqlltax_D


@ Eva Rella:

Irgendwie glaube ich nicht dass dieser Kollegin wirklich irgendwann gekündigt wird. Das geht ja nun schon alles so lange und selbst die in den obersten Führungsetagen schauen ihrem Treiben tatenlos zu... Das ist es ja was mich in erster Linie so wütend macht und mich auch ziemlich frustriert: dass selbst die Personen, die von ihrer Position in der Firma die "Macht" haben etwas zu tun (z.B. Kündigung, Attestpflicht ab 1. Tag, Umsetzung in eine andere Abteilung), einfach NICHTS tun. Und nicht nur eine Person tut da nichts sondern mehrere Personen schauen sich das nun schon eine halbe Ewigkeit an! Das geht ja nun bald alles schon in die Jahre! >:(

Ich habe am Wochenende nun mehrere Bewerbungen weggeschickt und hoffe, dass da irgendwo was draus wird. Wenn ja, dann können die in meiner aktuellen Firma mich mal alle gern haben... Aber wollen wir wetten: spätestens wenn ich mein Büro ausräume, werden sie "plötzlich" eine Lösung parat haben - dann geht das plötzlich.

C4ran_k1


Das mit den Bewerbungen finde ich eine wirklich sehr gute Idee, in Anbetracht dessen, dass sich ja so überhaupt nichts weiter rührt, egal ,was auch immer Du bereits schon versucht hast.

Ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Suche und hoffe, dass Du was findest, worauf Du Dich nicht nur freuen, sondern auch entspannter Deiner Arbeit nachgehen kannst und vielleicht ja sogar noch mit einfach ganz normal netten Kollegen.

Ich hoffe Du meldest Dich hier mal wieder. Interessiert mich, wie es nun für Dich weiter geht und bei Erfolg, wie Dein jetziger AG reagiert hat! ;-) *:)

d>evili`ndisguxise


Sie kann die Kollegin ja nicht zwingen zu sagen was los ist und kann sie nicht zwingen mit mir zu reden.

Doch, kann sie natürlich. Will sie aber nicht - weil sie das Ganze anscheinend für eine bloße "atmosphärische Störung" hält, die lediglich dein Gefühlsleben betrifft. Sie findet dich ja vielleicht ganz nett und daher tut es ihr irgendwie leid für dich, aber letztlich ist es nicht ihr Problem.

Das wird anders, wenn du nicht über DEINE Nachteile durch die Situation sprichst, sondern über die Nachteile für den Betrieb. Deine Kollegin verweigert die Zusammenarbeit bzw. stört Arbeitsabläufe. Dadurch schädigt sie den Betrieb. (Was übrigens sehr wohl ein Grund für eine Abmahnung wäre.)

Versuche, DAS darzustellen und zu beweisen. Und wo irgend möglich, weigere dich, die Fehler der Kollegin auszubügeln. Denn das tust du: Sie weigert sich, Mitteilungen zur Kenntnis zu nehmen, wenn sie nicht schriftlich UND mündlich bei ihr eingehen und das dann auch noch in möglichst demütiger Form. Wenn du aber eine E-mail schreibst, hast du sie NACHWEISLICH in Kenntnis gesetzt - und wenn sie daraufhin nicht zur Arbeit schreitet, ist das absolut IHR Problem und nicht deins. Statt die Arbeit zu übernehmen oder sie mündlich anzusprechen, solltest du sie per E-Mail an ihre Pflicht erinnern ("Ich möchte Sie daran erinnern, daß ich wie ausgemacht/mitgeteilt bis gestern 18 Uhr auf Ihre Zuarbeit gewartet habe, die jedoch nicht bei mir eingegangen ist.").

Und ich möchte den Vorschlag wiederholen, mit der Vorgesetzten abzusprechen, daß du diesen E-Mail-Verkehr unmittelbar an sie weiterleitest. Denn damit kannst du nachweisen (!), daß die Kollegin Arbeit verweigert und betriebliche Abläufe stört.

d*evil3indi:sguise


Wegbewerben ist aber trotzdem bestimmt eine gute Idee.

aYu4tum%n-lixke


Wenn selbst die obere Führungsetagen bei dieser Kollegin nicht reagieren, steht man auf verlorenem Posten. Mir ging es ebenso. Ich drücke Arabella die Daumen, dass sie schnell was Neues findet und sie letztendlich nicht doch bleibt, wenn ihr bei der Kündigung angeboten wird zu bleiben. Ich blieb. Geändert hatte sich danach nichts. Schließlich bin ich dann das Jahr darauf endgültig gegangen.

Bereut habe ich meine Kündigung nie. Auch bei meiner Kollegin ging das über Jahre, alle sahen zu. Gaben mir zwar Recht, gehandelt wurde nie. Bei ihr kam noch hinzu, dass sie für diesen Bürojob nicht geeignet war, weil sie schlichtweg nichts konnte und auch nichts lernen wollte. Sie bekommt in der Firma das Gnadenbrot, darf bis zur Rente bleiben. :-)

Aber ohne sie hätte ich nicht meine netten Kolleginnen nicht kennen gelernt. So gesehen muss ich ihr dankbar sein ;-)

Was nützt es Arabella, wenn sie es schriftlich hat, dass sie die Mail weitergeleitet hat? Hatte ich auch. Nur interessiert hat das keinen von der Führungsetage. Sie hatte Beziehungen zum obersten Chef. Das überwog alles. Sogar ihre Dummheit.

dnevi:lindixsguixse


Gegen "Beziehungen" kommt man nicht an... Aber in Arabellas Fall habe ich eher den Eindruck, daß das Ganze als Beziehungsproblem und somit persönliches Wehwehchen gesehen wird, das den Betrieb im Grunde nichts angeht. Es scheint noch nicht klar geworden zu sein, daß dem Betrieb ein wirtschaftlicher Schaden entsteht. Und DAS kann Arabella nachweisen - es geht nicht darum, nachzuweisen, daß sie die Unschuldige ist, weil sie die Mails abgeschickt hat. Sondern darum, nachzuweisen, daß die Kollegin die Arbeit verweigert, da sie die Informationen nachweislich erhalten, aber nicht reagiert hat.

mQäu}se-oIhr


Es hört sich immer alles so einfach und einleuchtend an. Mit Vorgesetzten, Betriebsräten usw. solche Dinge klären zu wollen.

Ich habe nach 10 Jahren Psychoterror freiwillig gekündigt, weil ch kurz vorm Zusammenbruch stand. Und ich hab alles versucht. Gespräche, mit den Chefs gesprochen usw.

Wirklich interessiert hat es niemanden. Es war einfach grausam!!! Nachdem ich dann weg war, hat es die nächste abbekommen, die mein Platz besetzte. Mit dieser Person hab ich auch noch Kontakt. Und selbst diese Person hat darauf gedrängt und um Versetzung in das andere Gebäude hingewiesen, da sie sonst kündigen würde. Es hat geklappt und sie hat nun ihre Ruhe.

m8äu[seohxr


Da ich sehr oft davon lese, dass Führungskräfte nichts unternehmen, frage ich mich, was das für Führungskräfte sein sollen. Für mich total inkompetent. Leider bin ich kein Chef und komme nie in diese Lage, aber solche Leute bekämen von mir ne Abmahnung.

KtadhBidyxa


Die mischen sich nicht in persönliche Streitigkeiten an, die nach "Der hat mein Schäufelchen genommen ohne zu fragen" klingen.

Ich fand den Beitrag gut, in dem gesagt wurde, dass vermutlich nicht klar geworden ist, dass die Kollegin dem Betrieb schadet mit ihrem Verhalten - dadurch, dass Arabella sich einen unglaublichen Stress macht, in letzter Minute alles abzufangen, sehen die Chefs nur, dass alles läuft und mehr interessiert sie nicht.

Inwieweit die Kollegin sich nachträglich für den Betrieb verhält, wäre eine wichtige zu klärende Sache.

A[rabDella\_D


Ich habe mir zum Jahreswechsel vorgenommen entspannter an die Sachen ranzugehen und nicht ALLES zu machen nur damit es dann halt überhaupt mal gemacht ist - obwohl es eigentlich die Kollegin machen sollte. Wenn sie es nicht machen will, dann halt nicht - wenn die Führungskräfte dann rummeckern sag ich halt dass ich dafür nicht verantwortlich bin und auch nicht bereit bin automatisch die Arbeit von jemandem mitzumachen, der mir tagein tagaus gegenüber sitzt und somit nachweislich ARBEITSFÄHIG ist! Wenn ich die Arbeit mitmachen soll, dann frage ich mich warum sie für die Arbeit einer Person dann aber 2 Personen bezahlen/einstellen...

Dass ich meine arbeit normal mache kann ich ja nachweisen und statistisch gesehen bin ich dann trotzdem noch im oberen Durchschnitt! Keine Ahnung, aber seit ich für mich entschieden habe mich neu zu orientieren und Bewerbungen zu schreiben ist es mir egal ob meine Vorgesetzten dann Stress machen wenn ich nicht weiterhin für andere alles mitarbeite oder nicht.

Morgen wird sich das erste Mal zeigen was bei meinem "neuen Verhalten" rauskommt. Wir haben eine Besprechung zu einem Projekt dass die Kollegin und ich offiziell gemeinsam und gleichberechtigt betreuen sollten und wo ich - aufgrund ihrer totalen Verweigerung und Passivität - alles und damit meine ich wirklich ALLES bisher alleine machen musste! Ich habe in den letzten Tagen auch beobachtet, dass sie sich bisher keine Minute der Arbeitszeit mit dem Thema beschäftigt hat. Morgen wird es spannend - ich werde mich bei der Eröffnung des Gesprächs erst einmal vornehm zurückhalten und ihr das Wort überlassen ;-D Ich glaube damit rechnet sie nicht... ]:D

C=rasn$k1


Völlig gleich, was auch immer Du tust, Hauptsache, Du tust etwas und lässt Dir nichts mehr gefallen, machst Deine Arbeit aber eben nicht für Zwei und lässt es Deiner Kollegin auch endlich mal spüren, dass die schönen angenehmen Zeiten vorbei sind.

Ich bin sehr gespannt und auch, ob Du das nun auch dauerhaft so handhabst.

Viel Glück dabei und ein wirklich guter Vorsatz für das neue Jahr. :)z :)^

Aber bitte, Durchhalten und zur Not auch mal richtig wehren.Du hast ja nichts zu verlieren, wenn Du Deine Arbeit machst, im gegensatz zu Deiner Kollegin.

A{rabezllax_D


Haha...vielleicht klingt es ja gemein, aber ich glaube die Kollegin hat sich vorhin bei der Besprechung total blamiert. ]:D Zu Beginn der Besprechung habe ich mich direkt zurückgehalten, habe mich zurückgelehnt und sie ganz erwartungsvoll angeschaut. Sie hat dann auch angefangen zu reden aber man merkte deutlich dass sie total unter Druck stand. Klar, sie ist wohl davon ausgegangen dass sie nur drinsitzen muss und ich wie immer automatisch anfange und alles von mir aus mache - es am Ende aber heißt "dass habt IHR heute toll gemacht". Direkt in den ersten Sätzen sagte die Kollegin dass sie gerade etwas erkältet ist und sich deshalb auf die Besprechung nicht im angemessenen Umfang vorbereiten konnte. Nur dass man 1. von der Erkältung nichts merkte und sie vorher auch noch gut gelaunt mit einigen rumgeschäkert hat und 2. der Termin schon seit mind. 6 Wochen feststeht. Ihr könnt euch vorstellen dass unsere Chefs da wenig begeistert von waren... ]:D

Auch sonst hat die Kollegin fast nur Müll geredet oder bei den Themen nur grob an der Oberfläche gekratzt. Bereits nach 10 Minuten kam die Besprechung total ins Stocken und ne Weile sagte niemand was - ich habe dann doch mal "eingegriffen" und habe die Zusammenhänge und Vorgänge genauer erläutert. Den Rest der Besprechung hat die Kollegin keinen Ton mehr von sich gegeben und ist gleich danach auch abgerauscht. Ich kann mir vorstellen, dass sie jetzt total wütend auf mich ist und mich als "die Böse" sieht, aber ehrlich gesagt ist sie doch selber Schuld: sie hätte sich auf die Besprechung vorbereiten können - sie hat alles Infos gehabt, alle Unterlagen und hätte jederzeit auch was fragen können. Ich habe sie sogar von mir aus vor Weihnachten immer mal wieder auf das Projekt angesprochen und gefragt ob und wann wir uns für eine kurze Vorabbesprechung zusammensetzen wollen, aber immer kamen irgendwelche nichtssagenden Antworten oder sie war an den ausgemachten Tagen krank. Von sich aus wollte sie ja auch nie was zu dem Thema wissen - obwohl wie gesagt WIR BEIDE gleichberechtigt die Verantwortung für das Projekt haben.

Ich hoffe dass sie heute erkannt hat, dass die "faulen Jahre" nun vorbei sind. Ich glaube es aber irgendwie nicht wirklich - sie wird es wohl eher so sehen, dass ich sie "vorgeführt" habe o.ä.

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