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Beleidigungen vom Vater- wo finde ich Hilfe?

cvhaio2t


Waterli2 genau so ist es.

m)ondI+Qste5rne


Auf juristischer Ebene ist die Sachlage wohl ganz einfach. Dein Vater hat eine Unterhaltspflicht. Das scheint nicht strittig zu sein.

Ich würde die menschliche Ebene nicht vernachlässigen, und ich verstehe mal wieder nicht, wie massiv Dir dazu geraten wird, knallhart die juristische Nummer durchzuziehen.

Mir fällt auch nichts wirklich Gutes dazu ein. Aber vielleicht kann ein Mediator (Streitschlichter) Dir helfen.

Der Mann an der Uni hat mir Mut gemacht, dass mich mein Vater doch gar nicht kennt und die Beleidigunen haltlos sind.

Genau so ist es. Die Beleidigungen sind völlig haltlos, weil Dein Vater Dich nicht kennt.

Du brauchst jemanden, der Dir das immer wieder sagt. @:)

m.nef


Die Briefe entweder ungeöffnet verbrennen oder zurückschicken/ nicht annehmen.

Sie hat doch geschrieben, dass sie da juristisch gegen vorgeht. Das o.g. zu tun wäre das dümmste, was sie da tun könnte.

Ich würde die menschliche Ebene nicht vernachlässigen, und ich verstehe mal wieder nicht, wie massiv Dir dazu geraten wird, knallhart die juristische Nummer durchzuziehen.

Die beiden kennen sich nicht und von ihm kommt dummes Zeug. So sehr ich Fan von "drüber reden" und "nicht gleich zum Anwalt rennen" bin - ich sehe nicht, wieso man hier andere Wege gehen sollte. Der Mann kommt seinen Pflichten nicht nach und schreibt beleidigende Briefe. Da gibt es nicht mehr viel zu retten. Rechte durchsetzen und damit für Ruhe sorgen wäre da auch meine oberste Priorität, ganz ohne Mediator o.Ä.

kwlei"n5er_dWrachIenstexrn


Ich würde die menschliche Ebene nicht vernachlässigen, und ich verstehe mal wieder nicht, wie massiv Dir dazu geraten wird, knallhart die juristische Nummer durchzuziehen.

??? Der Mann hat sich nie um sein Kind gekümmert, er beleidigt seit sie auf der Welt ist wahlweise ihre Mutter oder sie, was soll man bitte da mit einem Mediator? Er wollte wohl das Kind nie haben und ist seit ihrer Geburt stinkesauer, dass er für sie zahlen muss, da gibt es nichts zu mediatieren!

Briefe ungeöffnet dem Anwalt übergeben und gut ist und um Gottes Willen nicht mehr lesen!

Such dir einen Therapeuten und arbeite auf, dass dein Vater dich nie wollte und wohl ein A**** ist, aber nimm den bloss nicht ernst!

PDlüsc*hb-iexst


So einen Menschen würde ich nicht als Vater bezeichnen, so jemand ist höchstens ein Erzeuger.

mPondM+,ste1rnxe


Es ist Dein Vater. Du hast Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte und Fragen im Bezug auf Deinen Vater, weil Du ihn nicht kennst. Wohl deshalb treffen Dich auch die Beleidigungen dieses fremden Menschen so hart. Es ist das Gegenteil von dem, was man von einem Vater eigentlich erwartet.

Schwer zu sagen, wie Du am besten mit Deinen Gefühlen umgehst. Es gibt viele Scheidungskinder, die das alles innerlich niedertrampeln und damit relativ gut fahren. Es ist jedenfalls besser als lebenslang einer Illusion nachzuhängen, die sich niemals erfüllen wird. :)*

mknef


Es ist Dein Vater. Du hast Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte und Fragen im Bezug auf Deinen Vater, weil Du ihn nicht kennst.

Das solltest du vielleicht der TE überlassen. So muss es absolut nicht sein. Es kann auch aufrichtige Gleichgültigkeit ohne verborgenes Interesse herrschen. Daraus, dass sie die Beleidigungsbriefe nicht gerade prickelnd findet, kann man jedenfalls nicht automatisch auf "Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte und Fragen" schließen.

D<schuVngelVkin$d2x34


Viel zu retten ist da in der Tat nicht mehr.

Mir geht es nur darum, Selbstfürsorge zu betreiben und zu sehen wie ich psychisch damit klar komme, weil die Briefe schon viel in mir kaputt gemacht haben.

Ich fühle mich von ihm bedroht. Leider reicht es laut Anwalt aber noch nicht dafür, dass er sich mir nicht nähern darf. Auch wenn es schon kurz vor dieser Regelung steht.

Das psychisch zu verkraften ist sehr schwer. Ich zweifle sehr an mir und merke, dass ich da allein nicht mehr raus komme.

6 Monate Wartezeit auf einen Termin ist ziemlich lang.

mUolnd+s?ternxe


Mir geht es nur darum, Selbstfürsorge zu betreiben und zu sehen wie ich psychisch damit klar komme, weil die Briefe schon viel in mir kaputt gemacht haben.

Das finde ich gut und richtig. Was verstehst Du unter Selbstfürsorge?

Das psychisch zu verkraften ist sehr schwer. Ich zweifle sehr an mir und merke, dass ich da allein nicht mehr raus komme.

6 Monate Wartezeit auf einen Termin ist ziemlich lang.

Ein Therapeut kann Dir vielleicht über die Zeit helfen, aber raus helfen wird er Dir nicht. Das ist zumindest meine Erfahrung. Vielleicht wirst Du eine andere Erfahrung machen.

@ mnef

Daraus, dass sie die Beleidigungsbriefe nicht gerade prickelnd findet, kann man jedenfalls nicht automatisch auf "Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte und Fragen" schließen.

Das stimmt. Auf ehrliche Gleichgültigkeit kann man auch nicht schließen.

M)orRitzY27x1


@ Dschungelkind

Habe ich es überlesen? Nämlich die Antwort, ob er dir das Geld in den Briefen schickt. Was ich mir kaum vorstellen kann, aber egal.

Trotz allem kann man zum Selbstschutz sich zwingen: Brief öffnen, Geld rausnehmen, Brief wieder zukleben und dann als Beweis zum Anwalt bzw. vernichten. (das kann dir der Anwalt ja sagen)

Neugier kann es ja nicht sein, die Briefe zu lesen, du weißt ja, was drin steht. Und dazu mußt du dich einfach zwingen.

mBotodrgirxl


@ Dschungelkind

Wie lange haderst du schon mit der Anmeldung für einen psychotherapeutischen Termin?

Ich vermute mal, dass du schon längst einen festen Platz hättest, wenn du dich von Anfang an gleich angemeldet hättest. Klar, 6 Monate sind ne lange Zeit... aber je länger du wartest desto länger werden diese 6 Monate :=o Lass dich von der Wartezeit nicht abschrecken, sondern von deiner Untätigkeit dir Hilfe zu holen.

Zur Sachlage wurde bereits Einiges gesagt. Siliom hat dir ein paar gute Tips gegeben.

Auch wenn du das Gefühl hast keine Kraft zu haben, um dem nach zugehen. Nur du kannst dir selber zur Hilfe von Aussen verhelfen.

D+schuLngexlkind23x4


Ich muss die Briefe lesen, deshalb wäre es Unsinn das nicht zu machen. Ich muss ja spätestens mit meinem Anwalt kommunizieren, wenn es um die nächste Antwort geht, die er verfasst. Außerdem kann ich beim Prozess schlecht sagen: Ich habe die Briefe an meinen Vater nie gelesen. Die hat gleich der Anwalt bekommen. Ich muss ja beim Prozess gegen ihn in der Materie stehen. Der Richter wird sich bedanken, wenn ich wegen dem Unterhalt klage, der mir zusteht und wegen persönlicher Beleidigung. Aber selbst gar nicht weiß, was in den Briefen steht.

Abgesehen davon schickt mir der Anwalt auch den Schriftverkehr der läuft. Dazu ist er laut Gesetz wohl auch verpflichtet.

Ich bekomme kein Geld per Brief. Wie kommst du darauf?

Mqori@tzC271


Ich bekomme kein Geld per Brief. Wie kommst du darauf?

Deshalb:

Ich kann die Briefe nicht ignorieren, weil ich das Geld brauche und sonst unter der Brpcke schlafen würde.

Ich denke, wenn dich das Lesen so sehr belastet, würde ich mit dem Anwalt reden, ob er es für nötig hält (ihm also deine Empfindungen schildern)

Der Richter wird sich bedanken, wenn ich wegen dem Unterhalt klage, der mir zusteht und wegen persönlicher Beleidigung. Aber selbst gar nicht weiß, was in den Briefen steht.

Auch da den Anwalt fragen. Obwohl du durchaus sagen kannst, die ersten 20 beleidigenden Briefe habe ich gelesen, von da ab habe ich sie zum Selbstschutz ungelesen dem Anwalt gegeben. Dem Gericht liegen ja die beleidigenden Briefe vor. Du mußt doch nicht beweisen, dass du auch jeden gelesen hast.

m2nexf


Wäre das Geld in den Briefen, könnte sie es ja einfach rausnehmen und den Rest ignorieren, müsste auch nicht klagen. ;-)

Dem Gericht liegen ja die beleidigenden Briefe vor. Du mußt doch nicht beweisen, dass du auch jeden gelesen hast.

Nein, muss sie nicht. Aber zu meiner eigenen Sicherheit würde ich nichts gerichtlich vorlegen, dessen Inhalt ich selbst nicht kenne. Nach dem x-ten Brief ähnlichen Inhalts sind Überraschungen zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber wer weiß,....

DQschungelskind2x34


Also die Bemerkung war so gemeint: "Ich kann die Briefe nicht ignorieren, weil ich das Geld brauche und sonst unter der Brpcke schlafen würde."

Wenn er schreibt, er stellt wieder die Zahlung ein, oder zahlt unerwartet wieder, muss ich das ja wissen, weil ich sein Geld zum Leben brauche. So meinte ich das.

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