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Früh aufstehen = Horror pur, noch andere Betroffene?

EFlafRexm8ich08x15


Früher war es so (Schule, Uni, Praktikum) das ich immer um 6 Uhr aufgestanden bin, an Wochenenden spätestens um 8.

Länger schlafen ging nicht. Egal wann ich abends ins Bett gegangen bin, danach war ich wach und langweilte mich nur noch im Bett.

Heute (Selbstständig ohne "feste" Arbeitszeit) ist es so das ich um 8 Uhr aufstehe. Und ebenfalls egal wann ich abends ins Bett gegangen bin.

Ich habe auch nie einen Wecker gebraucht. Meine innere Uhr funktioniert auf die Minute genau. Das geht sogar so weit das ich mir abends sagen kann wann ich aufstehen will. z.B. habe ich einen Termin und muss ausnahmsweise um 7 Uhr aufstehen. Dann lege ich mich hin, gucke auf die Uhr (kalibriere meine innere Uhr), sage mir das ich um 7 Uhr aufstehen will und schlafe... und wenn ich dann irgendwann aufwache und wieder auf die Uhr sehe zeigt sie an 7:00. Es ist nicht so das ich dann ausgeschlafen wäre, aber aufwachen tue ich trotzdem.

Das kann ein Problem sein wenn ich mal sehr spät ins Bett gehe, gegen 3 Uhr oder so. Weil ich dann auch um 8 Uhr aufwache, müde bin, nicht weiter schlafen kann und genau weiß das ich mich den ganzen Tag schlecht fühlen werde da nicht ausgeschlafen.

In der letzten Zeit gönne ich mir einen Nachmittagsschlaf, ca. 1 Stunde. Ob das allerdings irgendwie besser ist als ohne habe ich noch nicht herausgefunden.

Bei KeinNervmehr ist das anders. Der will gar nicht... mehr kann man dazu nicht sagen.

QWui`ntxus


In der letzten Zeit gönne ich mir einen Nachmittagsschlaf, ca. 1 Stunde. Ob das allerdings irgendwie besser ist als ohne habe ich noch nicht herausgefunden.

Das mache ich auch immer. Ist gar nicht mal so verkehrt, denn der Körper ist danach nicht so müde und wenn man evtl. am Steuer sitzt, ist es gut dass man nicht einnickt.

EXhemaligetr Nutzher (#39x3910)


Würde mir nie im Traum einfallen, erst gegen Mittag aufzustehen und meine Hunde dadurch zu vernachlässigen.

Wer Haustiere, insbesondere Hunde hat (die TE hat ja mehrere) MUSS seinen Ar... in der Früh ausm Bett heben um die Tiere Gassi zu führen.

KBeinNelrvmehxr


Kaffee war in dem Alter noch nicht erlaubt.

Macht doch nichts. Bei mir gabs mit 9 oder 10 schon Ritalin, damit ich nicht ständig in der ersten Stunde einpenne.

Hm, ich habe mal gelesen, dass man seinen Biorhythmus angeblich folgendermassen anpassen kann:

1) sich einen geplanten regelmässigen Aufwachtermin aussuchen

2) 10 Stunden vor diesem Termin nichts mehr essen

3) normal zu Bett gehen wenn man bereit dafür ist

4) Wecker stellen und nach dem Aufstehen direkt etwas frühstücken

Hat bei mir aber nicht funktioniert.

Bei mir auch nicht.

A9lexaqndraxT


Man kann morgens aufstehen wenn man will. Aber eben... man muss auch wollen.

ENhemalTige-r Nutzer e(#393910x)


Man kann morgens aufstehen wenn man will. Aber eben... man muss auch wollen.

:)^ :)^ :)^

g~reNtax_


ich bin auch jahrelang zwischen 1 und 4h nachts ins bett gegangen und hab bis mittags oder noch länger geschlafen. das aufstehen war IMMER eine qual.

aber seit ich kinder habe und arbeite, also aufstehen MUSS und mich auch vormittags nicht mehr hinlegen kann, geht es viel leichter. seit ich mehrere monate lang immer gegen 7h aufstehen musste und dadurch abends oft schon gegen neun, zehn uhr sehr müde war und zeitig schlafen gegangen bin, ist es leichter zu ertragen.

und es geht mir psychisch deutlich besser, seit ich den normalen rhythmus meiner umwelt mitlebe. das umstellen dauert lange, aber dann leidet man kaum noch, fast gar nicht mehr.

das hätte ich früher nie gedacht, aber jetzt würde ich freiwillig nicht zu meinem alten rhythmus zurückkehren.

S[ap7ienxt


Würde mir nie im Traum einfallen, erst gegen Mittag aufzustehen und meine Hunde dadurch zu vernachlässigen.

Wer Haustiere, insbesondere Hunde hat (die TE hat ja mehrere) MUSS seinen Ar... in der Früh ausm Bett heben um die Tiere Gassi zu führen.

nö. muss man gar nicht. meine hunde sind genau so langschläfer wie ich, denn die müssen hier meinen rhytmus mitleben und nicht ihren. ich bin gerade aufgestanden ;-D die hunde schlafen noch. die stehen erst freiwillig auf, wenn sie merken, dass ich zum kühlschrank gehe und futter fertig mache. gut, den senior - fast 17 - habe ich heute morgen um 8h kurz zum pipimachen rausgelassen. das muss tatsächlich.

W'at?erZli2


Ich weiß auch nicht ... wenn ich längere Zeit nichts gemacht habe oder machen konnte, weil es mir nicht gut ging, dann bekam ich sofort eine Art Depression, hab mich völlig minderwertig gefühlt und arg ... das kann doch niemand wollen. So einen Job kann man auch, wenns einem zu viel ist, nur in Teilzeit ausüben - wenigstens man kommt raus und macht irgendwas.

Wenn man Probleme mit dem Frühaufstehen hat, kann man sich einige Berufe überlegen, Lehramt gehört in meinen Augen definitiv nicht dazu!

Insbesondere in der Ausbildungsphase, Ref oder so, wo man immer irgendwo hingesteckt wird/zum Seminar fahren muss etc. Mein eines Praktikum war 1 Stunde Busfahrt entfernt, musste da 4:30 aufstehen, weil der Bus nicht anders fuhr. Da war ich auch 21 Uhr im Bett. :)

Und es gibt ja auch noch die "nullte Stunde" und naja, als Lehrer kommt man vor allem nicht zeitig ins Bett, weil man immer noch irgendwas vorbereiten muss und morgens dann noch irgendwas kopieren etc.

Beim ersten Praktikum hab ich dauernd verpennt, hatte das Problem ja auch mal: aber das lag an meiner Schilddrüse und wenn ich ehrlich bin wirklich auch an Faulheit oder zu warmem Schlafzimmer, zu langem wachbleiben etc.

Ich stelle mir halt jetzt 3-4 Wecker, achte immer drauf das die Heizung aus ist wenn ich schlafe oder ab 15 Grad auch das Fenster gekippt. Und ich gehe nicht mehr 2-3 Uhr ins Bett, wenn ich um 6:30 aufstehen muss. Außerdem wecke ich mich nicht aus einer Tiefschlafphase, also immer nach 5, 6,5 oder 8 Stunden (über 6,5 Stunden ist aber egal, welche Phase man erwischt, weil der Schlaf insgesamt bei mir reicht). Schlafe ich über 9 Stunden, bin ich gerädert. Da komme ich nicht mehr aus dem Bett, weil ich zuviel geschlafen habe. Auch das wär mal eine Überlegung für die Langschläfer unter euch. ;-)

Ich find auch, dass ein Job dabei hilft, aufzustehen, vorausgesetzt man will den Job auch behalten oder muss (als Student ohne Bafög und Hartz-Anspruch muss man das halt...). Komischerweise konnte ich da immer aufstehen und hab fast nie verpennt. Nur bei der Uni, wo man sich selbst in den Hintern treten muss. Aber da muss man sich halt auch selbst in den Hintern treten. :)z

Wenn man will, kann man auch ohne Verpennen durchs Leben kommen. Es ist schon viel Bequemlichkeit. ":/

@ Quintus:

Schlaf nachholen am Tag ist bei mir auch schlecht, danach bin ich total k.o. :|N Ich schlafe aber auch nachts erholbar. Träume fast nie was und schlafe fast immer durch und ein auch recht schnell. Vielleicht auch, weil ich am Nachmittag nicht noch ne Stunde penne. ;-) Das einzige, was meinen Schlaf stört, ist Licht. :-|

Inzwischen habe ich festgestellt, dass ein "ruhiger" Start in den Tag wichtig ist, also stelle ich mir paradoxerweise den Wecker früher als "schnell duschen und los gehen": früh genug, dass ich mein normales Morgenprogramm durchziehen kann, frühstücke, usw.

Ja das mach ich auch. Ich hasse es, morgens zu hetzen. Ich komm ja nicht leicht aus dem Bett. Ich plane halt dann ne halbe Stunde zum "rumliegen" ein und höre dann auch Musik oder surfe mit dem Handy rum.

WLaterxli2


Ich weiß auch nicht ... wenn ich längere Zeit nichts gemacht habe oder machen konnte, weil es mir nicht gut ging, dann bekam ich sofort eine Art Depression, hab mich völlig minderwertig gefühlt und arg ... das kann doch niemand wollen. So einen Job kann man auch, wenns einem zu viel ist, nur in Teilzeit ausüben - wenigstens man kommt raus und macht irgendwas.

Ups, vergessen... also wollte hier nur sagen, dass ich das genauso sehe. :)^

Tghiys Twiuliguhvt Gardxen


So wie ich die TE verstanden habe, würde es ihr mit einem Nacht-Job ja auch nicht besser gehen. Sie "braucht" ja ihre 12 Std.schlaf, egal zu welcher Zeit. Der Tag hat ja nun mal nur 24 Std. und wenn sie tagsüber schliefe, müsste sie ja auch 12 std. pennen um nachts zu arbeiten. Das will sie ja auch nicht...

TAhis Twili7gh9t Gxarden


ich bin auch jahrelang zwischen 1 und 4h nachts ins bett gegangen und hab bis mittags oder noch länger geschlafen. das aufstehen war IMMER eine qual.

aber seit ich kinder habe und arbeite, also aufstehen MUSS und mich auch vormittags nicht mehr hinlegen kann, geht es viel leichter.

Dann hat in deinem Fall eben nur der Druck gefehlt- Bore out...

Kmein?Ner|vmehxr


ich bin auch jahrelang zwischen 1 und 4h nachts ins bett gegangen und hab bis mittags oder noch länger geschlafen.

Wieso auch? Ich denke es ist logisch, dass ich nicht so spät ins Bett gehe und mich dann wundere, dass ich morgens nicht aus dem Bett komme...

m!irix80


Wenn man will, kann man auch ohne Verpennen durchs Leben kommen. Es ist schon viel Bequemlichkeit. ":/

Das habe ich auch immer gedacht. Ich bin einfach zu faul, zu unfähig und zu bequem um mich da anzupassen. Ich habe jahrelang in einem Job gearbeitet, bei dem ich um 7:30 angefangen habe. Da war es wirklich so, das ich unter der Woche keine Freizeitaktivitäten mehr ausführte. Nach der Arbeit war ich immer total k.o. und am Freitag hat einen das dann meistens eingeholt, so dass man Abends direkt eingepennt. Zu dieser Zeit bestand mein Alltag hauptsächlich aus Arbeiten und Schlafen. Ich frage mich, was die Leute daran so toll finden und was daran so erstrebenswert ist. Ich finde das nicht fleissig, sondern die Leute opfern sich halt fürs Arbeitsleben.

Da ich das eben jetzt nicht mehr brauche, merke ich erst wie schlecht mir das getan hat. Ich arbeite jetzt auch meine 40 Stunden in der Woche. Aber ich kann bis 9 oder 10 Uhr ausschlafen wenn ich will. Abens habe ich Zeit für meine Freizeitaktivitäten und kann trotzdem spät ins Bett gehen und bin morgens fit. Ich finde das nicht bequem oder faul, sondern ausgefüllter als alles, was ich zuvor hatte. Ich fühle mich nicht mehr wie ein Roboter.

TOiefster{ Himmxel


Naja ... aber irgendwas musst du ja irgendwann mal tun, oder?

Wenn du 12 Std. brauchst - der Tag hat immerhin noch weitere 12 Std. Davon könnte man mind. 6 Std. lang arbeiten gehen ;-)

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