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Mutter Pflegeheim/wer zahlt Miete?

c}hi


Die meisten Renovierungsklauseln sind heutzutage ungültig. Da würde ich einen professionellen Blick drauf werfen lassen. Und ich würde mit dem Vermieter über das Problem sprechen.

R6atloxs23


In den Mietvertrag schauen! Es gibt heute doch ganz oft die Regelung, dass die Wohnung lediglich "besenrein" (also komplett leer und sauber) zu übergeben ist. Haben wir seinerzeit bei unserer Mietwohnung auch so gemacht, da wir eh tapezieren wollten und keinen Wert auf Standard-weiß gestrichene Wände gelegt haben. Dafür mußten wir bei Auszug eben auch nicht extra streichen sondern nur alles ordentlich ausräumen, putzen und gut wars.

Wenn du unsicher bist: Mieterverein nachfragen, die können dir die gültigen Mietvertragsklauseln auch erklären.

Ansonsten: mit dem Vermieter sprechen. Wenn deine Mutter garkein Geld hat und du ebenfalls nicht bleibt der Vermieter im Zweifel auf seiner Forderung sitzen. Er wird dann eh versuchen die Wohnung nun schnellstmöglich neu zu vermieten - ist ja auch sein gutes Recht. Also klär das zeitnah!

6C4Himb)eerchxen


Wenn deine Mutter garkein Geld hat und du ebenfalls nicht bleibt der Vermieter im Zweifel auf seiner Forderung sitzen.

Die Mutter bekommt Grundsicherung. Warum genau soll der Vermieter auf seiner Forderung sitzen bleiben, wenn die Kosten vielleicht übernommen werden?

E?hemaliMger Nutz0er (#540x992)


Die Mutter bekommt Grundsicherung. Warum genau soll der Vermieter auf seiner Forderung sitzen bleiben, wenn die Kosten vielleicht übernommen werden?

Weil hier die Situation so liegt, dass für eine kurze Zeit neben dem Platz im Pflegeheim auch noch parallel eine Miete fällig ist und die Grundsicherung nicht "zwei Wohnungen" decken soll.

614Himbjeercxhen


Weil hier die Situation so liegt, dass für eine kurze Zeit neben dem Platz im Pflegeheim auch noch parallel eine Miete fällig ist und die Grundsicherung nicht "zwei Wohnungen" decken soll.

Grundsicherung ist bei Otto Normalo Hartz IV. Dort werden im Notfall auch Doppelmieten übernommen. Warum genau sollte in diesem Fall der Vermieter auf seinen Kosten sitzen bleiben?

Ppedxdi


Das weiß ich nicht. Aber das Sozialamt sagt, die Miete für die Wohnung wird nicht übernommen, da ja nun meine Mutter im Pflegeheim ist, und das Sozialamt für den Eigenanteil aufkommt. Pflegestufe hat sie, kann aber nun nicht mehr alleine leben aufgrund von Demenz.

l'erRchenzfunxge


letztlich hat hier nur der Vermieter ein Problem: wenn die Mutter kein Geld hat, kann sie die Miete auch nicht zahlen, die Tochter ist da nicht verpflichtet, wenn der Antrag zur Übernahme der Miete beim Amt gestellt wurde, ist die Mitwirkungspflicht erfüllt. Die fehlende Mietzahlung wird dann als Schulden bei der Mutter auflaufen, aber sie wird es halt nie zahlen können. Wenn die Mutter stirbt, gehen die Schulden in das Erbe über, aber wenn niemand das Erbe annimmt, weil mehr Schulden als Guthaben vorhanden, hat der Vermieter halt verloren...

Ich würde im Auftrag der Mutter so schnell als möglich die Wohnung räumen und die Schlüssel an den Vermieter übergeben mit Erklärung der Situation. Der Vermieter kann dann zumindest seinen Schaden minimieren durch schnelle Neuvermietung.

PKeddxi


PS, Termin mit Vermieter ist gemacht, zwecks Besprechung aber ich würde gerne im Vorfeld wissen, ob im Zweifel das Sozialamt zahlen müsste.... ich bemühe mich auch um Nachmieter.

M%onivka65


Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege können ja nacheinander wahrgenommen werden, in der Zeit fallen im Heim noch keine Kosten an. Das düfte ja schon 2 Monate ca. abdecken.

m1usEicuVs>_6x5


ich bemühe mich auch um Nachmieter

Hast Du darüber schon mit dem Vermieter gesprochen? Er ist nämlich nicht verpflichtet, eine(n) von Dir beigebrachte(n) Nachmieter/in zu akzeptieren. Wenn er demjenigen die Whg. nicht vermieten will (aus welchem Grund auch immer), war Deine Mühe umsonst.

Ebenso gibt es für Deine Mutter bzw. Dich meines Wissens keinerlei gesetzliche Verpflichtung, einen Nachmieter zu suchen. (Im Mietvertrag steht dazu vermutlich auch nichts.)

Die Position des Sozialamtes scheint mir rechtlich eher fragwürdig. Die dreimonatige Kündigungsfrist ist gesetzlich geregelt; die entsprechenden Mietzahlungen gehören also zu den Kosten, die eine Mietwohnung "zwangsläufig" irgendwann mit sich bringt.

Ich würde im Auftrag der Mutter so schnell als möglich die Wohnung räumen und die Schlüssel an den Vermieter übergeben mit Erklärung der Situation.

Scheint mir auch ratsam.

6B4Himb`eeXrc)hen


Habe das hier im Netz zu einer identischen der Frage gefunden:

Im Rahmen der Leistungen der Grundsicherung hat der Kläger gemäß §§ 41, 42 Abs. 1 Nr. 2 SGB XII Anspruch auf die angemessenen tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung entsprechend § 29 SGB XII.

Als Unterkunftskosten in diesem Sinne sind ausnahmsweise doppelte Mietaufwendungen als sozialhilferechtlicher Bedarf zu übernehmen, wenn der Auszug aus der bisherigen Wohnung notwendig war und deswegen die Mietzeiträume wegen der Kündigungsfrist nicht nahtlos aufeinander abgestimmt werden konnten. Die Unterkunftskosten für die alte Wohnung sind neben den Kosten für die neue Unterkunft dann zu übernehmen, wenn es notwendig gewesen ist, dass der Hilfeempfänger die neue Wohnung zu diesem Zeitpunkt gemietet und bezogen hat.

t9ho_masx66


Wie ist die Sache denn nun ausgegangen?

Wgande_rfahlke07


Ich würde auch sagen das der Vermieter auf den Unkosten sitzenbleibt wenn deine Mutter also seine Mieterin mittellos ist.

Wer sollte auch schon für die Miete zahlen?

Wenn das Amt schon abwingt dann du sicher auch nicht. Du wirst ja wahrscheinlich schon für die Unkosten für die Pflege im Heim mit herangezogen.

Also einfach nichts überweisen und entspannen.

Herzliche Grüße und alles Liebe! :)z

T_aps


@ Wanderfalke07

meinst Du nicht, dass sich das Thema nach 4 Monaten erledigt hat ???

PoeIdxdi


Bisher ist es so, dass wir die Miete nochmals beantragt haben. Wir selber können die Miete auch nicht zahlen, wäre ich reich, wär das alles kein Problem. Wir sind froh, wenn wir selber über die Runden kommen.

Meine Mutter selber ist so sehr in der Demenz, dass sie uns teilweise nicht mehr erkennt. schlimm.

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