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Wie kann man in dieser Situation reagieren?

C>ho$upetHte_WFinnixan hat die Diskussion gestartet


Hallo! @:)

Meine berufliche Leidensgenossin ( ;-) ) ist derzeit noch in der Ausbildung und hat derzeit ein Problem bei uns auf der Abreit, das schon länger besteht. Ich bekomme einige Äußerungen mit, manche bekomme ich (glaubhaft) erzählt, halte mich eigentlich aber raus. Nur langsam werde ich wütend über folgende Situation:

Eine Kollegin A (48) ist extrem übergriffig, hinterhältig und ein elendes Plappermaul. Sie hat es auf eine Azubine B aus dem aktuell 3. Lehrjahr abgesehen, das ganze geht aber schon seit eineinhalb Jahren so, wurde immer schlimmer und ist mittlerweile wohl auf dem Höhepunkt. Die Azubine hat in ihrer Abteilung gelernt (und war dar ihr absoluter Star-Azubi) und kam dann in eine andere Abteilung, die Chefs möchten sie jetzt übernehmen. Seit sie die Abteilung gewechselt hat (Anweisung von den Chefs), stichelte die Kollegin A ständig gegen sie. Das fängt an bei

- grammatikalischen Verbesserungen wenn sich die Azubine mal verspricht,

- dummen Sprüchen, die sie ihr bei jeder Gelegenheit reindrückt, wenn die beiden sich begegnen (Azubine mag sich teilweise nicht mal mehr Tee aus der Küche holen, weil die Kollegin dort in der Nähe ihren Arbeitsplatz hat),

- die Unterstellung sie würde dauernd zu spät kommen (Kollegin As Uhr geht schlichtweg vor und bei uns kommt man halt erst kurz vor Arbeitsbeginn statt schon 15 Minuten vorher oder so),

- Kommentare zur Urlaubsplanung (jeder bei uns hat die gleichen Urlaubstage und von der Kollegin kommen andauernd Sprüche als würde die Azubine ständig nicht da sein, was entsprechend albern ist),

- und neuerdings wird die Azubine auch auf ihre Krankentage angesprochen, von wegen, dass das viele seien (2014 waren es zwar ein paar mehr, dafür fehlt sie sonst nie) und sie solle mal Tabletten nehmen...

Als die Kollegin A erfahren hat, dass die Azubine übernommen wird, kam von ihr öffentlich in der Pause in der Küche der Kommentar "Bitte? Bei den DEN Fehltagen??". Das habe ich von der Azubine aus dem 1. Lehrjahr erzählt bekommen, ich war leider nicht dabei. Aber das fand ich schon hammerhart!

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Folgende Situation fand ich allerdings auch sehr bedenklich und geht mMn gepaart mit den anderen Sachen Richtung Mobbing: Azubine hatte ausnahmsweise nichts zu tun und fragte überall nach, ob jemand Arbeit hat. Die Kollegin bekam das mit und sprach sie sogar darauf an: "Wie, du hast nichts zu tun?", hat aber sonst nichts gesagt. Die Azubine ging dann, suchte weiter bei anderen Kollegen nach Arbeit und wurde dann fündig. Kurz darauf ging die Kollegin zu der Azubine aus dem 2. Lehrjahr und meinte, dass Azubine B ja mal oben die Post hätte wegsortieren können. Untertext: Dann müsstest du das jetzt nicht machen und könntest sinnvolleren Aufgaben nachgehen. Die Kollegin hat der Azubine B aber nicht gesagt, dass da noch Post liegt, sondern versucht stattdessen zum wiederholten mal die Azubinen untereinander auszuspielen.

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Azubine B hat eine Liste der Gemeinheiten für drei Arbeitstage erstellt und hat bereits 7 Punkte - dabei sind die Kleinigkeiten und dummen Sprüche zwischendurch noch gar nicht dabei.

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Unterm Strich kann man das folgendermaßen zusammenfassen: Die Kollegin mischt sich in Dinge in, die sie nichts angehen und sie nicht betreffen (bei Krankheit z.B.: die Azubine arbeitet in einer anderen Abteilung) und tratscht dann auf gut Glück irgendwelche Unterstellungen raus, die die Azubine schlecht machen sollen.

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Die Chefs interessiert so etwas nicht und sie sind momentan auch stark auf die Kollegin angewiesen, weswegen dahingehend nichts passieren wird. Die Azubine hat die Kollegin selbst schonmal auf ihr Verhalten angesprochen, daraufhin hat diese so getan als verstehe sie die Welt nicht mehr und ist heulend aufs Klo gerannt(!). Das bringt also auch nichts.

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Und nun? Mund aufmachen bringt nichts, aber mit Bauchweh zur Arbeit zu kommen und das Stockwerk der Kollegin zu meiden auch nicht. Was dann? Warten, bis sie im Juni ausgelernt ist und die Kollegin dann in die Schranken weisen? Ich habe selbst ein großes Problem mit der Art der Kollegin und will mich nicht mehr einmischen als nötig - wegen mir ist sie selbst schonmal heulend aufs Klo gerannt, als ich sie auf ihre Gemeinheiten mir gegenüber und dem Ausspielen der Kollegen angesprochen habe.

Habt ihr einen Rat?

Antworten
cdhi


Einen Betriebsrat gibt es bei euch nicht?

m>arip&osa


Meine Güte, was ist das denn für ein Kindergarten!

Die eine quatscht über die andere, die eine regt sich über die Fehlzeiten auf, ist aber wohl führend bei den Kloaufenthalten...

Ich würde Dir raten: Halt Dich da raus.


Nennt man die weiblichen Azubis bei euch tatsächlich Azubine? Für mich klingt das... nicht so nett.

c hi


Azubine war bei uns auch üblich. Der Azubi, die Azubine. Immerhin nicht Azubini^^

CThoupeMtte_sFinxnian


Betriebsrat haben wir nicht, wir haben eine Kammer, aber wenn man sich da meldet, kann man ziemlich weit wegziehen, um nochmal einen Job zu bekommen... :-/

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Ich weiß nicht, ich finde nicht, dass das noch ein Kindergarten ist. Ich finds teilweise schon sehr heftig. Die Tratschtante geht auch mit Personalsachen sehr offen um, das geht soweit, dass zwei Stunden nach Arbeitsbeginn jeder über die neue Kollegin wusste, was sie bis auf den Cent verdient...

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Die heißen bei uns Azubine, ja. Kenne ich auch nur als Bezeichnung für weibliche Azubis und findet hier keiner "nicht nett". :-)

m+arIi_posxa


;-D

Danke für die Auskunft.

m$aridposxa


Die Tratschtante geht auch mit Personalsachen sehr offen um, das geht soweit, dass zwei Stunden nach Arbeitsbeginn jeder über die neue Kollegin wusste, was sie bis auf den Cent verdient...

Dann dürfte es doch sehr leicht sein, ihr mal klar zu machen, dass sie ihren Job riskiert, falls sich mal jemand beschwert. Du schreibst aber, dass sie von den Chefs geschätzt wird - da wird es schwierig. Kann man die nicht ins Leere laufen lassen, indem sich keiner mehr ihren Schmarren anhört?

cgh7i


Wenn ihr keinen Vermittler findet und die Chefs ihre Ohren auf Durchzug schalten, wird die B. es immer schwer (er) haben. Vermutlich ungeachtet ihrer Anstellung. Die Tratschtante wird sich kaum selbst ändern und es steht in den Sternen, ob sie sich irgendwann ein neues Opfer sucht. An Stelle der B. würde ich mich fragen, ob ich in dieser Firma mit dieser Kollegin wirklich glücklich werden kann, oder ob sich der Frust immer tiefer frisst und mich kaputt macht. Und dann würde ich vllt nebenbei ein paar Bewerbungen verschicken.

CPhoupe3tte_FiJnniaxn


Du schreibst aber, dass sie von den Chefs geschätzt wird - da wird es schwierig.

Sie wird nicht geschätzt, wir haben nur zurzeit so viele Schwangere/ Mutterschutzler, dass sie die einzige Festangestellte in dem Bereich ist, die weiß, wie der Hase läuft. Somit werden sie sie nicht kritisieren. Zumal die selber schon Bewerbungen laufen hat, aber schon ewig und bisher leider nicht erfolgreich.

Ihre Sprüche haut sie raus, obwohl man sie ignoriert, das macht sie ganz beharrlich!

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Mh, im Grunde hast du recht, Chi, aber den Bewerbungsstress nicht während der Prüfung zu haben, ist Gold wert. Natürlich kann sie sich danach bewerben, macht sie evtl. ja auch. Aber noch hat sie ein halbes Jahr vor sich. Nicht einfach, wenn man ständig Bauchweh hat und nichtmal mehr das gleiche Stockwerk betreten muss. Ich kenne das Gefühl übrigens, deswegen frage ich auch hier nach. Das berührt mich vermutlich mehr als andere, weil ich sie sehr gut verstehen kann. Ich halte mich inzwischen allerdings raus und sehr zurück und hab nur innerlich den großen Mittelfinger ausgefahren.

Kmad\hQidyxa


Du postest hier öfters über die Probleme von Deinen Kolleginnen mit den doofen Kollegen, willst Dich aber auch nicht einmischen (zumindest war das bei dem letzten Faden der Fall).

Was würdest Du denn anfangen, wenn Du hier einen klaren Ratschlag bekommst? Dem Mädchen sagen "Mach am besten so und so?" Und wenn das der komischen Frau da nicht in den Kram passt und sie um 2 Ecken mitbekommt, dass du dem Mädel einen Rat gegeben hat, machst Du einen neuen Thread auf, dass die scheiße zu Dir ist?

C'houpet#teU_Finnxian


Beim letzten Faden war die Sachlage deutlich anders.

Und warum sollte ich für mich einen Jammer-Faden aufmachen, die hat von mir bereits eine Ansage kassiert, ich braucht keine Hilfe. Und selbst wenn ich für mich einen Jammer-Faden aufmache, was interessiert dich das? Der Thread ist noch nicht mal eine Seite lang und du platzt hier rein, ohne Rat, aber mit irgendwelchen Glaskugelvorstellungen für neue Fäden. Was soll sowas?

E(iOshoe+rncLhen


Chaupette_Finnian

Ich verstehe, dass Dir das nahe geht, aber ich verstehe nicht, dass du dann der Azubine B nicht hilfst dem Mobbing der einen Mitarbeiterin ein Ende zu setzen. Du kannst ja heimlich zum Chef gehen,wenn diese Mitarbeiterin im Urlaub ist, oder mal nicht da ist(fehlt).

Erzähle das die Mitarbeiterin aus Neid der Muster-Azubine mobbt.Weil sie neidisch auf ihre Leistung ist.Und dass sie die anderen Mitarbeiter und Azubis in die Lästerei miteinbeziehen will.

Und das du wünscht,dass der Chef was dagegen tut und mit dieser Mitarbeiterin spricht.

Deine Bedingung ist aber, dass du darum bittest, dass der Chef deinen Namen nicht erwähnt,wenn die Mitarbeiterin wissen will,wer sie verpetzt hat. In diesem Fall ist eine Verschweigung und das Verpetzen richtig angebracht.

Auch wenn Sie es ausfindet, kannst du,wenn du schon feste Mitarbeiterin bist,da kündigen ,oder das beim Vorgesetzten oder mit dem Schlichter regeln.Oder dich versetzten lassen.

KWadhi5dxya


Da Du beim letzten Faden explizit ein Involvieren ausgeschlossen hast, wollte ich mich erkundigen, was genau Du an Ratschlägen möchtest, denn es nützt nichts, dass wir uns hier die Finger wund schreiben wenn Du eine solche Möglichkeit wie empfohlen wird möglicherweise sowieso ausgeschlossen hast.

Außerdem wollte ich zu bedenken geben, dass es in einer so negativen Arbeitssituation nicht unbedingt günstig ist (sowohl für das Arbeitsklima wenn die Kolleginnen mitkriegen, dass Du Dich da einmischt und sie ein neues Ziel - Dich - suchen, als auch für die eigene emotionale Stabilität), wenn man sich die Probleme aller anderen Arbeitnehmerinnen zu eigen macht, die da irgendwie in einer unguten Situation stecken.

Naja, wieso erkläre ich das überhaupt - es steht doch da.

~~~~

Explosives Rumzicken ist weder eine erwachsene noch eine angemessene Reaktion.

Könnte schonmal ein Warnzeichen sein, dass Dich das einfach zu sehr fertig macht, wenn Du Dich nicht nur um Deine eigenen Probleme auf der Arbeit, sondern auch noch um die gefühlt aller anderen kümmerst. (Oder vielleicht ist schonmal von anderer Seite an Dich der Rat herangetragen worden, dass Du Dich nicht so sehr kümmern sollst und ich habe da irgendwie einen wunden Punkt getroffen.)

Im übrigen habe ich als Aller-Erste einen Beitrag mit einem Rat geschrieben, und war vorhin irritiert, dass dieser Thread nicht bei mir unter "Meine Beiträge" auftauchte - ist wohl irgendwie unterwegs geschluckt worden. Ich ging davon aus, dass oben schon ein weiterer Beitrag von mir steht.

Meeeeensch, wenn die bei euch alle so empfindlich und zickig sind, dann wundert mich aber kein Stück, dass ihr ein schwieriges Betriebsklima habt. %-|

wDeißLebJlütxe


Ich finde du solltest zum Chef gehen. Auch wenn du dich da raushalten willst, aber ich glaube anders kannst du ihr gar nicht helfen. Die direkte Konfrontation mit Miss "hatkeineigenenProbleme" würde ich mal eher verhindern. Anscheinend kann Madame ja nur austeilen aber nicht einstecken. Wenn du als neutrale Person zum Chef gehst und ihm klar machst, dass die Frau das ganze Arbeitsklima mies macht, wird er dich wohl anhören müssen. Ich würde den Kinderkram weglassen und auch erst ins Detail gehen, wenn er genauer nachfragt. DU wünscht dir, dass er mit ihr redet, dass sie solche Verhaltensweisen zukünftig unterlassen soll. Ja und wenn sie meint sie muss dann heulend aufs Klo rennen, dann muss sie das eben. Ihr seit zwei Opfer und nur ein Täter.... gebt der Dame doch nicht so viel Macht. Wenn sie zb. wiedermal über Azubine B ablästert, weil sie angeblich zu spät gekommen sit, würd ich der einfach mal sagen, sie soll sich nicht immer dort kratzen wo es andere juckt. Und immer schön beibehalten, bis sie vielleicht merkt, dass ihr Geschwafel keinen interessiert. Was sagen den andere Arbeitskollegen dazu? Wenn jeder auf ihr Blabla gleich reagiert nimmt man ihr schnell den Wind aus den Segeln.

C?houp%ette_iFinrniaxn


Wie gesagt, sind die Chefs keine Option. Hier gab es schon ganz an dere Dinge, auf die sie nicht reagiert haben, weil sie schlicht keine Lust darauf haben. Das bräuchte ich auch nicht unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit machen, zu sowas würde ich stehen. Nur: Das ist so sinnvoll als würde ich es meiner Katze erzählen. :(v

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Weißeblüte, ich sehe mich nicht als Opfer. ;-) Ich denke Azubine B auch nicht, aber sie kann den Mund nicht so doll aufmachen, weil sie noch in der Ausbildung ist...

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Würdet ihr das denn als Mobbing bezeichnen oder "noch nicht"?

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