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Wie kann man in dieser Situation reagieren?

BFiillyNixk


und will mich nicht mehr einmischen als nötig

Du siehst also, dass eure Auszubildende gemobbt wird und willst nichts unternehmen? Sorry, aber das kanns doch wohl auch nicht sein. Wegsehen ist genauso schlimm wie mitmachen - finde ich jedenfalls.

Wenn ihr mehrere Kollegen seid, die das Mobben nicht dulden wollen, beschwert euch gemeinschaftlich bei den Chefs. Die haben dafür zu sorgen, dass niemand gemobbt wird. Ob sie die Kollegin dringend brauchen, ist dabei irrelevant.

Falls ihr einen Datenschutzbeauftragten im Haus habt, sprecht ihn mal auf die Tratschtante an. Sie ist nicht berechtigt, persönliche Daten der Mitarbeiter auszutratschen.

E3hemali>ger Nut{zer (#875x46)


Nein, eben nicht alle zusammen.

Erstmal ist das unfair, 5 zu 1 oder wieviele Leute auch immer das wären. Wenn man ímmer schweigt und ausweicht, sich dann auf einmal aber in einer Gruppe stark fühlt, braucht man gar nicht erst den Mund aufzumachen.

Außerdem kann, wenn eine Gruppe von Leuten eine Einzelperson anspricht, das schnell eskalieren, und am Ende habt ihr die Arschkarte.

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Wenn man sie darauf ansprechen will, dann sollten sich die Leute untereinander absprechen, dass sie eine starke Front bilden - und zwar nicht mit direkter Konfrontation. Man muss nicht persönlich werden oder die Leute zur Rede stellen (darauf reagiert A ja immer mit Weinanfällen und evt rennt sie zum Chef und beschwert sich, wenn ihr von mehreren Seiten harter Wind entgegen schlägt).

Wenn jeder der Gesprächspartner von A da höflich, aber bestimmt gegen ihre Provokationen auftritt, anstatt zu schweigen, und sie mit ihren Gehässigkeiten auflaufen lässt, merkt die ebenso, dass sie damit nicht mehr durch kommt.

Bei Unverschämtheiten wie z.B. der Fehlgeburt-Sache (dass die zu lange "krank macht") kann man schon auch höflich einen Riegel vorschieben: "Das ist unfair von Dir, und ich finde diese Bewertung nicht angebracht."

Bei Lästereien über die Azubis: "Nein, das habe ich nicht beobachtet, die B ist ein gutes Mädchen."

"Ich finde, sie arbeitet schnell."

"Achwas, wir (klingt besser als eine Schuldzuweisung) hätten dem Mädchen diese Aufgabe zuweisen sollen, dann hätte sie das direkt gemacht."

Usw.

Nicht schweigen und in der Gruppe dann den dicken Hans machen, sondern direkt in der Situation entgegen halten - aber nicht mit Schuldzuweisungen oder Konfrontationen, sondern auf die Beschuldigungen entgegen gesetzt reagieren und das Arbeitsverhalten in den Schutz nehmen, oder bei Gehässigkeiten "Diese Bemerkung finde ich nicht angebracht." sagen, in neutralem Ton.

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Dieses Verhalten (höflich etwas entgegensetzen) bleibt euch ohnehin erspart, ihr glaubt doch nicht, wenn ihr die einmal im Pulk anspricht, beschuldigt und zum Heulen bringt, dass die dann ihr gesamtes Verhalten ändert? Wenn sie meint, dass sie weiterhin positive Bestärkung bekommt (weil keiner was dagegen sagt und nur schweigt)?

Man kann nicht schweigen und erleichtet sein, dass es nicht grad gegen einen selbst geht oder im Pack die Leute konfrontieren, man muss schon erwachsen genug sein, in der Situation selbst etwas entgegen zu setzen.

Eqhemaligexr Nutzegr (#8x7546)


Da fehlt natürlich ein strategisch wichtiges Wort:

Dieses Verhalten (höflich etwas entgegensetzen) bleibt euch ohnehin NICHT erspart,

EFhe^malige2r Nu=tz]er q(#55u4628x)


Ich würde der auch alleine meine Meinung sagen - unmissverständlich - denn anders wird diese Dame es wahrscheinlich nicht verstehen. Aber anscheinend bekommt das ja keiner dort alleine gebacken, daher geht's vielleicht nur in Gemeinschaft.

darauf reagiert A ja immer mit Weinanfällen und evt rennt sie zum Chef und beschwert sich,

Soll sie doch, wäre mir egal. DAS können die Chefs dann zumindest nicht ignorieren und ich glaube nicht, dass die dann so doof sind,ihr eine ausgedachte Geschichte zu glauben ...


Ich finde das alles sowieso seltsam. Das geht ja anscheinend schon eine ziemlich lange Zeit so und ich begreife nicht, warum sich das dort alle stillschweigend mitansehen und sich das gefallen lassen. Das wäre bei uns in der Firma völlig undenkbar, da wüsste ich aus dem Stegreif sofort schon mal eine Hand voll Leute, die auf die Barrikaden gehen würden.

Niemals würde ich in Erwägung ziehen zu kündigen, nur wegen dieser unmöglichen Person. Erstmal würde ich alles andere versuchen, um dieses Verhalten zu unterbinden, bzw. unterbinden zu lassen (von Vorgesetzten).

E1hemal}iger Nu+tze%r (#j87546)


Ich finde das alles sowieso seltsam. Das geht ja anscheinend schon eine ziemlich lange Zeit so und ich begreife nicht, warum sich das dort alle stillschweigend mitansehen und sich das gefallen lassen.

Ich auch nicht. Ich habe schon als Azubi da einen Riegel vorgeschoben, wenn die Leute in meiner Gegenwart über andere Azubis gelästert haben. Manchmal, wenn die Mitarbeiter sich über einen Vorgang oder Arbeitstag unterhalten haben und sich über die (vermeintliche) Doofheit oder Desinteresse eines Azubis aufregen wollten, haben die zuerst auf mich gezeigt und gesagt "Ich will von Dir nichts hören, Frau Kadi" weil die wussten, dass ich immer advocatus diaboli spiele.

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Wenn man im Pulk das Ganze anspricht, dann vermutlich mit Beschuldigungen oder evt noch persönlich wird, ist das 1. eine unfaire Situation gegenüber der anderen Gesprächsseite, egal was die sich geleistet hat und 2. wird die davon ihr Verhalten nicht ändern.

Choupette hat vorher schon geschrieben, dass A gerade so wichtig für die Chefs ist und dass die sich in sowas nicht einmischen wollen (oder vllt habe ich das noch aus einem anderen Faden von ihr im Kopf).

Da bringt es nichts, zum Chef zu rennen oder 6 zu 1 der Frau Beschuldigungen an den Kopf zu knallen. Wenn die Kollegen wollen, dass A ihr Verhalten ändert, müssen auch die Kollegen ihr Verhalren ändern und dagegen halten bzw. sie ins Leere laufen lassen. Zwischen Konfrontation/Beschuldigung und Schweigen gibts immer noch so einige Nuancen.

ExhYema]liger Nutyzer (#0554628)


Wenn die Kollegen wollen, dass A ihr Verhalten ändert, müssen auch die Kollegen ihr Verhalten ändern und dagegen halten

Sehe ich zu 100% genauso.

Da es nur schon so lange zu gehen scheint, befürchte ich halt, dass sie es nicht hinbekommen. :-/

Mir tut vor allem der Azubi leid! Was muss das (gerade für einen solch jungen Menschen) für ein sch*** Gefühl sein, schon mit den Gedanken an weitere Sticheleien dort jeden Tag antanzen zu müssen. :|N :(v

So, nun aber Bett, gute Nacht *:)

C*houEpet9te_Finxnian


Na, ich habe den Faden doch erstellt, um Tipps zu bekommen, wie ich das am besten angehe. ;-)

Und was das weggucken angeht: Schaut doch mal hier im Faden, wie viele Antworten kamen, dass ich mich da raushalten soll. ":/ Und plötzlich kamen nur noch Postings, wie ich nachts noch schlafen kann, weil ich - angeblich - weggucken würde. ;-)

Ich bin kein Typ fürs weggucken, war ich noch nie. Aber ich stand oft genug als EInzelkämpfer da und plötzlich hatten alle anderen gar kein Problem mehr und haben mich auflaufen lassen und ich war am Ende der böse Querulant.

Deshalb frage ich hier, wie man es am besten angeht, dafür braucht man mich nicht runterputzen wollen und mit denen in einen Topf stecken, die tatsächlich lieber weggucken. ;-)

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Ich bin selber noch nicht lange ausgelernt und mit der jetzigen Azubine wiederholt sich alles. Was sich übrigens auch wiederholt, ist, dass Kollegin A immer einen guten und einen bösen Azubi braucht! Immer der, der höher kommt und ihr dann nicht so viel Drecksarbeit abnehmen kann, wird zum bösen Azubi und ihr Lästeropfer.

Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass sie (bis auf meine direkte Kollegin und ich) aber auch die einzige Kollegin ist, die sich zumindest anfangs, solange man noch netter Azubi ist oder später, wenns halt nicht anders geht, fachlich um die Azubis kümmert. (Was ihr Benehmen natürlich nicht besser macht!)

Wir haben das Problem, dass bei uns momentan ständig jemand ausgetauscht wird, viele sind schwanger geworden, andere haben es nicht so gebracht. Die Chefs holen sich gern junge Leute ins Boot, weil sie denen weniger bezahlen können, dafür haben die meist auch fachlich weniger drauf und sind mit ihrer Arbeit gut ausgelastet. Zeit, um den Azubis etwas beizubringen hat kaum jemand. Das macht Kollegin A manchmal aber zwischendurch noch möglich.

Und: Die Chefs brauchen sie dringend, dass hat Khadidya ganz richtig wiederholt. Von daher wird seitens der Chefs so derzeit nichts passieren. Die halten sich sowieso immer raus, aber in dem Fall noch mehr als eh schon. Betriebsrat o.ä. gibts bei uns nicht und an die Kammer wende ich mich mit sowas nicht, die ist für andere Dinge da. Mal abgesehen davon, dass ich mir das als AN in unserer Branche gar nicht leisten kann.

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Unser Team besteht aus 3 Azubis und 8 Angestellten. Von diesen acht Angestellten interessiert es genau zwei näher, wie Kollegin A sich benimmt: Meine direkte Kollegin und mich. Wir haben bereits beide unseren Mund aufgemacht, das hält für wenige Wochen, dann gehts wieder los. Drei von den Angestellten sind ganz neu und bei einer ist es sicher, dass sie wieder gehen wird, eine lästert selber unheimlich gerne mit, und die andere sitzt seit 20 Jahren in dem Büro (und in dem Zimmer mit Kollegin A) und hat schon so viele kommen und gehen sehen, dass sie sich in Streitigkeiten nicht einmischt.

Und bei den Azubis ist die eine gerade mal aus der Probezeit raus und die andere steht zwar inoffiziell hinter der gemobbten Azubine, aber eben nicht vor Kollegin A, aus Angst, dass sie gar nichts mehr beigebracht bekommt.

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Dennoch. Ich hab intensiv nachgedacht und meine Wenigkeit und die Azubine schreiben derzeit auf, was sie für Sprüche loslässt. Ich werde sie noch ein letztes mal mündlich "Verwarnen", kurz und knapp und höflich, ohne Beispiele zu nennen, und wenn mir noch ein Spruch zu Ohren kommt, werde ich mich mit der Liste bzw. mit unseren Listen an den Arbeitsrechtlerchef wenden. Entweder er unternimmt etwas oder ich gehe zu einem Kollegen von ihm. Und ich bin sicher, dass von ihr weitere Sprüche kommen werden. :-/

E?hemaliger 2Nlutzer( (#55462x8)


. Ich hab intensiv nachgedacht und meine Wenigkeit und die Azubine schreiben derzeit auf, was sie für Sprüche loslässt. Ich werde sie noch ein letztes mal mündlich "Verwarnen", kurz und knapp und höflich, ohne Beispiele zu nennen, und wenn mir noch ein Spruch zu Ohren kommt, werde ich mich mit der Liste bzw. mit unseren Listen an den Arbeitsrechtlerchef wenden. Entweder er unternimmt etwas oder ich gehe zu einem Kollegen von ihm.

Toll, wirklich toll :)^, ich wünsch euch viel Erfolg!! :)*

Wenn ihr das so detailliert mit Beispielen vortragen könnt, kann das nicht einfach ignoriert werden.

Das, was ich wegen des Wegschauens schrieb, war von mir auch nicht als persönlicher Angriff gegen dich gemeint, tut mir leid, wenn das bei dir so ankam. Mich machen solche Ungerechtigkeiten, dass sich da eine Person so aufspielt und viele (insbesondere auch die Azubis) darunter leiden müssen, nur sehr wütend und ich konnte nicht verstehen, warum keiner was Richtiges unternimmt.

Ich drück euch wirklich die Daumen! :)^

C+houpeat]t#e7_Fi%nnixan


Ich empfinde es so, dass keiner etwas unternimmt, weil einfach der Rückhalt von den Chefs fehlt. Wobei vermutlich sogar niemand etwas unternehmen müsste, wenn die Chefs als Chefs präsent wären. Dann würde Kollegin A sich das gar nicht alles rausnehmen, was sie sich rausnimmt (dazu gehören nicht nur die dummen Sprüche und "Arbeitsbewertungen", sondern auch das deligieren von Aufgaben, was ihr überhaupt nicht zusteht).

Leider sieht das bei uns anders aus. Wenn mal Beschwerden von den Mitarbeitern kommen, dann macht der angesprochene Chef einen auf verständnisvoll und verspricht das bei der nächsten Chef-Besprechung zu thematisieren. Und dann hören wir nie wieder etwas davon. Das geht schon seit Jahren so, weswegen inzwischen seitens der Mitarbeiter auch dann nicht noch einmal nachgehakt wird. Früher (vor meiner Zeit) kamen dann wohl immer solche Sprüche in der Art "Sie sind doch schon groß, das kriegen sie sicher geregelt, stellen sie sich mal nicht so an, wir wissen ja alle wie zickig Frauen sind ;-) ". >:(

Im vorletzten Jahr hat sich meine direkte Kollegin (die dort auch schon seit über 20 Jahren arbeitet) ein Herz gefasst und die allgemeinen Anliegen schriftlich als Brief an die Chefs verfasst. Da kamen viele Dinge drin vor, u.a., dass es nicht angehen kann, dass wir uns vollzeit für einen Hungerlohn den Po aufreißen und nicht einmal Weihnachtsgeld bekommen. Was war? Es gab stillschweigend ein geringes Weihnachtsgeld aufs Konto, alle anderen - viel wichtigere - Gründe wurden ignoriert. Sie sagt selbst, sie hatte es ein letztes Mal versucht, jetzt ist ihr alles wurscht. (Sie unterstützt mich trotzdem am meisten und macht dennoch ihren Mund auf - aber eben nur noch um ihretwillen bzw. für unsere Abteilung, aber nicht mehr für die Anliegen der Mitarbeiter.)

Das kommt alles noch dazu, dass ich sagte, dass entweder Kollegin A über kurz oder lang geht, oder eben ich.

E4hempali ger NuGtzer~ (#554628x)


Früher (vor meiner Zeit) kamen dann wohl immer solche Sprüche in der Art "Sie sind doch schon groß, das kriegen sie sicher geregelt, stellen sie sich mal nicht so an, wir wissen ja alle wie zickig Frauen sind ;-) ". >:(

:|N :(v

Bei dem, was du so erzählst, stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Ein Grund, weshalb ich nur in Firmen mit Betriebsrat arbeite, da erhält man wenigstens Hilfe.

In Anbetracht all dieser unschönen Dinge wünsche ich dir, dass du vielleicht irgendwann einen anderen Job in einer anständigen Firma findest! :)*

CVhouTpett{e_)Flinnixan


Das ist eigentlich gängige Praxis in unserer Branche und in dieser Stadt, da sind wir sogar fast noch gut dran. Gibt auch andere Chefs... {:(

Mal sehen, was es bringt und wann ich sie am besten anspreche. Ich weiß auch nicht ob es klug ist, das unter vier Augen zu machen oder wenn noch jemand dabei ist. So wie ich mich kenne reißt mir aber spontand er Geduldsfaden und ich kann den Moment eh nicht beeinflussen. %-|

Eghemali;ger NuStzer Y(#8754x6)


Dennoch. Ich hab intensiv nachgedacht und meine Wenigkeit und die Azubine schreiben derzeit auf, was sie für Sprüche loslässt. Ich werde sie noch ein letztes mal mündlich "Verwarnen", kurz und knapp und höflich, ohne Beispiele zu nennen, und wenn mir noch ein Spruch zu Ohren kommt, werde ich mich mit der Liste bzw. mit unseren Listen an den Arbeitsrechtlerchef wenden.

Dann machs auf jeden Fall mit Datum und Uhrzeit (falls du das nicht eh vorhattest).

CRhoupeJtt[e_Fi)nn/ian


Ja, ich schreibe mir das genau auf. Zwar ohne genaue Uhrzeit, aber mit Datum.

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Montag vor Feierabend ist mir der Hintern geplatzt, seitdem hat die Dame wieder eine Freundlichkeitsphase. %-|

Mein Chef hat Freitag ein wichtiges Dokument vom Außer-Haus-Termin nicht mehr zur Arbeit gebracht, sodass ich es Montag fertigstellen musste. Da ging er aber irgendwann Vormittags spontan in den Feierabend und war gestern den ganzen Tag nicht im Hause. Ich hab das also in unsere Postmappen getan und ihm auf den Schreibtisch gelegt, um es heute unterschreiben zu lassen. Da kommt die Trulla kurz vor Feierabend mit der nicht-unterschriebenen Mappe in mein Zimmer und legt mir das auf den Tisch, mit den Worten, dass Chef XY jetzt zwei Tage nicht da ist. :-o

Da bin ich dann doch mal dezent "laut geworden", was ihr einfiele die Mappe von seinem Tisch zu nehmen und mir hinzulegen, wenn das DER Chef unterschreiben und es dann dringend zur Post muss. Echt, ich dachte, ich sehe nicht richtig! Das geht die ja wohl gar nichts an, was ich dem Chef auf den Tisch lege und das da wegzunehmen und bei mir wieder hinpacken zu wollen ist ja wohl der Oberhammer! :-X Zumal ich ihr auch zutraue das

irgendwo

hinzupacken und da verrottet es dann bis sich mal jemand über fehlende Dokumente beschwert. >:(

Jedenfalls ist sie seitdem saufreundlich und hat auch bei den Kollegen nicht rumgelästert. Erstaunlich. Aber ich traue dem kein Stück, das hat mir die Erfahrung gezeigt. %-|

Cuhou{pettem_Finnixan


Das "irgendwo" sollte eigentlich nur kursiv geschrieben werden... Hab mich wohl verklickt. ;-D

Czh2o|upett\e_Fisnnxian


Ich war am Donnerstag beim Chef, nachdem sie etwas gebracht hat, das für mich derartig niederträchtig ist... >:(

Was meine Person angeht, ist das erstmal egal; was unsere Azubine angeht: Sie sollte ein "sehr gutes bis gutes" Zwischenzeignis ausgestellt bekommen, womit die Kollegin nicht einverstanden war (nicht, dass sie irgendwas zu sagen hätte) und wieder einmal öffentlich gelästert hat. Die Azubine kam zu mir und hat mir das erzählt, da haben wir bereits beschlossen am selben, spätestens am nächsten Tag zum Chef zu gehen. Abends kam dann raus, dass besagte Kollegin ihr Zeugnis formulieren soll. :-o Ergo sind wir gleich hin.

Herausgekommen ist ein für seine Verhältnisse geschockter Chef, der von allem natürlich nichts mitbekommen hat. Er hat uns vor die Wahl gestellt, ob wir sofort "ein Faß aufmachen wollen" oder ob wir noch warten. Er meint, fast alles, was wir aufgeschrieben haben, könnte die Kollegin als "Scherz" hinstellen. Die Konsequenzen für die Kollegin wären dann in der Chef-Runde besprochen worden, aber mehr als eine Verwarnung wäre sicher nicht rumgekommen, wenn überhaupt.

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Für mich war die Ansprache deutlich, ich hab gesagt er solls zu seinen Unterlagen nehmen und ich würde auf ihn zurückkommen, wenn nochmal etwas größeres passiert.

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Ich nehm den Mist jetzt selbst in die Hand, ich hab die Nase voll. Ich werde sie mir beim nächsten dummen Spruch greifen und ihr ein paar Takte murmeln und wenn sie noch ein Ding reißt, bin ich beim Chef und dann wird "das Faß aufgemacht". Ich kann mittlerweile nicht mal mehr vernünftig schlafen, weil mir das so auf die Psyche geht und niemand hat das Recht mich so runterzumachen wie sie es versucht. Neulich habe ich einer Kollegin etwas zu essen mitgebracht, da meinte sie ich würde Essen verteilen, nur nicht an die Leute, die oben sitzen. Sowas krankes, ehrlich!

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Die Azubine hat die Sache natürlich auch abgebrochen und meint, dass da eh nichts sonnvolles bei rumkommen wird, wenn der Chef schon mit so einer Ansprache kommt und bei den aufgezeichneten Beispielen meint, dass sie das noch als Scherz verkaufen könnte. Recht hat sie. Schön, dass man Hilfe bekommt, wenn man sie braucht. >:(

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