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Arbeitsbeginn verschiebt sich..Sperre?

c>hezerilxee hat die Diskussion gestartet


Hi,

Also ich bekomme seit Januar alg1 und habe mich im Dezember auf eine Stelle beworben, welche am 15.01 beginnen sollte.

Beim Vorstellungsgespräch hat mir das auch alles sehr dort gefallen und in der zweiten Januarwoche habe ich eine mündliche Zusage bekommen.

Doch dann sollte sich der Arbeitsbeginn nach hinten verschieben, auf Anfang Februar und später noch einmal um zwei Wochen.

Erst war das für mich auch ok, da ich ab April ein Studium beginnen werde und dafür noch einiges zu erledigen hatte, außerdem fand ich die Arbeit einfach insgesamt ziemlich gut, auch das mit dem Studium hatten wir geklärt, dass ich dann ab April weniger Stunden arbeiten würde.

Habe dann einen unbefristeten Vertrag (Vollzeit) unterschrieben, ab 23. Februar.

Nun verzögert sich die Einstellung aber noch mal (Geschäft eröffnet neu und beim Umbau gibt es Probleme), bis ca Mitte, Ende März und man will nun wissen, ob ich trotzdem dort arbeiten möchte.

Ich habe aber inzwischen erfahren, dass wenn ich dann ab April Bafög bekomme, nur 400 Euro hinzuverdienen darf, müsste also sehr reduziert arbeiten.

Nun denke ich, dass es nicht sinnvoll ist für vielleicht zwei Wochen die ich dann dort voll arbeiten kann einen unbefristeten Vertrag zu unterschreiben. Und ich glaube auch nicht, dass mich der ag ab April als 400 Euro Job einstellen will.

Ich habe nun Angst, wenn ich den unbefristeten Vertrag ablehne, eine Sperre für die restliche Zeit zu bekommen.

Wahrscheinlich hätte ich mir direkt im Januar etwas anderes suchen sollen :-/

Was würdet Ihr machen?

Ich habe keine Ahnung wie ich mich am besten verhalte..

Ich würde mich sehr über Antworten freuen und hoffe, ich habe nicht zu verwirrend geschrieben :)

Antworten
A@ntigoAne


auf eine Stelle beworben, welche am 15.01 beginnen sollte

Habe dann einen unbefristeten Vertrag (Vollzeit) unterschrieben, ab 23. Februar.

[...]

dass ich dann ab April weniger Stunden arbeiten würde.

Ich habe aber inzwischen erfahren, dass wenn ich dann ab April Bafög bekomme, nur 400 Euro hinzuverdienen darf, müsste also sehr reduziert arbeiten.

Wieso Bafög, wenn du eine volle Stelle hast? ":/

Was kommt bei weniger Stunden ab April raus? Doch mehr als Bafög, oder?

ALG I läuft weiter bis zum Arbeitsbeginn, wenn du nachweisen kannst, dass du dann erst anfängst.

c=hee%ril~exe


Naja, bei einem Vollzeitstudium werde ich ja dann nicht mehr voll arbeiten können.

Und selbst wenn ich..sagen wir.. 20h arbeiten würde, wären das 2 Euro^^ weniger als Bafög (und ich würde noch Kindergeld bekommen, könnte zusätzlich nen 400 Euro Job machen und bei Bafög werden noch die Gebühren gesenkt...)

M{rs V4oice


Ich habe nun Angst, wenn ich den unbefristeten Vertrag ablehne, eine Sperre für die restliche Zeit zu bekommen.

:|N Nein, brauchst du nicht.

A.nt8igoxne


bei einem Vollzeitstudium

Das war aus deinem ersten Beitrag nicht ersichtlich. ;-)

E gibt ja verschiedene Studienmodelle.

eQxpelrte56


da hilft nur noch der Gang zum Rechtsanwalt. Vor allen Dingen wäre ich mir an deiner Stelle nicht sicher, ob sie dich wirklich einstellen? Ich kenne solche Geschichten, wo Leuten erzählt wird, dann und dann werden sie eingestellt und die hören nie mehr was. Oder Bewerbern wird erzählt, es dauert noch etwas, es müsse eine neue Maschine oder ein neuer Raum in Betrieb genommen werden, dann melden wir uns wieder bei Ihnen. Natürlich sind das nur Ausreden, weil es die ausgeschriebene Stelle gar nicht gibt. Vor allem Zeitarbeitsfirmen gehen so vor.

W8a^texrli2


Also erstmal würd ich bei dem BaföG nochmal gucken, ob es nicht inzwischen 450€ ist und ansonsten hatte ich früher mal einen 20-Stunden-Job (~600€) und BaföG/Unterhalt und es ist definitiv nicht so, dass du über 400€ das komplette BaföG gestrichen kriegst. Jedenfalls war es damals nicht so. Du kriegst halt weniger BaföG, hast aber insgesamt wesentlich mehr Geld raus, als nur mit BaföG und ohne Job. Ich hatte z.B. nur Unterhalt 580€ oder so und mit Job und Unterhalt (der vom BaföGamt berechnet und teilweise vorausgeleistet wurde) knapp nen Tausender raus. Die haben wegen meinem Job vom BaföG nichtmal 100€ abgezogen, soweit ich weiß. UND dann haben die auch noch mehr BaföG für mich ausgerechnet, als normal, weil man mit einem Job über 400€ die Krankenkasse selbst zahlen musste, wofür man dann einen Zuschuss bekam.

Kindergeld ist blöd, da darfst du eine Jahresgrenze nicht überschreiten, die du mit einem 20-Stunden-Job und zwingendem Mindestlohn sicher überschreitest, wenn du alle 12 Monate in einem Kalenderjahr arbeitest. Von daher wären die 400 oder 450€ schon das Beste.

Ich würd sagen nimm den Job halt an, aber sag denen dass du ab April nur 400€ kannst. Bei Studenten sind Arbeitgeber oft einigermaßen flexibel, bei uns gibts z.B. 20-Stunden-Verträge aber Freistellungen oder weniger Stunden waren nie ein Problem als Student. Es gibt so Jobs, da sind die froh dass überhaupt jemand irgendwann ein paar Stündchen arbeiten kommt. ]:D

cyheHeriilee


Also ich habe mir, glaube ich, eh zu viele Gedanken gemacht ^^

Ich habe gestern Abend noch ne Mail an die Frau vom Arbeitsamt geschickt und sie meinte, ich soll dem AG das auch so erklären und wenn dann kein Vertrag zustande kommt, muss ich mir aber auch keine Sorgen machen.

Also werde ich das einfach mit dem AG klären, das hätte ich auch am sinnvollsten gefunden..aber naja ich hatte halt die Befürchtung, man könnte mir dann irgendwas negativ auslegen.

Das was Waterli2 geschrieben hat ist natürlich auch interessant...ursprünglich war das auch mein Plan so 20h zu arbeiten..also werde ich mich auch noch mal informieren, ob das Bafög dann vielleicht nur gekürzt wird.

Vielen Dank für eure Antworten :)

zLuzxa


hi,

du hast den Vertrag doch bereits unterschrieben? Dann setze dich doch mal mit dem Thema Annahmeverzug auseinander - der AG trägt das Risiko des Arbeitsausfalls ... die Arbeitsagentur könnte also zumindest von dir verlangen, dass du arbeitsrechtlich gegen deinen AG vorgehst. (und das würde ich als AN ohnehin auch so machen ...)

Gruß, Zuza

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