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Ratschläge/Hilfestellung - Bandscheibenvorfall und Umschulung

B4reakinxgBad hat die Diskussion gestartet


Zum Anfang erstmal : [[http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/696760/]] (Das war der MRT Bericht)

Daraufhin bin ich grad in Behandlung bei einem NC, der eigentlich direkt operieren wollte, ich mich aber erstmal "Nein" gesagt habe, bzw. weil ich allgememein zu viel schiss vor ner HWS-OP habe. (Risiko, ich bin erst 29 etc.pp) Deswegen haben wir die OP-Gespräche erstmal vorschoben und haben uns auf konservative Therapie geeinigt. Also ich krieg nochmal 3 (von 5) Spritzen in den BSV an der HWS und Ultraschallkontrolle und eben Physio. Mal abgesehen das ich finde bis jetzt hat sich nichts verbessert, zumindest nicht sonderlich. Achja die BWS macht mir zwar auch Probleme : z.B. langes stehen bereitet schon oft starke schmerzen. Schweres heben geht auf BWS und HWS (das probier ich ja fast zu 100% zu vermeiden aber manchmal muss man eben die Zähne zusammen beißen und den Müll rausbringen oder einen Einkauf hochtragen, obwohl meine Freundin mich da natürlich so gut es geht unterstützt, aber sie kann ja auch nicht 24/7 da sein, wegen Job etc. )

So das mal kurz zur Krankengeschichte.

Ich bin seit dem 12.01 jetzt auch krankgeschrieben und mach mir natürlich Sorgen, wie es weitergeht. Also wenn die konservative Therapie nicht anschlägt will der NC ja wohl wieder direkt eine OP und die will ich ja eigentlich nicht.

Zu meinem Job ich hab zwar eine kleinere höhere gestellte Position als Teamleiter von ein paar Männeken im Lager. Muss aber trotzdem schwer körperlich arbeiten. (Ich arbeite jetzt so gute 11 Jahre im Lager und denke mal daher kommen die auch die Probleme an der WS allgemein + Veranlagung etc.pp, weil zum Teil fühle ich mich Rückentechnisch wie 50-60 nicht wie 29 :-) )

Nun sitze ich hier und denke die ganze Zeit über meine Zukunft nach, weil wenn ich mich schon mit 29 fühle als ob ich nicht mehr diese Art von körperlicher Arbeit machen kann und will. Weil das wird ja auch nicht besser über die Jahre gesehen. (Die LWS macht auch ihre zicken aber das ist momentan echt nicht das Hauptproblem) Denn gehen wir mal davon aus die Therapie halbwegs anschlägt und ich beschwerdefreier werde ohne OP, denke ich trotzdem nicht das ich Woche für Woche für 40h, bücken, heben, tragen von Sachen um die 20 KG Tag ein Tag aus schaffe und das auch in der Situation und unter den Gesundheitlichenaspekten will. (Ich wäre ja allgemein schneller wieder Krankgeschrieben als mein Arbeitsweg ist)

Deswegen dachte ich über eine Umschulung nach und wie ich da am besten vorgehen muss. Hat da jemand mit Erfahrung ? Wäre über Ratschläge etc. sehr dankbar. Das Internet ist zwar voll mit Infos und da ich noch nicht die 15 Jahre voll habe fällt die DRV schonmal weg. Aber niemand als keiner der Ärzte (also die wollten schon wissen was ich beruflich mache), hat irgendwas Job spezifisches gesagt außer "Ok das kann natürlich davon kommen das sie Jahrelang schwer körperlich gearbeitet haben" außer der NC der meinte "Hmmm so schlecht ist ihre HWS, tragen sie die Sachen etwa auf dem Kopf"

Also ich bin echt etwas Rat-und Planlos und weiß nicht wie meine nächsten Schritte aussehen sollen, damit ich nicht einfach irgendwann gekündigt werde und auf der Straße stehe und mir das AA nen Job aufzwingt bei nem Personaldienstleister wo ich Packkartons zusammen falten soll für 8 Euro irgendwas die Stunde. Aber weiß auch das ich das mit meinem momentanen Job auch nicht wirklich mehr lange machen könnte.

Wie gesagt wäre dankbar für eine Einschätzung etc.

Antworten
BiücheBrfreunxdin


Hallo BreakingBad,

es gibt grundsätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auf "Teilhabe am Arbeitsleben" zu stellen. Dafür musst du keine 15 Beitragsjahre in der Rentenversicherung haben.

Kannst du bitte schreiben, ob du eine abschlossene Ausbildung hast und wann ja, welche?

Viele Grüße

Bücherfreundin @:)

B#ücheirfxreundin


* wenn ja

S(ühntxje


du kannst sicher eine andere Ausbildung machen, aber Umschulung?

Die Hälfte meiner Kollegen ( in der Pflege) mindestens hatte schon BSV, deshalb schult uns aber niemand um.

Was tust du denn für deinen Rücken?

BZreaki]ngBxad


es gibt grundsätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auf "Teilhabe am Arbeitsleben" zu stellen. Dafür musst du keine 15 Beitragsjahre in der Rentenversicherung haben.

Kannst du bitte schreiben, ob du eine abschlossene Ausbildung hast und wann ja, welche?

Viele Grüße

Ja das habe ich auch schon gelesen, war mir nur eben nicht sicher , ob ich das jetzt schon machen soll , warten soll bis die Behandlung abgeschlossen ist (ob es jetzt wesentlich besser ist, ganz gut oder sich nichts erstmal verändert hat). Also bin ja momentan, bis auf unbestimmt Zeit, auch erstmal krankgeschrieben und bin da auch nicht sicher ab wann ich reagieren sollte. Oder eben erst warten sollte bis sich z.B. die Krankenkasse meldet ,wie es beruflich bei mir weiter geht. ((weil werd ja ins Krankengeld fallen) Oder der Arbeitgeber anfängt stress zu machen, also dort ist zwar bekannt das ich 3 BSV hatte und das wurde dann so auch erstmal hingenommen das ich wohl länger ausfalle etc. Desweiteren ob ich warten soll bis ich es schwarz auf weiß habe das es nicht ratsam meinen Job weiter auszuführen. Also häng da grad etwas in der Schwebe.

Ja Ausbildung hab ich fertig, vor 8 Jahren , bin Fachkraft für Lagerlogistik. Hatte nach der Ausbildung auch einen sehr sehr gut bezahlten schönen Bürojob bei meiner Ausbildungsfirma, die mich dann aber wegen Abbau der Stellen auch gehen lassen hat bevor ich einen unbefristeten Vertrag hätte bekommen können.

Und da ja ich D-Land mehr zählt was man als Ausbildung gemacht hat als das man vielleicht auch noch zusätzlich so kann. Hab ich da auch nie wieder Fuß fassen können. Seitdem arbeite ich quasi wieder in meinem alten Job im Lager.

du kannst sicher eine andere Ausbildung machen, aber Umschulung?

Die Hälfte meiner Kollegen ( in der Pflege) mindestens hatte schon BSV, deshalb schult uns aber niemand um.

Was tust du denn für deinen Rücken?

Ja aber auch Leute aus der Pflege werden umgeschult, heißt ja auch nicht das jeder der eine Umschulung beantragt eine bekommt. Zweitens 2.te Ausbilung wäre Finanziell auch nicht grade möglich, ich würde glaub ich nicht mit 500 Euro Ausbildungsvergütung um die Runden kommen ;-) Deswegen ja ne Umschulung Träger wäre ja das Arbeitsamt bei mir und mit dem ALG1 würde ich da auch wesentlich besser weg kommen finanziell. Ich glaub am meisten würde man sowieso bei ner Umschulung von der DRV bekommen, aber da erfüll ich leider nicht die 15 Beitragsjahre wie gesagt.

Und mir ist mein Körper und meine Gesundheit wichtiger , als mich jetzt weiter krumm zu machen und das in 3-4 Jahren gar nichts mehr geht. Ich bin noch keine 30 habe 3BSVorfälle auf HWS und BWS verteilt und die LWS macht auch zicken (war nur nicht so schlimm wie die HWS deswegen hab ich das auf später kontrollieren verschoben). Deswegen suche ich ja grad Rat wie ich das am besten anstellen kann und wie ich das anstellen kann um mich beruflich umzuortieren. Aber klar gibt es auch Leute die sich , die sich halbwegs Fitspritzen, operieren oder so lassen und immer und immer weiter in ihrem Job arbeiten bist im endeffekt gar nichts mehr geht.

B%reak\ingBaxd


Was tust du denn für deinen Rücken?

(ganz übersehen) ;-D ;-D

Immoment krieg ich ja nur Spritzen direkt in die BSV zumindest am Hals als Therapie vom NC, weil ich erstmal keine OP wollte , das wäre aber seine Therapiemethode Nr.1 gewesen, aber ich wollte ja erstmal konservativ.

Und desweiteren hab ich grad 6x mal Physio, also bisschen rumkneten , strecken , dehnen und sowas eben. Was aber grad mehr Schmerzen als Linderung bringt. Sonst nicht viel. Bin ja erst seit 4 Wochen krankgeschrieben und grad mitten in der Behandlung.

Und um das auch abzuklären, habe früher kein Sport oder ähnliches gemacht, auch wenn das natürlich sehr wichtig ist etc. Aber die schwere körperlich Arbeit hat mir voll ganz gereicht, da hatte man eben keine muse zu noch irgendwie Sport zu treiben.

ewxper\tex56


du bist 30 habe ich gelesen, ich bin ungefähr in gleichem Alter wie du. Also wären noch mindestens 20 Jahre zu arbeiten, bis eine Frührente in Frage käme. Und glaub mir, wenn ich mit 50, 55 etwas an den Rücken bekomme oder aus psychischen Gründen nicht mehr arbeitsfähig bin, dann ist natürlich eine Frühverrentung drin. Wenn nicht, würde ich mich in dem Alter über 50 auch mit ALG II zufrieden geben. Wenn die volle Arbeitsfähigkeit nicht mehr gegeben ist, dann ist das eben so. Mit 30 sieht das etwas schwieriger aus, wobei ich schon von Fällen gehört habe, die mit 30 wegen sozialer Phobie und Verhaltensstörungen eine Rente bekommen haben. Generell ist sowas aber schwer durchzusetzen, erst recht in jungen Jahren. Zeit könnte von mir aus auch ein wenig schneller vergehen, die Jahre ziehen sich hin. Ich bin kein Faulenzer, aber wenn die negativen Aspekte im Beruf überwiegen, wäre man schon manchmal lieber 55 statt 35.

B9re3akivngBxad


;-D ;-D

Ja aber ich will ja gar nicht in Rente ich will mich ja eigentlich nur beruflich neu orientieren. Da ich glaube das ich keine 20 Jahre (und eigentlich wären es ja noch bei Rente mit 67 bei mir noch 38 Jahre) mehr Kisten schleppen oder sowas kann.

e xperjte5x6


ich denke, im Alter von 30 dürfte es mit einer beruflichen Neuorientierung kein Problem sein. Wenn du mit einer Ausbildungsvergütung nicht über die Runden kommst, beantrage Aufstockung und frage Eltern, Verwandte um finanzielle Unterstützung.

Bzre-akibngBaxd


Deswegen will ich ja eine die mindestens vom Arbeitsamt finanziert wird, denn mit dem ALG1 (was ich ja für die Dauer der Umschulung erhalten würde) würde ich ja um die Runden kommen. Aber eine klassiche Ausbildung würde eben da nicht in Frage kommen.

Keine Familie (die wichtigsten, also Eltern und Großeltern sind tot. Zum Rest der nennen wir es mal Familie-kein Kontakt)

Also Finanziell würde nur ne Umschulung in Frage kommen, das würden dann meine Partnerin und ich stämmen können. Aber nicht mit Ausbildungsvergütung.

M$rsf Voicxe


Also Finanziell würde nur ne Umschulung in Frage kommen, das würden dann meine Partnerin und ich stämmen können. Aber nicht mit Ausbildungsvergütung.

Na denn:

- Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben bei der Agentur für Arbeit stellen -> kann man sich in der Regel nach telefonischen Kontakt zusenden lassen

- Beratungstermin einhalten

- Ärztliches Gutachten wird veranlasst, wenn dabei rauskommt, dass du den Beruf nicht mehr machen kannst wird besprochen wie es weitergeht -> ggf. auch Umschulung

BSreak:ingBa^d


Ok dann werd ich mir mal son Formular direkt zuschicken lassen und gucken wies weitergeht.

k-arabcina


Hallo BreakinBad,

ich kann verstehen, dass du dir Sorgen über deine berufliche Zukunft machst. Das sind sicher auch wichtige Gedanken, aber NOCH steht das gar nicht zur Debatte bei dir. Es ist alles noch zu frisch und du solltest dir erstmal im Klaren darüber sein, wie deine weiterführende Behandlung aussehen soll. Wenn du dich nicht operieren lassen möchtest, könntest du z.B. erst eine medizinische Reha beantragen, dich dort ua. mit dem Sozialdienst zusammensetzen und überlegen, welche Schritte danach machbar sind. Zum Beispiel auch einen Antrag auf Behinderung beim Versorgungsamt stellen...usw...

Man kann auch eine medizinische UND berufliche Reha zusammen beantragen.

[[http://www.mbreha.de/]]

Auf jeden Fall kannst du dich bei deiner Arbeitsagentur beraten lassen, welche Möglichkeiten dir da offenstehen.

Trotzdem solltest du vorher abklären, welche Behandlungsmöglichkeiten du hast. Bei deinen ganzen Beschwerden würde ich dir raten, auch einen Rheumatologen mit einzubeziehen - um z.B. einen M. Bechterew auszuschliessen. Hast du ausser Beschwerden an der WS, Reizdarm- und Augenproblemen vielleicht auch noch eine Schuppenflechte irgendwo?

Weiterhin kannst du dich zu einem Schmerztherapeuten überweisen lassen, dir eine Zweitmeinung eines anderen NC einholen, um erstmal alle konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen. So lange die Schmerzen nicht unerträglich sind/werden und keine Ausfallerscheinungen auftreten, sollte man eine OP vermeiden. Denn eine Garantie wirst du nicht bekommen, dass es danach besser wird (Spätfolgen incl.).

Tu etwas für dich - Rückensport, progressive Muskelentspannung...etc.

Alles Gute! @:)

BUr$eakHingBxad


@ Karabina

Da hat aber jemand seine Hausaufgaben gemacht ^^

Ja leide unter starken Schuppen am Kopf, die ich aber mit diversen Mittelchen im Griff habe so das es quasi nicht existent ist, aber wenn ich es eben nicht machen würde, würde es quasi schneien ;-D ;-D (Auf was würde es denn schließen, meine Magen/Darm-Kiste, zusammen mit den Augen, der WS und den Schuppen ???)

Ja ne unerträglich sind die Schmerzen nicht, also da habe ich schon viel schlimmeres gehört, gelesen etc.. Sofern ich mich "schone", also eben normale "lebe" geht es ja immoment. Ausfallerscheinungen ist auch nur die linke Hand die sich eben taub und kribbelig anfühlt. Aber ich kann sie ja normal bewegen etc. Andere Berichten ja das ihre komplette Hand/Arm gar nicht mehr bewegungsfähig ist. Es die taube Hand ist bei mir ehr nervig.

Ja M. Bechterew hab ich damals auch kurzzeitig auffem Radar gehabt, als ich damals alles möglichen Ärzte, Krankheiten etc.pp. abgeklärt habe als mein "VS" anfing. Aber das ist genauso unter den Teppich gefallen wie die anderen 3 Mio. Krankheiten die eben in meinen "Das könnte es ja auch sein"-Kreis gefallen sind. (Weil ja auch die diversen Augenärzte nichts am Auge finden konnten, sprich Iritis etc.)

B#reaMkin>gBad


(wie hier einfach eine Editier-Funktion sowas von fehlt, immer diese kleinen mini Schreibfehler regen einen doch immer wieder auf beim nochmal nachlesen ;-D ;-D ;-D )

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