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Ratschläge/Hilfestellung - Bandscheibenvorfall und Umschulung

kWaIrabjixna


Hausaufgaben is gut... ;-D Ich versuche mir halt einen erweiterten Überblick zu verschaffen. ;-)

Ich habe mal was rausgesucht für dich. Vielleicht kannst du was damit anfangen:

[[http://www.psoriasis-forum-berlin.de/verein/11-themen/31-begleiterkrankungen.html]]

[[http://rheuma-selbst-hilfe.at/Psoriasis-Arthritis_Psoriasis-Spondarthritis.html]]

Dafür ist aber der Rheumatologe zuständig.

Das Kribbeln in der Hand hab ich auch - das sind Reizerscheinungen, keine Ausfallerscheinungen.

Noch etwas - wenn du an eine Umschulung denkst, mache dir selbst schon mal Gedanken, in welche Richtung es gehen soll. Warte nicht darauf, dass man dir etwas anbietet. Es ist immer besser, wenn man eine eigene Vorstellung hat über seine Zukunft.

B>re}aking\Bad


Dank dir schonmal Kara,

ja klar so grobe Bereiche etc. existieren in meinem Kopf schon wo die Reise hin gehen soll usw.

Mir gings jetzt mehr so um die Vorgehensweise. Das ich eben keinen Schritt auslasse, zu forsch dran gehe, obwohl erst weitere Behandlungen mache und dann das in Angriff nehme oder alles schonmal Dual irgendwie anfange etc.

Ist ja auch alles Neuland, für einen Selber, man hat zwar ne grobe Skizze im Kopf weiß aber meistens nicht wie man strategisch am besten vorgeht. Denn die Leute bei der DR, beim AA, Amtsärzte etc. sind ja nicht grade auf meiner Seite oder meine Freunde ;-D . Ich will ja was von denen und die wollen das in 99% der Fälle erstmal abschmettern etc.

B6ücheprfreundxin


Hallo BreakingBad,

die gesetzlichen Regelungen für die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben findest du im Sozialgesetzbuch IX.

Du kannst den Antrag auf "Teilhabe am Arbeitsleben" (also auf berufliche Rehabilitation) auch aus dem bestehenden Beschäftigungsverhältnis heraus stellen. Er ist unabhängig von einer bestehenden Arbeitslosigkeit. Du musst auch nicht vorher klären, wer voraussichtlich dafür zuständig sein wird. Du kannst ihn z.B. telefonisch unter der Service-Nummer der Arbeitsagentur 0 800 4 5555 00 anfordern. Nach Eingang bei der Behörde hat diese eine Frist von 2 Wochen, um zu klären, wer zuständig ist und leitet ihn ggf. weiter.

Die zuständige Stelle klärt dann, ob eine "Behinderung" im Sinne des Gesetzes vorliegt. Dabei geht es nicht um eine "Schwerbehinderung". Ich habe dazu mal zwei Sätze aus Wikipedia kopiert: Menschen, die länger als sechs Monate erkranken oder dauerhaft gefährdet sind zu erkranken, können einen Anspruch auf Hilfen zur beruflichen Rehabilitation in deutschsprachigen Ländern stellen. Die Erkrankungen können körperlicher, geistiger und seelischer Art sein. Leistungen der beruflichen Rehabilitation sollen die Arbeitsfähigkeit erhalten, verbessern oder wiederherstellen.

Bei der Prüfung deines Antrages wird es also darum gehen, ob deine Erkrankung länger als sechs Monate andauert und ob evtl. noch medizinische Reha-Maßnahmen vorrangig sind, die die Situation verändern/verbessern können. In der Regel wird der ärztliche Dienst der Arbeitsagentur eingeschaltet, welcher - mit entsprechender Schweigepflichtentbindung durch den Antragsteller - die Befunde der behandelnden Fachärzte anfordert.

Meiner Erfahrung nach ist es nicht so, dass Anträge willkürlich abgelehnt werden. Gerade bei jüngeren Antragstellern, zu denen du ja noch gehörst, gibt es ja gute Persektiven für eine berufliche Neuorientierung (und noch viiiele zukünftige Beitragsjahre in das Sozialversichungssystem ;-) ).

Viele Grüße

Bücherfreundin @:)

B{reakiYngxBad


Hey Bücherfreundin, dank dir auch für deine ausführliche Erklärung.

Ja das werd ich dann mal so in Angriff nehmen, also Antrag stellen mir mögliche Optionen was ich machen will/kann raus suchen etc. Also mich auch intensiv drauf vorbereiten.

Nur so aus "Verständnisgründen" und wie hoch meine Chancen aussehen. Ein BSV heilt ja im klassichen Sinne nie so wirklich (war jetzt auf diese 6 Monats sache bezogen. Klar kann man Physio machen, Sport, Tabletten als letzte Option auch noch die OP. Damit kann man dann auch im Regelfall eine große Verbesserung erzielen , die schmerzen etc. verringen und dies alles. Aber worauf ich hinaus will ist wenn einmal der Rücken kaputt ist wird er es ja quasi immer sein, auch wenn man ein großes Stück Lebensqualität wieder gewinnt durch die zahlreichen Therapiemethoden usw. Aber man wird ja trotzdem immer anfällig sein für weitere BSV, schmerzen, besonders erneute BSV an der gleichen Stelle usw. Das meinte ich damit das man zwar die Symptome und so bekämpfen kann aber wenn einmal der Wurm drin ist wird er ja immer drin sein. Liege ich ja mit der Annahme richtig, oder?

(War ja jetzt nur so als Info um die Chancen für mich abzuwiegen.)

Bpüche/rfre,u4nYdin


Hallo BreakingBad,

damit hast du die Situation gut beschrieben. Das Ergebnis des Reha-Antrags lässt sich schlecht vorhersagen. Aber es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Ein Ergebnis könnte sein, dass die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft sind, die medizinische Rehabilitation also noch vorrangig ist. Eine andere könnte sein, dass die dauerhaften körperlichen Einschränkungen bestätigt werden, der Berater des zuständigen Reha-Trägers aber entscheidet, dass die Ausübung deines erlernten Berufes trotzdem weiterhin möglich ist. Dann kannst du ggf. in Widerspruch gehen.

Er ist aber auch möglich, dass deinem Antrag stattgegeben wird. Dann entscheidet der Berater zusammen mit dir über die geeigneten beruflichen Reha-Maßnahmen. Das kann eine Umschulung sein, muss es aber nicht. Es gibt auch andere Fortbildungsmaßnahmen. In bestimmten Fällen sind technische Arbeitshilfen das Mittel der Wahl.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen.

Viele Grüße

Bücherfreundin @:)

S|ünt.je


Aber man wird ja trotzdem immer anfällig sein für weitere BSV, schmerzen, besonders erneute BSV an der gleichen Stelle usw. Das meinte ich damit das man zwar die Symptome und so bekämpfen kann aber wenn einmal der Wurm drin ist wird er ja immer drin sein. Liege ich ja mit der Annahme richtig, oder?

nein.

Wenn man richtig Sport betreibt, eine gute Rückenmuskulatur aufbaut, dann kann ein BSV als Warnschuss verstanden werden und muss keinesfalls eine ewige Baustelle bleiben.

Der Sport für den Rücken, der ist allerdings eine Lebensaufgabe.

B5reakzing.Bad


Ja klar, kann man es damit möglicherweise im Griff halten und ich werde ja auch soweit es geht alles ausschöpfen damit ich das in den Griff kriege, sogesehen bin ich ja quasi erst 1 Monat wirklich damit in Behandlung.

Aber fehlender Sport ist ja nicht die einzige Ursache für einen BSV und auch nicht das Allheilmittel. Beruf, genetische Veranlagung , andere Krankheiten spielen da ja auch mit rein.

Und da ich eben meinen Beruf als Hauptursache dafür sehe, will ich ja was ändern. Klar war ich auch nie sonderlich sportlich oder so, das zähle ich auch damit rein, aber der Löwenanteil trägt wohl die Arbeit daran, wie bei den meisten Lohnsklaven ,die wir nunmal sind aber das ist ein anderes Thema ;-D

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