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Arbeitgeber verlangt Standort Wechsel für eine Woche ...

DWie]Kruxemi


PS: schon mal über die abwegige Möglichkeit nachgedacht, dass sich die Dame, die für die Einsatzpläne verantwortlich war, Gedanken gemacht hat, wen sie für eine Woche nach Berlin schickt? z.B. Mitarbeiter x war grad da, Mitarbeiter y hat 2 kleine Kinder, Mitarbeiter z hat ne kranke Mutter. Frau Zwetschge ist zwar neu, aber die Kinder sind schon groß, vielleicht kann sie aushelfen. Also, ich würde der TE raten, mit der Dame, die sie eingeteilt hat, mal ein NETTES Gespräch zu führen, was die Gründe für die Einteilung waren--bevor ich mich aufregen würde.

aXkZaxf


Ich finde die Aufregung vor allem deshalb sehr albern, weil man Dank ICE problemlos zwischen B und HH pendeln kann. Kenne mehrere Leute, die das machen. teurer als Hotel ist die Fahrerei auch nicht.

Svilb|ermqoEndaxuge


@ akaf

Problemlos innerhalb derselben Fahrzeit ? Ich glaube, ein paar min länger braucht der ICE schon ?

Was die Kosten angeht: die Fahrtkosten bzw Hotelkosten muss ja eh der AG tragen, stimmt, DAS sollte nicht das Problem der TE sein

Aber die Spesen für die "Tagesverpflegung" sind ja auch nicht soo riesig in Anbetracht der Tatsache dass die TE in der Woche essen gehen müsste.

A+ufD]erArb8eixt


Der ICE fährt 105 Minuten von Hamburg HBF nach Berlin HBF. Hin und Zurück sind das 210 Minuten oder 3 1/2 Stunden.

Ich kenne niemanden, dem es egal ist, ob er nun jeden Tag ZUSÄTZLICH 3 1/2 Stunden unbezahlt unterwegs ist oder nicht. Des Weiteren kenn ich viele Leute die nicht gerne in Hotels schlafen. Natürlich gibt es Menschen, die das tun. Aber die haben sich in der Regel oft schon bei der Einstellung überlegt, ob sie diese Belastung auf sich nehmen wollen oder nicht.

Wenn man nämlich 8 Stunden arbeitet, mindestens 30 minuten (gesetzlich vorgeschrieben) Pause macht, 3 1/2 Stunden nur mit dem ICE unterwegs ist aber nicht am Hauptbahnhof wohnt also darauf noch locker eine Stunden Busfahrten dazukommen ist man jeden tag 13 Stunden unterwegs. Da geht man noch Duschen und isst was, dann ist der Tag zuende. Mag sein das es mehrere Leute machen - mein Ding wäre das nicht.

Es spricht sicherlich nichts dagegen, mal im Notfall für seinen Arbeitgeber einzuspringen und mal ne Woche in Berlin zu arbeiten. Aber der Ton macht die Musik.

Es gab Vertragsverhandlungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Beide waren sich einig, das nur in Hamburg gearbeitet wird. Das wurd offensichtlich auch vertraglich fixiert. Dann einfach für eine Woche in Berlin eingetragen zu werden ist dreist. Das hätte der Arbeitgeber ja durchaus beim Bewegungsgespräch klären können. Er hätte auch einen Vertrag machen können, in dem regelmäßige Einsätze an anderen Arbeitsorten fixiert werden. Das wäre ehrlich gewesen. Dann hätte der Arbeitsgeber auch über Zuschläge oder andere Kompensationen für die REisezeiten und die Unannehmlichkeiten diskutieren können.

Mag sein, das das Thema nun vom Tisch ist, da der Abteilungsleiter ja den Plan geändert hat... aber irgendwie glaube ich das noch nicht. Mal schauen wie die Diskussion weiter geht, wenn die Kollegin wieder da ist, die die Planung aufgestellt hatte.

aakaxf


Natürlichste die Fahrzeit länger, aber das Argument "meine Familie meine Tiere ich möchte abends zu Hause sein" fällt damit flach. Und die Verpflegung ist bei der Pendelei nicht anders als sonst an nem Arbeitstag. Wenn ich sowieso essen gehe mittags, mache ich das weiter. Wenn ich was von zu Hause mitnehme, packe ich halt ne Stulle mehr ein.

EKhemal&iger Nu3tze^r (#E558533x)


Also ich sehe hier weder hysterisches noch überzogenes oder beleidigtes Verhalten der TE....

Sie hat eindeutig nur nachgefragt, was wie wo üblich ist und ist natürlich nicht gerade begeistert, dass sie einfach so nach Berlin sollte, ohne darüber informiert zu werden - was ich übrigens ebenso wenig wäre. Jetzt wurde sie ja dennoch für HH eingeteilt aber das hat sie ja auch dann erst 2 Tage nach Bekanntgabe geklärt. Ebenso die Sache mit dem Urlaub. Sie wurde gefragt, sie hat ne Antwort gegeben und dann wurde ihr mitgeteilt, sie darf keinen Urlaub in der Probezeit nehmen. Ich gehe davon aus, dass die Person, die gefragt hat, evtl. automatisch von irgendwas ab September ausging und nicht Juli/August und halt dann nochmal drauf hingewiesen hat, erst nach den 6 Monaten. Ist ja nicht so als hätten die restlichen AN nach August keinen Resturlaub mehr frei. Der muss ja auch eingeteilt werden und ich denke, deshalb wurde sie auch gefragt, nicht dass dann 2-3 gleichzeitig September oder Oktober weg sind. Außerdem hat Zwetschge mehrmals gesagt, sie nimmt das so hin. Wollte sich halt nur informieren, ob das hier so üblich ist.

Etwas befremdlich, hier dann alles lächerlich a la "Sklavenunternehmen", "füg dich halt, du bis ja neu" oder "sei froh nen Job zu haben" etc. hinzustellen. Möchte ehrlich mal andere erleben, die zu Hause Kinder und Haustiere haben und dann 2 Tage vorher zu erfahren, so ab übermorgen biste ne Woche in einer anderen Stadt ... äh ja klar. Dass sie das nun 3 Woche vorher erfahren hat, war ja auch nur Zufall.

EKhemaaEligero Nutzzeri (#5D58533x)


Zwetschge hat im Vorstellungsgespräch eindeutig erwähnt, dass sie pendeln, schichten etc. eben NICHT mehr möchte. Eben aus dem Grund halt abends zu Hause bei Familie zu sein. Was ist daran so abwegig? Wäre ihr das alles egal und wollte sie das im Kauf nehmen, hätte sie ja ihren Job nicht wechseln brauchen.

Jeder hat doch seine Voraussetzung bei einem neuen Job, sei es bestimmtes Gehalt oder eben nicht mehr pendeln zu müssen oder halt mehr Zeit für Familie.

Ihr jetzt Unflexibilität vorzuwerfen, nur weil sie das alles nicht möchte und der AG das ja auch genau wusste und sie dennoch eingestellt hat finde ich nicht angebracht.

Cthoupet<te_F|inndiaxn


Hat das auch schon mal jemand als Chance wahrgenommen? Wenn mir so etwas passieren würde, dann würde ich nicht gleich denken "Oh scheiße, jetzt teilen die mich immer woanders ein, die tanzen mir jetzt auf der Nase rum, was ist der nächste Standort? Thailand??"

ICH würde mir denken, dass die mir mehr Einblick und ein paar andere Erfahrungen verschaffen wollen und würde die eine Woche als ebendas mitnehmen. Ich überschlage mich bei Seminaren und Co. auch nicht vor Freude, ich bin auch lieber daheim bei Mann und Tier, aber manchmal muss man halt die Pobacken zusammenkneifen und nimmt einige Erkenntnisse daraus mit.

S*ilbuerm-o6ndauKge


Der ICE fährt 105 Minuten von Hamburg HBF nach Berlin HBF. Hin und Zurück sind das 210 Minuten oder 3 1/2 Stunden.

Ich kenne niemanden, dem es egal ist, ob er nun jeden Tag ZUSÄTZLICH 3 1/2 Stunden unbezahlt unterwegs ist oder nicht.

Doch, akaf. Sie scheint darin ja kein Problem zu sehen.

@ Mama Nuriya

Du sprichst mir aus der Seele - und der TE wahrscheinlich auch

DAumaml


akaf

Natürlichste die Fahrzeit länger, aber das Argument "meine Familie meine Tiere ich möchte abends zu Hause sein" fällt damit flach.

Wozu Argumente? zwetschge brauchte keine und braucht immer noch keine.

D"ieKTruetmxi


Zwetschge hat im Vorstellungsgespräch eindeutig erwähnt, dass sie pendeln, schichten etc. eben NICHT mehr möchte. Eben aus dem Grund halt abends zu Hause bei Familie zu sein

Jahhhhaaaa, aber woher weißt du, ob die Dame, die den Einsatzplan geschrieben hat, beim Vorstellungsgespräch dabei wa?Oder Einsicht in die Unterlagen hatte? Aber Hauptsache erstmal aufregen und Zwetschge in üble Stimmung gegenüber ihrem neuen Arbeitgeber bringen. Da fällt der Einstieg in die neue Stelle ja viiiiel leichter, wenn man ihr es jetzt richtig schlecht redet. Ist doch egal, dass sie das Problem in einem einzigen Gespräch mit dem Chef in Frieden regeln konnte, kaßt uns sie dennoch gemeinsam gegen die Firmenmentalität aufbringen!! Argh....

zSwetgscqhg|e 1


Danke für die vielen Antworten.

Die Dame die mich für Berlin eingeteilt hat war beim Einstellungsgespräch dabei..

Ich warte halt jetzt ab und gucke was passiert wenn die Frau zurück kommt.. Wie gesagt der Abteilungsleiter hat mich jetzt ganz normal eingetragen... Es wäre vertragswidrig mich zu kündigen weil ich nicht nach Berlin möchte.. Wie gesagt solche Standort Wechseln sind in der Firma freiwillig wer Lust hat kann Ja sagen, wer keine Lust hat kann Nein sagen.. Dass Problem ist wohl dass keiner dazu Lust hat.. Dann würde ich wohl einfach eingetragen ohne mein Wissen, obwohl die Dame wusste dass sowas für mich nicht im Frage kommt.. Außerdem wurde beim Einstellungsgespräch nichts davon erwähnt dass sowas überhaupt vorkommt, auch wenn es angeblich freiwillig ist... Für mich hat es nichts mit freiwillig zu tun, wenn man einfach eingetragen wird, ohne dass man zustimmt und ohne dass man überhaupt informiert wird..

Meine Kollegen meinte dass es typisch für die Frau ist... Den Zahn werde ich sie gleich ziehen, weil ich sonst einfach in mein altes Job zurück kehre.. Ohne Job würde ich ja nicht stehen..

Na Ja, wir werden sehen..

zyweMtPscxhge 1


@ Akaf

Ich brauche doch keine Argumente.. Wofür??

In meinem Vertrag steht dass HH mein Arbeitsplatz ist, ohne wenn und aber.. Wenn es um ein Seminar gehen würde oder ein Kursus oder was weiß ich, wäre ich auch nicht so begeistert, hätte ich aber mitgemacht und hätte dann irgendwie versucht es zu Hause zu arrangieren.. Solange es nur darum geht dass in Berlin wohl Mitarbeiter fehlen, bin ich dafür nicht zu haben.. Dass ist nicht mein Problem. Hätte ich gerne in Berlin gearbeitet, hätte ich ein Job in Berlin gesucht...

Es ist für mich auch eine Prinzip Sache...

DVis2ced`ere


Es wäre vertragswidrig mich zu kündigen weil ich nicht nach Berlin möchte..

zwetschge 1

Du bist in der Probezeit. Da kann dir gekündigt werden, weil deine Nase schief steht oder der Chef schlechte Laune hat.

Denn in der Probezeit muß man eine Kündigung gar nicht begründen.

Maximal dem Betriebsrat gegenüber, wenn der was zu melden hat.

z$we4tschjge x1


Na Ja.. Ich glaube es wird schwierig mich zu kündigen nur weil meine Nase krumm wäre, auch wenn ich in der Probezeit bin... Gott sei Dank bin ich ja wie gesagt nicht auf diesen Job angewiesen..

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