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Arbeitgeber verlangt Standort Wechsel für eine Woche ...

cZlaiIrext


Da haben du und ich vermutlich unterschiedliche Auffassungen, was "motiviert" und "vernünftig" angeht. Wenn man den Satz "Gott sei Dank bin ich ja wie gesagt nicht auf diesen Job angewiesen.." z.B. bereits im Vorstellungsgespräch fallen ließe, hältst du das dann auch noch für "vernünftig"?

Nein, das wäre nicht vernünftig, denn Arbeitgeber wollen lieber hören, dass man für den Job brennt oder ähnlich sinnlose Phrasen. ;-D

Tatsächlich für den Job zu brennen ist aber eher unvernünftig. Und es ist sehr vernünftig, wenn man sich auch im Job nicht alles bieten lässt. Leider ist es oft so, dass bestimmte Dinge sich einschleichen und wer dann mal zum Aushelfer geworden ist, kommt davon schwer wieder weg.

Mir würde in Zwetschges Fall weniger die eine Woche sauer aufstoßen, als der Fakt, das man es anscheinend nicht für nötig hält den Mitarbeiter anständig und mit Vorlauf zu informieren, obwohl man es bereits sicher weiß und auch fest geplant hat. Das hat einen ganz üblen übergriffigen Touch.

Ja, das sehe ich auch so. Der Chef hat die Sache zwar wieder rückgängig gemacht, aber es scheint wohl kein Fehler oder Versehen gewesen zu sein, sondern tatsächlich so vorgesehen. Nach dem Motto, versuchen wir es mal, auch wenn anders abgesprochen. Nicht gerade die feine Art.

Blorste&lmanxn


@ Borstelmann

Ganz ehrlich was interpretierst Du jetzt hier rein... Meinst Du ich wäre auf die Idee gekommen in ein Einstellungsgespräch sowas zu sagen... Dann hätte ich wohl kaum den Job bekommen...

zwetschge 1

Ich habe interpretiert, was Dumal geschrieben hat, mehr nicht. Wenn es echte Hinderungsgründe gibt, kann ich das durchaus nachvollziehen. Nur dein Satz "Gott sei Dank bin ich ja wie gesagt nicht auf diesen Job angewiesen.." klingt für mich...naja...eben nicht sehr motiviert, wie ich schon schrieb.

Und machen wir uns nichts vor: Was heutzutage alles in Zeugnissen steht, muss doch nicht wirklich was über einen Mitarbeiter aussagen.

zzwetscchgex 1


@ Dumal

Danke dir.

Ich sehe es genau so. Es hat mit Flexibilität nichts zu tun.. Es hat für mich auch damit zu tun, dass man mich einfach nicht ohne mich darüber zu informieren und komplett ohne mich Bescheid zu geben einfach für eine angeblich " freiwilligen" Standort Wechsel nach Berlin schickt für eine Woche.. Wie gesagt die Mitarbeiterin die mich dafür eingetragen hat, kommt erst nächsten Montag zurück.. Ich hätte also wenn überhaupt Bescheid bekommen 5-6 Tage bevor Abreise.

z/wetsc2hge 81


@ Borstelmann

Dann kannst Du keine Zeugnisse lesen... Es sagt schon sehr viel aus... Mann muss nur ein Zeugnis richtig lesen können.. Ich habe selber 11 Jahre als leitende Hebamme gearbeitet, habe selber Mitarbeiter eingestellt und habe unendliche Zeugnisse gelesen.. Es kommt nicht darauf an was in ein Zeugnis steht, sondern wie die einzige Wörter geschrieben wird..

Es ist einfach so dass ich nicht auf diesen Job angewiesen bin.. Dass hat nichts damit zu tun, dass ich nicht motiviert bin.

BlorsZte_lmanxn


Es kommt nicht darauf an was in ein Zeugnis steht, sondern wie die einzige Wörter geschrieben wird..

Ah ja...

Es ist einfach so dass ich nicht auf diesen Job angewiesen bin..

Mein Gott, dann überlass doch deine Stelle fairerweise einfach jemandem, DER drauf angewiesen ist! :=o

DvieKLruremi


Dann kannst Du keine Zeugnisse lesen... Es sagt schon sehr viel aus... Mann muss nur ein Zeugnis richtig lesen können.. Ich habe selber 11 Jahre als leitende Hebamme gearbeitet, habe selber Mitarbeiter eingestellt und habe unendliche Zeugnisse gelesen.. Es kommt nicht darauf an was in ein Zeugnis steht, sondern wie die einzige Wörter geschrieben wird..

Sorry, aber das ist so alles nicht richtig.

Zum einen habe ich noch nie schlechter formulierte Zeugnisse gelesen, als im Pflegedienst/ Funktionsdienst im Krankenhaus (und ich bin seit 25 Jahren in einer Uni-Klinik in Ltd. Position) Zum anderen wird inzwischen auf die Inhalte kaum noch geachtet, weil gute Zeugnisse einklagbar sind. zum Dritten ist ein guter Anteil der "ganz außergewöhnlich guten Zeugnisse" Bestandteil des Plans, dem ungeliebten Mitarbeiter den Weggang zu erleichtern.

Gute Arbeitszugnisse sind inzwischen die regel und selbstverständlich--weil fast jeder sie bekommt.

Und wenn du gerne wieder zurück in den Hebammen-Schichtdienst willst, kannst du das ja auch tun. Ob das besser oder schlechter als z.B. 1 Woche Berlin alle 10 Monate ist, kannst nur du entscheiden. Ist doch schön, wenn du frei bist, zu gehen oder zu bleiben!

W4at<erl6ix2


Ich finde, du solltest dazu nein sagen. Ein Arbeitgeber kann sich auch nicht alles erlauben. Du bist ein Mensch und kein Arbeitsgerät und an Vereinbarungen hat sich auch der Chef zu halten, sonst finde ich kann man dem durchaus an den Karren pissen. Es ist SEIN Job, dafür zu sorgen, dass er nur Mitarbeiter rumschickt, die das auch im Vertrag stehen haben. Soll er halt nur solche einstellen oder das in den Vertrag schreiben. Verpennt? Tja, Pech... das ist nicht dein Job, sondern seiner... kriegt ja sicher genug Gehalt dafür und dann so unfähig, naja ist ja nix neues... :=o

Bei mir im Vetrag steht z.B. was drin von verschiedenen Arbeitsorten, da müsste ich das hinnehmen (müssen aber meist nur die Vorgesetzten und naja, es ist auch mal schön, mal ne Woche woanders zu arbeiten, besonders Ausland ist da interessant). Der AG stellt dann aber auch die Unterkunft usw.

Außerdem hat das auch noch anders bezahlt zu werden, wenn wenn du in einem fremden Hotel nächtigen musst, ist fraglich, ob das dann 100% als "Freizeit" und nicht doch als Arbeit zählt...

Aber solange nur Kollegen Gerüchte verbreiten und der Chef nicht (in angemessener Frist, da gibts auch Fristen soweit ich weiß...) selbst offiziell was dazu sagt, würde mich das überhaupt nicht jucken wo ich hin soll und wo nicht. Also offiziell sagen müsste man mir das schon erstmal. ;-)

zhwets<cQhge x1


Ja, genau... Ich bin hier raus... *:)

zawe tsch~g"e 1


@ Borstelmann

Noch was. Warum sollte ich dass tun ??? Zwischen mir und mein AG würde es anders abgesprochen, als was jetzt ans Licht kommt.. Sollte ich dann den Schwanz zwischen den Beinen klemmen und einfach gehen?. Warum ??? Klar kann ich in meine alten Job zurück kehren, aber ich habe halt nicht mein neuen Job gesucht um vielleicht noch öfters von zu Hause weg zu sein. Ich bin davon ausgegangen dass man als AG dass einhält als was abgemacht wurde, nicht mehr.

z^wetsechgex 1


@ Kruemi

Es wird nicht alles 10 Monate.. Ich gehe davon aus dass die Kollegen die mir gesagt haben dass wenn man einmal Ja sagt, wird es fast jeden Monat.. Nicht nur Berlin sondern auch Frankfurt und Stuttgart... Klar sollte man nicht alles schwarz mahlen, aber wenn ich dass von Kollegen höre, gehe ich davon aus dass es so kommen könnte.. Dass man es nicht Mal für nötig gehalten hat mich darüber zu informieren oder mich zu fragen, finde ich halt einfach ein Unding..

Spunf/loYwerx_73


Dann äußere diesen Unmut. Angemessen. Ggü. der richtigen Person. Sprich' das mit dem "dann wird es monatlich überall sein" an und sage, dass es nicht geht. Das ist legitim, v.a. wenn es nicht vertraglich festgelegt wurde. Handele IM JOB, statt Dich hier im Detail aufzuregen.

h4ookxi1


Sie hat sich doch im Job geäussert und hier gibt sie im Detail ihren Unmut bekannt. Das ist wohl der Sinn auch eines solchen Forums.

Ich begreife wirklich nicht, warum hier auf de TE rumgehackt wird.

P1uffxpaff


Ich würde meinen Vorgesetzten, und nur den, in einem 4-Augen-Gespräch mitteilen, dass auswärtige Übernachtungen auf Grund familiärer Gründe nicht möglich sind. Außerdem würde ich freundlich darauf hinweisen, dass die Kommunikation in diesem Fall suboptimal verlief, da du es zufällig von einer Kollegin erfahren hast.

Eventuell kannst du mit dem Vorgesetzten auch einen Deal machen. Beispielsweise könntest du jeden Tag pendeln. Mit dem ICE fährt man nur 1:38 Stunden. Du könntest anbieten, erst um 10.00 Uhr deinen Dienst in Berlin zu beginnen und bereits um 15.00 Uhr ohne Mittagspause Feierabend machen. Kaum vorstellbar, dass man diesen Deal eingehen wird, aber zumindest kann man dir keine mangelnde Flexibilität oder Sturheit unterstellen :)

B6ade:bxär


Hast Du mal überlegt, die Angelegenheit zu Deiner Stärke zu machen?

Ich würde dem Chef mitteilen, dass Du gesehen hast, für eine Woche in Berlin eingeteilt worden zu sein und Dich trotz der eigentlich familiären Bindung darauf freust den Laden da mal kennenzulernen. In Berlin machst Du dann einen spitzen Job und hinterlässt Eindruck.

Falls Du dann tatsächlich ohne gefragt zu werden wieder für einen Stadtwechsel eingetragen wirst hast Du positive Munition in der Hand: Du warst bereits in Berlin, hast diesbezüglich erwähnt, eigentlich nicht so mobil zu sein und kannst auf die Versprechungen des Bewerbungsgesprächs verweisen. Gleichzeitig hast Du einen guten Eindruck in der Anfangszeit gemacht, den AG besser kennengelernt und so weiter.

Kommt bestimmt besser an und könnte für Dich selbst eine sinnvolle Erfahrung sein.

Pguff@pafxf


In Berlin machst Du dann einen spitzen Job und hinterlässt Eindruck.

Das hätte ich ihr vorgeschlagen, wenn sie nicht geschrieben hätte, dass sie auf Grund familiärer Gründe in Hamburg bleiben muss.

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