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Stress wirkt sich aus, was tun?

LhoneM$an2x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich mann 24 habe einen neuen Job angenommen in einer führenden Position und mache nun seit mehr als vier Wochen fast täglich 10-12 Stunden... das wirkt sich auf meine Ernährung aus,auf meine Laune und auch auf mein Umfeld da ich kaum noch normal auf etwas antworten kann geschweige denn kaum noch Lust habe zuzuhören.

Habe mir gedacht ich öffne mich hier ganz anynom und hoffe auf gute tipps.

Vielen Dank

LG

Antworten
T"au"nusImom


Naja...

Ich bin jetzt mal direkt:

Da du erst 24 bist in Führungsposition, kann es nichts so hochtrabendes sein.

Wie meinst du, geht es einem Manager, Anfang 40, in Top-Führungsposition?

Da hast du 16-18 Stunden. WIe die armen Kerle aussehen, kann ich dir in meiner Nachbarschaft zeigen.

Ich vermute, dass du eher noch etwas überfordert bist.

Ernährung, Freundlichkeit, müssen nicht leiden.

In welcher Branche bist du denn? Dann kann man dir vielleicht konkretere Tipps geben.

R6af4a8x8


1. Versuche dich doch erst einmal Mental auf die Situation vorzubereiten. Suche dir neben der Arbeit einen Ausgleich, 1x in der Woche oder wenn es zeitlich es nicht her gibt erst am Wochenende, z.b. gehe Joggen, mache was draußen in der Natur.

2. Wieso muss denn die Ernährung leiden ? Das kann man auch mit einem 12h Arbeitstag in den Griff bekommen.

3. Wenn es wirklich nicht mehr geht und du so erschöpft bist, gönne die Pausen, setze Stunden ab oder lasse dich Krank schreiben ! Es nützt niemand was wenn du dich in den nächsten 5 Jahren auspowerst und dann mit Burn Out nicht mehr arbeiten gehen kannst.

M:i$ssp_Roxnja


Hallo Loneman24,

ich kann dich gut verstehen.

Ich arbeite am Tag etwa 12-14 Stunden im Moment. Auch heute am Wochenende darf ich arbeiten.

Mir schlägt das auch kräftig auf die Laune.

Und auch das mit der Ernährung kenne ich nur zugut ;-).

Was von den anderen hier bei deinem 12 Stunden Tag nicht berücksichtigt wurde ist, dass man nicht weiß wie diese 12 Stunden aussehen.

Diese Jobs kann man meistens nicht mit einem 12 Stunden Tag eines normalen Büroangestellten vergleichen. Bei mir ist es so das ich technisch sehr anspruchsvolle Aufgaben habe, die nicht ganz einfach sind und gleichzeitig aber unter enormen Zeitdruck zu lösen sind.

Wer denkt das jemand nach so einem Tag noch Lust und Kraft hat in nen Supermarkt zu fahren und sich dann noch etwas zu kochen und anschließend abzuwaschen der irrt gewaltigt. Also bleiben nur Brötchen und Mittags evtl die Kantine. Ok ein bischen Obst kann man sich noch mitnehmen aber deshalb ist das trotzdem nicht eine tolle Ernährung.

Um den Tag durchzustehen kann man sich dann nebenbei noch einen Liter Kaffee reinschütten.

Die Wahrheit ist wohl eher, dass man dann heimkommt und sich total geschafft aufs Sofa legt und zu kaum mehr etwas anderem fähig ist.

Lieber Loneman das waren jetzt keine Tips für dich ;-D. Aber vielleicht kann dich jetzt der ein oder andere etwas mehr verstehen.

Liebe Grüße

Ronja

LEoneDMaNnm24


@ taunusmom

Ich arbeite bei einer Firma mit ca 410 Mitarbeitern und ich selber bin kollonenführer bzw Vorarbeiter für ca 82 Männer und Frauen. Mein Arbeitstag beginnt um 5.30 Uhr und endet meist bei 19/20 Uhr plus Papierkrieg. Wenn etwas schief geht, in Verzug kommt oder ein mann sich schwer verletzt bin ich als erster dran. Ich denke meine Behauptung eine führende Position zu haben ist wohl berechtigt

i2mzwejife


Würde mich fragen ob es das wert ist, mit 50 an nem Herzinfarkt zu sterben. 12 Stunden JEDEN Tag wird dich umbringen.

CEoVmraxn


LoneMan, hast du deine Position freiwillig gewählt und hast du sie angestrebt? Dir ist schon klar, dass dir vom Leben nicht mehr viel bleibt und dass dein Problem vermutlich nicht die Rolle des Vorarbeiters ist, sondern eher Defizite in der Branche, in der du arbeitest. Und mit einem solchen Einsatz hast du keine Möglichkeiten, dich weiter zu verändern, sondern du steckst in einer Tretmühle.

Die Alternative könnte sein, dass du auf diesen Posten verzichtest. Offenbar kennst du die Branche ja schon als normaler Arbeiter, und da scheinen die Arbeitsbedingungen ja etwas besser zu sein (und die Bezahlung sicherlich schwächer). Aber vielleicht hättest du ja so die Chance, genug Kraft und Zeit zu haben, dich nebenher noch besser zu qualifizieren, so dass du nicht einfach in deinem Gewerbe eine Sprosse höher steigst, sondern auch mal in einem ganz anderen Bereich arbeiten könntest, der dir mehr Lebensqualität lässt?

WMandenrfalqke0x7


LoneMan24

Hallo, gerade zu Anfang wiegt die Veränderung natürlich schwer. Ich denke es dauert einige Zeit, bis du dich körperlich und menthal darauf eingestellt hast. Erstmal ist alles neu und dauert etwas, ehe die Routine einkehrt und du dich darauf eingestellt hast.

Als Führungskraft stehst du natürlich unter besonderem Druck und bist erhöhter Belastung ausgesetzt. Dafür trägst du extra Verantwortung und wirst auch ordentlich entlohnt.

Also nur die Ruhe. In ein paar Monaten sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Du wirst dich an die Anstrengung gewöhnen; die Arbeit wird dir immer leichter fallen. Bleib nur guten Mutes und gib nicht auf.

Herzliche Grüße und alles Liebe! :)z

L/oneMkan2x4


Also einigen von euch Danke ich jetzt schon mal. Denn eure Worte werde ich mir einprägen und versuchen in die Tat umzusetzen.

Ich denke irgendwann wird es schon aber im Moment habe ich kaum klaren Kopf. Versuche ruhiger zu leben und alles so zu nehmen wie es kommt und nicht wie ich es möchte.

Dank euch :)^ :)^ :)^

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