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Ausbildung, Umzug und erste eigene Wohnung

N@ordih84


Das mit den Waschmaschinen ist einfach ne Rechensache. Wenn das 900€ Gerät wirklich mehr als dreimal so lange lebt wie das 300€ Gerät dann ist es ok, wenn das 900€ Gerät aber auch immer nach 2-3 Jahren den Geist aufgibt dann lohnt sich das nicht. Dann fährt man besser damit alle drei Jahre ein billiges neues Gerät zu kaufen, dadurch spart man dann eher noch was weil man immer die dann modernste low-cost Technik nutzt und im Vergleich zu nem 10 Jahre alten Modell sicher Wasser und Energie spart. Ist natürlich nicht besonders ökologisch aber aus ökonimischer Sicht kann das Sinn machen.

PJortla_nd


Liebe Yuna,

jetzt haben Dir schon wieder viele Leute ihre Meinungen und Ehrfahrungswerte zum Thema Waschmaschine geschrieben: billig vs. teuer, verschiedene Marken, Top- oder Frontlader.

Dazu gibt es wahrscheinlich so viele Ansichten wie es Leute gibt.

Was ich jedoch viel wichtiger finde, ist die Tatsache, dass eine erwachsene Frau sich ernsthaft von ihrem Vater vorschreiben will, welche Waschmaschine Sie kaufen wird. %:|

Das macht mich fassungslos und betroffen, und ist so bezeichnend für Dich und Deine Probleme.

Du nimmst einfach hin.

Wenn Papa die Marke der Waschmaschine vorschreibt dann ist das eben so - da rollt Yuna dann eben zerknirscht mit den Augen denkt sich "Eijeh" und das war es.

Bei einer über die Norm hinausgehenden und unterdrückenden Abhängigkeits-Beziehung (und die mit Deinem Vater scheint wahrlich so eine zu sein) gehören immer zwei dazu:

Einer der "macht" und einer der es mit sich "machen" lässt.

Du machst Dich selbst zum Opfer.

Wahrscheinlich ist es ja auch ganz bequem, wenn Dein Vater Dir das mit der Wa-ma auch noch abnimmt, musst Du Dich selbst nicht drum kümmern,ne? ;-)

Das wird es sein: die ständige Bevormundung seines Deiner Eltern stört Dich gar nicht so, weil die "Kleinmädchenrolle" :-@ natürlich auch prima davor schützt zu viel Arbeit zu haben, und zu viel Selbstverantwortung zu tragen....

Ärgerlich nur, wenn dann z.B. Deine Eltern Deine Wohnung leider nicht so sauber Putzen wie Du es Dir gewünscht hättest. :-X

Aber selbst hinfahren kommt ja nicht infrage - obwohl Du arbeitslos bist und Zeit hast!

Du willst daran gar nichts ändern, sonst hättest Du schon lang auf den Tisch gehauen, und trotz "Gegenwind" dafür gesorgt, dass es so läuft wie Du es Dir vorstellst und die Dinge selbst in die Hand nimmst.

Stattdessen bist Du bei Deinem eigenen (!) Umzug eher der der etwas mit hilft:

Umzugskartons besorgen, Telefon-/Internetprovider vergleichen (Welchen will Dein Vater? :=o )....

Du willst das nicht anders, sonst würdest Du etwas dagegen tun!!

Und nein, viele - oder gar die Meisten ?- hatten es auc nicht leicht mit ihren Eltern (übergriffig/bestimmend/eigensinnig/besserwisserisch/was-weiß-ich-noch-alles), und mussten sich auch aktiv emanzipieren,und diese Konflikte durchstehen.

Aber anders ist halt bequemer, gell?

"Prinzessin-auf-der-Erbse" wird zwar aufs heftigste bevormundet, aber muss sich dafür seltenst selbst die Hände schmutzig machen.

Aber dann solltest du konsequenterweise auch aufhören zu jammern, und dich freuen dass dir so viel Arbeit abgenommen wird.

Der Preis dafür ist eben, dass Deine Eltern Dich nicht wirklich für voll nehmen. Vielleicht rechnet sich das ja für dich....

Doch wie hoch kann dieser Preis noch steigen?

• Wie du deine Möbel stellst wird ja auch von deinem Vater bestimmt, stimmt's?

• Wie sieht es mit der Vorhangfarbe aus, welche bevorzugt Papa da?

• Welches Lampen hat er am liebsten?

Yuna, ganz ehrlich?

Ich fasse mir oft beim Lesen Deines Fadens an den Kopf oder bin fassungslos.

Auch über die vielen "wohlmeinenden" Stimmen, die Dir hier mit Rosen winken, wenn Du einen Mini-Teilaspekt des Projektes Umzug doch tatsächlich (nach tagelangem "Ohjeh", "Nene") selbst gemacht hast.

Das Verschicken eines Briefes zum Beispiel... ???

Dein Problem ist nicht die "böse Welt" oder Dein herrischer Vater.

Das einzige was Dir im Weg steht, Yuna, das bist Du selbst.

• Deine Faulheit (warum jobbst Du nicht, obwohl Du seit so langer Zeit arbeitslos bist?)

• Deine Ausreden und Dein Selbstbetrug (Job geht nicht weil zu kurzfristig, weil dies und jenes nicht passt ...)

• Deine Weigerung Dir bei deinen seelischen Problemen therapeutische Hilfe zu holen, was Dich in der Unselbstständigkeit hält (Du traust Dich kaum Autozufahren, hast generell einen Haufen Ängste die sich lähmen, Dein Selbstwertgefühl ist im Keller etc. pp ....)


So, das musste endlich hier gesagt sein - und zwar für Dich und nicht gegen Dich!


Du hast jetzt wie immer zwei Möglichkeiten:

1) Zu schreiben, dass Du "sowas" garnicht mehr liest. Oder meinen Post direkt zu ignorieren.

Alles also mit einem " %-| " abzutun, um Dich dann weiter vom Papa aushalten und zu lassen und unter vielen "Ohjehs" "Herrjehs" "Eijehs" und " :°( " Dich weiter durch den Faden und den Umzug zu jammern, und als Opfer zu fühlen.

2) Ernsthaft über meine Worte nachzudenken.

Zuzulassen, dass Veränderungen von Dir abhängen, und der erste Schritt ist, das eigene Verhalten zu überdenken und zu ändern!

Die "Rosenschwinger" hier, tun Dir keinen Gefallen!

Indem sie Dich in Deinem Verhalten auch noch positiv spiegeln und unterstützen (bei den kleinsten Dingen loben, für alles Verständnis haben), halten sie Dich genauso "klein" wie Du Dich selbst und bestätigen Dich - sicher unabsichtlich - in Deiner schwächlichen, prinzessinenhaften Opferrolle!


Ich probiere es mal mit etwas Neuem:

Yuna ich glaube,hoffe und bete:

....dass Du mehr drauf hast als das!

.... es mit professioneller Hilfe schaffen kannst aus der Opferrolle rauszukommen!

Also: Runter mit dem Krönchen und endlich raus aus der Opferrolle!

:)*

r{eqdb luxe


Man liest immer nur dein Vater will dies oder das. Aber was willst du? Ja er hat bei euch daheim das sagen und das was er sagt wird gemacht. Aber es ist doch deine Wohnung und da solltest du die Möbel mitnehmen die du willst (wenn sie reinpassen) und es so machen dürfen wie du willst.

Tips kann er natürlich geben und die sind auch bestimmt oft mal sinnvoll aber du sollst schon entscheiden dürfen.

Hatten in der WG auch einen Toplader, aber war vom Vermieter. So sind die schon echt super vorallem in so kleinen Bädern. die Stand eingeschlossen in einer Ecke, da war der Platz komplett ausgenutzt. War eine billig Maschine aber die hat eigentlich auch echt gut gehalten. Rede doch da nochmal mit ihm ob das wirklich für die erste eigene Wohnung sein muss.

Cthoupet,te_Fxinnian


So, das musste endlich hier gesagt sein - und zwar für Dich und nicht gegen Dich!

Gott sei Dank haben wir Portland hier im Faden, die die Weisheit mit Löffeln gefuttert hat! ;-D ;-D

Cphoup ett{e_Fixnnian


Die "Rosenschwinger" hier, tun Dir keinen Gefallen!

Die Kraftsternchenschmeißer dafür umso mehr! :=o

PCor2tlanxd


Gott sei Dank haben wir Portland hier im Faden, die die Weisheit mit Löffeln gefuttert hat!

Was soll dieses [[https://de.m.wikipedia.org/wiki/Totschlagargument Totschlagargument]] ?

Damit ist doch niemandem gedient...

Die "Rosenschwinger" hier, tun Dir keinen Gefallen!

Die Kraftsternchenschmeißer dafür umso mehr

Es ging mir lediglich um die Symbolik: Mit "Rosenschwingern" meinte ich die Schreiber, die folgende Stellung beziehen:

Indem sie Dich in Deinem Verhalten auch noch positiv spiegeln und unterstützen (bei den kleinsten Dingen loben, für alles Verständnis haben), halten sie Dich genauso "klein" wie Du Dich selbst und bestätigen Dich - sicher unabsichtlich - in Deiner schwächlichen, prinzessinenhaften Opferrolle!

...und nicht lediglich den Einsatz der jeweiligen Symbole.

b~lack0heAar3tedquxeen


Also: Runter mit dem Krönchen und endlich raus aus der Opferrolle!

Ich bin da ganz bei dir. Mit der Grundstimmung hast du sicher recht, allerdings sehe ich Yuna nicht als Mensch der einfach mal auf den Tisch haut und dann wie von Grund auf ausgewechselt ist.

Wandel braucht in der Regel Zeit und in manchen schwierigen Fällen ist es sicher sinnvoll sich professionell begleiten zu lassen. Aber ich sehe es so, dass Yuna erst mal zuhause raus muss und DANN die nächsten Baustellen anpacken kann. Eins nach dem anderen. Deswegen finde ich schon, dass man Yuna dafür, dass sie das jetzt durchzieht. Wenn auch mit Zetern, Jammern und Tränen.

Zur Waschmaschine: ich würde lieber ne neue, günstige Waschmaschine mit 3 Jahren Garantie holen anstatt eine uralte Miele.

Wir haben hier einen ca 5 Jahre alten Toploader von Indesit. Sicher kein Top-Gerät, wäscht die Wäsche aber brav sauber.

Waschmaschinen kann man übrigens online bestellen und sich liefern lassen. Die Waschmaschine für meine neue Wohnung werde ich entweder bei Hofer (nächste Woche im Angebot, yay!), Möbelix oder amazon bestellen und mir direkt ins Bad liefern lassen ;-D

In meiner ersten WG hatten wir einen Waschtrockner aus dem Otto-Katalog. Der hatte zwar nach 2 Jahren ein paar Macken, aber auch der tat brav seinen Dienst. Waschen und Trocknen.

bolaJckhearteZdqueexn


..in meinem Post fehlen Wörter. Und vermutlich auch ein paar Buchstaben. Ich bitte um Verzeihung und nehme einen großen Schluck Kaffee. Zwecks Wachheit..

Pkormtlxand


@ blackheartedqueen

Wandel braucht in der Regel Zeit und in manchen schwierigen Fällen ist es sicher sinnvoll sich professionell begleiten zu lassen. Aber ich sehe es so, dass Yuna erst mal zuhause raus muss und DANN die nächsten Baustellen anpacken kann.

Damit hast Du natürlich Recht:

Wandel braucht Zeit. Vor allem wenn er tiefgreifend und nachhaltig sein soll.

Ich rechne auch nicht damit, dass Yuna das "Heraustreten aus der Opferrolle" plötzlich und ad hoc umsetzen kann.

Die Voraussetzung für einen Wandel "im Selbst" :-D ist allerdings eben eine ehrliche Einsicht in den Status Quo.

Eine Erkenntnis der eigenen Schwächen, und - drücken wir es mal positiv aus - "Lernfelder".

Ohne diese Bereitschaft kann kein Wandel passieren. Nicht jetzt und auch nicht später.

Und das sehe ich bei Yuna nicht:

Bei ihr sehe ich als Reaktion auf Kritik immer nur direkte Defensive oder Ignoranz.

Lob saugt sie hingegen auf wie ein Schwamm, empfindet die Leute die sie loben, ihr gut zureden als "auf ihrer Seite" und kritische Stimmen als "Gegner".

Würde das gerne noch ausführen, muss jetzt aber leider offline.

Naja, Ergo:

Ohne Selbstritik keine Selbsterkenntnis.

Ohne Selbsterkenntnis keine Veränderung...

C0houpetkte_Fjinniaxn


Portland, das ist deine Ansicht.

Meine ist, dass Yuna von ganz allein ihre Selbstständigkeit finden wird, sobald sie auf eigenen Füßen steht und einen geregelten Tagesablauf hat. Da kommt sie auch gar nicht drumrum.

Es ist unverschämt von dir, deine Meinung über die aller anderen zu stellen und eine ganze Usergruppe lächerlichmachend als "Rosenschwinger" hinzustellen. Dir das klarzumachen war mir auf die dezente Art wohl nicht gelungen...

CVhoupett$e_mFinniSaxn


Die Postings haben sich überschnitten.

b-lackhe*arteHdquxeen


Eine Erkenntnis der eigenen Schwächen, und - drücken wir es mal positiv aus - "Lernfelder".

Ohne diese Bereitschaft kann kein Wandel passieren. Nicht jetzt und auch nicht später.

Schon. Aber: der Auszug aus dem Elternhaus wird ein erster großer Einschnitt sein. Beziehungsweise der Anfang eines neuen Lebensabschnittes.

Ich selbst bin kurz nach meinem 20. Geburtstag zuhause raus. Auch ganz naiv und blauäugig, nur anders als Yuna. Und ich "musste" nicht direkt alleine leben, sondern war "nur" Aupair in einer anderen Familie im Ausland. Trotzdem war es ein Einschnitt. Für mich durchaus positiv und erwünscht ;-D

Überlebensfähigkeit hat man nicht einfach so, man erwirbt sie sich. Und das ist in Zeiten von google (und in diesem Fall auch med1 ;-D ) wahrlich kein Hexenwerk. Man muss nur darauf achten nicht alle Probleme gleichzeitig lösen zu wollen, sondern eines nach dem anderen. Und man muss perfektionistische Ansprüche an sich und das eigene Leben runterschrauben. Auch wenn nicht alles nach Plan läuft und man selten auch mal ins Klo greift, so ist das doch kein Untergang. Auch wenn sich das vielleicht so anfühlt.

Mit dem echten Leben, Erfolgen und Misserfolgen vernünftig und gelassen umzugehen, das muss man erst lernen. Vermutlich eh lebenslang ;-D

Ich habe die Lebensweisheit jetzt sicher nicht mit Löffeln gefressen, aber ich habe mich bisher nie wieder so erwachsen gefühlt wie vor 10 Jahren. Da war ich 17 ]:D

cchrisgsyxlay


Aaaaah. Ich hatte euch doch gebeten, wenn ich was "verheimliche", das doch dann bitte auch zu machen ... :-( Das sieht doch sonst jeder...

Und? Dann sieht's halt jeder - sei mal nicht paranoid ... ;-)

Ich habe nicht vor, hier noch mal hinzukommen... Außer, ich muss wieder zurück.

Das erste lasse ich mal unkommentiert - das ist deine Sache. Aber Schlag dir doch endlich mal diesen irrealen Ich-muss-wieder-zurück-Gedanken aus dem Kopf. Ernsthaft.

wenn du erstmal raus bist musst du so schnell nicht zurück, die Miete zahlt zur Not auch das Amt. Aber das wurde dir schon 500 mal gesagt.

Viel Glück.

PS: ich muss Portland teilweise Recht geben...

E5la)fRemi)ch081g5


Mit dem echten Leben, Erfolgen und Misserfolgen vernünftig und gelassen umzugehen, das muss man erst lernen.

Damit sollte sie mit 22-23 Jahren aber auch langsam mal anfangen...

aber ich habe mich bisher nie wieder so erwachsen gefühlt wie vor 10 Jahren.

Seit ich 25 war bin ich nicht mehr gealtert, jedenfalls nicht gefühlt. ;-D

sVilbe0rbraxut


Mit dem echten Leben, Erfolgen und Misserfolgen vernünftig und gelassen umzugehen, das muss man erst lernen.

Damit sollte sie mit 22-23 Jahren aber auch langsam mal anfangen...

Jap.

Ich glaub, [[https://www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8 DAS]] passt gut dazu. Vielleicht rüttelt es Yuna ja auf. Im Augenblick würde es schon reichen, wenn die Wohnung endlich vollständig ausgemessen würde, um zu planen und vorzubereiten (z.B. Gardinen, Internetanbieter im Vergleichsportal checken, welche Möbel usw.), was am 15. mitgenommen werden soll. Denn die Zeit läuft.

Ich stimme Portland vollumpfänglich zu, denn es geht hier bereits seit gefühlten Ewigkeiten auf weite Strecken um Dinge, die längst geklärt sein könnten.

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