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Ausbildung, Umzug und erste eigene Wohnung

S(ilbe[rmvondaugxe


Guten Morgen !

Eine Kaution bekommt man nach Ablauf des Mieverhältnisses auch nicht sofort zurück und was die Schufa betrifft: Ich habe damals (ist allerdings 22 Jahre her) dem Vermieter eine Vollmacht erstellt dass er sich erkundigen darf.

Tipp: vor dem Telefonat aufschreiben was man sagen will. Dann geht es einfacher. Ich telefoniere mit fremden Leuten auch nicht sooo gern...

T_aps


Mir behagen diese Genossenschaftswohnungen nicht. Das klingt irgendwie so, als würden die da einen auf "Wir sind eine Gemeinschaft" machen. Ich will aber meine Ruhe vor Leuten.

Das ist Unsinn.

dass man da ja diese komischen Anteile hat und nicht Kaution usw. und dann irgendwie stimmberechtigt ist bei irgendwelchen Versammlungen..

Du musst nirgendwo hin, wenn Du nicht willst.

Du hast mit denen nichts weiter zu tun, als die Wohnung zu besichtigen, den Mietvertrag zu unterschreiben und wenn nötig eine Reparatur anzumelden. Hin und wieder bekommt man mal eine Mieterzeitschrift, die man so man will sofort in den Papiermüll entsorgen kann.

Es gibt übrigens neben den Wohnungsbaugenossenschaften (hier hinterlegt man eben statt der Kaution einen Genossenschaftsanteil, der für Auszubildende Sonderkonditionen hat) auch noch kommunale Wohnungsbaugesellschaften. Beide haben den Vorteil, dass die Hilfe bei Problemen schnell und völlig unbürokratisch verläuft.

Meine Mutter hat 50 Jahre (ohne irgend welches Gemeinschaftszeug) in so einer Wohnung gelebt, ich selbst 15 Jahre und zwei meiner Kinder wohnen derzeit in einer kommunalen bzw. Genossenschaftswohnung. Sie haben mit ihren Vermietern um Größenordnungen weniger Probleme ich als ich. Ich wäre niemals ausgezogen, wenn der Plattenbau nicht abgerissen worden wäre.

Ich glaube nicht, dass Du in der Position bist, allzu wählerisch zu sein.

B+elfl0a933


Und Telefonate mit fremden Leuten führen darf ich auch mal wieder, juhu. … %-|

Ich mach sowas auch nicht wirklich gerne aber soo schlimm ist es nicht und schon gar nicht wenns um so wichtige Sachen geht. Wie soll das dann in deiner Ausbildung werden? Ich seh da irgendwie deinen Untergang.. Was aber nicht heißt, dass die dich meiner Meinung nach rausschmeißen sondern ja.. dass du einfach da stehst und nicht weißt und was du da machen sollst und vor allem auch nicht willst. :|N

r,edgblPuxe


hast du sonst niemand, den du wichtige dinge fragen kannst? dein Vater ist ja laut dir damit auch überfordert und ja lebt halt in einer anderen Generation, was man auch voll verstehen kann. Er weis viele Dinge einfach nicht, weil sie für ihn nicht mehr oder noch nie wichtig waren.

Das verwechselst du aber, Genossenschaftswohnungen sind gar nicht so schlecht. Ich an deiner Stelle würde mal ein paar anrufen (die größten), kannst es dir ja auch gerne am Telefon erklären lassen. Fragen kostet nichts.

Wäre doch auch für dich gut, wenn sich mal bei der Wohnungssuche was tut.

Der Weg zur Post ist dir zu weit? bei dem Wetter? Sei doch froh das du mal raus kommst, neben den ganzen Sachen, die du erledigen musst.

c]hi


Ein Paket einfache, fensterlose Plus-Briefumschläge für daheim kann echt Wunder wirken.

b+laGckhear.tedqHueen


Mensch Yuna! Komm endlich mal auf den Boden der Tatsachen und gib ein bisschen Gas! Du bist kein kleines Mädchen mehr, das man für die ersten Gehversuche noch an die Hand nehmen muss. Du bist ERWACHSEN. Also reiss dich mal am Riemen und sei nicht dauerüberfordert und genervt.

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Und eventuell wäre es wirklich klug, wenn du dich jetzt schon in Hannover für eine Psychotherapie vormerken lassen würdest, da gibt es eh immer mehr oder minder lange Wartelisten.. Hilfe in Anspruch zu nehmen heisst nicht, dass man einen Dachschaden hat, sondern dass man an sich selbst arbeiten möchte um besser klarzukommen und dabei glücklicher und zufriedener zu sein :-)

Und mal ehrlich, selbst jetzt wo du kaum ein Pensum zu bewältigen hast, fühlst du dich doch dauernd rundum genervt, angefressen und überfordert. :)* Und nein, diese negativen Gefühle werden nicht automatisch verschwinden, sobald du aus deinem Elternhaus ausgezogen bist ;-)

E*lafGRemi:ch08x15


Das ist echt besser als Fernsehen (OK, alles ist besser als Fernsehen...) hier!

Aus einem Hilfe-suchenden und ein wenig bemitleidenswerten Thread, in dem man gerne gut gemeinte Ratschläge gegeben hat, entwickelt sich zunehmend eine echt tragikomische Sache. Ich bin mittlerweile in einem Stadium wo ich mich beinahe nur noch lustig machen kann über Yuna. (Selbstverständlich aber niemals in Richtung der Leute die immer noch auf ihr Aufwachen aus ihrem Dornröschenschlaf warten und Hoffnung haben. Ich bin echt gespannt wie das aus geht. Und wer ganz genau gelesen hat erkennt vielleicht den Kalauer im letzten Satz.

Helfen? Klar! Gerne! Darum sind wir hier. Aber es bringt niemanden einen Schritt weiter wenn ich jetzt nochmal bestätige das Genossenschaften ebenfalls eine gute Wahl und eine richtige Anlaufstelle wären.

Ich hatte ja schon "gewisse Personen" gebeten, hier doch bitte nicht mehr rein zu schreiben, aber interessiert ja nicht,

Ach Yuna, dass hier ist ein öffentliches Forum und wenn du nicht möchtest das bestimmte Leute hier schreiben ist das schön aber kein Hinderungsgrund für selbige.

Keine Lust mehr, mich dauernd aufregen zu müssen, immer wieder dasselbe erklären zu müssen und man versteht mich ja eh nicht.

Ach Yuna, dann versuch es doch mal so das man dich versteht. Aber offensichtlich überfordern dich einige hier. OK.

Übrigens solltest du die Kritik an deinen Eltern mal ein wenig herunter schrauben. Denn in Wahrheit gebt ihr euch nichts...

E)latfRe)mIickh08x15


Was alles andere angeht so solltest du als erwachsener Mensch wenigstens in einem Mindestmaß zu Selbstreflektion fähig sein und dich ernsthaft fragen wie du mit dem Stress, den Anforderungen und möglichen Problemen während der Ausbildung umgehen wirst und umzugehen hättest.

ZwitruYsko pekxe


Kann es sein, dass Du entwicklungsverzögert bist, Yuna?

Was Selbständigkeit und Selbstorganisation betrifft, bist Du nicht auf dem Entwicklungsstand, der Deinem Alter entspricht.

Auch Deine Sprache/Ausdrucksweise ähnelt eher der einer Pubertierenden.

Bist Du Dir sicher, dass Du so weit bist Dein Elternhaus und Deine Kinderrolle schon zu verlassen, wenn bereits die Vororganisation und die Planung des eigenständigen Lebens Dich so maßlos überfordert?

Wenn ich richtig verstanden habe, bist Du zur Zeit nicht voll berufstätig,richtig?

Und dennoch fällt es schwer oder gelingt Dir bisweilen nicht, Deine Zeit für die Planung und Vorbereitung Deiner Zukunft zu strukturieren.

Außerdem hast Du massive Probleme Prioritäten zu setzen und Ziele logisch, und Schritt für Schritt zu verfolgen.

Auch Deine Beziehung zu Deinem Vater scheint eine sehr kindlich-abhängige zu sein.

Noch dazu zeigst Du anscheinend Tendenzen von sozialen Phobien (Telefon) und weitere Ängste (Autofahren).

Liebe Yuna, denkst Du, Du bist wirklich (schon) bereit und in der Lage alleine zu leben?

Den Anforderungen eines eigenständigen, erwachsenene Lenbens standzuhalten?

• Berufstätigkeit?

• Einkäufe?

• Haushaltsorganisation und -führung?

• Ordnung und Sauberhalten der Wohnung?

• Körperpflege?

• Wäsche?

• Behördengänge?

• Briefverkehre?

• Umgang mit Geld?

• Kochen und Mahlzeiten?

• Arztbesuche organisieren?

Yuna, ich denke es wäre ganz schlimm zu scheitern:

Verwahrlosung des Haushalts und Dir selbst, Verschuldung,Verlust der Ausbildung...und dazu das schreckliche Gefühl ständig überfordert zu sein und "es nicht hinzubekommen."

Dann das Große Scheitern und Versagen, zurück ins Elternhaus zu müssen.... :°(

Ich habe Erfahrungen im Betreuen mit Wohngruppen, in denen Menschen leben, die aus verschiedenen Gründen nicht ganz auf eigenen Beinen stehen können.

Wäre das etwas für Dich? Eventuell verbunden mit Lebenshilfe und Therapie? @:)

Ich denke, Dir wird hier (vielleicht) Unrecht getan, wenn ständig Dinge von Dir erwartet werden, die Du selbst nicht alleine hinbekommst, weil Du dazu nicht in der Lage bist.

Vielleicht bist Du aber auch einfach nur stinkfaul?

Was denkst Du?

kdnallro`tes_Guxmmiboot


Irgendwer, war es das Gummiboot?, meinte doch, diese Schufa-Auskunft bestünde aus 2 Seiten. DAS bezieht sich aber anscheinend auf diese kostenpflichtige Bonitätsauskunft für 25€.

Ja, das war ich. Und ich schrieb auch dazu, dass ich dafür bezahlt habe. Hier kann man bei der Easy Credit Bank reingehen, Ausweis zeigen, bezahlt und kann sich das dann sofort selbst ausdrucken.

Und wieso willst Du Deinen Vater nach Genossenschaften fragen, wenn Du doch selbst sagst

Wenn ich ihn ansonsten was frage, weiß er entweder die Antwort nicht oder er fühlt sich wohl selbst nen bisschen überfordert mit allem.

?

Hier hast Du Leute, die damit Erfahrung haben. Und Du hast Internetzugang.

Und dass man nach Kündigung der Wohnung diese Anteile irgendwie erst viel später, dann aber mit Zinsen oder so, wieder bekommt?

Bei einer Kaution bekommst Du die auch nicht sofort bei Auszug in die Hand gedrückt.

Keine Lust mehr, mich dauernd aufregen zu müssen, immer wieder dasselbe erklären zu müssen und man versteht mich ja eh nicht. … Jaja, schon klar, es liegt an mir. Ist gut.

Klar liegt's an Dir. Du klärst uns ja nicht auf. Wir können nicht hellsehen. Du hast hier schon so viel Verständnis von vielen bekommen, dass es fast frech ist sowas zu sagen.

Dieses Gerenne zur Post nervt auch, immer fehlen die Briefmarken. …

Dann nimmt man ein mal ein Paket mit verschiedenen Marken auf Vorrat mit und gut ist. Kommst Du auf so etwas nicht von alleine?

cFhr[issyflxay


Wenn schon so oft von komplett Außenstehenden der Begriff in Richtung Therapie kommt, wäre es vielleicht mal angebracht darüber ernsthaft nachzudenken oder nicht?

Und jaja, du willst das nicht hören; alles stresst und überfordert dich, aber so weiter gehen kann es doch nicht. Für deine Ausbildung sehe ich persönlich eh schwarz, wenn du es nicht mal hinbekommst, wegen Wohnungen zu telefonieren.

Wie willst du die Doppelbelastung Wohnung, Ausbildung und Berufsschule packen, wenn dich einzelne Anrufe schon überfordern? %:|

Bzw du diesen ausweichst, in dem du Mails schreibst - in der Ausbildung wirst du auch nicht jeder unangenehmen Aufgabe aus dem Weg gehen können.

EylafARemic)h_0815


Neben denen die schon erwähnt wurden:

[[http://www.immobilienscout24.de/expose/73213032]]

[[http://www.immobilienscout24.de/expose/81803713]]

[[http://www.immobilienscout24.de/expose/64496983]]

[[http://www.immobilienscout24.de/expose/81864039]]

[[http://www.immobilienscout24.de/expose/59626356]]

[[http://www.immobilienscout24.de/expose/81819961]]

Man findet schon ständig neue Wohnungen wenn man denn nur will.

Und falls du deine Angst vor einem Telefonat überwindest und bereit wärst den einen oder anderen Kompromiss einzugehen kann man schon eine Unterkunft ergattern...

kanallrodtes_G1ummiboxot


Die 4. ist witzig. Tolle Küche.

Und die letzte ein Schnäppchen! Fertige Küche, Balkon, Badewanne...

kXnallr|oteTs_GumCmibxoot


Und die letzte ist sogar provisionsfrei.

bzlackAheartledquxeen


@ Zitruskopeke

:)^

@ Yuna

Auch wenn du das nicht wahrhaben willst, die Zeit rennt dir davon. Und je knapper die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn wird, desto mehr Stress hast du in einem kurzen Zeitrahmen. Das Überforderungsgefühl wird in der nächsten Zeit eher größer als kleiner werden. Und trotzdem darfst du dich davon nicht lähmen lassen.

Sieh's mal so: wenn du jetzt nicht eine Zusage für eine passende Wohnung bekommst, dann darfst du zum Ausbildungsbeginn wirklich pendeln. Auch wenn das bedeutet dass du (deiner eigenen Aussage nach) immer um 3 Uhr morgens aufstehen darfst. Dann musst du halt notfalls um 9 Uhr Abends ins Bett gehen, dann geht das schon :-)

Und dann, dann darfst du dich wie andere erwachsene Menschen auch nebenher um eine neue Wohnung und den Umzug kümmern. In deiner dann mehr als nur spärlichen Freizeit und/oder am Wochenende.

Meinst du, dass du das wirklich hinbekommen kannst? Vor allem wenn dich der Ganz zur Post, ein bisschen Briefverkehr und Telefonate schon an deine Belastungsgrenze bringen ":/

Motivier dich mal ein bisschen. Je eher du eine Zusage für die Wohnung hast und den Umzug und die Behördengänge hinter dich gebracht hast, desto eher bist du den ganzen nervigen Kram wieder los.

Ich kenne das Gefühl, wenn man von dem bevorstehenden zu bewältigenden Pensum so erschlagen ist, dass man dann erst mal gar nichts mehr macht. Weil man glaubt, dass man das sowieso nicht schaffen kann. Dazu kommt noch eine riesengroße Angst zu versagen, der man sich nicht stellen will. Also stellt man sich praktisch tot. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, sagt man. Und das gilt umgekehrt genauso: wer nicht wagt, der nicht verliert. Durch das Nichtstun vermeidet man es sich der Angst des eigenen Versagens stellen zu müssen. Und Angst und dieses Gefühl der Gelähmtheit dürften bei dir noch eine deutlich größere Rolle als bei mir spielen..

Und ich verspreche dir: so schnell kommt man da nicht raus. Da muss man die Zähne zusammenbeissen und sich rauskämpfen. Und immer im Hinterkopf behalten, dass Leben nun mal daraus besteht etwas zu tun, etwas zu erleben und auch mal Risiken einzugehen. Das wird oft gut gehen und manchmal eben auch nicht. Dabei ist es wichtig sich klarzumachen, dass man letzten Endes nicht versagen kann, so lange man lebt. Es gibt immer mal wieder größere und kleinere Krisen, das ist normal. Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben schon. Und jeder gemachte Fehler bietet einem auch die Chance daran zu wachsen.

Das was du derweil noch machst ist Stillstand. Oder ganz winzig kleine Babyschritte im Schneckentempo, die dich aber nicht wirklich zügig voran bringen. Das frustriert dich und bremst dich weiter aus, verständlich.

Nur braucht mensch für solche Situationen "Managmentmaßnahmen". Statt dem großen und unerreichbar scheinenden Ziel lieber kleine Zwischenziele planen. Struktur in die anstehenden Aufgaben bringen und diese dann eine nach der anderen (und der Priorität nach geordnet) abarbeiten.

Zu kleine Wege zwischen den Zwischenzielen erscheinen einem oft so nichtig, dass man die Zwischenschritte lieber überspringen möchte. Das ist ein Fehler. Ein anderer Fehler ist es die Strecken zwischen den einzelnen Zielen zu groß zu wählen. Dann scheint der Weg endlos und kein Ende im Sicht. Das ist überfordernd und demotivierend.

Zum "erwachsen werden" gehört es auch dazu die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen selbständig einschätzen zu können. Das ist nötig, um seinen eigenen "Lebensweg" in sinnvolle Etappen untergliedern und anschliessend auch meistern zu können.

Bei mir hat es auch relativ lange gebraucht (und ganz durch bin ich da auch noch länger nicht ;-) ) bis ich erkannt habe, dass ich nicht dafür lerne und lebe gewisse Ziele möglichst rasch und erfolgreich zu erreichen, sondern dass das Leben an sich die meiste Zeit gut und schön sein sollte. Man hat nur ein Leben und das soll man geniessen können. Auch wenn man nicht erwarten darf, dass alles immer schön und einfach ist :-) Wenn man in sich ruht und eine mehr oder weniger zufriedene Grundhaltung hat, dann ist vieles automatisch leichter.

Für ein Didaktik-Seminar durfte ich letztens lernen: durch positive Lernergebnisse und das Erreichen von gesetzten Leistungszielen setzt sich eine Motivationsspirale in Lauf. Du drehst dich momentan eher im Leerlauf, da musst du ausbrechen. Und für den Anfang solltest du dir wirklich erst mal kleine Ziele setzen. Und dann aber auch stolz auf dich sein, wenn du diese erreicht hast.

Diese große Angstthematik, die etliche deiner Lebensbereiche betrifft, solltest du wirklich, wirklich mit professioneller Hilfe in Angriff nehmen. Von alleine wird das nicht besser, sondern tendenziell eher noch schleichend schlimmer.

Von mir kann ich dir verraten, dass ich große Angst vor dem Versagen habe. Vor allem was mein Studium betrifft. Daran, dass ich selbst überlebensfähig bin, habe ich zum Glück keine Zweifel. Ich habe vor Angst bei Prüfungen zu versagen es teilweise nicht geschafft mich zum Lernen aufzuraffen. Manchmal bin ich trotzdem zu Prüfungen gegangen und habe, klarerweise, nicht bestanden. Ich habe versagt. Oder ich bin gar nicht erst zu den Prüfungen angetreten und habe sie nach hinten "verschoben". Dann hatte ich das Gefühl etwas weniger versagt zu haben. Dafür bin ich auch kein Stück weit vorwärts gekommen.

Diese Tendenz Prüfungen nach hinten zu verschieben und erst viel zu spät mit dem Lernen zu beginnen habe ich noch immer. Der Punkt ist nur: statt zu lernen mache ich nichts anderes angenehmes. Ich schlage meine Zeit tot, drehe mich im Kreis mit den Gedanken dass ich eigentlich etwas tun müsste. Und abends hatte ich dann einen beschissenen Tag und habe trotzdem nichts weitergebracht.

Mir selbst hilft es gnädiger mit mir zu sein und weniger hart. Inzwischen läuft mein Studium gut (mein Job fällt mir zum Glück leicht und macht mir meistens auch Freude). Ich bin noch immer keine Meisterstudentin, aber ich weiß, dass ich eigene Stärken habe, die ich mir zu Nutzen machen kann. Ganz nüchtern betrachtet habe ich in den meisten Lehrveranstaltungen Erfolg. Nicht immer, aber meistens. Trotz einiger Rückschläge erkenne ich eine Tendenz, dass endlich richtig etwas vorwärts geht. Von rundum zufrieden, organisiert und in sich ruhend bin ich auch noch ein gutes Stück weit entfernt. Aber: ich fühle mich, als ob ich auf einem guten Weg bin :-)

Dazu muss man sich aber wirklich seinen Ängsten stellen, sich fragen woher diese kommen und ob die Angst rational begründbar ist, oder ob das nur ein Szenario im eigenen Kopf ist. Und dann, dann muss man einfach aktiv werden und sich und das ganze mit dem Leben und erwachsen werden einfach ausprobieren.

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