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Ausbildung, Umzug und erste eigene Wohnung

EUhemalige=r Nkut2zer (#325x731)


Ich frage mich manchmal wie das weitergeht wenn sie es denn tatsächlich schafft und eine Wohung bekommt. Und dann? Dann fängt das Leben ja erst richtig an mit 40h Arbeit die Woche, Haushalt, Einkaufen, Kochen .... wenn sie jetzt schon so überfordert ist weil sie ein paar Dinge erledigt hat ":/

E~hemaliHger% NutzMer (#55s4628)


Naja man gewöhnt sich daran sehr schnell weniger zu machen und dann ist alles was mehr ist gleich Stress.

redblue

Da könnte was dran sein. Hoffentlich geht das auch umgekehrt dann so, dass man sich schnell wieder an ein normales Leben gewöhnt.

Ich verlasse meistens um 7 Uhr das Haus und bin oftmals nicht vor 19 Uhr daheim, manchmal auch erst 1-2 Stunden später. Da klingen ein paar Anrufe, die ich daheim vom Sofa aus tätigen könnte, für mich halt wie Urlaub.

b{lackh;earJtedquexen


Da klingen ein paar Anrufe, die ich daheim vom Sofa aus tätigen könnte, für mich halt wie Urlaub.

Hm. Aber dir geht es bei deinem Arbeitsalltag vermutlich nicht so schlecht, dass du dich zwischendrin vor Überforderung und Stress komplett aufregst, weinst und herumstreitest?

EohemalkigeHr Nu;tzPer (#55x4628)


blackheartedqueen, auch meine Arbeitstage sind nicht alle voller Sonnenschein, selbst Stress, Unstimmigkeiten usw. muss ein gesunder Mensch wegstecken können, womit wir ja wieder beim Thema Therapie wären.

agbcyxxz


Wenn Yuna sich nicht endlich professionelle Hilfe sucht, sehe ich für ihre Ausbildung, für die Bewältigung ihres neuen Alltags, wirklich so dermaßen schwarz, dass mir eigentlich langsam die Worte fehlen :-(

a*bcyxxz


P.S.: ich hoffe, ihr habt Recht, dass das vor allem eine Gewöhnungsfrage ist.

b~la_ckhearstedquxeen


Ich zitiere hier mal einen Wikipedia-Artikel:

Generalisierte Angststörung

Die generalisierte Angststörung (GAS) ist nach ICD-10 (F41.1) eine Form der "sonstigen Angststörungen". Dabei verselbständigt sich die Angst und verliert ihre Zweckmäßigkeit und Relation.

[...]

Symptome

Der Patient erlebt eine generalisierte und anhaltende Angst, die nicht (wie bei den phobischen Störungen) auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt ist, sondern vielmehr frei flottiert.

Inhalt der Angst ist in den meisten Fällen eine unbegründete Sorge und Befürchtungen vor zukünftigen Unglücken oder Erkrankungen, die einen selbst oder Angehörige betreffen, sowie eine große Anzahl weiterer Sorgen und Vorahnungen. Der Patient ist kaum oder nicht in der Lage die alltäglichen Aufgaben zu bewältigen. Er hat Angstzustände, die kaum Kraft für einen normalen Lebenswandel lassen. Die Angstzustände treten bei vielen Situationen auf. Der Betroffene bekommt Panik vor Menschenmengen, Aufzügen, öffentlichen Verkehrsmitteln, in einfachen und ganz alltäglichen Situationen, in denen die Angst des Betroffenen für den Normalbürger nicht nachzuvollziehen ist. Die Lebenszeitprävalenz liegt bei 4-5 %, die Krankheit beginnt meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, Frauen sind häufiger betroffen als Männer, oft im Zusammenhang mit belastenden Lebensumständen. Der Verlauf ist unterschiedlich, neigt aber zu Schwankungen und Chronifizierung. Sorgenbereiche sind:

- Familiäre/soziale Beziehungen

- Arbeit und Leistung

- Gesundheitssorgen

- Finanzen

- Alltägliches

Die Angst manifestiert sich bei den Patienten durch körperliche Beschwerden wie Zittern, Herzrasen, Schwindel, Derealisation und Depersonalisation, Übelkeit, innere Unruhe, Unfähigkeit sich zu entspannen, Hitzewallungen, Muskelverspannungen, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Schlafstörungen, Spannungskopfschmerz, Benommenheit, Kribbeln.

Nach den ICD-10 Kriterien[1] müssen folgende Symptome mindestens 6 Monate lang an den meisten Tagen erfüllt sein:

- Befürchtungen (Sorge über zukünftiges Unglück, Nervosität, Konzentrationsprobleme etc.)

- motorische Spannung (körperliche Unruhe, Spannungskopfschmerz, Zittern, Unfähigkeit sich zu entspannen)

- vegetative Symptome (Benommenheit, Schwitzen, Frieren, Tachykardie oder Tachypnoe, Oberbauchbeschwerden, Schwindelgefühle, Mundtrockenheit etc.)

- Psychische Symptome (Gefühl von Schwindel, Unsicherheit und Benommenheit, Derealisation und Depersonalisation, Angst vor Kontrollverlust, Angst zu sterben)

- Symptome in Thorax oder Abdomen (Atembeschwerden, Beklemmung, Schmerzen, Übelkeit)

Es darf keine organische Verursachung vorliegen oder die Kriterien für eine depressive Episode, phobische Störung, Zwangsstörung oder Panikstörung zutreffen, auch wenn depressive Symptome bei einer generalisierten Angststörung vorübergehend auftreten können. Nach den ICD-10 Forschungskriterien kann die generalisierte Angststörung deshalb auch mit einer depressiven Episode gleichzeitig auftreten. In diesem Fall dürfen nur die Kriterien einer Panikstörung, einer Phobie, einer Zwangsstörung oder einer hypochondrischen Störung nicht mehr erfüllt sein.

Wer unter einer generalisierten Angststörung leidet, sucht meist wegen seiner körperlichen Beschwerden den Arzt auf. Oftmals dauert es viele Jahre, bis erkannt wird, dass sich hinter seinen körperlichen Beschwerden chronische Angst verbirgt. Die körperlichen Beschwerden der Betroffenen sind meist die Folge ihrer negativen Gedanken, ihrer Sorgen und Grübeleien. Die Krankheit wurde früher unterschätzt. Heute weiß man, dass sie mit schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Lebensqualität einhergeht.

[...]

@ Yuna

Ich will dir hier keine Diagnose stellen oder sowas.. dazu bin ich weder fachlich geschult, noch kenne ich dich persönlich :)_ Von dem was du hier schreibst, bin ich mir allerdings ziemlich sicher, dass du irgendein tiefer liegendes Problem hast. Denk in einer ruhigen Minute bitte mal darüber nach, ob da nicht vielleicht doch etwas dran sein könnte @:)

Ansonsten wünsche ich dir viel Erfolg bei den Wohnungsbesichtigungen morgen :)*

bClack]heAarAte%dqueexn


blackheartedqueen, auch meine Arbeitstage sind nicht alle voller Sonnenschein, selbst Stress, Unstimmigkeiten usw. muss ein gesunder Mensch wegstecken können, womit wir ja wieder beim Thema Therapie wären.

Ja eben. Ich halte das ja auch für ein zentrales Thema. Und das sage selbst ich als generell eher faule Socke ;-D

E7hemaligWer NFutzer (}#32573x1)


Vielleicht wird sie irgendwann wach wenn der Alltag wie ein Tsunami über sie hineinbricht und sie holt sich Hilfe. Oder sie tut das was sie bisher immer gemacht hat, wegrennen und den Kopf in den Sand stecken ....

mCneNf


Naja man gewöhnt sich daran sehr schnell weniger zu machen und dann ist alles was mehr ist gleich Stress.

redblue

Ja, definitiv. Aber das hier ist schon eine starke Variante davon...

Yuna, du solltest dich jetzt schon hochkonditionieren, sonst wird der Übergang am ersten Ausbildungstag zu krass.

Und nein, was du gerade erledigst ist noch keine wirklichr Steigerung in Richtung "normales Alltagspensum".

Mach dir to do Listen, meinetwegen feste Esszeiten, feste Ausruhzeiten. Im Moment scheint ein kurzes Telefonat ewig Zeit zu fressen, weil du davor und danach Stunden mit Gefühlsausbrüchen verschwendest. Pack dir den Tag so voll, dass keine Zeit zum Heulen ist. Oder geh joggen, statt sinnlos freizudrehen.

mRori.


Viel Erfolg heute, Yuna, ich wünsch dir sehr, dass eine schöne Wohnung dabei ist, die du dann auch bekommst und gute Fahrt! :)*

sQchneKcke1x985


Daumen sind gedrückt und ein Valiumkeks schon vorbereitet ;-D ;-)

DB.or,is xL.


Ich würde in der Stadt eine WochenZeitung kaufen/holen . Meistens sind die kostenlos

, . da sind sicher Angebote drin die nicht im Internet stehen . Passendes raussuchen und direkt heute abklappern .

Viel Erfolg .

k\nGallDroters_G(ummibooxt


Ich habe heute noch nix "für mich" gemacht

Unglaublich. Genau für Dich tust Du das doch.

Ich meinte damit, dass ich heute noch nix gemacht habe, was mir Spaß macht.

Seltsam. Als ich vor ein paar Monaten auf Wohnungssuche und dann im kompletten Stress war (und zwar richtiger Stress, nicht das, was Du da hast), hat mir das Megaspaß gemacht. Kaum Schlaf gehabt, nur am Rennen und Organisieren gewesen (neben tweilweise 11Std arbeiten), aber voll motiviert, weil ich wusste, wofür es ist... Positiver Stress eben.

Das ist evtl doch wieder ein Zeichen, dass Du gar nicht so richtig möchtest.

Ich drücke Dir aber für heute die Daumen :)*

M(ajOa2x7


Ich wünsche dir viel Erfolg bei den Besichtigungen und eine stress- und stressfreie Fahrt mit deinem Vater :)^

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