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Direkteinspritzende Ottomotoren und Dieselmotoren erzeugen Krebs

E5hemalige7r Nut"zer s(#479K01x3)


Auch Dieselkraftstoff enthält Aromaten. Diesel-Betankung ist nicht unbedingt ungefährlicher.

Ja, aber ich lese da etwas von einem Verhältnis von 1:8 im Vergleich zur Benzin-Betankung. Fakt ist doch, dass unzählige Verrichtungen des täglichen Lebens ein gewisses Krebsrisiko beinhalten, sodass es letztendlich unausweichlich ist, Priorisierungen zu treffen - auch als Konsument, wenn die Industrie ihrerseits nicht die gegebenen technischen Möglichkeiten wahrnimmt. Oder irre ich mich da?

AlH^.


Hallo,

hier die Aromatengehalte [Massen %] einiger Dieselkraftstoffe:

DK 1: 21,45 (Monoaromaten), 1,05 (Diaromaten), 1,05 (Polyaromaten) - Referenz-Diesel 1

DK 2: 14,7 / 2,0 / < 0,1 - Referenz-Diesel 2

DK 3: < 0,1 / <0,1 < 0,1 - Aromatenfreier und schwefelfreier Sonderkraftstoff H4

Aus: Einflüsse von Kraftstoffen auf die Entstehung von gasförmiger Schadstoffe und von Ruß bei einem Pumpe - Düse - Diesel PkW (Diplomarbeit, bei der Volkswagen AG gemessen).

Liebe Grüße

Andreas

C#omrAan


Dass Autofahren insgesamt nicht gesund ist, ist ja nichts Neues. Nur die letzten Deppen dürften mitbekommen haben, dass Abgase trotz aller technischen Maßnahmen nun mal nichts für den Organismus sind. Und dennoch ist das Autofahren eine Lebensrealität.

Verantwortungsvolle dürfen daher nur Ottomotoren mit Saugrohreinspritzung fahren (oder Vergasermotoren). Bei diesem Motortyp wird der Kraftstoff verdampft und es brennen keine Tröpfchen, sondern ein Gasgemisch.

Du magst vielleicht ein guter Chemiker sein, ein guter Ingenieur bist du aber nicht. Ein Vergaser "verdampft" überhaupt nichts, es brennen genauso Tröpfchen. Verdampfen wäre ein anderer Aggregatzustand (solltest du als Chemiker wissen), und das passiert beim Vergaser nun mal nicht, sondern ein feines Tröpfchen/Luft-Gemisch. Man nennt es einfach nur "Vergaser".

Außerdem brauchen Vergaser deutlich höheren Hubraum für gleiche Leistung, haben bei ruhiger Fahrweise viel höheren Verbrauch und sind insgesamt uneffektiver. Selbst wenn es einen Vorteil gäbe, würde er durch den höheren Durchsatz an Sprit wieder an anderer Stelle zunichte gemacht werden.

Auf Wunsch sende ich gerne per E-Mail meine Diplomarbeit auszugsweise zu:

Darf ich eine ganz andere Bitte stellen? Ich würde gerne verstehen, warum du ausgerechnet jetzt - 17 Jahre nach deiner Arbeit - dieses Thema die letzten Monate in verschiedene Foren bringst, nachdem selbst die kritisierte Direkteinspritzer-Technik durch neue Turbolader mit weiterer Hubraumsenkung bzw. dem Vormarsch von Hybrid-Antrieben langsam zum alten Eisen wird? Was ist die Motivation dahinter? Warum jetzt? ???

C=om@raxn


Nur die letzten Deppen dürften nicht mitbekommen haben

Editierfunktion für eigene Beiträge ... BITTE!

AQH.


Ein Vergaser "verdampft" überhaupt nichts, es brennen genauso Tröpfchen. Verdampfen wäre ein anderer Aggregatzustand (solltest du als Chemiker wissen), und das passiert beim Vergaser nun mal nicht, sondern ein feines Tröpfchen/Luft-Gemisch. Man nennt es einfach nur "Vergaser".

Außerdem brauchen Vergaser deutlich höheren Hubraum für gleiche Leistung, haben bei ruhiger Fahrweise viel höheren Verbrauch und sind insgesamt uneffektiver.

Hallo,

der Vergaser war vor meiner Zeit und ich habe vermutet, daß der Vergaser Vergaser heißt, weil der Kraftstoff "vergast", also verdampft wird. Du kannst aber Recht haben.

Beim SRE ist es m.W. so, die heißen deswegen auch homogener Ottomotor. Ich hatte auch SRE auf dem Prüfstand und die erzeugen keinen Ruß, solange man nicht schneller als 120 km/h fährt.

Deine Äußerungen, daß Vergaser deutlich höhere Hubraum für gleiche Leistung benötigen, ist falsch.

Das sie bei ruhiger Fahrweise einen höheren Verbrauch haben, ist falsch.

Und das sie insgesamt uneffektiver sind, ist falsch.

Das ist sicher, soviel verstehe ich vom Verbrennungsmotor dann schon (einfach mal ein Verbrauchskennfeld bzw. "Muscheldiagramm" vom homogenen Ottomotor und vom Schichtlader ansehen, dann kommt die Erhellung.

Ein Ingenieur kannst Du nicht sein. Welchen Beruf übst Du aus?

Liebe Grüße

Andreas

A?H.


Hallo,

ergänzend möchte ich schreiben, daß das Benzin/Luftgemisch im Brennraum homogenisiert sein muß.

Wenn der Vergaser Tröpfchen erzeugt, kommt dieses Gemisch im Ansaugtakt in den heißen Kolben, durchläuft den Kompressionstakt und ist dann in der Nähe des oberen Totpunktes gasförmig bzw. vollständig verdampft.

Auch Benzindirekteinspritzer haben einen "Homogenbetrieb", wo in den Ansaugtakt eingespritzt wird. Da erzeugen sie wenig Ruß (habe genug Messungen vorliegen). Allerdings erzeugt der "homogene" Benzindirekteinspritzer nach dem Kaltstart viel Ruß, da der Brennraum noch kalt ist und der Kraftstoff unvollständig verdampft (haftet z.B. an den Wänden an).

Liebe Grüße

Andreas

jxusOt_louokingx?


Ich frage mich auch, warum diese Fäden. Wenn ich böse wäre würde ich vermuten, es will jemand seine (Doktor?) Arbeit um 130,- bei einem Internetbuchhändler verkaufen. :=o

AxH.


Noch etwas: Schlecht konstruierte Saugrohreinspritzer (SRE) oder Vergasermotoren können daher nach dem Kaltstart etwas Ruß und ggf. paK erzeugen. Die Partikelmasse von SRE im MVEG-Zyklus war nach meinen Messungen mit dem Electric Low Pressure Impactor etwa 20 mal geringer, als von Benzindirekteinspritzern und diese "Partikel" müssen kein Ruß gewesen sein, sondern können Schwefelsäure-Tröpfchen gewesen sein.

Die Filter waren bei den SRE nach meiner Erinnerung nie schwarz.

Ein kleiner Otto-Partikelfilter wäre aber auch für SRE nicht schlecht, wenn etwas Ruß nach dem Kaltstart gebildet wird.

Warum ich hier schreibe: Um die Öffentlichkeit zu informieren, damit die Druck ausübt, damit die krebserzeuger Benzindirekteinspritzer und Dieselmotor vom Markt kommen!

Liebe Grüße

Andreas

A$H.


Hallo,

hier noch einmal die Rußemissionen eines Mitsubishi bei Konstantfahrten. Der Unterschied zwischen Schichtladebetrieb und Homogenbetrieb (Einspritzung in den Ansaugtakt) ist sehr deutlich:

[[http://www.bilder-hochladen.net/files/lr6g-5-e4da-jpg.html]]

Der Mitshubishi Carisma GDI ist übrigens ein "Cycle-beater", habe ich damals herausgefunden. Er wechselt dreimal 90 Sekunden zwischen Homogenbetrieb (wenig Emissionen, hoher Verbrauch) und Schichtladebetrieb (geringer Verbrauch, hohe Emissionen) um dann dauerhaft in den Schichtladebetrieb zu gehen.

Der für die Schadstoffmessung relevante MVEG-Zyklus kennt keine lange Konstantfahrten!

Der Fahrer ist auf Landstraße und Autobahn erfreut über den geringen Verbrauch seines Carisma GDI. Die Schadstoffe - kennt er nicht.

Hat man einen Diesel oder Benzin-Direkteinspritzer ruhig mal beim Hersteller nachfragen, ob man auf Herstellerkosten in das eigene Auto auch einen nicht oder kaum krebserzeugenden Saugrohreinspritzer einbauen kann.

Die Volkswagen AG, BMW und inzwischen auch Mercedes brauchen starken öffentlichen Druck bezüglich ihres verantwortungsloses Handeln.

Ruhig mal an Grennpeace schicken, den BUND, den Stern darauf hinweisen usw.

Liebe Grüße

Andreas

CSo!mrxan


Deine Äußerungen, daß Vergaser deutlich höhere Hubraum für gleiche Leistung benötigen, ist falsch.

Das sie bei ruhiger Fahrweise einen höheren Verbrauch haben, ist falsch.

Und das sie insgesamt uneffektiver sind, ist falsch.

Das ist sicher, soviel verstehe ich vom Verbrennungsmotor dann schon (einfach mal ein Verbrauchskennfeld bzw. "Muscheldiagramm" vom homogenen Ottomotor und vom Schichtlader ansehen, dann kommt die Erhellung.

Ein Ingenieur kannst Du nicht sein. Welchen Beruf übst Du aus?

Ich fahre Auto. Und habe schon Vergaser "vor deiner Zeit" gefahren, als du noch in der Schule gesessen hast. Dir ist schon klar, dass diese für 90 PS locker 1,8-2 Liter Hubraum hatten und einen Verbrauch von 9-12 Liter? Dir ist schon klar, dass es keine Start-Stopp-Automatiken für Vergaser gibt und auch keine Schubabschaltung beim Gas-Wegnehmen? Hast du eine Ahnung, wie Abgas in den 70ern gestunken hat?

Warum ich hier schreibe: Um die Öffentlichkeit zu informieren

Das reicht mir nicht. Genauso wie mit deinem Energiesparlampen-Faden bist du hier Jahre zu spät und kommst mit alten Kamellen. Dafür überlegst du, warum das Böse männlich ist.

Ist wirklich alles OK bei dir? Ist die letzten Monate vielleicht irgendwas vorgefallen? Privat- und Berufsleben OK? Bist du ein zufriedener Mensch, der sozial integriert ist?

Ich finde, du verhältst dich auffällig. Die ganze Namensnennung und volle Signatur klingen nicht nach einem jungen Erwachsenen, der sein Leben im Griff hat. Und wenn du die Welt besser machen möchtest, engagiere dich aktiv politisch oder schreibe Petitionen (darf jeder). Aber Panik vor Übergangstechnologien, die jetzt schon ihren Zenith überschritten haben, bringt doch keinem was. Ich hätte noch weitere Vorschläge: Chlor in Schwimmbädern, Schichtdienst und Arbeitsunfälle, TCP in Flugzeugkabinen, HFO-Kraftstoffe in der Nahrungskette...

sbensiKbelnman


polycylische aromatische Kohlenwasserstoffe erzeugen. Diese sind nachweislich krebserregend

Für mich taucht an dieser Stelle immer die Frage auf, wie groß das Risiko ist, durch die von Kraftfahrzeugen erzeugten paK an Krebs zu erkranken. Bei geringer Bedeutung fange ich nicht an, groß herumzudiskutieren.

M5oritsz27x1


Warum ich hier schreibe: Um die Öffentlichkeit zu informieren, damit die Druck ausübt, damit die krebserzeuger Benzindirekteinspritzer und Dieselmotor vom Markt kommen!

Soweit ok, aber die Frage war, warum erst jetzt (nach wohl 17 Jahren) du das publizieren musst. hat dich das bisher nicht bedrückt?

Eine qualifizierte Antwort würde deine Glaubwürdigkeit sehr erhöhen. Und vice versa.

2.

Ein Ingenieur kannst Du nicht sein. Welchen Beruf übst Du aus?

Nicht gerade eine eines Promovierten würdige Art der Antwort.

3.

Beim SRE ist es m.W. so, die heißen deswegen auch homogener Ottomotor. Ich hatte auch SRE auf dem Prüfstand und die erzeugen keinen Ruß, solange man nicht schneller als 120 km/h fährt.

Also das die Rußproduktion von der Geschwindigkeit abhängt, ist Unsinn, sorry.

Moritz ist promovierter Physiker, falls diese Frage kommen sollte

AxH.


Hallo,

Also das die Rußproduktion von der Geschwindigkeit abhängt, ist Unsinn, sorry.

////

So etwas verstehe ich nicht. Ich bin Fachmann und ich habe geschrieben, daß ich es auf einem Rollenprüfstand gemessen habe. Gravimetrisch. Mit einem Electric Low Pressure Impactor (Dekati). Mit einem Scanning Multiple Particle Sizer (TSI).

Wie kann dann jemand sowas schreiben? Wo kommt so eine Überheblichkeit her?

Hier die technische Erklärung: Oberhalb 120 km/h ist eine Anreicherung programmiert. Es wird mit Lambda < 1 gefahren. Daher ist weniger Sauerstoff vorhanden als zur Verbrennung benötigt wird. Daher entsteht Ruß.

Technischer Grund: "Motor-Innenkühlung". Der Kraftstoff-Überschuß kühlt aufgrund seiner Verdampfungsenthalpie den Motor, der sonst zu heiß würde.

Dir ist schon klar, dass diese für 90 PS locker 1,8-2 Liter Hubraum hatten und einen Verbrauch von 9-12 Liter? Dir ist schon klar, dass es keine Start-Stopp-Automatiken für Vergaser gibt und auch keine Schubabschaltung beim Gas-Wegnehmen?

Lambda = 1

Druck im Brennraum 1 bar

-> Leistung pro Volumen bei gleicher Drehzahl immer gleich für:

Vergasermotor, Saugrohreinspritzer, Benzindirekteinspritzer.

Du bist kein Fachmann.

Kleine Einschränkung: Aufgrund der Verdampfungsenthalpie des Kraftstoffes ist die Temperaturdifferenz im Brennraum bei Benzindirekteinspritzern etwas größer. Der Leistungsvorteil ist vernachlässigbar gering.

Die von Dir genannten Motoren hatten einfach geringere Nenndrehzahlen.

Leistung = Drehzahl x Drehmoment

Schubabschaltung und Start/Stop-Automatik bringen keine signifikanten Verbrauchsvorteile und sind nach meiner Einschätzung bei elektronischen Vergasern realisierbar.

Der Strömungswiderstand alter Karrosserien war sehr hoch. Das kann ein Grund für hohe Verbräuche sein.

Liebe Grüße

Andreas

A6Hx.


Soweit ok, aber die Frage war, warum erst jetzt (nach wohl 17 Jahren) du das publizieren musst. hat dich das bisher nicht bedrückt?

Hallo,

ganz einfach: 1998 hatte ich kein Internet. So gegen 2001 hatte ich Internet und die Sache vergessen.

Später nach meiner Promotion habe ich an der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe gearbeitet, an der Erkundung des Salzstockes Gorleben als Atommüll-Endlager. Die Leistung der BGR halte ich aus wissenschaftlicher Sicht für inakzeptabel und ich habe meine Arbeiten an der BGR und eine Risiko-Analyse u.a. hier im Internet veröffentlicht:

[[http://endlagerdialog.de/2011/12/gas-und-kohlenwasserstoffvorkommen/#comment-19176]]

Da fiel mir ein, daß ich die alte Sache von der Volkswagen AG auch mal öffentlich machen sollte.

Liebe Grüße

Andreas

B.orbstelUmanxn


Ich sitze beim Tanken aus Bequemlichkeit meist im Auto und atme den Kraftstoffdampf daher kaum ein.

Hat zwar nicht unmittelbar mit dem Thema zu tun, trotzdem meine Frage: WER tankt denn dann für dich? ???

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