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Energiesparlampen sind oft hoch giftig aufgrund von Quecksilber

sbebns<ibelmxan


ein kontinuierliches Spektrum eines Planck'schen schwarzen Strahlers

Warum sollte mich bei einer Lampe ein schwarzer Strahler interessieren?

Dr. rer. nat. Andreas Haeger (Diplom-Chemiker)

Beschäftige dich mal mit Physik. [[http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schwarzer_K%C3%B6rper&redirect=no Fange mal hiermit an]].

A0H.


Hallo Parvati,

LED's kommen mir nicht ins Haus.

Ich hatte schon geschrieben: Enger Abstrahlwinkel (kein Kugelstrahler)

Dazu kommt: Hohe Bestrahlungsstärke in einer Richtung (blendet)

Und: Farbverfälschung aufgrund des nicht kontunierlichen Spektrums

Liebe Grüße

Andreas

A{H.


Hallo Sensibleman,

ich weiß, was ein schwarzer Strahler ist. Schön, daß Du es auch für andere verlinkt hast. Ob Wikipedia zuverlässig ist, muß man prüfen. Lehrbücher sind im Zweifel besser.

Nur Planck'sche schwarze Strahler sind für mich als Lichtquelle aktzeptabel, weil nach meiner bisherigen Kenntnis nur sie ein kontinuierliches Spektrum besitzen - wie die Sonne. Linienspektren sind unangenehm und verfälschen sicher die Farben.

Liebe Grüße

Andreas

s/ensOibeclmaxn


Das ist genau das, was ich geschrieben habe. LED's erzeugen kein kontunierliches Spektrum und sind daher unangenehm. Fluoreszenz und Phosphoreszenz ergeben Linienspektren, das basiert auf diskreten Elektronen-Übergängen in Atomen.

Na und? Meine Augen nehmen keinen spürbaren Unterschied zwischen kontinuierlichen und hinreichend dichten Linienspektren wahr, insofern ist das nicht von Belang.

Wikipedia ist keine zuverlässig Quelle, da kann jeder schreiben.

Du hast auch keine Ahnung von Wikipedia. Wikipedia wird sehr vielfältig geprüft, bevor es zur Veröffentlichung gelangt- insbesondere bei naturwissenschaftlich-technischen Themen ist das verschärft so.

Wenn da jeder reinschreiben kann, dann versuche es doch mal ... Viel Spaß! ]:D

Du hast keine Ahnung von LED's" finde ich unhöflich.

Es war eine sachliche Feststellung, weil du sehr vereinfachend und oberflächlich die Funktion von LED-Lampen darstelltest. Die LED-Lampen sind deutlich weiterentwickelt. Die LED-Lampen, die ich im Laden zu kaufen bekomme, haben weder ein schmales Frequenzspektrum noch einen schmalen Öffnungswinkel (hier werden einfach mehrere LED-s in verschiedenen Richtungen angeordnet).

Nur Planck'sche schwarze Strahler sind für mich als Lichtquelle aktzeptabel, weil nach meiner bisherigen Kenntnis nur sie ein kontinuierliches Spektrum besitzen - wie die Sonne. Linienspektren sind unangenehm und verfälschen sicher die Farben.

Ich bezweifle, dass du das mit deinen Augen wahrnehmen kannst, wenn dir niemand sagt, um welche Lampe es sich handelt.

jlust_l@ooking?


Linienspektren sind unangenehm und verfälschen sicher die Farben.

Auch das ist keine neue Info, schon zu Glühbirnenzeiten gab es in auserwählten Umkleiden die Lichtumschaltfunktion zwischen verschiedenen Lichtquellen (wobei mir gerade einfällt, das gibt es irgendwie nicht mehr).

Und ganz ehrlich, wenn ich mich im Baumarkt für eine Farbe entscheide ist die von Neonröhren angestrahlt. Dann wäre ich unter Umständen ja sogar enttäuscht, diese im "vollen Spektrum der Sonne" zu sehen, wenn diese dann anders aussieht als das was ich ausgesucht habe.

Du siehst, so ziemlich jedes Argument kann man auch umdrehen.

_$Parkvatix_


Ich hatte schon geschrieben: Enger Abstrahlwinkel (kein Kugelstrahler)

Dazu kommt: Hohe Bestrahlungsstärke in einer Richtung (blendet)

Und: Farbverfälschung aufgrund des nicht kontunierlichen Spektrums

Das habe ich schon verstanden ;-) Aber ich wollte wissen, wo dich dies im Allltag beeinträchtigen würde. Das ist doch das Entscheidende. Denn mir als Verbraucher ist nicht wichtig, wie ich Licht z.B. in der Wohnung optimal einsetzen kann. Und wenn man die Stärken und die Schwächen einer LED Lampe kennt, kann man diese durchaus auch optimal nutzen. Zudem wird man eine LED Lampe selten ohne Lampenschirm o.ä. in der Wohnung anbringen. Ein guter Lampenschirm kann schon einen erheblichen Einfluss darauf nehmen, um etwas zu be- oder auszuleuchten. Zudem wird dann das LED Licht nicht mehr so blenden, was eh nur der Fall ist, wenn man direkt auf die LED Lampe schaut. Bei einer Glühbirne wäre das auch nicht anders.

Die Farbverfälschung kann auch nicht erheblich sein. Gerade ich, die sich mit bildender Kunst beschäftigt, braucht eine optimale Ausleuchtung zum arbeiten und eine möglichst natürliche Farbwiedergabe, wenn das Tageslicht nicht ausreicht oder wenn es dunkel ist. Ehrlich, ich bin froh, dass es LEDs gibt. Für mich gibt es einfach nichts vergleichbares in Sachen Ausleuchtung und farbechtheit (sehen viele meiner Künstlerkollegen ähnlich).

_bPmarvantxi_


Denn mir als Verbraucher ist nicht wichti

Das "nicht" bitte streichen :-)

AwH.


Ehrlich, ich bin froh, dass es LEDs gibt. Für mich gibt es einfach nichts vergleichbares in Sachen Ausleuchtung und farbechtheit

Hallo,

das ist leider nicht so. LED's sind prinzipbedingt aufgrund ihres diskontinuierlichen Spektrums nicht farbecht.

Für korrekt Farbwiedergabe gehen nur Planck'sche schwarze Strahler mit definierter Farbtemperatur.

Liebe Grüße

Andreas

Die LED-Lampen, die ich im Laden zu kaufen bekomme, haben weder ein schmales Frequenzspektrum noch einen schmalen Öffnungswinkel

Woher weißt Du das? Ich habe ein Diodenarraspektrometer von Dr. Gröbel UV-Elektronik mit einer Halbwertsbreite von 1,2nm für wohl 30.000 € im Nachbarraum mit Ulbricht-Kugel und kann das messen, wenn mein Meßrechner wieder geht (leider vor kurzem kaputtgegangen). Ich habe schon viele Lichtquellen gemessen - auch LED's.

Kannst Du messen? Hast Du irgendwelche Beweise für das Frequenzspektrum der LED Lampen "im Laden".

sjen@sibeYlmaxn


Für korrekt Farbwiedergabe gehen nur Planck'sche schwarze Strahler mit definierter Farbtemperatur.

Das taugt für's Messlabor aber nicht für die Wahrnehmung unserer Augen. Eine unbedeutende Abweichung der Farbwiedergabe ist für die meisten Menschen nicht von großer Bedeutung.

Hast Du irgendwelche Beweise für das Frequenzspektrum der LED Lampen "im Laden".

Ich habe Daten von einem Lampenverkäufer [[https://prediger.de/lichtberatung/lexikon/lichtspektrum.html z.B. von hier]]

mVu-sic+us_*65


Die Abstrahlwinkel von LED-Lampen sind sehr unterschiedlich, wie man z.B. im [[https://www.test.de/LED-Lampen-im-Test-So-gut-und-guenstig-wie-nie-4831275-0 jüngsten Test]] der Stiftung Warentest nachlesen kann. (Download ist leider kostenpflichtig, aber günstiger als das komplette Heft)

Ebenso gab/gibt es enorme Unterschiede bei den Eigenschaften und der Qualität von herkömmlichen ESL. Da wurde leider viel Mittelmaß und auch richtiger Schrott produziert. Die bisher besten Erfahrungen habe ich persönlich mit [[http://www.derenergiesparladen.de/produkt.php?lang=de&pm_id=1015 diesem Modell]] in der Ausführung "warm comfort light" (ca. 2500 Kelvin). Davon tun 2 Stück in Deckenleuchten in meiner Wohnung brav ihren Dienst.

Weitere quecksilberhaltige ESL werde ich aber nicht mehr kaufen. Von der "guten alten" Glühbirne habe ich noch einigen Vorrat. Die erste LED-Lampe ist hier seit 1 Woche in Betrieb.

Die Lichtqualität und Farbwiedergabe ist nicht bei allen Anwendungen so wichtig, z.B. Außenleuchten an Häusern, Treppenhäuser, Keller, bestimmte gewerbliche Anwendungen.

A8H.


Hallo Sensibleman,

was Du verlinkt hast, sind Gemälde, keine Messungen. Das ist symbolisch zu verstehen.

Ich habe meine Messungen mit dem Diodenarrayspektrometer an "Leuchtstofflampen" deutlich anders in Erinnerung, als diese "Gemälde".

Das taugt für's Messlabor aber nicht für die Wahrnehmung unserer Augen. Eine unbedeutende Abweichung der Farbwiedergabe ist für die meisten Menschen nicht von großer Bedeutung.

Ich frage mich, wie Du auf "unbedeutend" kommst. Mit einer "weißen" Leuchtstofflampe oder einer LED können nach meiner Ansicht farbige Gegenstände (abhänigig von ihrem Reflexionsgrad als Funktion der Lichtwellenlänge) sogar relativ farblos erscheinen. Das ist nicht unbedeutend.

Liebe Grüße

Andreas

sxenhsibcelmxan


Ich frage mich, wie Du auf "unbedeutend" kommst. Mit einer "weißen" Leuchtstofflampe oder einer LED können nach meiner Ansicht farbige Gegenstände (abhänigig von ihrem Reflexionsgrad als Funktion der Lichtwellenlänge) sogar relativ farblos erscheinen. Das ist nicht unbedeutend.

Ich habe hier fast ausschließlich hochwertige LED-Lampen im Einsatz und da werden farbige Gegenstände (auch farbige Bilder wie Ölgemälde) sehr gut wiedergegeben (ich hatte zeitweise mit Bildender Kunst zu tun).

Ich behaupte, dass du noch nicht viele LED-Lampen gesehen hast.

syenszibelmTaxn


Ich habe meine Messungen mit dem Diodenarrayspektrometer an "Leuchtstofflampen" deutlich anders in Erinnerung, als diese "Gemälde".

Deine Spektroskopie ist viel zu fein und übergenau, unsere Wahrnehmung mit den Augen ist nicht so feinstufig. Unsere Augen nehmen die Mischung der Frequenzen wahr aber nicht die einzelnen Frequenzen an sich- insofern sind die Darstellungen von dem Lampenverkäufer aus meinem Link sinnvoller als eine hochauflösende Spektroskopie.

Außerdem gibt es sehr unterschiedliche Leuchtstofflampen mit sehr unterschiedlichen Spektren.

_tPamrvxati_


AH, es wäre gut, wenn du das Ganze mal nicht nur aus der wissenschaftlichen Sicht betrachten würdest sondern auch mal aus der Sicht eines Verbrauchers ;-) Wo würden denn deiner Meinung nach LEDs im Alltag (anhand von Fallbeispielen oder persönlicher Erfahrung) stören und warum? Irgendwie scheinst du darauf nicht einzugehen und weichst immer wieder aus. Das zeigt mir nur, dass du vielleicht Ahnung von der technischen Seite hast, aber nicht vom Alltagsgebrauch einer solchen Lampe.

LQorydG H]ong


@ _Parvati_

So wie ich AH verstanden habe stört ihn bei LEDs das Lichtspektrum. Das heißt eine LED Lampe hat eben ein etwas anderes Licht als es eine Glühlampe hatte. Systembedingt kann eine LED nicht das gleiche Licht machen wie eine Glühlampe.

Dieses Empfinden kann aber recht subjektiv sein. Ich zum Beispiel habe in meiner ganzen Wohnung bis auf die Küche und eine Abstellkammer LED-Lampen. Und mir ist das Licht dieser Lampen nicht unangenehm. In der Küche ist eine Energiesparlampe und die finde ich schlecht, sie braucht Minuten bis sie die richtige Helligkeit hat und das Licht hat eine unangenehme Farbe.

Was bei LED-Lampen, insbesondere den ganz billigen, noch vorkommen kann ist, dass die Lampe flackert.

Der Strom ist ja Wechselstrom, das heißt der wechselt 50 Mal pro Sekunde die Polarität.

Bei einer Glühlampe ist das egal wenn sie umgepolt wird, der Glühfaden leuchtet ja nach und man sieht im Licht diese 50 Hz nicht. LEDs tun dies aber nicht, außerdem braucht eine LED Gleichstrom. Deswegen wird in die Lampe eine Elektronik eingebaut die aus dem Wechselstrom Gleichstrom macht. Wenn diese Elektronik sehr einfach und günstig ist, pulsiert der Gleichstrom der da raus kommt und die LED Lampe flimmert.

Aber auch das habe ich bei meinen LED Lampen von IKEA noch nicht feststellen können, bei sehr billigen aus China schon.

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