» »

Energiesparlampen sind oft hoch giftig aufgrund von Quecksilber

w=uxsch


Ich glaube, das Ursprungsproblem des Fadens hat mit Energiesparlampen recht wenig zu tun. Sorry... ]:D

H|asen-reixch


Energiesparlampen sind oft hoch giftig aufgrund von Quecksilber

Deshalb haben wir auch schon seit einigen Jahren unsere Wohnung komplett Energiesparlampen-frei - nachdem eine der besonders "langlebigen"(!!!) ESP-Lampen kaputtging mit einem lauten Knall, einen Kurzen auslöste und die Biosbatterie meines Laptops ruinierte - ich bedaure es nur zutiefst, dass wir damals all unsere noch vorrätigen Glühlampen übereilig aussortiert haben - man sollte halt manchmal etwas weniger euphorisch sein, die Ernüchterung folgt sofort...... ;-)

L_ord nHonng


Ich glaube, das Ursprungsproblem des Fadens hat mit Energiesparlampen recht wenig zu tun. Sorry... ]:D

Das Ursprungsproblem des Fadens, nämlich das in Energiesparlampen enthaltene Quecksilber, wird

[[https://www.energie-lexikon.info/energiesparlampen__toedliche_gefahr_durch_quecksilber.html hier]] umfassend betrachtet.

Das Faszit: Es droht nicht wirklich Gefahr.

H6ase=nreicxh


@ Lord Hong

Ich hab mir den Link angesehen, komme aber für mich zu dem Ergebnis, dass Verharmlosungen zu nichts führen. Warum diese Vorsichtsmaßnahmen - die übrigens nicht nur dieser Link enthält sondern zusammen mit diesen zweifelhaften ESP uns "verkauft" werden sollten - wenn sie doch so "harmlos" sind? - Wenn etwas definitiv ungefährlich ist, dann brauche ich auch keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen.

Fazit für mich: Ich bin so was von froh und erleichtert, diese Gift-Dinger endlich aus dem Haus zu haben und KEINE einzige von diesen ESP-Dingern kommt mir jemals wieder in die Wohnung!

L_ord `HToxng


@ Hasenreich:

In dem Artikel geht es nicht um Verharmlosung sondern um eine Objektivierung des ganzen Sachverhalts.

Eben dass die ESP Lampen wenn sie im Betrieb zersplittern nicht gesund sind, aber auch nicht hoch giftig.

Wie eben vieles im Haushalt.

ACHM.


Dann wird aber das meiste Quecksilber den festen Teilen (v. a. dem Glas) anhaften und nur ein winziger Teil verdampfen, da Quecksilber nicht leicht flüchtig ist.

Hallo,

der verlinkte Artikel ist nicht seriös. Quecksilber hat einen recht hohen Dampfdruck (es ist ein flüssiges Metall - schon ein Hinweis) und verdampft vollständig, wenn es nicht rechtzeitig mit Aktivkohle ("Mercurisorb") aufgenommen wird. Chemiker haben im Labor große Angst vor freigesetztem Quecksilber und immer Mercurisorb bereit.

Es wird in dem Artikel auf Lampenbruch eingegangen, aber es wird unzureichend deutlich, daß Quecksilberdampflampen im Hausmüll zerbrochen auf Deponien zu einer Belastung mit gasförmigen Quecksilber führen. Das Quecksilber verdampft vollständig.

Wirklich schlimm ist folgende Argumentation auf der Website: Kohlekraftwerke erzeugen auch Quecksilber, also kann man sich ruhig noch zusätzlich mit Quecksilberlampen vergiften.

Haben wir schon immer so gemacht.... (wurde in diesem Thread als Argument gebracht ":/ )

Es gibt auch andere Quecksilber-Quellen.....

So etwas darf nie als Argument gelten, denn es ist nicht folgerichtig.

Quecksilber ist giftig, folgerichtig ist daher:

Wir müssen auf Braunkohlenkraftwerke verzichten, denn sie erzeugen Quecksilber. Wir brauchen mehr Windräder und Photovoltaikanlagen.

Wir müssen auf Quecksilberdampflampen verzichten.

Es gibt ja Alternativen.

Liebe Grüße

Andreas

Haase7nrexich


Eben dass die ESP Lampen wenn sie im Betrieb zersplittern nicht gesund sind, aber auch nicht hoch giftig.

Doch, sie sind giftig - hoch giftig - wofür sonst diese Vorsichtsmaßnahmen:

##Sofort die Fenster öffnen und dann den Raum für mindestens zehn Minuten verlassen. Auch wenn schon ohne dies keine starke Vergiftung droht, ist es doch sinnvoll, mit dieser einfachen Maßnahme die Belastung massiv zu senken.

##Dann Einweghandschuhe anziehen und alle Teile der Lampe aufsammeln und in einen Plastikbeutel stecken. Kleine Teile kann man mit einem Klebeband gut aufnehmen. Am Ende das Klebeband und die Handschuhe auch in den Beutel stecken, den Beutel gut verschließen, natürlich nicht im Haus lagern und als Sondermüll entsorgen lassen.

##Man sollte bei dieser Reinigung nicht den Staubsauger verwenden, denn dieser könnte Quecksilberdämpfe erst recht in die Raumluft blasen. Den Boden gut aufwischen, insbesondere bevor Kleinkinder darauf spielen.

##Ergänzend könnte man das Quecksilber durch Bestreuen mit etwas Schwefelpulver oder anderen Substanzen (in der Apotheke erhältlich) chemisch binden, wenn es z. B. in einen Teppichboden gelangt ist. Das entstehende Quecksilbersulfid (Zinnober) ist extrem unlöslich und kann vom Körper praktisch nicht mehr aufgenommen werden. Dies wäre also eine gute Maßnahme, bevor wieder ein Staubsauger dort verwendet wird.

Wenn das nicht giftig wäre, dann bräuchte man diese komplizierten Verhaltensregeln nicht.

Ansonsten:

@ AH.

Was die Quecksilberdampflampen angeht, stimme ich Dir voll zu :)z :)^

G]rieshspudIdinxg


Ohne Chemie- oder Physikstudium kann man sich dazu fachlich sehr wahrscheinlich nicht hinreichend äußern.

Naja. Ob man LED Licht als angenehm empfindet oder nicht, kann man auch komplett ohne Studium einschätzen.

Warum diskutierst Du das Thema überhaupt in einem Forum mit Menschen, die die Voraussetzungen zum grossen Teil nicht erfüllen (Chemie- oder Physikstudium)

_RParv"a&ti_


@ AH.

Wirklich schlimm ist folgende Argumentation auf der Website: Kohlekraftwerke erzeugen auch Quecksilber, also kann man sich ruhig noch zusätzlich mit Quecksilberlampen vergiften.

Ich bin ja durchaus Befürworter Energiesparlampen aus dem Verkehr zu ziehen, vor allem, da es heute gute Alternativen gibt. Aber: Was du hier schreibst wurde SO inhaltlich nicht im Artikel geschrieben. Lies mal richtig ;-) Da steht nämlich:

Es gibt ein echtes Quecksilberproblem – aber nicht bei Energiesparlampen, sondern bei Kohlekraftwerken. Und dieses Problem entschärfen die Glühlampenretter nicht, sondern vergrößern es sogar.

Oder eine andere Textpassage:

Die Quecksilberemissionen von Kohlekraftwerken, die durch den hohen Stromverbrauch von Glühlampen vermehrt auftreten, sind das größere Problem.

Man will letztendlich nur aussagen, dass beim vermehrten Einsatz von Glühlampen eben auch mehr Energie benötigt wird. Wenn die Kohlekraftwerke mehr Energie produzieren müssen, stoßen sie auch zwangsläufig mehr Quecksilber aus. Energiesparlampen besitzen zwar geringe Mengen Quecksilber sind aber, im Gegensatz zu Glühbirnen, energiesparender. Was eben dazu führt, dass weniger Energie zur Verfügung gestellt werden muss und auch weniger Quecksilber ausgestoßen wird.

Zudem sieht der Ersteller der Seite die Energiesparlampe auch eher als vertretbare Übergangslösung, wie eben auch Behörden und Umweltverbände.

Tjaps


Chemiker haben im Labor große Angst vor freigesetztem Quecksilber und immer Mercurisorb bereit.

Ja das hängt aber damit zusammen, dass im Labor ganz andere Mengen (z.T. auch freies Quecksilber) verwendet wird. Ich hatte dort auch schon das zweifelhafte Vergnügen, Kügelchen aufsammeln zu müssen.

daß Quecksilberdampflampen im Hausmüll zerbrochen auf Deponien zu einer Belastung mit gasförmigen Quecksilber führen.

Unbestritten! Doch für das, was in den Deponien seit Jahren lagert, ist die Warnung längst zu spät. Leuchtstoffröhren und Quecksilberthermometer (bei der Haushaltsauflösung bei meiner Mutter habe ich 7 davon gefunden) wurden Jahrzehnte lang im normalen Hausmüll entsorgt, ohne dass ein Hahn danach krähte.

Heutzutage landet Hausmüll nicht mehr unbehandelt auf Deponien sondern (zumindest bei uns) vom Müllfahrzeug direkt in der Müllverbrennung, wo noch ganz andere Schadstoffe gefiltert werden müssen. Schadstoffvermeidung ist natürlich immer gut. Und nein, ich habe die Thermometer nicht einfach weggeworfen.

Man sollte auf die Gefahren für Verbraucher hinweisen. Aber es sollte doch darum gehen, die Leute für ein Problem zu sensibilisieren und nicht darum, unbegründet Panik zu schüren.

Ich habe in meiner Wohnung noch normale Glühlampen für Jahre, Leuchtstoffröhren und auch Energiesparlampen. Diese jetzt völlig sinnfrei durch andere Leuchtmittel zu ersetzen, löst das Schadstoffproblem nicht. Und eine messbare Stromersparnis würde auch nicht eintreten.

Die jetzigen LEDs sind absoluter Mist. Das Lichtspektrum (selbst wenn es nicht monochromatisch sein sollte) und die ungenügende Raumausleuchtung sind für mich bei meinen Sehproblemen auf Dauer nicht brauchbar. Außerdem komme ich (im Büro) mit der Pulssteuerung nicht klar. Wenn mein Kollege seine Schreibtischlampe einschaltet, muss ich den Raum verlassen.

Gibt es bei den Dingern eigentlich Warnungen für Epileptiker?

LRord/ Honxg


@ AH

der verlinkte Artikel ist nicht seriös. [...]

Warum? Gut, dass Quecksilber nicht flüchtig ist, stimmt so nicht, aber das macht ja nicht einen ganzen Artikel unseriös.

Quecksilber hat einen recht hohen Dampfdruck (es ist ein flüssiges Metall - schon ein Hinweis) und verdampft vollständig, wenn es nicht rechtzeitig mit Aktivkohle ("Mercurisorb") aufgenommen wird. Chemiker haben im Labor große Angst vor freigesetztem Quecksilber und immer Mercurisorb bereit.

Die Giftigkeit und physikalischen Eigenschaften von Quecksilber wird ja auch nirgends bezweifelt, die sind Fakt.

Aber die Stoffmassen mit denen in der Chemie gearbeitet werden dürften um Größenordnungen höher sein, als die 3,5 mg bzw 5 mg die in einer Energiesparlampe enthalten sind. Das hat ja auch Taps schon angemerkt.

Ansonsten:

Die Energiesparlampen als Quecksilberdampflampen zu bezeichnen halte ich für recht reißerisch, auch wenn dort Quecksilberdampf für das Leuchten verantwortlich ist.

@ Hasenreich

Wenn das nicht giftig wäre, dann bräuchte man diese komplizierten Verhaltensregeln nicht.

Quecksilber ist ja auch giftig, nur ist in den Lampen eben sehr wenig drin.

5mg Quecksilber ergeben bei Raumtemperatur ein Kügelchen von 0,009 cm Durchmesser, also 0,09mm.

Dies ist dann etwas so groß wie zwei Haare dick sind.

Das kann man so gut wie nicht sehen, und daher kann man es auch kaum aufsammeln. Und damit man es nicht unbemerkt in der Wohnung verteilt oder am Körper hat, eben jene Vorsichtsmaßnahmen.

Und kompliziert halte ich es nicht, halte aber auch das mit dem Schwefelpulver etwas übertrieben, mag aber sinnvoll sein, wenn das auf Teppich passierte und es Lebewesen im Haus gibt die sehr nah am Teppich sich aufhalten.

Ich finde auch, dass die Energiesparlampen verschwinden müssen, weil sich eben das enthaltene Quecksilber auf den Deponien ansammelt und dort den Weg in die Umwelt findet.

Die Angst vor einer zerbrochenen Lampe halte ich für Panikmache. Da waren die Warnungen vor Fieberthermometern eher begründet, dort ist 200 mal so viel Quecksilber drin wie in den Lampen.

@ Taps

Die jetzigen LEDs sind absoluter Mist. Das Lichtspektrum (selbst wenn es nicht monochromatisch sein sollte) und die ungenügende Raumausleuchtung sind für mich bei meinen Sehproblemen auf Dauer nicht brauchbar. Außerdem komme ich (im Büro) mit der Pulssteuerung nicht klar. Wenn mein Kollege seine Schreibtischlampe einschaltet, muss ich den Raum verlassen.

Wie alt sind deine LED Leuchtmittel denn?

Meine sind so aus 2013 und da habe ich keins der angesprochenen Probleme. Es ist aber auch subjektiv was man als störend wahrnimmt. Aber flackern tun meine soweit ich das feststellen kann nicht.

Hier besteht aber noch eindeutig Entwicklungsbedarf bei den LED Leuchtmitteln.

_nParvuatix_


Und eine messbare Stromersparnis würde auch nicht eintreten.

Wenn man Glühbirnen oder Halogenlampen durch Energiesparlampen oder LEDs ersetzt , kann man durchaus eine bachtliche Stromersparnis erreichen, sofern das Leuchtmittel auch oft genutzt wird. Hat man jetzt z.B. in seinem Keller noch eine Glühbirne hängen und schaltet sie nur kurz an, wenn man 1x die Woche den Keller aufsucht, dann lohnt sich ein Austausch auch nicht.

Das Lichtspektrum (selbst wenn es nicht monochromatisch sein sollte) und die ungenügende Raumausleuchtung sind für mich bei meinen Sehproblemen auf Dauer nicht brauchbar.

Das Lichtspektrum ist geschmackssache, aber die Raumausleuchtung ist meiner Ansicht nach sehr gut. Man muss nur eben wissen, wieviel Lumen man braucht und wie man LEDs am besten einsetzt. Dann kann man durchaus auch eine optimale Raumausleuchtung erhalten. Vielleicht auch mal von einem Fachmann beraten lassen. Denn einfach nur eine nackte LED Lampe irgendwo reinschrauben, wird nicht viel bringen. Dann ist es nämlich auch kein Wunder, dass dann die Probleme eintreten, die hier immer wieder beschrieben werden. Man muss da schon zwangläufig anders rangehen als bei anderen Leutmitteln.

Außerdem komme ich (im Büro) mit der Pulssteuerung nicht klar. Wenn mein Kollege seine Schreibtischlampe einschaltet, muss ich den Raum verlassen.

Das Flackern bei LEDs wird nur dann zum Problem, wenn es Billigteile sind oder, wenn die LEDs an einem Dimmer gebunden sind.

Und warum verlässt du immer wieder den Raum? Wenn du solche gesundheitlichen Probleme am Arbeitsplatz hast durch die Lampe deines Kollegen, dann muss diese eben ersetzt werden.

sOensSibelxman


Zudem sieht der Ersteller der Seite die Energiesparlampe auch eher als vertretbare Übergangslösung, wie eben auch Behörden und Umweltverbände.

Da Konsumenten immer mehr auf LED-s zugreifen, werden Energiesparlampen langsam aber sicher vom Markt verschwinden. Wer mal aufmerksam in die Baumärkte oder Elektronikmärkte geht, dem wird auffallen, dass das Angebot an LED-Lampen und Leuchtmitteln deutlich überwiegt. Wo das nicht so ist, wird versucht, den alten Kram an Energiesparlampen noch irgendwie zu vertickern (meistens an nicht aufgeklärte Leute, die u.U. nur auf den Einkaufspreis einer Lampe achten).

Aber flackern tun meine soweit ich das feststellen kann nicht.

Bei Flackern von LED-s ist das Netzteil falsch konzipiert (keine vernünftig geglättete Gleichspannung). Ein Austausch des Netzteiles bringt Hilfe.

L0aGiCtana


Die guten alten Glühbirnen sind mir persönlich am liebsten. Wo kann man noch solche bekommen?

s"ens&ibelmxan


Und eine messbare Stromersparnis würde auch nicht eintreten.

Wenn auch nicht gravierend, dennoch messbar und kostensparend (Stromkosten). Ob ich nun heute oder in einem Jahr die Lampe tausche, ändert nichts am Lampensondermüll- den gibt es in jedem Fall.

Das Lichtspektrum (selbst wenn es nicht monochromatisch sein sollte) und die ungenügende Raumausleuchtung sind für mich bei meinen Sehproblemen auf Dauer nicht brauchbar.

Du hast dir definitiv die falschen LED-s ausgesucht. Es gibt LED-Lampen, die den Raum genauso ausleuchten wie Glühlampen oder Energiesparlampen. Das geschieht durch eine "Rundumanordnung" der in der Lampe verbauten einelnen LED-s (LED-Lampen werden heutzutage nicht mehr nur mit einer einzelnen LED ausgestattet).

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH