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Kaufmännische Ausbildung, 37 Jahre, was jetzt?

B?o6hnex2014 hat die Diskussion gestartet


ich bin 37, habe eine Ausbildung zur Kauffrau Bürokommunikation gemacht. Aufgrund meiner Dpressionen habe ich leider keine Weiterbildungen gemacht. Ich möchte das gen ändern, weiß aber nich genau, was und wie und vor allem bereitet mir mein Alter da Bedenken. Ich weiß, ich bin noch nicht an der Rente, aber normalerweise macht man Weiterbildungen ja direkt nach der Ausbildung.

Was meint Ihr?

Antworten
CTomraxn


Weiterbildungen macht man ein Leben lang. In deinem Alter sollten diese aber möglichst berufsbegleitend sein und auf deiner bisherigen Ausbildung aufbauen. Jetzt ein Vollzeit-Studium oder so was würde dich aus dem Beruf rausreißen, was ein nicht unerhebliches Risiko ist, solltest du einen guten und sicheren Arbeitgeber haben.

Frag doch mal deine Personalleitung oder deinen Vorgesetzten nach betriebsinternen Qualifizierungsmaßnahmen? Dann könntest du auf dem Status Quo aufbauen.

B?ohne2I014


Wenn, würde ich es gern berufsbegleitend machen. Ich muss auf jeden Fall weiter Geld verdienen. Wobei ich da Bedenken habe, es nicht zu schaffen. Weil mir schnell Dinge zuviel werden aufgrund der Depressionen. Aber ich muss e einfach versuchen, denke ich.

Betriebsintern gibt es leider nichts.

Interessieren würden mich am meisten Sprachen und das kann man ja immer gebrauchen. Das schwebte auch meinem Chef mal so vor im letzten Gespräch.

Mir fehlt eben noch der Mut, es anzupacken. |-o

Ckomrxan


Mir fehlt eben noch der Mut, es anzupacken. |-o

Na, vielleicht gibt es dir ja auch Selbstbewusstsein, wenn du dich traust? :)*

BLohne+201y4


Das dachte ich auch... nur ist der Schritt grad wieder mal fast unmöglich, da depressiv. :°(

Ich behalt es aber im Kopf...

BJohne62014


Hat keiner so spät noch eine Weiterbildung im kfm Bereich gemacht und kann mir was berichten? Wrde mich freuen... :)D

S8erend?ipitxi


Ich bin zwar jünger als du, habe aber auch recht spät meine Ausbildung abgeschlossen. Ich bin gelernte Kauffrau für Bürokommunikation mit sehr gutem Abschluss. Das reichte mir aber nicht, wenn schon spät, dann richtig, dachte ich mir.

Ich habe ein Fernstudium zum Wirtschaftsfachwirt angefangen und dann nach 2 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Momentan bin ich privat anderweitig beschäftigt, aber vor Ende des Jahres starte ich mit dem Betriebswirtsstudium und werde das hoffentlich auch in 2 Jahren abschließen.

Beruflich hat mir das erstmal noch nicht viel gebracht, da meine Stelle keine Aufstiegsmöglichkeiten bringt, aber die Perspektive, dass ich in zwei Jahren als Betriebswirtin in eine deutlich höhere Position wechseln kann. Es gibt viele Berichte von Leuten dazu, einigen hat es was gebracht, anderen nicht....am Ende bekommt man das, was man daraus macht.

Es werden von der IHK verschiedene Fachbezogene Fachwirte als Vorstufe zum Betriebswirt angeboten. Man muss eine gewisse fachbezogene Berufserfahrung vorweisen (zB. Personalfachwirt, Handelsfachwirt, Immobilienfachwirt...) Mach dich doch mal schlau, was es alles gibt.

Der Abschluss ist wohl der Abschluss, der am nächsten an ein Studium rankommt....aber es ist KEIN akademischer Abschluss, auch wenn der Fachwirt auf dem Ausbildungsniveau dem Bachelor, der Betriebswirt dem Master gleichgestellt ist.

Zum Schwierigkeitsgrad: ich hätte es mich nicht getraut ohne guten Abschluss in der Ausbildung...und muss zugeben, dass mich damals etwas Lebensfrust dazu gebracht hat, war eine gute Ablenkung.

Es hat viel, viel Selbstüberwindung, Disziplin und Frust bedeutet. Ich bin oft sehr sehr früh aufgestanden um vorm Job zu lernen, abends war mein Kopf zu voll. Allerdings war es machbar...heutzutage stöber ich wieder viel zu viel in Foren rum ;-) Ich habe wirklich gelernt, mein Leben besser zu strukturieren. Ich bin übrigens alleinerziehend und habe einen 40h-Job und pendel dazu noch täglich fast 1,5h. Außerdem habe und hatte ich auch während der Weiterbildung ein Pferd zu betreuen, bei dem ich 2-3 mal pro Woche für mehrere Stunden war, habe die (sehr zeitintensive) Kommunionsfeier meines Kindes geplant, habe eine Beziehung, für die jedes Wochenende und mehrere Abende pro Woche geopfert werden...und hin und wieder habe ich es geschafft, zusätzlich sogar Freunde zu treffen. Ok, zugegeben, es war schon echt viel und manchmal war ich kurz vorm Koller, aber es ist machbar. Mein Partner hat mir viel geholfen (studierter Wirtschaftswissenschaftler), ich habe meine Wohnung mit Lernplakaten tapeziert, meine Familie hat mich utnerstützt...und ich wollte es einfach schaffen.

Also, wenn du motiviert bist, nur zu @:)

Bqohne2x014


Serendipiti, vielen Dank für Deine ausführlich Antwort. @:)

Ui, Betriebswirt in zwei Jahren ist heftig.

An ein Fernstudium hatte ich auch mal gedacht. Stelle mir das sehr schwierig vor, mich da selbst zu motivieren. Alle Achtung, dass Du das so durchgezogen hast. :)^ Mit Kind ist das natürlich noch schwieriger, als "allein".

BhohneF201x4


Wollte das Thema gerne nochmal hoch schieben. Vielleicht kann jmd noch was berichten? Würde mich freuen. :)D

VKa$gab*und&inn


Hallo Bohne,

ich habe jetzt nicht herauslesen können, ob Du Dich innerhalb Deines erlernten Berufes fortbilden möchtest oder Dich für eine andere, auf Deinem erlernten Beruf aufbauende Tätigkeit qualifizieren möchtest.

Für den ersten Fall gibt es doch recht einfache "Sofortmaßnahmen", wie z. B. Schulungen für die neuesten Office-Versionen. Bist Du mit diesen vertraut? Warst Du längere Zeit raus aus dem Job? Ich weiß ja nicht, wie Dein beruflicher Schwerpunkt gelagert ist, ansonsten wären Weiterbildungen z. B. in Finanzbuchhaltung, Personalmanagement usw. sinnvoll.

Ich denke, dass es für Dich wichtig ist, dass Du auch den direkten Sinn und zu erwartenden Nutzen aus der Qualifizierung erkennen kannst, denn das wird Dich in anstrengenden Momenten sicherlich motivieren. "Einfach so" irgendetwas zu machen, halte ich für einen Menschen, dem es hin und wieder an der nötigen Energie fehlt, nicht für sinnvoll.

Gibt es denn in Deinem jetzigen Betrieb auch hinterher Aufstiegschancen?

Du erwähntest ja die Sprachen. Wenn Du hinterher die Möglichkeit hast, im Unternehmen spezielle, ausländische Kunden zu betreuen (natürlich eingerhend mit einer saftigen Gehaltserhöhung ;-D ), dann ist das doch schon mal ein toller Ansatz.

Grüße *:)

V`agabbund"ixn


Das "eingerhend" sollte "einhergehend" heißen. Ich tippe so schnell, dass das Hirn den Fingern oft nicht folgen kann... ;-)

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