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Passenden Beruf zum Interesse

EVl ,Pizntor hat die Diskussion gestartet


Guten Tag allerseits,

sehr lange hat es für mich gebraucht um für mich festzustellen was mich wirklich interessiert, und es sind wohl (u.a.) andere wie ich herausgefunden habe. Wenn ich beispielsweise durch die Stadt laufe analysiere mein gegenüber ganz genau, überprüfe Gestik, Mimik, Kleidungsstil usw. Mich interessiert also die Struktur und Beschaffenheit von Menschen wenn man so will. Gleichzeitig habe ich ein sehr dialektisches Verhältniss zu Ihnen, also auf der einen Seite dieses Interesse auf der Beobachterebene auf der anderen Seite verachte ich sie manchmal und fühle mich oft irgendwie fremd in Ihrer Gegenwart. Ich weiß dass das Studienfach Psychologie viele meiner Fragen helfen könnte zu beantworten, jedoch bin ich mir unsicher bezüglich der vielen Statistik, ganz zu Schweigen vom NC-Problem. Außerdem muss man zwischen Alltags- und der wissenschaftlichen Psychologie unterscheiden. Die Psychologie heutzutage ist sehr naturwissenschaftlich und das mag ich irgendwie nicht. Also die Idee alles vermessen zu müssen, irgendwie finde ich das ziemlich nüchtern. Die Schönheit der Dinge lässt sich auch sehr gut ohne deren Kenntnisse über Beschaffenheit usw. erfassen.

Hinzu kommt wenn ich ehrlich bin nicht gerade den größten Impuls habe anderen Menschen zu helfen. Also nicht falsch verstehen, ich freue mich wenn ich anderen helfen kann aber ich sehe es nicht als meine Berufung oder sowas an. Meine Fragestellung sind also eher theoretischer Natur. Mir geht es also eher um den Menschen als Objekt. So wie ein Botaniker Pflanzen als Untersuchungsobjekt hat und versucht sie nach diversen Merkmalen und Kriterien zu bestimmen, systematisieren und zu klassifizieren. Nichts anderes versuche ich mit den Menschen zu machen wenn ich sie sehe. Also Stereotypisierung wie sie jeder von uns macht ;-).

Nun wäre ich froh wenn jemand Ideen hat. Vielleicht sind hier ja selbst Psychologen anwesend ;-)

Antworten
jjust_#lookinxg?


Was ist das jetzt? Willst du mehr über Psychologen hören oder Ideen für einen späteren Beruf? Für letzteres würde ich alles in Betracht ziehen das mit Sozialarbeit zu tun hat, jede Menge Menschen.

t"omqiWnxe


Philosophie? Kunsthistorik?

M5ada5me ChoarenWtoxn


Psychologie ist ein scheiß Studium (außer man möchte danach in die Forschung)- wenn du etwas über Menschen lernen willst geh in die Pflege oder werde Therapeut.

Anthropologie oder Soziologie könnte was für dich sein.

M(ada"me Chagrenxton


Übrigens sollte man sich mit laienhaften Analysen zurückhalten. Der Mensch ist viel zu komplex für sowas.

ERl Pi,n.txor


Was ist das jetzt? Willst du mehr über Psychologen hören oder Ideen für einen späteren Beruf? Für letzteres würde ich alles in Betracht ziehen das mit Sozialarbeit zu tun hat, jede Menge Menschen.

Naja ideal wäre wenn hier jemand wäre der das liest und sich denkt, ahh habe damals dieselben Fragestellungen und Interessen gehabt und bin jetzt XY....oder ja Psychologie ist toll oder auch nicht wegen xy usw.

Darüber habe ich auch nachgedacht. Aber als Streetworker beispielsweise braucht man eine gewisse Härte und Unerschrockenheit und auch einen gewissen Bezug dazu.

Philosophie? Kunsthistorik?

Ja sicher interessant aber die fehlenden Berufsperspektiven schrecken einen dann doch eher ab....

Psychologie ist ein scheiß Studium (außer man möchte danach in die Forschung)- wenn du etwas über Menschen lernen willst geh in die Pflege oder werde Therapeut.

Anthropologie oder Soziologie könnte was für dich sein.

Woher weist du das?

Also Pflege will ich nicht machen da die Arbeitsbedingungen miserabel sind.

Letztlich lässt sich fast resignierend festhalten gibt es für die Dinge die wirklich interessant sind keinen Markt, bzw. es liegt in deren Natur nicht gewinnbringend zu sein.

Also das was mich beschäftigt würde ich gerne an einem Beispiel an einem Beispiel illustrieren. Vergegenwärtigen wir uns mal doch mal die Bedeutung von Kleider bezogen auf unseren Kulturkreis damit es nicht beliebig komplex wird. Was sagen Kleider über uns aus? Sagen sie überhaupt was aus und wenn ja was?

Pauschale Aussagen wie Person X trägt Y und daraus folgere ich der muss so oder so sein sind natürlich unzulässig das weiß ich.

Dennoch ist Kleidung meiner Meinung nach Ausdruck unserer personellen Identität und bestimmt maßgeblich darüber wie wir selbst auftreten und wie wir unseren gegenüber behandeln.

Am Anfang steht morgens nach der Dusche die Frage im Raum, wer will ich heute sein? Unser Kleiderschrank reicht in der Regel für Set von verschiedenen Rollen. Je nach wohlbefinden wählen wir wohl eher unbewusst danach aus was uns heute am meisten "entspricht". Treten wir nun für die Türe. Angenommen für den Fall ich habe mich für den Nadelstreifenanzug entschieden. Werde ich beim Metzger oder an der Kasse anders behandelt? Kann man den Einfluss von Kleidung auf andere messen oder gar quantifizieren? Wie viel Sein steckt im Schein, oder ist der Schein unmittelbarer Bestandteil des Seins, gehört also zum Repertoire.

Man könnte jetzt natürlich einwenden, es gibt Menschen die überhaupt kein Wert auf das äußere legen und sich überhaupt nicht davon beeinflussen lassen. Derartige Fragestellung würden dann also hinfällig sein.

Vielleicht wisst er jetzt besser was ich meine ;-)

S`ercendipditi


Wäre für dich nicht vllt. Marketing etwas? Werbung lebt doch davon, den Menschen oberflächlich in Schubladen zu stecken. Davor steht oft zwar auch ein Psychologiestudium, aber ich kenne einige, die dann in die Marktbeobachtung gehen.

c6riec)hafrlixe


Soziologie.

cLriecBhar;lie


Habe mir Deine Beiträge noch mal durchgelesen und ....

Biiiiiitttäääää!!!!!

Studier bitte gescheit eine Sozialwissenschaft, damit Du fundiert argumentiertst und aus diesem Brigitte-Stern-Focus-Küchenpsychologischen-Argumentationsstil heraus kommst.

Danke!!!!!

Die meisten Soziologie-Fakultäten wollen ein Thesenpapier, warum man denkt, dass man für das Studium geeignet ist...

probier's doch mal aus!

Und dann Spezialisierung auf Systemtheorie oder Sozialpsychologie... mir würde da schon was einfallen!

Jemand, der diese Studiengänge schon hinter sich hat....

SLhoCjo


Ist bestimmt gemein, aber ich dachte spontan: Kaufhausdetektiv oder Schaffner, das wär doch sicher was. ;-D

A<ntig:one


@ El Pintor

Ich weiß dass das Studienfach Psychologie viele meiner Fragen helfen könnte zu beantworten, jedoch bin ich mir unsicher bezüglich der vielen Statistik, ganz zu Schweigen vom NC-Problem. Außerdem muss man zwischen Alltags- und der wissenschaftlichen Psychologie unterscheiden. Die Psychologie heutzutage ist sehr naturwissenschaftlich und das mag ich irgendwie nicht.

Also kommt ein Psychologiestudium nicht in Frage. Das ist nämlich sehr wissenschaftlich und statistiklastig.

Es gibt von einigen Anbietern den Kurs "praktische Psychologie" - vielleicht wäre das zum Einstieg etwas für dich?

Einen sehr günstigen Kurs gibt es bei NHAD. sgd, impulse und andere Anbieter nehmen dafür knapp 2000 Euro.

s?chnec~ke1985


Falls du dir diesbezüglich Illusionen machst: Als studierter Psychologe gehörst du auch nicht zur Crème de la Crème der Besserverdienenden. Manchmal muss man sich im Leben entscheiden: Mach ich die Dinge, die meinem Interesse entsprechen, oder will ich Kohle machen?

Zum Thema Psychologie: Mit der Vorstellungswelt der meisten hat das Studium an sich wenig zu tun. Eben auch viel Statistik.

Und nochmal:

Komm aus diesem Brigitte-Stern-Focus-Küchenpsychologischen-Argumentationsstil heraus

Noch was zum Thema Kleidung: Ist ja klar, dass man nicht in der Unterhose zum Vorstellungsgespräch läuft. Ich bin übrigens fett, deshalb kaufe ich, was mir passt. Die Farbe schwarz macht schlank, ganz ohne Emo-Metal-Untertöne.

c rDigechAarMlie


....ich finde, er weiß wenigstens schon mal,

dass das Studium zum großen Teil aus Englisch und Mathematik besteht, das ist mehr, als die meisten im Vorfeld wissen.

A%ntiqgonxe


@ criecharlie

:)^

Bei uns an der Hochschule hängen immer wieder Nachhilfegesuche für Mathe/ Statistik von Psychologie-StudentInnen aus.

A'iyan?a89


Naja so viel Englisch und Mathe ist das nun auch wieder nicht. Mathe wie in der Schule ist nicht das gleiche wie Statistik und nur weil man das eine nie verstanden hat, muss das nicht gleichzeitig auch für das andere gelten. Und Englisch ist sicherlich von der Uni abhängig wie viel das wirklich einnimmt. Es ist auf jeden Fall ein Studium was machbar ist, wenn man Spaß daran hat.

Allerdings sehe ich nicht wirklich, dass das Psychologiestudium das richtige wäre. Psychologie als Studium ist nunmal Wissenschaft und wen genau dieser Umstand nervt, sollte sich vielleicht überlegen ob "Universität" so wirklich das ist was einem Erfüllung bringt. Und das gilt nicht nur für die Psychologie... diese verklärt romantische Küchenpysychologie ist eben vom realen Studium meilenweit entfernt, egal welches Fach.

Warum das Studium aber "scheiße" sein soll erschließt sich mir nicht :=o gut reich werden, werden am Ende die allerwenigsten, aber man geht doch eigentlich nach Interesse und nicht nach dem wo man das meiste verdient?

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