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Passenden Beruf zum Interesse

Echemaligter Nu*tzer (D#5x65974)


* Bei :=o

c1riech6aHrlie


Was ist das für ein Mensch der da gerade vor mir steht? Was hat dieser für Motive? Wieso handelt er so wie er handelt etc. Und dann mustere mein gegenüber und versuche anhand vom äußeren aufs innere zu schließen. Kleidung als Ausdruck unseres Selbst. Was hast du denn studiert und was arbeitest du jetzt?

Frage 1 und 2 sind Fragen, die sich jeder Diagnostiker stellt, wenn man in einer solchen Situation ist. Das muß nicht einmal eine klinische Situation sein, sondern einfach Interkation/Kommunikation, z.B. in einem Interview für eine Erhebung.

Mit "mustere ich mein gEgenüber und versuche.." kommst Du aber ehrlich gesagt in den Naturwissenschaften nicht weit,.... es ist hilfreich, aber eine Untersuchung, die eine Folge zuläßt, ist das nicht und es ist sogar höchst unwissenschaftlich.

Es bekommt nur dann einen validen Touch, wenn Du Dir vorher in einem pasenden Studium die Komplexität der Signale und ihr Zusammenspiel angeeignet hast. Geistes- und Sozialwissenschafltiche Studien verleihen einem langfristig einen anderen Blick auf die Mitmenschen, so wie Du als Ingenieur einen Motor anders betrachtest als ein Soziologe.

Meine These nun, Fähigkeiten und Persönlichkeit hängen unmittelbar miteinander zusammen. Das ist ja auch irgendwie logisch. Es wird wohl sehr wenige leidenschaftliche Ingenieure geben so wenig wie es rational, emotionsarme und kühle Künstler geben wird. Ich sage nicht dass das so sein muss! Aber ich behaupte dass die gehäuft so ist. Müsste halt man statistisch untersuchen, mit den BIG FIVE ;-)

Ich sage es noch mal,

nun etwas direkter: Ich weiß, was Du meinst, aber Deine Aussagen, wie die oben ausgeführte, lassen jeden Sozialwissenschaftler erschauern, aus mehreren Gründen, am offensichtlichsten ist, dass Du die Konstrukte der Persönlichkeitsprägung nicht kennst. Auch ist Deine Darstellung/Sprache unpassend. Ich würde da in berufeneren Kreisen darauf verzichten. ;-)

Aber das wäre ja nachzuholen, wenn Du Dich dafür interessierst.

Ein Soziologie-Studium ist bestimmt was für Dich, Du kannst Dich ja ziemlich schnell spezialisieren und dann den Master Deiner Interessen darauf setzen. Es gibt nicht viele Leute, die soziologisches und technisches gleichermaßen beherrschen, Du würdest bestimmt ein gut bezahltes berufliches Feld finden.

Mein Studium hatte ich schon genannt; ich arbeite als Wissenschaftler an der Uni in einer sehr interdisziplinär angelegten Forschungsrichtung.

chriech&arlixe


Mit "mustere ich mein gEgenüber und versuche.." kommst Du aber ehrlich gesagt in den Naturwissenschaften nicht weit

Sozialwissenschaften....

cKriechaxrlie


Wiss. Mitarbeiter, Du kennst Dich ja aus.... ;-D

c;rieclharlixe


Damals das war in einem ingenieurswissenschaftlichen Bereich und da konnte man durchaus einen gewissen nennen wir es Archetypus beobachten.

Solche Klassifizierungen sind mittlerweile in der S.-Wissenschaft nicht mehr beliebt ;-D , ich lasse z.B. meine Studenten im praktischen Projekte, hinter denen solche Ansätze stehen, nicht mehr bearbeiten. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß, auch, wenn man der Weisheit letzter Schluss noch nicht hat, ABER es ist nicht mehr so absolut zu sehen, wie es z.B. im SIT dargestellt wird.

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