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Wieso wird Abitur angeblich nachgeschmissen?

Alias 703816


....wie gesagt:

die mathematische Fakultät ist bei uns weiblich dominiert.

Studenten und Mitarbeiter.

K#let.terpfl*anize80


Welche Biotech-Firma oder Pharma-Firma hat Lektoren? Die Chemie-Industrie oder eine Firma im Bereich Life-Science hat Lektoren? Auch Wissenschaftler arbeiten für Kunden und schreiben Berichte. Diese Berichte, deren Inhalt die Ergebnisse Wissenschaftlicher Arbeiten sind, sollten fehlerfrei sein. Sonst bekommt der Kunde einen schlechten Eindruck von der Firma und wechselt lieber gleich als zu spät, da er Rückschlüsse auf den Firmeninternen Arbeitsstil zieht.

Ich gebe zu unter wissenschaftlichen Publikationen verstehe ich Fachmagazine und Bücher und da gibt es Lektoren, okay bei den Chemikern weiß ichs nicht, ob die sich vielleicht keine leisten können. Und wir reden hier anscheinend über verschiedene Wissenschaftsbereiche, du eher über den privaten, ich eher über den an Unis etc angebundenen.

jzackr@abbit


Die Industrie überlegt sich genau, wofür sie Geld ausgibt. Für Lektoren sicher nicht. An naturwissenschaftlichen Fakultäten der Unis und Hochschulen/Fachhochschulen habe ich leider noch nie Lektoren gesehen. Die stellen solche Leute nicht ein, die haben auch kein Geld dafür, wozu auch? Keine naturwissenschaftliche Arbeitsgruppe hat einen Lektor. Unter wissenschaftlichen Publikationen verstehe ich die Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse/Arbeiten in Fachzeitschriften, also etwas ganz simples. das ist in allen Naturwissenschaften und in der Medizin so.

CJomrxan


Und die 80er müssen übrigens sehr traurig gewesen sein, wenn die Form und die Rechtschreibung so über den Inhalt gestellt wurden, das erklärt leider einiges und dann können wir froh sein nicht mehr in so einer Welt zu leben wo es nur ums drum rum geht nech.

Du mutmaßt jetzt absichtlich, dass dies so sei, und doch ignorierst du geflissentlich etwas, was ich schon vor zwei Stunden geschrieben habe:

Ein anspruchsvoller Abschluss setzt Disziplin und Mühe voraus. Wenn vielen den Abschluss schaffen, ohne Disziplin und Mühe an den Tag zu legen, ist der Abschluss nicht anspruchsvoll. Und wer Disziplin und Mühe an den Tag legt, beherrscht automatisch auch eine korrekte Rechtschreibung (Legastheniker ausgenommen).

Das ist eine Selbstverständlichkeit und kein alleiniges "wo's-drum-geht", was du jetzt da reininterpretierst.

j(ack6rabbixt


Mühe und Disziplin hat aber nichts mit Bildung zu tun, also Bildung definiert sich nicht über diese Begriffe.

Das Studium (lateinisch studere "[nach etwas] streben, sich [um etwas] bemühen") siehe:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Studium]]

vsividVa


Du magst zwar einige Klassenkameraden nicht leiden können, die Schlussfolgerung, die du daraus ziehst ist dennoch falsch. Mit Auswendiglernen schafft man kein naturwissenschaftliches Studium.

1. wird anwendungsbereites Wissen abgefragt, nicht das was du auswendig lernst. Das widerspricht wissenschaftlichem Arbeiten.

2. stehen Naturwissenschaftler im Labor. Ohne handwerklich-praktische Fähigkeiten läuft da nichts.

fürs abi ging das wunderbar und in den ersten semestern auch. ich weiß nicht, wie es dann letztlich ausgegangen ist.

wieso wehrst du dich so gegen die möglichkeit, dass es "nichts-könner" mit einem erfolgreich abgeschlossenem MINT-fach gibt?

mein mann studiert ein MINT-fach (fast fertig). die ersten semester hätte ich als völlige naturwissenschaftslegasthenikerin mit viel, viel fleiß wohl auch hingekriegt. die abbrecherquote ist nicht gering und trotzdem gibt es noch einige, die sich so durchgemogelt haben. wissenschaftliche arbeiten können sie übrigens alle nicht schreiben, wurde auch nie groß eingefordert - an keiner der beiden hochschulen, an dem mein mann studiert(e). prüfungen bestanden zum großteil aus klausuren, präsentationen und wochenabgaben. das studium ist bretthart, es wird eine menge gefordert, aber nie auch nur eine 20 seitige hausarbeit. ich habe eine sozialwissenschaft studiert und in jedem einzelnen semester mehr hausarbeiten geschrieben als er im gesamten studium.

es erklärt sich mir nach wie vor nicht, warum man sich als MINTler über andere erheben muss. deppen gibt es überall und auch als depp kann man u.U. ein MINT-fach erfolgreich abschließen...das geht nicht nur bei den geisteswissenschaften. MINTler sind nicht zwangsweise die intelligenteren und/oder besseren menschen ;-)

M&i rsKanxmir


Nun was haben Transferleistungen mit Rechtschreibung zu tun? Also da scheinst du die Transferleistung nicht hinbekommen zu haben, das rechtschreibung eher was mit auswendiglernen und nicht soviel mit Transfer und eigenständigem Denken zu tun hat.

Das zeigt eigentlich deutlich, dass du von Rechtschreibung und Grammatik wenig Ahnung hast, bzw. dir nie wirklich Gedanken darüber gemacht hast.

Sonst wüsstest du, dass die Groß- und Kleinschreibung eine reine Transferleistung ist (ich muss die Regeln verstehen und anwenden, es nützt nichts, den Duden auswendig zu lernen), dass viele Schreibweisen sich aus dem Wortstamm ergeben und abgeleitet werden, es fördert durchaus das eigene Denken, wenn man seinen Text mal überfliegt und sich überlegt, warum man "Auswendiglernen" in deinem Fall groß schreibt.

Auch der Unterschied zwischen "das" und "dass" ist eine Sache, die man verstehen muss. Es genügt nicht, die zwei Wörter in ihren Schreibweisen zu lernen, man sollte sie auch richtig anwenden können.

Ich stimme weiterhin Comran zu, er schreibt das ganz gut, was ich auch denke :)^

j|a>ckraAbbixt


fürs abi ging das wunderbar und in den ersten semestern auch. ich weiß nicht, wie es dann letztlich ausgegangen ist.

Ach du hast den Kontakt verloren? Aber du hast trotzdem Ahnung von einem naturwissenschaftlichen Studium?

wieso wehrst du dich so gegen die möglichkeit, dass es "nichts-könner" mit einem erfolgreich abgeschlossenem MINT-fach gibt?

Ich habe nicht gesagt, dass alle Naturwissenschaftler gut sind. Das wurde auch nicht gefragt. Es gibt überall gute und schlechte Leute. Ich habe über die Anforderungen in den Naturwissenschaften geschrieben. Die Anforderung, die du beschrieben hast genügend nicht für ein NT-Studium.

mein mann studiert ein MINT-fach (fast fertig). die ersten semester hätte ich als völlige naturwissenschaftslegasthenikerin mit viel, viel fleiß wohl auch hingekriegt. die abbrecherquote ist nicht gering und trotzdem gibt es noch einige, die sich so durchgemogelt haben.

Reine Spekulation, ob du das könntest! Bei mir wärst du vielleicht durchgefallen!

wissenschaftliche arbeiten können sie übrigens alle nicht schreiben, wurde auch nie groß eingefordert - an keiner der beiden hochschulen, an dem mein mann studiert(e). prüfungen bestanden zum großteil aus klausuren, präsentationen und wochenabgaben. das studium ist bretthart, es wird eine menge gefordert, aber nie auch nur eine 20 seitige hausarbeit. ich habe eine sozialwissenschaft studiert und in jedem einzelnen semester mehr hausarbeiten geschrieben als er im gesamten studium.

Du vergleichst Äpfel und Eier. Bis zur Abschlussarbeit ist keine längere Arbeit gefordert. Die erste wissenschaftliche Arbeit ist die Diplom- bzw. Masterarbeit. Dann fordert die Industrie für Chemiker meist die Promotion. Bei der Anfertigung dieser Arbeiten muss man nachweisen, dass man wissenschaftlich arbeiten kann. Ergebnisse werden unabhängig von der Diplom-/ Masterarbeit oder Dissertation in wissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert.

es erklärt sich mir nach wie vor nicht, warum man sich als MINTler über andere erheben muss. deppen gibt es überall und auch als depp kann man u.U. ein MINT-fach erfolgreich abschließen...das geht nicht nur bei den geisteswissenschaften. MINTler sind nicht zwangsweise die intelligenteren und/oder besseren menschen

Mit der Reduktion auf Auswendiglernen hast du dich über die MINT-Fächer doch erhoben. Wo habe ich denn etwas von einer Wertung geschrieben?

_rBIliOzzPa_


Vielleicht weil viele MINTler Männer sind? Und die Geistes- und Sozialwissenschaften oftmals von Frauen studiert werden?

Das kann ich so auch nicht bestätigen. An meiner Fakultät (habe ein naturwissenschaftliches Fach studiert, an einer Technischen Universität im Osten Deutschlands) lag der Frauenanteil bei Lehrenden und Studierenden über dem der Männer.

Die, die keine Texte bearbeiten können, sich schwer tun, sich Argumentationsfäden in einer bestimmten Richtung zu entwickeln, die, für die Vokabel-Lernen ein Fremdwort ist,

wählen die Naturwissenschaften, übrigens tatsächlich diejenigen, die bis jetzt nicht viel getan haben, weil sie so viel naturwissenschaftliches Verständnis haben, dass sie dank dieser Fächer bis jetzt im Gym durchgehalten haben, also wirklich die deutlich fauleren.

Meine Tochter hat aufgrund ihrer Eignung und einer ausdrücklichen Empfehlung ein Gymnasium mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt besucht (Zugang nur mit Aufnahmeprüfung). Trotzdem fielen ihr auch Deutsch und diverse Fremdsprachen leicht (wie mir übrigens auch), so dass ich es für falsch halte, hier zu verallgemeinern.

Faul war sicher kaum einer ihrer Mitschüler, da dieses Gymnasium deutlich höhere Anforderungen an seine Schüler stellt als gemeinhin üblich. Mehrere Schüler mussten trotz bestandener Aufnahmeprüfung später aufgrund mangelnden Leistungsvermögens das Gymnasium verlassen und wechselten auf "normale" Gymnasien.

p)elzXtieyr86


- Meine bestimmt nicht auf den Kopf gefallenen Teenager-Kinder und deren Freunde tun sich überhaupt nicht leicht auf ihrem Bildungsweg und wir reden hier nicht von den Dorfdeppen. Das sind alles ordentlich in heilen, bildungsnahen Familien erzogene Kinder. Die Anzahl derjenigen, die da einfach so durchflitzen, ist verschwindend gering

Das sollte dann aber eher an Faulheit, Desinteresse , was auch immer bei Teenagern alles an anderen Faktoren hinzukommen kann, liegen - nicht an einem für ein Abitur angemessenen hohen Anspruch, der höherer Intelligenz bedarf.

Aus der Unfähigkeit, durch das Gymnasium problemlos zu kommen, kann man nicht automatisch auf einen hohen Anspruch der Schule bzw. auf eine überdurchschnittliche Intelligenz der Kinder schließen.

Generell ist meine Erfahrung, dass das Niveau sich zum Teil erheblich zwischen den Gymnasien unterscheidet, denn das ist natürlich auch immer von der Qualität und den Anforderungen durch die Lehrer abhängig. Auch innerhalb einer Schule kann das Niveau von Fach zu Fach stark variieren, abhängig vom Lehrpersonal. Früher war imho das Niveau der Gymnasien und damit der Abiturienten homogener und durchschnittlich höher - egal ob in naturwissenschaftlichen oder geisteswissenschaftlichen Fächern.

Daher kann man meiner Meinung nach schon sagen, dass , sollten keine anderen, die akademische Leistung negativ beeinflussende Faktoren vorliegen , welche nichts mit der Höhe der Intelligenz zu tun haben (wie z.b. Legasthenie, aber auch soziale Faktoren, Asperger etc ), ein Kind mit überdurchschnittlicher Intelligenz (was die eigentliche Zielgruppe der Gymnasien darstellen sollte) heutzutage tendenziell eher leicht seine gymnasiale Laufbahn abschließen kann bzw. können sollte. Und zwar ohne sich dafür in besonderem Maße bemühen zu müssen, und mit guten Leistungen.

Alias 703816


Wenn Du es sagst.

Nachgewiesen hast Du es aber nicht.

Ich persönlich kann es wie gesagt in allen drei Gebieten, in die ich Einblick habe, nicht feststellen.

Selbst durchschnittlich intelligente Kinder brechen auf dem G8 irgendwann mal ein aus diversen Gründen. Vor allem der psychische Aspekt des G8 ist einigen hier wohl nicht so transparent.

Fxe.


@ vivida:

mein mann studiert ein MINT-fach (fast fertig). die ersten semester hätte ich als völlige naturwissenschaftslegasthenikerin mit viel, viel fleiß wohl auch hingekriegt.

Butter bei die Fisch: Welches Fach war das denn? Mathematik wohl kaum, Physik auch nicht, Chemie auch nicht. Reine Informatik auch nicht. Etechnik auch nicht.

Bezüglich Biologie kann ich nicht hundertprozentig beurteilen, was da an der Uni verlangt wird, glaube ich aber eigentlich auch eher nicht, dass das als Naturwissenschaftslegastheniker mit Fleiß hinzukriegen ist. Biochemie erst recht nicht. Lebensmittelchemie auch nicht.

Maschinenbau ist auch was, was ich nicht hundertprozentig beurteilen kann. Glaub ich aber eher auch nicht.

Denkbar wäre für mich, dass das in der Ökotrophologie funktioniert. Vielleicht auch in Agrartechnik oder sowas. Eine Abschlussarbeit zur Ver- und Entsorgungstechnik hab ich gesehen, ok, das wäre auch denkbar. Sollte alles nicht so sein, aber da leg ich meine Hand nicht für ins Feuer. Wirtschaftsinformatik kann unter Umständen auch zum entsetzlichen Laberfach mutieren (dann krieg ich allerdings die Krise).

Also klär mich mal auf: Welches Mint-Fach kriegt man deines Erachtens mit reinem Auswendiglernen hin?


Hausarbeiten wurden hier angesprochen: Die mögen ja in den Geisteswissenschaften adäquat sein, in den Naturwissenschaften sind die weitgehendst überflüssig (von ein bis drei Seminararbeiten, die man mal gemacht haben sollte, mal abgesehen). Dafür gibts Klausuren, und die sind normalerweise alles andere als einfach. Aber wie gesagt, ich leg auch nicht für jedes Fach aus dem MINT-Bereich meine Hand ins Feuer.

Fqe.


Vor allem der psychische Aspekt des G8 ist einigen hier wohl nicht so transparent.

Das ist ein sehr interessanter Aspekt. Die Umsetzung der G8-Umstellung war teilweise hundsmiserabel, die Stundenpläne teil irrsinnig. So könnte es sein, dass trotz entsetzlich niedriger Leistungsanforderungen im Abitur der Weg dorthin sehr schwer ist - nicht intellektuell, aber psychisch oder rein physisch.

Auch wäre denkbar, dass der Verzicht auf konsequentes Erlernen einiger Fähigkeiten dazu führt, dass man in der Oberstufe darauf aufbauende Fähigkeiten erlernen muss, was aber eigentlich gar nicht geht, da einem die Grundlagen fehlen. Ersatzweise, weil das Verständnis einfach nicht da ist, wird dann auf Bulimie-Lernen mit viel Auswendiglernen gesetzt, was zwar eigentlich überhaupt nichts bringt fürs Leben und fürs Studium, aber extrem arbeitsaufwendig sein kann und die Schüler eventuell ziemlich fertig macht.

Sowas könnte zur Folge haben, dass die, die auf die geforderten Kenntnisse und Fähigkeiten gucken, das als lächerlich und nachgeschmissen empfingen, während die, die die psychische Belastung (möglicherweise auch durch viel sinnfreies Auswendiglernen) sehen, möglicherweise zurecht meinen, das Abitur sei hammerhart.

Wenn das so ist, bedeutet es wirklich ein totales Versagen des Schulsystems, wenn trotz immens hoher Belastung für die Schüler am Ende kaum brauchbare Kenntnisse und Fähigkeiten dabei rauskommen.

kileihner_dra{chenstxern


Ich habe vor vielen Jahren in Bayern 2 Abiture geschrieben. Erst das an der Fachoberschule und dann noch das normale, also die Allgemeine Hochschulreife über den 2. Bildungsweg nach der Ausbildung. Nachgeschmissen wurde mir bestimmt keins und auch den Schülern heute nicht. In Bayern hat es ganz im Gegenteil m.E. durch das G8 ganz gewaltig angezogen! Fächerkombis, die in der früheren Kollegstufe ein relativ leichtes Abitur ermöglichten, sind nicht mehr drin, außerdem wurde einfach um 1 Jahr gekürzt, der Stoff ist aber gleich geblieben.

Ich empfinde die Schüler als extrem gestresst, auch haben sie im Gegensatz zu uns damals praktisch null Freizeit und Leben mehr, also eigentlich keine Zeit mehr für die wichtige außerschulische Bildung!

Wie auch in diesem Faden fällt mir immer mehr auf, dass Bildung und Wissen vermehrt nur als evaluierbare Größe angesehen wird und die Naturwissenschaften per se als Krone der Schöpfung.

Natürlich sind Naturwissenschaften und ihr Verständnis wichtig und natürlich ist es wichtig, zumindest ein Grundverständnis davon zu haben. Auch möchte ich in keinster Weise bestreiten, dass MINT-Fächer bestimmt anspruchsvoll sind und nicht jeder zu einem derartigen Studium befähigt ist.

Im Gegensatz dazu aber alles andere als "überflüssig", "einfach", "Geschwafel" oder ähnliches abzuwerten ist nicht nur den Menschen gegenüber, die sich damit beschäftigen unverschämt, es zeugt auch von keiner sonderlich hohen Bildung! Alle hochentwickelten Nationen basieren nämlich nicht nur auf Naturwissenschaft sondern genau so auf den Geisteswissenschaften! Keine Demokratie ohne Politikwissenschaften und Philosophie! Keine gesellscahftlichen grundlagen ohne historische Kontexte. Keine Exporte ohne Wissen über andere Länder. Geschäftsbeziehungen mit Japan wurden von den auch so exotischen Japanlogen geebnet, ohne diese wären diesevon Beginn an in den japanischen Fettnäpfchen versunken um nur ein Beispiel zu nennen.

Und um aufgeschlossene junge Menschen hervorzubringen braucht es mehr als Mathe, Physik und Chemie! Es braucht kreative Prozesse, Möglichkeiten des Ausprobierens und nicht eine Abwertung allen Wissens, das sich nicht in MINT pressen lässt.

jCackOrabxbit


@kleiner_drachenstern

Natürlich sind Naturwissenschaften und ihr Verständnis wichtig und natürlich ist es wichtig, zumindest ein Grundverständnis davon zu haben.

So sehe ich das auch.

Und um aufgeschlossene junge Menschen hervorzubringen braucht es mehr als Mathe, Physik und Chemie!

Auch das sehe ich so.

Nach meiner Meinung braucht es eine gute Allgemeinbildung.

Nach der Wende wurde das DDR-Abitur in den neuen Bundesländern im naturwissenschaftlichen Bereich auf das westdeutsche Niveau immer mehr runtergefahren. Ich vergleiche die GK, nicht die LK. Wie Heym geschrieben hat ist es auch in Bayern möglich ohne naturwissenschaftliche Prüfung das Abi zu bestehen:

Beispiel 2: Deutsch(s), Mathe (s), Englisch (s), Wirtschaft (m), Kunst (m).

G8 ist ein Lehrplanproblem der alten Bundesländer. Zu DDR-Zeiten entsprach das Abitur immer G8 und war ohne psychische Überforderung zu meistern. Die alten Bundesländer waren G9 sozialisiert, der Umbau vielleicht nicht so glücklich. Das Problem ist eher die Zusammenstellung der Lehrpläne als die Zeit.

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