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Wieso wird Abitur angeblich nachgeschmissen?

j^ackr`abbiMt


Unser Dozent, den wir in "Mathe & Statistik" hatten, hat erzählt, dass an "normalen" Unis 90% der BWL-Studenten im ersten Anlauf durch die Klausur fallen. :-o

Den ersten Anlauf einer Klausur sollte man nicht überbewerten. Das sind nur Abschreckungsversuche.

FOe.


Da frag ich mich, ob vivida auch von sowas redete... Chemietechnik an einer FH oder sowas, irgendein FH-Studium im Gegensatz zu den klassischen Universitätsstudiengängen.

jwack*rabbixt


Da frag ich mich, ob vivida auch von sowas redete... Chemietechnik an einer FH oder sowas, irgendein FH-Studium im Gegensatz zu den klassischen Universitätsstudiengängen.

Irgendeinen Grund muss es ja haben, dass vivida das Studium nicht nennt.

Fxe.


Da frag ich mich, ob vivida auch von sowas redete... Chemietechnik an einer FH oder sowas, irgendein FH-Studium im Gegensatz zu den klassischen Universitätsstudiengängen.

Irgendeinen Grund muss es ja haben, dass vivida das Studium nicht nennt.

Ich zermarter mir schon das Hirn, was das sein könnte. In Mathematik, Physik und Chemie weiß ich sehr genau, was - zumindest damals, viele Jahre her - an meiner Uni in den ersten Semestern gelaufen ist. Einer E-Technik-Studentin hab ich öfter mal geholfen, das war auch alles andere als reines Auswendiglernen. War allerdings eine sehr angesehene FH. Aber vielleicht versteht Vivida was anderes unter dem Begriff "auswendig lernen"?

Von einem reinen Informatikstudium weiß ich eher wenig, aber die mussten damals bei uns auch die Mathevorlesungen der Mathematiker mitmachen.

Oder sind die MINT-Fächer an manchen Unis inzwischen echt total auf den Hund gekommen? Wenn ich mir so ansehe, mit welchen Kenntnissen die Abiturienten die Schule verlassen, dann muss das die Professoren ja irgendwann zur Verzweiflung treiben. Aber ich hätte noch gehofft, dass die unfähigen Abiturienten entweder gar nicht erst in diesen Fächern aufschlagen oder aber die ersten Klausuren (zumindest Mathematik) niemals bestehen.

jsackraUbbxit


Wahrscheinlicher ist, dass vivida davon ausgeht, dass Auswendiglernen und im Unterricht verstehen plus Nachlesen gleichsetzt. Sie kann ja nicht in die Gehirne anderer schauen und die dort ablaufenden Denkprozesse sehen. Desweiteren gehe ich davon aus, dass vivida über FH-Studiengänge und nicht über Vollzeit-Universitätsstudiengänge schreibt.

jsackFrabxbit


Natürlich kann ich auch dort Aussagen verifizieren, wir kennen die Gütekriterien, Versuchanordnungen, Versuchsmodelle, Argumentationstechniken, Beweisführungen.

Ziel eines Studiums in dem Bereich ist es ja eben, Zusammenhänge in diesem Lebensbereich wissenschaftlich aufzuarbeiten, herzuleiten und zu untermauern.

Chemiker beschränken sich nicht auf Versuchsanordnungen und -modelle, Argumentationstechniken, Beweisführungen und darauf Zusammenhänge wissenschaftlich aufzuarbeiten und beweisen. Chemiker steuern den Ablauf chemischer Reaktionen so, dass Verbindungen entstehen, die stabil sind, die die Natur jedoch selbst nie hervorbringt.

Tcapxs


Ein Diplom-Studiengang der Geistes- und Sozialwissenschaften

Ich will dir deine Kenntnisse nicht absprechen, aber Du weißt schon, dass die Mathematikausbildung für Geistes- und für Naturwissenschaftler zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind?

Ich zermarter mir schon das Hirn, was das sein könnte. In Mathematik, Physik und Chemie weiß ich sehr genau, was - zumindest damals, viele Jahre her - an meiner Uni in den ersten Semestern gelaufen ist

An "meiner" Universität haben sich die hohen Ansprüche nicht wesentlich geändert. Lehrerstudenten dieser Fächer allerdings haben schon immer eine abgespeckte Form des Stoffes vermittelt bekommen.

Von einem reinen Informatikstudium weiß ich eher wenig, aber die mussten damals bei uns auch die Mathevorlesungen der Mathematiker mitmachen.

Vor einigen Jahren war es so, dass man Mathe oder Mathe wählen konnte. Die anspruchsvollere Variante unterscheidet sich in Stoff und Schwierigkeitsgrad nicht von dem, was angehende Mathematiker und Physiker haben. Wirtschaftsinformatiker sind nochmals eine andere Kategorie. Hier wird der Schwerpunkt naturgemäß eher auf Wirtschaft als auf Mathematik gelegt.

Oder sind die MINT-Fächer an manchen Unis inzwischen echt total auf den Hund gekommen?

Ich habe für meine Fachrichtung mal was von einer "Schmalspurausbildung" gelesen. Weiß aber nicht mehr, an welcher Bildungseinrichtung das war. Da braucht man sich nicht mehr zu wundern, wenn so anspruchsvolle Studienrichtungen (wie hier erwähnt) so abgewertet werden.

Aber eigentlich war ja hier das Abitur das Thema.

MairYsaGnmixr


Ja, zurück zum Abitur, ich habe nun extra meinen Sohn gefragt, ob er das Gefühl hatte, man hätte ihnen das Abi hinterhergeschmissen.

Er war jemand, der nie wirklich lernte, der das 8jährige Gymnasium einfach so durchlief, aber seine Qualitäten liegen eben in einem unwahrscheinlich guten Gedächtnis und der Fähigkeit, sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Er musste nicht lernen, weil es ihm genügte, was der Lehrer im Unterricht sagte. Natürlich hat er sich nicht darüber hinaus eingesetzt, also er hat keine weiterführende Literatur gelesen, hat die Unterrichtsthemen zuhause nicht von mehreren Seiten beleuchtet, daher waren seine Noten auch nie so, wie sie mit etwas Energie und weniger Faulheit hätten sein können.

Er sagte nun, das Abitur sei eine echte Hürde gewesen, er habe das Gymnasium als wirkliche Bildungsstätte empfunden, er habe das Gefühl, viel gelernt zu haben, gerade was Allgemeinbildung und (tatatataaaaaaaaa) Mathematik betrifft, ich muss auch sagen, seine Rechtschreibung ist gut (weil er sich die Regeln merkte und anwendet).

Diese Aussage hat mich bei ihm ein wenig überrascht, eben weil ich weiß, das er kaum einen Strich mehr tat als notwendig (meist weniger) und nie wirklich gestresst war. Ich dachte, er würde sagen, viel zu leicht.

Aber er räumte auch ein, dass viele seiner Kameraden keine Ahnung von Rechtschreibung hatten und haben und bessere Noten in Deutsch als er. (Nun gut, mein Sohn war bekannt für seine 4 Seiten, wo andere 12 schrieben).

Ich kann diese Aussage übrigens bestätigen, wenn ich seine Abizeitung anschaue. Keine Seite ohne gravierende Fehler. *grusel*

Also nach meinen Kriterien wird zu wenig Wert auf die deutsche Sprache gelegt und Mathematik leicht überbewertet. Wenn ich mein Leben heute anschaue, brauche ich kaum Mathematik (wann hatte ich das letzte Mal mit einem Integral zu tun? Das war 1983! Ich durfte Mathematik damals ablegen...) aber sehr viel deutsche Sprache, ich finde nach wie vor, hier ist ein unglaublicher Niveauverlust zu verzeichnen.

Ich finde jetzt nicht, dass Mathematik deswegen außen vor bleiben sollte, nein, bestimmt nicht, zu einer allgemeinen Hochschulreife gehören fundierte Kenntnisse, aber es zum Pflichtfach im Abitur zu machen, während einige Abiturienten Deutsch bestehen, ohne einen fehlerfreien Satz hinzukriegen, ist für mich das falsche Zeichen. Dann sollte man auch Mathematik bestehen können, wenn man fehlerhafte Formeln schreibt, aber die mit den richtigen Inhalten füllt. Wie immer das gehen mag... Vergleichen kann man das kaum.

Wie gesagt, MEINE Meinung!

jRackrahbbxit


Also nach meinen Kriterien wird zu wenig Wert auf die deutsche Sprache gelegt und Mathematik leicht überbewertet.

Die Rechtschreibung der Absolventen ist schon erschreckend. Ich kann die heutigen Lehrpläne nicht nachvollziehen. Auf Grundlagen wird da nicht mehr so viel Wert gelegt wie noch zu den Zeiten als ich Abi gemacht habe. Ich habe meine Deutschprüfung in Klasse 10 (entspricht Realschulabschluss) zum Thema "Kabale und Liebe" mit sehr gut absolviert. Ich verstehe nicht warum dieses Thema nun Abiturstoff ist! Es ist schon wichtig die Werke großer deutsche Schriftsteller zu behandeln, ich bezweifle jedoch, dass notwendig ist ein Literaturstudium in das Abitur zu pressen und das bei einer sehr merkwürdigen Themenauswahl. Die Themenauswahl lässt schon sehr zu wünschen übrig und die Grundlagen wie die sichere Beherrschung der Rechtschreibung kommen zu kurz. Vor allem, mich hat seit dieser Prüfung nie wieder irgendeiner etwas über das Thema gefragt. Leider kommen nicht nur im Fach Deutsch die Grundlagen zu kurz. Nach meiner Meinung sollten die Abiturienten zumindest das Prozentrechnen und den Dreisatz beherrschen. Dies ist heute nicht mehr der Fall.

dieIch finde jetzt nicht, dass Mathematik deswegen außen vor bleiben sollte, nein, bestimmt nicht, zu einer allgemeinen Hochschulreife gehören fundierte Kenntnisse, aber es zum Pflichtfach im Abitur zu machen, während einige Abiturienten Deutsch bestehen, ohne einen fehlerfreien Satz hinzukriegen, ist für mich das falsche Zeichen.

Die Idee, die hier zum Ausdruck kommt, ist gar nicht so schlecht. Der Staat als Arbeitgeber für den öffentlichen Dienst und damit für viele Sozial- und Geisteswissenschaftler findet die Idee bestimmt Klasse. Das ist sicher der Traum vieler Arbeitgeber, wenn der Angestellte sein Gehalt nicht nachrechnen kann.

sBen3sibeglBmaxn


aber es zum Pflichtfach im Abitur zu machen, während einige Abiturienten Deutsch bestehen, ohne einen fehlerfreien Satz hinzukriegen

Ich finde, dass Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache (am Besten Englisch) gleichwertig sein sollten, ebenso wie eine Naturwissenschaft, eine Gesellschaftswissenschaft, Kunst/Musik.

In Deutsch gibt es mitunter das Problem, dass es Jugendliche mit sehr hohem IQ gibt, die insbesondere auf naturwissenschaftlich mathematischen Gebiet hervorragend sind, aber Ansonsten Legastheniker sind. Ja, auf Rechtschreibung sollte Wert gelegt werden- aber Deutsch besteht meines Erachtens nicht vorrangig aus Rechtschreibung (auch wenn sie nicht vernachlässigt werden sollte) , sondern vor allem auch aus Textverständnis und sprachliche oder schriftliche inhaltliche Wiedergabe von Sachverhalten und Argumenten (das beherrscht auch ein Legastheniker).

Insbesondere weil die deutsche Sprache umständlich, nicht eindeutig ist und oft wenig logisch erscheint (viele Ausländer können ein Lied davon singen) würde ich mangelnde Rechtschreibung eher entschuldigen, sofern der Text noch lesbar erscheint.

Zudem sehe ich die Qualität des Abiturs nach wie vor relativ stark vom Bundesland abhängig (in Bayern, Sachsen, Thüringen, ... dürfte es hochwertiger sein als z.B. in NRW oder Bremen)- und das sollte nicht sein.

EuhemaAligeGr N|utzer (I#39x571)


Mir war es gegeben, einerseits an einer Technischen Hochschule die Klausuren in "Höherer Mathematik" nicht nur geschrieben, sondern auch bestanden zu haben, andererseits an einem anderen Studienort nach einem entsprechenden Studium das Philosophikum abzulegen, weshalb ich meine, einen Vergleich ziehen zu können. Im Rückblick sehe ich es als ausgeschlossen an, durch Auswendiglernen einerseits Klausuren "Höhere Mathematik" an einer TH erfolgreich bestehen zu können, andererseits die mündliche Prüfung in Philosophie, wie ich diese erlebt habe, erfolgreich zu bestehen. In beiden Fällen ist einerseits ein solides Grundlagenwissen und ein hohes Maß an selbständigem und kreativem Denken unabdingbar, andererseits die Fähigkeit, neue Situationen und Fragestellungen in kürzester Zeit zu erfassen, mit dem bislang erarbeiteten Instrumentarium in nützlicher Frist abzuklären und das Ergebnis in geeigneter Weise schriftlich bzw. mündlich präzise zu formulieren bzw. darzustellen. Wer dies nicht zu leisten vermag, ist sowohl in einem mathematisch/naturwissenschaftlich/technischen als auch in einem geisteswissenschaftlichen Studium fehl am Platze, sondern sollte sich anderen Dingen zuwenden.

s*ensiRbelmaxn


Unter Umständen wird das Einprägen diverser Algorithmen in der Mathematik u.U. mit Auswendiglernen gleichgesetzt (in der Schule z.B. das Erlernen der sogenannten p-q-Formel zum Lösen quadratischer Gleichungen oder das Beherrschen der Potenzgesetze, das Beherrschen diverser Ableitungsregeln, das Finden von Stammfunktionen, das Rechnen/Arbeiten mit Matrizen, Lösen einer Differentialgleichung, der Umgang mit der Bernoulli-Wahrscheinlichkeitsformel...). Das Beherrschen und Erlernen diverser Algorithmen beschleunigt lediglich die Lösung von Problemen, erspart aber nicht, den Algorithmus auch an entsprechender Stelle sinnvoll einzusetzen. Nicht immer ist aus einer Aufgabenstellung sofort ersichtlich, welcher Algorithmus wann und wie anzuwenden ist und wie die Eingangsdaten zu verwenden sind.

Da reicht dann das auswendig Eingeprägte nicht mehr.

Alias 703816


@ rabbit

Chemiker beschränken sich nicht auf Versuchsanordnungen und -modelle, Argumentationstechniken, Beweisführungen und darauf Zusammenhänge wissenschaftlich aufzuarbeiten und beweisen. Chemiker steuern den Ablauf chemischer Reaktionen so, dass Verbindungen entstehen, die stabil sind, die die Natur jedoch selbst nie hervorbringt.

zzz

Was genau willst Du denn damit sagen?

Mich verbessern, mich übertrumpfen, mich korrigieren?

Meine Dummheit/Unwissenheit darstellen?

Weil eigentlich wollte ich hier kein Buch über die Arbeitstechniken und Forschungsmethoden der Geisteswissenschaftler schreiben, sondern ein paar !!!! Begriffe nennen, mit denen Mintler was anfangen können um die Deckungsgleichheit zu zeigen

Mir ist nicht so ganz klar,warum das bei Dir nicht ankommt, bei Dir habe ich allmählich echt so ein Sisyphysgefühl.....

(ach übrigens, google doch mal Positivismusstreit, Du Mintler....)

Desweiteren gehe ich davon aus, dass vivida über FH-Studiengänge und nicht über Vollzeit-Universitätsstudiengänge schreibt.

Ich bin manchmal echt baff, wie steigerungfähig Arroganz ist.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass nicht alle Leute, die ein Mint-Fach absolvieren auch was anderes machen könnten - mir fällt noch ein, dass mein Sohn wie gesagt seit Grundschulzeiten nebenher Kurse macht: Chemie, Physik, Programmierung. Da klappt ganz gut, er hat Spaß. Er wäre aber nicht in der Lage, einen Kurs über gesellschaftliche Vorgänge im Mittelalter oder ein Seminar über Verwendung von Ritualen etc. . zu besuchen. Bei ihm und seinen teilnehmenden Kumpels hatte ich oft den Eindruck, dass die Naturwissenschaften deswegen gut bewältigt wurden, weil sie aus dem Bauch heruas lernen und handeln konnten, sie brauchten null Vorkenntnisse und null Vorbereitung. Das schafft man an den meisten anderen Fakultäten nicht. Ist das nun ein Zeichen für die Intelligenz der Teilnehmer? Sicher. Ein Zeichen für hohes Niveau? Wohl kaum, da im Herantasten nicht mal ansatzweise vergleichbar.

@ fe.

Wenn ich mir so ansehe, mit welchen Kenntnissen die Abiturienten die Schule verlassen, dann muss das die Professoren ja irgendwann zur Verzweiflung treiben. Aber ich hätte noch gehofft, dass die unfähigen Abiturienten entweder gar nicht erst in diesen Fächern aufschlagen oder aber die ersten Klausuren (zumindest Mathematik) niemals bestehen.

Es ist aber eigentlich eher das Ziel, möglichst viele Mintler zu bekommen, deswegen gibt es im Gegenteil an der Uni Maßnahmen, die das G8 kompensieren sollen, was leidlich funktioniert. .

@ taps

Ich will dir deine Kenntnisse nicht absprechen, aber Du weißt schon, dass die Mathematikausbildung für Geistes- und für Naturwissenschaftler zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind?

Äh, ja?

Wo habe ich was anderes behauptet? Hast Du Bedenken, dass ich vergessen könnte, dass die Mintler kognitiv leistungsstärker sind?

Wir haben Analysis I und den Wahlbereich (beim mir eben analyti. Geo., weil ich das aus der Schule kannte) an der mathematischen Fakultät besucht. Wenn die das da dann nicht nutzen, selbst Schuld ;-D

@ sensibel

weil die deutsche Sprache umständlich, nicht eindeutig ist und oft wenig logisch erscheint (viele Ausländer können ein Lied davon singen) würde ich mangelnde Rechtschreibung eher entschuldigen,

Nach meiner Erfahrng machen Bildungsausländer tendentiell weniger Rechtschreibfehler, weil sie Deutsch als Vokabeln lernen. Hauptfehler sind meist Kongruenzfehler.

IIn Matheklausuren wurde meist ein Schema eingehalten, wie z.B. eine Funktion der Reihe nach abgearbeitt wird, also erst Nullstellen, dann HT/TP etc.

ich habe seitenweise Rechnungen auswändig gelernt und dann in der Klausur noch mal aus dem Gedächtnis auf Arbeitsblätter geschrieben, z.B. HT/TP-Aufgaben.

Wenn dann Aufgaben dran kamen bei denen ich gemerkt habe, dass es z.B. auf HT/TP hinaus läuft, habe ich anhand meiner Vorlage versucht, die Zahlen aus der Angabe in meine "mitgebrachte" Aufgabe einzusetzen. Habe ich auch viel in Geometrie gemacht, weil das gab es Berechnungen irgendwelcher Standardsachen, die kamen immer wieder dran und brachten viele Punkte, wichtig war bei Auswändigaufgaben für mich immer nur, dass sie losgelöst von den vorigen Aufgaben waren (die ich nicht hatte).

Auf die Art hat es für die Diplom-Vorprüfungen im Bereich Mathematik gereicht, zwar knapp natürlich, aber durch.

iTstdochXMisPtsowaxs


Also nach meinen Kriterien wird zu wenig Wert auf die deutsche Sprache gelegt und Mathematik leicht überbewertet. Wenn ich mein Leben heute anschaue, brauche ich kaum Mathematik (wann hatte ich das letzte Mal mit einem Integral zu tun? Das war 1983! Ich durfte Mathematik damals ablegen...) aber sehr viel deutsche Sprache, ich finde nach wie vor, hier ist ein unglaublicher Niveauverlust zu verzeichnen.

Ich finde jetzt nicht, dass Mathematik deswegen außen vor bleiben sollte, nein, bestimmt nicht, zu einer allgemeinen Hochschulreife gehören fundierte Kenntnisse, aber es zum Pflichtfach im Abitur zu machen, während einige Abiturienten Deutsch bestehen, ohne einen fehlerfreien Satz hinzukriegen, ist für mich das falsche Zeichen. Dann sollte man auch Mathematik bestehen können, wenn man fehlerhafte Formeln schreibt, aber die mit den richtigen Inhalten füllt. Wie immer das gehen mag... Vergleichen kann man das kaum.

In einem Rohstoffarmen Land, welches vom Export von Autos, Maschinen, Elektronik, Chemieprodukten etc. lebt, kann man Mathematik garnicht überbewerten. Wir verkaufen das Zeug, weil es gut funktioniert und nicht weil wir Fehlerfreie Bedienungsanleitungen dafür schreiben. Den Lebensstandard den wir hier haben, der reichtum dieses Landes basiert nicht auf dem Verkauf von Büchern oder guter Rechtschreibung. Für die Zukunft dieses Landes, ist es von existenzieller Bedeutung, noch viel mehr Energie in die Mint-Fächer zu stecken, damit steht und fällt die Zukunft der Wirtschaft dieses Landes und damit auch die Art und Weise wie wir alle Leben können. Insofern magst zu zwar deine Meinung haben, es entspricht aber nicht den wirtschaftlichen Realitäten dieses Landes. Wenn wir nur Öl verkaufen müssten und vom Export deutscher Literatur Leben könnten, wäre die Situation vielleicht anders.

jmack$rabb4ixt


Was genau willst Du denn damit sagen?

Ganz einfach, das das was DU als Ziel eines Studiums beschrieben hast nicht das alleinige Ziel eines naturwissenschaftlichen Studiums ist. PUNKT. nicht mehr und nicht weniger. Ich habe es kurz und Bündig am Beispiel des Chemiestudiums beschrieben. Alles andere das du da reininterpretierst ist sorry Schwachsinn.

Wozu dient dir eigentlich der thread? Wolltest du Antworten auf deine Fragen im Eingangsbeitrag oder nur deinen Frust ablassen, weil du nicht an einer Uni studieren konntest oder weil du Absolventen der MINT-Fächer nicht magst. Ich meine, nur weil du ab und zu mal zu einem Prof. dieser Fächer läufst, hast du keinen Einblick in ein derartiges Studium.

Desweiteren gehe ich davon aus, dass vivida über FH-Studiengänge und nicht über Vollzeit-Universitätsstudiengänge schreibt.

Ich bin manchmal echt baff, wie steigerungfähig Arroganz ist.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass nicht alle Leute, die ein Mint-Fach absolvieren auch was anderes machen könnten -

Bitte nimm dir nochmal Zeit und lese was ich da geschrieben habe!!!

Es war ein einerseits Vergleich zwischen Universitäts- und FH-Studiengängen. Die Uni-Studiengänge bezog ich nur auf Vollzeit, da mir nicht bekannt ist, ob es möglich irgendein Fach in Teilzeit zu studieren. An den FH ist das berufsbegleitend möglich und soll jetzt keine Abwertung dieser Studiengänge sein, ganz im Gegenteil sind Leistungen, die man anerkennen sollte. Ich habe zwei Sozialwissenschaftler in meiner Familie, wirklich zwei sehr intelligente Leute, deren Qualifikation oder Intelligenz mir nie erlauben würde denen abzusprechen. Allerdings muss ich feststellen , dass der Kommunikationsstil sowie auch das Lesen, Interpretieren und Zitieren von von vivida, die letzten drei genannten Fakten leider auch in deinem Fall nicht gerade ein Aushängeschild für Geistes- und Sozialwissenschaftler sind.

Obengenannte Aussage macht nun gar keinen Unterschied zwischen Geistes-und Sozialwissenschaften einerseits und MINT-Fächern anderseits. Deine Unterstellung zeugt von unsäglicher Arroganz.

Ich bin manchmal echt baff, wie steigerungfähig Arroganz ist.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass nicht alle Leute, die ein Mint-Fach absolvieren auch was anderes machen könnten -

Das ist deine subjektive Beobachtung und Meinung. In der Wissenschaft ist Objektivität gefragt. Du schreibst auch:

Hast Du Bedenken, dass ich vergessen könnte, dass die Mintler kognitiv leistungsstärker sind?

Bitte wende dieses wie auch immer gelernte (vielleicht auch auswendig) Wissen auf den von dir genannten Fall an!

Es ist aber eigentlich eher das Ziel, möglichst viele Mintler zu bekommen, deswegen gibt es im Gegenteil an der Uni Maßnahmen, die das G8 kompensieren sollen, was leidlich funktioniert.

Diese Misere zeigt nur zu deutlich, dass die naturwissenschaftliche Bildung an den Gymnasien unzureichend ist. Die Universität hat auch die Aufgabe, die von der Industrie nachgefragten Absolventen der MINT-Fächer auszubilden. Damit die Studenten die Studienanforderungen erfüllen können müssen die Unis die naturwissenschaftliche Grundlagenbildung, die Aufgabe der Gymnasien ist auch noch übernehmen.

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