» »

Wieso wird Abitur angeblich nachgeschmissen?

svensib_elmaxn


ich glaube nicht, dass man diese beiden Systeme hinsichtlich Effizienz für das heutige Leben oder Zielsetzung vergleichen kann.

Da das DDR-Schulsystem in ähnlicher Form auch in anderen Ländern Europas Eingang gefunden hat oder in ähnlicher Form existiert (z.B. in Finnland, auch wenn nicht unerhebliche Anteile schwedischen Vorbildes sind), ist das auch heute noch vergleichbar.

m0nef


ich glaube echt nicht, dass jemand viel näher dran ist, als ich, siehe erster Beitrag.

Alias 703816

Du wirkst aber nicht sehr nah dran, auch wenn du nicht müde wirst, das immer wieder zu betonen.

i{stdocXhM8ists#owaxs


@ Don

Arschloch bleibt Arschloch, aber ein Studium filtert zumindest die Dummfrechen heraus. Ich würde schon behaupten, dass das die Gesamtqualität einer Stichprobe zumindest etwas erhöht.

Einen richtiger Filter wäre schön, aber den gibt es leider nicht. Aber ja, zumindest ist die wahrscheinlichkeit bei studierten einen intelligenten zu treffen, größer als bei Unstudierten.

@ Alias

Ich habe nur gesagt, dass unterschiedliche Ausbildungen unterschiedliche Menschen hervor bringen. Wenn Du Dich für minderwertig hälst, weil Du nicht studiert hast, ist das nicht mein Bier, lös das erst mal in Deinem Kopf, bevor Du mich da wo rein ziehst, was so von mir nicht gemeint war.

Im statistischen Mittel, hast du sicherlich recht, das Problem sehe ich eher da, dass du mit deinen Aussagen, eine absolut scharfe Linie zwischen studierten und unstudierten ziehst, wo eigentlich ein fließender Übergang ist. Ja im Durchschnitt ist ein studierter intelligenter als ein unstudierter, ja im Durchschnitt, verhalten sich studierte anders als unstudierte. Du sagst aber "ich erkenne sofort er studiert hat und wer nicht", ziehst damit eine scharfe Linie und implizierst damit zwei Gruppen trennen zu können egal wie und was und ob studiert. Und ich kann auch nicht nachvollziehen, dass du das in deinem eigenen Text nicht siehst. Gerade ihr geisteswissenschaftler lebt doch davon einzelne Zeilen zu zerpflücken, zu analysieren und zu interpretieren.

Genauso legen deine Zeilen nahe, dass du definierst, wer sich überhaupt studiert nennen darf, was ein studierter mitbringen muss um als dieser zu gelten und das er sich nach einem gewissen schema verhalten muss. Das ist einfach nur kackdreist. Und ich weiß auch nicht, warum dir sowas anmaßt. Mir kommt es bei deiner ganzen argumentation so vor, als ringst du die ganze Zeit, einfach nur um ein Stück Bedeutung und Anerkennung.

ipstdochzMisqtsowaxs


@ Andrusch

Ich habe in meinem ersten Beitrag geschrieben, dass mir völlig egal ist, welchen Bildungsweg jemand absolviert hat, denn letztendlich kommt es darauf nicht an. Warum sollte dann ausgerechnet ich mich getroffen fühlen? Zumal ich außerdem weiß, dass den Job, den ich aktuell mache, viele andere (ob mit oder ohne Studium) bereits nach wenigen Monaten resigniert hingeschmissen hätten. Übrigens: Normalerweise studiert man tatsächlich für meinen Job, ich bin durch Leistung und Empathie dort angekommen - auch ein Weg, den man beschreiten kann ;-)

So beliebig sollte man es auch nicht sehen. Es mag sicher Berufe geben, wo zwar studierte eingestellt werden, man aber eigentlich nicht studiert haben muss um es zu machen. Das sind dann oft, die berühmten Nischen in der Wirtschaft in die Gesiteswissenschaftler gehen, wo man bestimmte Fähigkeiten brauch, das ganze mit dem eigentlichen Studium aber nichts mehr zu tun hat. Wenn ich aber mal einen Chemiker, Physiker, Mathematiker, Juristen, Arzt etc. nehme, dann ist das Studium nicht mehr so einfach durch hocharbeiten und Talent wegzumachen. Wenn das Studium konkrete Berufsbilder vorgibt und man wirklich im erlernten Beruf tätig wird, ist diese Durchlässigkeit, gott sei dank, nicht mehr gegeben. Ich wöllte von niemanden operiert werden der sich vom Metzger zu Chirurgen hochgearbeitet hat.

Fge.


Das Problem ist, dass in einigen Bundesländern der erhöhte Anteil an Abiturienten durch Erniedrigung der Anforderungsniveaus erkauft wird.

Das ist ein Problem, ja. Aber es ist nicht das ganze Problem, es ist nicht der alleinige Grund für die Absenkung des Anforderungsniveaus.

Es ist nämlich auch so, dass heute sehr darauf geachtet wird, dass den armen Kinderchen kein Leid angetan wird. Sie sollen bloß nicht zu viel tun müssen, und um Himmels willen keine schlechten Noten kriegen. Wenn eine Arbeit mal schlecht ausfällt, laufen manche Eltern gleich Sturm, beim Schulleiter oder gar bei der Bezirksregierung... Und dann kriegt der Lehrer Druck, muss sich aufwendig verteidigen - statt dass er Rückhalt bekäme, weil er bestimmte Leistungen einfordert.

Dagegen kriegt der Lehrer niemals Druck, wenn er zu wenig verlangt.

Und Lehrer sind lernfähig: Irgendwann verlangen sie einfach nichts mehr.

Und die Schüler sind auch lernfähig: Wenn man die guten Noten auch so kriegt, warum sollte man was lernen? Mathematik, Physik und Chemie machen halt nicht jedem immer nur Spaß, also wozu lernen, wenn schlafen auch zu akzeptablem Resultat führt.

Nur irgendwann, in den höheren Klassen, bricht das System natürlich zusammen. Ohne die notwendigen Vorkenntnisse bei den Schülern kann der Lehrer den Stoff nicht mehr vermitteln. Letztlich bleibt dem Lehrer nur, es im Wesentlichen aufzugeben und den Schülern ein bisschen was zum Auswendiglernen zu geben, was er dann in der Klausur abfragt.

Eine Mathematiklehrerin meinte mal zu mir, die Schüler, die nichts verstehen, müssten doch wenigstens die Chance haben, durch Auswendiglernen auf eine 3- zu kommen. Ich war da eigentlich anderer Meinung: Wer nichts versteht, müsste doch eigentlich eine 6 bekommen oder bestenfalls eine 5. Und Mathematikunterricht muss meines Erachtens zum Ziel haben, dass man es versteht. Irgendwelche Aufgaben auswendig zu lernen bringt doch nichts.

Aber da sieht man mal, wo wir heute angekommen sind. Zumindest hier in NRW - in Bayern ist es ja (hoffentlich) noch besser.

Alias 703816


sorry,

ich lese zur Zeit nicht mehr alles.

Es tut mir leid, dass ich nicht authentisch rüber komme.

Ich kann hier halt leider keine internen Zahlen rein kopieren. Auch ist der Thread eigentlich nur eine Stoffsammlung unteschiedlichster subjektiver Erlebnisse und Empfindungen, das war ja auch die Anfangsfrage.

Ich sage: ich habe es so und so erlebt, jemand anders zweifelt das an, kommt mit Gegenargumenten...

ich antworte mit meiner Erfahrung... zwischendrin diese Wertigkeiten...

ich denke, es ist sehr schwierig, das hier auf diesem Medium passend zu strukturieren, wenn man auf Antworten eingeht, so wird es nicht nur mir gehen.

Deswegen bleibt mir nichts anderes als zu betonen, dass ich keine 60jährige Oma mit erwachsenen Kindern und Langeweile bin, sondern jemand, der von drei Seiten gute Einblicke in das Bildugnssystem hat.

Mehr kann ich leider hier nicht tun, per PN ist das dann weniger ein Problem.

Alias 703816


a im Durchschnitt ist ein studierter intelligenter als ein unstudierter, ja im Durchschnitt, verhalten sich studierte anders als unstudierte. Du sagst aber "ich erkenne sofort er studiert hat und wer nicht", ziehst damit eine scharfe Linie und implizierst damit zwei Gruppen trennen zu können egal wie und was und ob studiert. Und ich kann auch nicht nachvollziehen, dass du das in deinem eigenen Text nicht siehst. Gerade ihr geisteswissenschaftler lebt doch davon einzelne Zeilen zu zerpflücken, zu analysieren und zu interpretieren.

Genauso legen deine Zeilen nahe, dass du definierst, wer sich überhaupt studiert nennen darf, was ein studierter mitbringen muss um als dieser zu gelten und das er sich nach einem gewissen schema verhalten muss. Das ist einfach nur kackdreist

Ich verstehe, dass Du es so emfpindest und dass es so rüber kommt, aber ich versichere Dir, das ist alles nur Interpretation Eurerseits, ich denke, ich habe eine vollkommen andere Vorstellung eben von "Bildung eines habitus" und nichts von mir war wertend gemeint. That's it.

Und die Übergänge sind fließend, richtig, aber es ging ja um das transportierte Gesamtbild.

Alias 703816


a im Durchschnitt ist ein studierter intelligenter als ein unstudierter, ja im Durchschnitt, verhalten sich studierte anders als unstudierte. Du sagst aber "ich erkenne sofort er studiert hat und wer nicht", ziehst damit eine scharfe Linie und implizierst damit zwei Gruppen trennen zu können egal wie und was und ob studiert. Und ich kann auch nicht nachvollziehen, dass du das in deinem eigenen Text nicht siehst. Gerade ihr geisteswissenschaftler lebt doch davon einzelne Zeilen zu zerpflücken, zu analysieren und zu interpretieren.

Genauso legen deine Zeilen nahe, dass du definierst, wer sich überhaupt studiert nennen darf, was ein studierter mitbringen muss um als dieser zu gelten und das er sich nach einem gewissen schema verhalten muss. Das ist einfach nur kackdreist

Ich verstehe, dass Du es so emfpindest und dass es so rüber kommt, aber ich versichere Dir, das ist alles nur Interpretation Eurerseits, ich denke, ich habe eine vollkommen andere Vorstellung eben von "Bildung eines habitus" und nichts von mir war wertend gemeint. That's it.

Und die Übergänge sind fließend, richtig, aber es ging ja um das transportierte Gesamtbild.

Alias 703816


Ich glaube, das Lehrerverhalten kann man nicht verallgemeinern. Es ist eine Frage aller Persönlichkeiten und letztendlich auch immer der Richtugnsgabe der Schulleitung.

Ich kenne da alles, von Lehrern, die dem Kind immer wegen einem halben Punkt doch die 6 gegeben haben, obwohl sie wußten, dass das Kind den ganzen Tag an diesem Fach dran sitzt...

und Lehrer, die dem Kind nach jedem schriftlichen 6er eine mündliche 3 geben, weil sie wissen, dass es sich bemüht und aufholen muß.

Alias 703816


Ich glaube, das Lehrerverhalten kann man nicht verallgemeinern. Es ist eine Frage aller Persönlichkeiten und letztendlich auch immer der Richtugnsgabe der Schulleitung.

Ich kenne da alles, von Lehrern, die dem Kind immer wegen einem halben Punkt doch die 6 gegeben haben, obwohl sie wußten, dass das Kind den ganzen Tag an diesem Fach dran sitzt...

und Lehrer, die dem Kind nach jedem schriftlichen 6er eine mündliche 3 geben, weil sie wissen, dass es sich bemüht und aufholen muß.

Alias 703816


Ich glaube, das Lehrerverhalten kann man nicht verallgemeinern. Es ist eine Frage aller Persönlichkeiten und letztendlich auch immer der Richtugnsgabe der Schulleitung.

Ich kenne da alles, von Lehrern, die dem Kind immer wegen einem halben Punkt doch die 6 gegeben haben, obwohl sie wußten, dass das Kind den ganzen Tag an diesem Fach dran sitzt...

und Lehrer, die dem Kind nach jedem schriftlichen 6er eine mündliche 3 geben, weil sie wissen, dass es sich bemüht und aufholen muß.

_[Pa^rvIati_


@ Alias

Auch, wenn es von deiner Seite nicht wertend gemeint war, würde mich doch interessieren, was du genau unter dieser Aussage verstehst:

Ein Studium bringt andere Seiten zum Klingen als eine betriebliche Ausbildung.

Was für Seiten sollen das sein?

Fiex.


Mehr kann ich leider hier nicht tun, per PN ist das dann weniger ein Problem.

Wohl kaum, PN geht nicht, denn du bist ein Alias.

Ich glaube, das Lehrerverhalten kann man nicht verallgemeinern. Es ist eine Frage aller Persönlichkeiten und letztendlich auch immer der Richtugnsgabe der Schulleitung.

Klar, es ist nicht überall gleich, und neben der jeweiligen Landesregierung spielt auch die Schulleitung eine erhebliche Rolle. Und auch dann gibt es noch Lehrer, die es trotz einer auf Qualität bedachten Schulleitung aufgeben und andere, die trotz einer Schulleitung, die nur gute Noten will, die Anforderungen irgendwie hochzuhalten versuchen.

Aber es geht - zumindest hier in NRW - ganz massiv in die Richtung, die ich beschrieben habe. Und irgendwann hat auch der auf Qualität bedachte Lehrer in der Oberstufe keine Chance mehr, wenn die notwendigen Vorkenntnisse bei den Schülern einfach nicht vorhanden sind. Wenn er allein auf weiter Flur ständig gegen die Windmühlenflügel ankämpft, werden sie ihn irgendwann erschlagen.

CDomrxan


Ein Studium bringt andere Seiten zum Klingen als eine betriebliche Ausbildung.

Was für Seiten sollen das sein?

Mehr Party, weil man nicht am nächsten morgen um 07:30 fit auf der Arbeit sein muss ;-)

iCstd och@Mist6sowxas


@ Alias

Was für Seiten sollen das sein?

Ich schließ mich Parvatis Frage an und stelle zum dritten mal die Frage in den Raum, woran du erkennst ob jemand studiert hat?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH