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Wieso wird Abitur angeblich nachgeschmissen?

pUelzti.er8x6


Edit: ...Das, was du als "Manko" empfindest, ist nur dann ein Manko, wenn du die Geisteswissenschaften durch die Brille der Naturwissenschaften siehst, wenn du den Naturwissenschaften inhärenten Anspruch zum Maßstab machst, an dem sich auch die Geisteswissenschaften messen müssen...

...Phänomenen, die in unserem Erleben als Mensch existieren, jedoch nie bzw. vermutlich nie werden falsifiziert werden können, müsste genau genommen die Existenz abgesprochen werden, wenn allein die Naturwissenschaften regieren würden. Nichtsdestotrotz gehören bspw. die Kunst, Liebe, Moral ebenso zum Menschsein - und das von Anfang an.

Alias 703816


....ich habe das Beispiel nicht konstruiert, warum auch?

Die Dame ist nur schon deutlich über .... 40/50?

Keine Ahnung, warum sie das nun so fachfremd noch mal studiert.

Und nach wie vor:

ich glaube tatsächlich, dass viele Mintler gar nicht wissen, was das Studium von Geisteswissenschaften eigentlich bedeutet (ich habe übrigens KEINE Geisteswissenschaft studiert!!!) - weil sie nur die Obefläche sehen und zuordnen können. Und das ist für sie Gelabere.

iHstdo}chMipsts?owas


Du setzt den gleichen Maßstab an zwei völlig verschiedene Dinge an, sprich: du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Nochmal, mir ging es bei den Argumentationen, über den "Maßstab" nur darum aufzuzeigen, dass Naturwissenschaften sich an der Realität messen lassen müssen. Du hattest beispielsweise irgendeinen Artikel zitiert, in dem es um Pfusch oder Betrug in Medizin/Ernährungswissenschaften ging und versucht damit zu begründen, dass Naturwissenschaften ja auch nur schwammig sind. Dem habe ich mich mit der Argumentation entgegengestellt. Genauso dem Gerede von Nurarihyon das Naturwissenschaftler ja auch nur wilde Thesen aufstellen. Dies habe ich dementsprechend begründet, was Geisteswissenschaften machen etc. stand bei der Argumentation nur in der 2ten Reihe. Und mir ist klar das Naturwissenschaft nicht alles beschreibt, dass habe ich auch schon so geschrieben, aber auch, dass Geisteswissenschaften diesen harten, nachvollziehbaren Maßstab nicht haben (darum gibt es ja auch zum Beispiel so viele Religionen) und daher vieles schwammig bleibt und letztlich nur von der Interpretation lebt.

i?stdocdhMist?sowaxs


ich glaube tatsächlich, dass viele Mintler gar nicht wissen, was das Studium von Geisteswissenschaften eigentlich bedeutet (ich habe übrigens KEINE Geisteswissenschaft studiert!!!) - weil sie nur die Obefläche sehen und zuordnen können. Und das ist für sie Gelabere.

Mag sein, aber viele hatten auch z.B. Deutsch in der Schule bis zum Abitur und ja, das war Gelaber. Selbst ein Schulfreund von mir, der Deutsch / Geschichte LK gemacht hat, hat damals schon wörtlich gesagt:

Das sind die totalen Gammelfächer

Und meine Schwester hat Deutsch, Geschichte auf Lehramt studiert und man hat ja mal so in die Aufzeichnungen geschaut (man ist ja Geschichtsinteressiert und auch neugierig) und so richtig besser ist mein Eindruck nicht geworden.

Alias 703816


Nochmal, mir ging es bei den Argumentationen, über den "Maßstab" nur darum aufzuzeigen, dass Naturwissenschaften sich an der Realität messen lassen müssen.

??? ??? ??? ??? ???

Aha, und das müssen Disziplinen, die sich mit der gesellschaftliche Wirklichkeit befassen, nicht? Wo bitte, wenn nicht da, sieht man so gut Ursache-Wirkung?

omg.... :-X

weißt Du, Du hast echt keine Ahung von den anderen Disziplinen und bist nicht einmal ansatzweise gewillt sich mit der Möglichkeit zu befassen, dass es jenseits der Mintler auch noch was anderes gibt. Wenn Du wenigstens den VERSUCH machen würdest, oder es einfach akzeptieren könntest, dass das auch Wissenschaft ist und zwar wirklich handfest!!!

aber Du krebst da irgendwo unter Teppichniveau rum, kannst das gut überblicken und schließt daraus gleich systemisch auf das Ganze.

Alias 703816


und man hat ja mal so in die Aufzeichnungen geschaut (man ist ja Geschichtsinteressiert und auch neugierig) und so richtig besser ist mein Eindruck nicht geworden.

du verstehst halt nicht, DASS Du nicht verstehst. Kann auch nicht sein.

Alias 703816


z.B. basieren die ganzen Pisa-Algoritheme und die Fehlertoleranz bei den Auswertungen auf den Laber-Überlegungen von M. Foucault....

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Foucault]]

Oder Herden von Managern oder Bundewehrlern + Diplomaten werden vor heiklen Auslandseinsätzen

mit den Überlegungen von S. Hall "belabert"

damit sie im anderen Land entweder erfolreich sind oder nur überleben können...

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Stuart_Hall_(Soziologe)]]

was ist daran bitte nicht wirklichkeitsgerecht?

Du kannst Hypothesen aufstellen, verifzieren, anwenden, Ertrag gewinen, Modelle bilden und z.B. im hermeneutischen Zirkel

überprüfen und "an der Realität messen".

Was fehlt denn da noch,

was genau ist daran Gelabere?

Und frag mal Deine Schwester, ob sie jedem aus dem Stand heraus konstruktbasierende Beweisführung hin bekommen würde....

Alias 703816


ob sie denken würde, dass jeder.....

iRstdroc}hMi!stsowaxs


Aha, und das müssen Disziplinen, die sich mit der gesellschaftliche Wirklichkeit befassen, nicht? Wo bitte, wenn nicht da, sieht man so gut Ursache-Wirkung?

ich dachte das machen Sozialwissenschaften?

weißt Du, Du hast echt keine Ahung von den anderen Disziplinen und bist nicht einmal ansatzweise gewillt sich mit der Möglichkeit zu befassen, dass es jenseits der Mintler auch noch was anderes gibt. Wenn Du wenigstens den VERSUCH machen würdest, oder es einfach akzeptieren könntest, dass das auch Wissenschaft ist und zwar wirklich handfest!!!

aber Du krebst da irgendwo unter Teppichniveau rum, kannst das gut überblicken und schließt daraus gleich systemisch auf das Ganze.

Kann sein, kann ich garnicht ausschließen, kann aber genausogut sein, dass du dir nur was vormachst. Was erhebt deine Ansicht über meine? Was macht deine Erfahrungen wertvoller und aussagekräftiger als meine?

j4ack)rabubit


. Ich halte von Philosophie sehr viel, da der Mensch sicherlich mehr ist, als nur eine bionische Maschine und die Naturwissenschaft natürliche Grenzen hat, die nicht zu überwinden sind.

Les doch mal den Artikel den ich verlinkt habe. Die Naturwissenschaften überwinden schon lange natürliche Grenzen. Auch wenn das eine gewisse menschliche Arroganz ist. So ist der Mensch.

jNackurabbAixt


Ich habe meine Aussage nicht auf den Fortschritt der Naturwissenschaften heutzutage bezogen, sondern auf den Zeitraum von Antike bis jetzt. (Wie stark der Wissenzuwachs in den Naturwissenschaften heuzutage ist - dazu habe ich zu wenig Einblick, um das beurteilen zu können; nur im Bereich der Medizin kann ich sagen, dass die Fortschritte in den letzten Jahren (außer in der Chirurgie) überschaubar sind)

Auch in der Medizin hat sich viel getan. die Medizin wurde auf eine breitere naturwissenschaftliche Grundlage gestellt. Die Lehrbücher sind in den letzten Jahrzehnten immer dicker geworden. In der Pathophysiologie und - Biochemie hat sich viel getan. Man merkt den Wissenszuwachs auch an den Subspezialisierungen der Facharztrichtungen. Die Medizin entwickelt sich zur Zeit immer mehr zur individuellen Medizin. Auch der Fortschritt der Medizin trägt dazu bei, dass die Gesellschaften heute vor der Frage stehen, wie viel Medizin noch bezahlbar ist.

pkel6zti\er8x6


Die Medizin entwickelt sich zur Zeit immer mehr zur individuellen Medizin.

Mag sein, dass die Wissenschaft Medizin das zum Teil tut (selbst dann aber nicht über eine Nischen-Form hinaus). In der Regel jedoch nicht in der klinischen Medizin. Der Wissenszuwachs in vielen medizinischen Fachdiszplinen innerhalb der letzten 25 Jahre ist nicht exorbitant.

jpack%rabxbit


Der Wissenszuwachs ist schon erheblich in vielen medizinischen Fächern und auf jeden Fall viel mehr als zum Teil. Die Forschung an seltenen Krankheiten dagegen wird nicht so sehr mit Forschungsgeldern gefördert. Du solltest vllt. nicht von deinem Fall auf das gesamte Gebiet schließen.

pseplztie'r86


. Du solltest vllt. nicht von deinem Fall auf das gesamte Gebiet schließen.

Das tue ich nicht. ;-D

pKelz^tierx86


Die Lehrbücher sind in den letzten Jahrzehnten immer dicker geworden.

Nunja, das empfinde ich nicht als Beweis für einen drastischen Wissenszuwachs. ]:D

Wenn man weiß, wie die Lehrbücher und Referenzwerke oftmals entstehen, dann kann man schon seinen Respekt vor der "Wissenschaft der Medizin" zumindest zum Teil verlieren.

Nicht nur meiner Erfahrung nach ist das häufig nicht mehr als aufgebauschte heiße Luft.

Aber natürlich gibt es einzelne Bereiche auch in der Medizin, in denen der Fortschritt sehr wohl tatsächlich stattgefunden hat bzw. stattfindet, und in diesen auch groß ist.

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