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Alg 1- Amt will "Bewerbungsnachweise"?

m|ira%ndaX78 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mein Referendariat beendet und bin seit der letzten Märzwoche arbeitssuchend gemeldet, beziehe also ALG 1. Nun habe ich mich im April zwar bei mehreren potentiellen Arbeitgebern (5-6) beworben (postalisch) aber keine Antworten erhalten. (Wundert mich auch nicht, Angebote sind gerade rar gesät, teils waren es Bewerbungen ins Blaue hinein, also ohne Stellenausschreibung, teils passte das Anforderungsprofil gar nicht auf mich.)Ich habe mir die Adressen deshalb auch nicht notiert, habe nicht dran gedacht, dass das Arbeitsamt das genau wissen will. Habe auch mehrere "Vitamin B"-Gespräche geführt in der Hoffnung, was anzuleiern und zwei Bekannten Bewerbungsunterlagen mitgegeben, weil die meinen, sie kennen eventuell jemanden, der jemanden kennt... Bei der Stadtverwaltung war ich persönlich und habe den Personalverantwortlichen nach freien Stellen gefragt. Nichts.

Seit zwei Wochen sind meine Bewerbungsunterlagen jetzt digitalisiert und ich verschicke per Email, diesen Monat auch schon drei Bewerbungen (zwei ohne Antwort) und ein Vorstellungsgespräch gehabt dessen Ergebnis noch offen ist :-( Die Email-Bewerbungen und das Vorstellungsgespräch kann ich also nachweisen (Ausdrucke) aber die Bemühungen im April größtenteils nicht.

Ich habe jetzt Angst weil ein Brief vom Arbeitsamt eingetroffen ist. Ich soll am Montag kommen und die "Nachweise meiner Bewerbungsbemühungen" mitbringen. Ich befürchte jetzt, dass denen die Nachweise (die Emails mit Bewerbungsanfragen und/oder Bewerbungsunterlagen an die Unternehmen sowie der Nachweis des einen Vorstellungsgesprächs) nicht reichen ??? Weil ich das davor (April) halt nicht nachweisen kann, hab schlicht nicht dran gedacht... Und wenn die angeschriebenen Unternehmen nicht auf die E-Mails reagieren, kann das AA mir das zur Last legen... ?

Können die jetzt Strafen verhängen... ? Mir wurde keine bestimmte Anzahl/Monat von Bewerbungen aufgegeben, ist mein erster Termin seit Beginn der Arbeitslosigkeit, ich habe auch nichts unterschrieben dass ich so und so viele Bewerbungen/Monat nachweisen muss... Auch wurde im Vorfeld nicht konkretisiert, was die mit "Bewerbungsbemühungen" alles meinen. Nur die tatsächliche Bewerbung bei potentiellen Arbeitgebern oder eben auch Dinge wie "Anbahnungsgespräche" im Bekanntenkreis, Zeitungen wälzen, Stellenangebote im Netz suchen? Das mache ich ja alles... nur wie soll ich denen das nachweisen, dass ich gucke und mich umhöre usw? ??? Was kann mir jetzt passieren?

Antworten
ASntidgonxe


Und wenn die angeschriebenen Unternehmen nicht auf die E-Mails reagieren, kann das AA mir das zur Last legen... ?

Natürlich nicht. Aber da hast du den Nachweis, dass di sie gesendet hast.

Ist natürlich blöd, dass du von den vorigen Bewerbungen keine Kopien hast.

Bekommst du denn noch zwei oder drei zusammen, die du angeschrieben hast?

Hast du die Schreiben nicht mehr auf dem PC gespeichert?

kPath<arinoa-die9-gxroße


Ich würde auch mal in mich gehen, ob du dich doch noch erinnern kannst, bei wem du dich vorher beworben hast vielleicht gibt es da einen kausalen Zusammenhang zum Nicht-Melden . Dann machst du einfach noch mal ein entsprechendes Anschreiben fertig. Für weitere Nachweise kannst du ja dann klären, was genau sie von dir wollen.

Suu!nflowe0r_73


Bei mir haben die Bewerbungsschreiben bzw. eine Excel-Übersicht (wo, als was, wann, Stand) immer ausgereicht.

lYove[abcle'<x3


Also ich kenne es so, dass die einem eine Tabelle mitgeben bei dem ersten Gespräch und da gibst du dann den Namen der Firma an - als was du dich da bewirbst und wie der derzeitige Stand der Dinge ist bevor du zu deinem nächsten Termin gehst ":/

DRafenxa


Bei mir haben die Bewerbungsschreiben bzw. eine Excel-Übersicht (wo, als was, wann, Stand) immer ausgereicht.

Kommt denke ich auch auf den Sachbearbeiter drauf an. Meiner schaute damals nur kurz drauf und hat die Anschreiben mir wieder mitgegeben.

Bei meinem Mann werden die einscannt und kommen in die Akte.

Ich würde auch versuchen, nochmal zu überlegen wo du dich im April beworben hast. Vielleicht das Telefonbuch zur Rate ziehen, habe ich immer gemacht wenn ich mich Initiativ beworben habe und keine Adresse mehr hatte ich aber meine Bewerbungen bis zum nächsten Termin nicht voll hatte weil nicht genügend Ausschreibungen vorhanden waren.

T8igerebaendxigerin


Also ich hab immer nur mündlich berichtet wie der aktuelle Stand war bzw kurze Mails geschrieben zwischendurch, wenn ein Vorstellungsgespräch war. ":/

mBirandPa78


Nein, die ersten Schreiben hab ich nicht mehr gespeichert. Die Unterlagen (Zeugnisse etc) waren ja immer die gleichen, nur beim Anschreiben hab ich jedes Mal vor dem Drucken halt die andere Adresse/Anrede eingesetzt und ein wenig personalisiert, aber das habe ich eben nicht gespeichert... nur die "Rohfassung" ohne Anschriften.

Kausaler Zusammenhang zum Nicht-Melden der Unternehmen.. ? ":/ Naja. Es waren halt drei der Bewerbungen "Initiativbewerbungen"... also die hatten gar nicht gesucht, keine Stellen ausgeschrieben, ich hatte mir die Unternehmen einfach per Internet ausgeguckt und Bewerbungen hingeschickt. Deshalb war mir eigentlich sowieso klar, dass das nichts wird, wollte es eben versucht haben. Und wieso sollten sie sich die Mühe machen, auf etwas zu antworten, das sie gar nicht wollten... ? Ich nehme an, die unaufgefordert eingesandten Unterlagen sind gleich in den Reißwolf gewandert... Deshalb verspreche ich mir auch wenig von einem Anruf/einer Nachfrage. Die übrigen zwei forderten mindestens einjährige Berufserfahrung sowie deutlich bessere Abschlussnoten als meine. Beides habe ich nicht, mich aber dennoch beworben. Da haben die sich wahrscheinlich auch gefragt, was zum Teufel ich will...Die telefonischen Anfragen kriege ich beim besten Willen nicht mehr zusammen... habe auch keine Notizen gemacht.

Mir hat man aber auch nie eine Tabelle oder irgendwas dergleichen mitgegeben :-/ Bis der Brief kam (ist wie gesagt der erste Termin nach der Arbeitslosenmeldung überhaupt...) hatten die mir nicht mal gesagt oder schriftlich mitgeteilt, dass ich da irgendwas nachweisen muss, geschweige denn, wie viel. Da wäre ich auch nicht drauf gekommen dass das vonnöten ist, da es ja im Eigeninteresse liegt sich zu bewerben und das von demher doch selbstverständlich ist? Geht wie gesagt um ALG 1, nicht ALG 2...

Mir geht es im Prinzip nur darum, was nun schlimmstenfalls passieren könnte.

Ein oder zwei Bewerbungen kriege ich bis zum Termin hoffentlich noch zusammen. Auf Initiativbewerbungen verzichte ich jetzt lieber. Habe gehört, das könne einem sogar als Nötigung ausgelegt werden. Auch deshalb bin ich nicht so erpicht drauf, den betroffenen Unternehmen nochmals aufs Dach zu steigen. %-|

T1etnocht;itlan


Garnichts wird passieren. Erzähl blumig, was du bisher in Sachen Bewerbungen getan hast, und gut ist. Wichtig ist, dass du hellwach und engagiert wirkst.

k(athari~na-Odiea-gxroße


Ich würde mir da jetzt nicht so einen Stress machen. Nimm mit was du hast und dann klärst du, was sie zukünftig von dir will. Das handhabt jeder anders.

Kausaler Zusammenhang: Wenn die Bewerbungen bei dir keinen so "bleibenden" Eindruck hinterlassen haben, dass du dir die Betriebe gemerkt hast, wieso sollte es den Betrieben mit dir anders gehen. War auch nur eine spontane Vermutung. Mir ist es noch nicht passiert, dass ich nicht mehr wusste, wo ich mich beworben habe :-)

BSambyiene


Mir geht es im Prinzip nur darum, was nun schlimmstenfalls passieren könnte.

Gar nichts, was soll dir denn passieren? Ich denke dein Berater/Beraterin will dich persönlich kennen lernen und sich einen Überblick verschaffen, wie deine Bewerbungsunterlagen ausschauen. Bitte schieb keine Panik. Du gehst nicht vors Gericht!

:)_

An deiner Stelle würde ich die letzten zwei drei Bewerbungsanschreiben und die restlichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse) mitnehmen und drum bitten, dass jemand mit Erfahrung draufschaut und um "Optimierung" und konkreten Rat bitten. Evtl ein Bewerbungstraining oder (war in meinem Fall so) eine individuelle Hilfe von dem Berater bei einer ganz konkreten Bewerbung plus konkrete Tips wie es besser formuliert und schöner gestaltet werden könnte. Erzähl auch von deinen Initiativbewerbungen durch Freunde und Bekannte. Versuch dich nicht zu rechtfertigen, sondern bitte um konkrete, fachliche Hilfe. Zeig ruhig dass du in Sachen Bewerbung noch unsicher bist, aber gerne bald eine passende Stelle hättest.

Kopf hoch und viel Erfolg :)* @:)

CBoJrnxeliax59


Schau doch mal im Verlauf deines Browsers nach, auf welchen Seiten du in dem Monat gewesen bist. So könntest du die Firmen wiederfinden, bei denen du dich damals beworben hast!

NJordGi84


Auf Initiativbewerbungen verzichte ich jetzt lieber. Habe gehört, das könne einem sogar als Nötigung ausgelegt werden.

Uiuiui uiuiuiuiui bitte informier dich besser und verlass dich nicht auf irgendwelches halb- oder dreiviertel Wissen. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht gehört das eine normale Initiativbewerbung jemandem als Nötigung ausgelegt worden ist. Für ne Nötigung müsstest du wenigstens mal was von nem anderen verlangen, eine Bewerbung ist aber nix anderes als ne Vorstellung. Und solange du nicht jeden Tag drei Stunden über den Firmenparkplatz marschierst passiert da garnix. Im schlimmsten Fall werfen die deine Bewerbung halt weg oder löschen die Email kommentarlos.

Kann es sein das du allgemein noch recht wenig Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt hast ? Dafür würde auch sprechen das du keine Unterlagen oder Listen führst in denen die Firmen stehen bei denen du dich bereits beworben hast. (was z.B. auch peinliche Doppelbewerbungen vermeiden würde)

S?talxfyr


Da ist nichts zu befürchten. Du hast ja nicht mal eine Eingliederungsvereinbarung mit der Verpflichtung, monatlich x Bewerbungsbemühungen nachzuweisen, o.ä. unterschrieben.

Die Anforderung ist vermutlich rein für Informationszwecke, damit dein Vermittler sich ein Bild machen kann, wie deine Bereitschaft aussieht, ob deine Bewerbungsunterlagen auf dem neuesten Stand sind, etc..

Für die Zukunft: immer eine Kopie des Anschreibens bei schriftlichen Bewerbungen zu machen, bei anderen Gesprächen eine Liste zu führen (eMail-Bewerbungen sind ja problemlos nachzuweisen) und bei jedem Gespräch beim Amt vorzuzeigen ist nie verkehrt.

H o}rroVrvwibxe


Garnichts wird passieren. Erzähl blumig, was du bisher in Sachen Bewerbungen getan hast, und gut ist. Wichtig ist, dass du hellwach und engagiert wirkst.

Über den Satz musste ich gerade herzlich lachen...... Den muss ich weitergeben. ;-D Wenn das so einfach wäre....

Aber wie die meisten schon schrieben: Pack alles zusammen, was du hast und woran du dich erinnerst. Schildere deine Situation ganz normal und leg vor, was du mitgebracht hast. Dann kann man immer nochmal besprechen, was du nachreichen sollst oder worauf verzichtet werden kann.

Ich merks oft selbst, die Menschen machen sich teilweise tagelang mords Gedanken und malen sich schon die schlimmsten Dinge aus und dann isses doch nicht sooo übel. :)

@:) *:)

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