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Einen Kredit aufnehmen....ist das okay?

I`sabexll


Zitruskopeke

Vielleicht leben hier viele aber auch sehr sparsam, und mit viel weniger monatlichen Einkünften als wir...

Ja, das solltest Du Dir allerdings bei einem solchen Thema sehr vor Augen halten - nicht mal Ersteres, sondern vor allem Letzteres.

Das hat mit "Neid" nichts zu tun, sondern einfach mit dem Blickwinkel den der Einzelne hat.

So mal aus ganz subjektiver Sicht (meinem Blickwinkel):

Ich z.B. in meinem ganzen Leben, trotz über größtenteils 20-jährigem Alleinerziehendenstatus (2 Kinder), arbeitend oder nicht arbeitend, nie mehr als 1500 Euro ( bzw. 3000 DM) zur Verfügung (incl. Kindergeld, Unterhalt, Erziehungsgeld....). Lediglich die Fixkosten (Miete, Strom, Telefon) schwankten zeitweise recht extrem. Vor 15 Jahren zahlte ich noch das an Miete in DM, was ich heute in Euro zahle z.B..

Für mich ist somit die Vorstellung, 2600 Euro für mich alleine zur Verfügung zu haben schon fast utopisch ;-). Und ich denke, dass das nicht nur mir so geht.

Ein Umdenken bei einer Frage nach einem 4000-Euro-Kredit und solch einem Einkommen UND einem Partner der nochmal dasselbe und mehr verdient, erfordert daher einen sehr starken Gedankensprung. Es fällt eben schwer sich da genau reinzuversetzen ohne zu denken: "Man, so ein Luxusproblem hätte ich auch gerne.....". Verstehst Du was ich meine?

I4sabexll


Hier klingt dieses "Hervorheben" immer so, als würden wir quasi im Geld "schwimmen" .... ;-)

Puhhh....vorsicht mit solchen Aussagen...ist Dir wirklich nicht bewußt, dass Ihr tatsächlich sehr viel Geld zur Verfügung habt - im Vergleich?

Afl^exa7ndxraT


Puhhh....vorsicht mit solchen Aussagen...ist Dir wirklich nicht bewußt, dass Ihr tatsächlich sehr viel Geld zur Verfügung habt - im Vergleich?

Fiel sogar mir als Schweizerin auf.... ;-)

A&lexa*nxdraT


bis jetzt haben wir das ja auch nicht - außer jetzt beim Umzug - gebraucht?

Bis jetzt.... aber irgendwann bist Du dann froh um diese Rücklagen... kann schneller sein als Du denkst.

M.eispterv_`Gxlanz


Mit mehr Einkommen steigen auch die Ausgaben. Und man hat dann, subjektiv, nicht wirklich viel mehr Geld zur Verfügung. Weil man sich halt einen gewissen Lifestyle angewöhnt hat und die höheren Ausgaben auch als notwendig erachtet. Objektiv betrachtet scheint das dann natürlich komisch, wenn jemand mit hohem Einkommen solche Probleme hat. Aber mit mehr Geld zur Verfügung leistet man sich vielleicht teurere Reisen. Man wohnt teurer. Leistet sich mehr. Und hat dann auch nicht unbedingt grad Geld zur Verfügung, weil man kein "Sparer" ist, obwohl man durchaus Reserven anschaffen könnte. ;-)

E}hemali'ger NutHz}er (#54x3915)


Ich musste letztes Jahr fast ohne Rücklagen umziehen - ohne Courtage, mit geringer Kaution (die Wohnung ist dennoch super!), mit günstigem Umzugsunternehmen usw.

Es geht alles.

I`swabelxl


Meister_Glanz

Das ist ja auch völlig nachvollziehbar und ok.

Hier und jetzt geht es aber um die Verwunderung der TE, dass wiederum manche Mitleser-Schreiber hier etwas verwundert sind. Das gibt leider mittlerweile so den etwas schalen Eindruck eines "Kokettierens" bezüglich der finanziellen Umstände.... :-/

Z#itCrusGkopeke


Mein Eindruck ist das sich hier sehr stark auf die Verbeamtung verlassen wird, so in Richtung "das Geld kommt zuverlässig jeden Monat, bis wir in die Kiste springen". Daher auch keine Rücklagen fürs Alter o.ä. Wenn das funktioniert ist natürlich alles ok, es kann aber auch mal anders aussehen.

Ja, ganz genau. Wir verlassen uns darauf. @:)

Diese Sicherheit ist ein gutes Gefühl, und dafür schäme ich mich auch sicher nicht!

Mich wundert aber, dass offenbar nichtmal der Freund mit dem noch besseren Einkommen genug Rücklagen hat, um die 4.000 auszulegen.

Diese Rücklagen hat er sogar.

Aber ich möchte meinen Teil beitragen,sprich, die Hälfte bezahlen.

Wir "schmeißen nicht alles in einen Topf", sondern haben eigene Konten.

Ejhemalisger NuttzeVr (#4790x13)


@ Zitruskopeke

Also wofür stetig 15000 Euro auf der "hohen Kante" haben?

So viel?

Autoreparaturen gehen von den Laufenden Kosten locker sollten sie Vorkommen(haben auch beide neue Autos, sodass da nicht zu schnell mit hohen Kosten zu rechnen ist), und ansonsten kommen da auch keine unvermutet hohen Ausgaben plötzlich auf uns zu...

Vielleicht leben hier viele aber auch sehr sparsam, und mit viel weniger monatlichen Einkünften als wir...

Sodass sie vermuten unser gemeinsames Einkommen sei viel bzw "ein Vermögen"?

So ist das für uns nicht.

Du siehst doch an eurem konkreten Fall, wie schnell ihr aufgrund zu geringer Rücklagen trotz eures exorbitanten Einkommens an finanzielle Grenzen stoßt. Der einzig sinnvolle Ansatz, um das in Zukunft zu vermeiden, wäre, die Rücklagen aufzustocken. Und ein Konsumverhalten, bei dem 5.800 Euro am Ende des Monats weg sind, ist demgegenüber definitiv nicht verhältnismäßig. Sicherlich kann man das, gerade im Hinblick auf eure Arbeitsplatzsicherheit und Schulden-Aversion so praktizieren, aber es ist trotzdem nicht optimal für euch. Für andere werdet ihr damit allerdings nie zum Problem - dann eher noch der Bandarbeiter in der Automobilbranche, der ähnlich viel verdient und schon in den fetten Jahren Privatinsolvenz anmelden muss, weil Intelligenz und Einkommen einfach nicht zusammenpassen. Im Übrigen denke ich auch nicht, dass die kritischeren Beiträge hier - wenn auch definitiv nicht alle angemessen formuliert - auf Neid beruhen. Es ist aber nun mal so, dass man Beamte doch mit einem gewissen Zahlengeschick in Verbindung bringt, was natürlich nicht in jedem Tätigkeitsfeld erforderlich ist. Schaut einfach, ob ihr mit einem Kleinkredit oder doch einem kurzfristigen Dispo günstiger kommt. Die Differenzen sind bei eurem Einkommen aber kaum ausschlaggebend für irgendwas.

CxocmOraxn


Also ich habe jetzt den ganzen Faden durchgelesen, nur um zu verstehen, wo deine Auslagen sind, dass ihr bei diesem Haushaltseinkommen keine Rückstellungen habt. Du hast echt nur 300 Euro frei im Monat, d.h. 2300 Euro gehen monatlich für irgendwas weg?

Dann rächt sich so was natürlich, wenn plötzlich Kosten kommen, und die Bank freut sich. Ich persönlich bin genauso ein Pump-Gegner, sofern man nicht langfristig investiert (z.B. eigene Immobilie). Wir haben für unser Haus viele Jahre eine deutlich höhere Kreditbelastung gehabt, aber ich würde es jederzeit wieder machen. Für solche kurzfristigen vermeidbaren Geldnöte habe ich aber lieber ein bisschen zurückgelegt, so dass ich im Notfall immer darauf zurückgreifen kann.

Aber bei solchen Kommentaren wie

Ich/wir würde(n) in einer 50-80qm Butze mit zusammengewürfelten Küchenmöbeln und "ramschigen" Wohnverhältnissen Wohnblock, altes Bad aus den 80ern,billig Laminat, olle Fenster etc. nicht glücklich sein.

Sommer- und Herbstferien sind schon gebucht. ;-)

Hier klingt dieses "Hervorheben" immer so, als würden wir quasi im Geld "schwimmen" .... ;-)

wäre ein wenig mehr Bescheidenheit schon sinnvoll. Die meisten Leser hier dürften weniger zur Verfügung haben, denn auch wenn ihr nicht reich seid, so ist das Einkommen zumindest überdurchschnittlich. Da könnte man ruhig etwas sensibler sein, wie das wirkt. :)z

Z5it(rus7ko4peke


Ich muss mich zwar für meine finanzielle Lage weder rechtfertigen noch erklären, aber ich werde es trotzdem mal versuchen! :-)

....und auch auf die etwas bissigeren Beiträge eingehen. ;-)

[...] da liegt glaub ich eine für mich übertriebene Konsum-Haltung in der Luft.... alle Ausgeben.... hm...

Wer entscheidet denn ab wann eine "übertriebene Konsumhaltung" vorliegt? Du?

Ja - Frage mal an alle, die diesen Unterton hier bedienen:

Sollen wir denn so leben, als hätten wir weniger zur Verfügung (und den Rest sparen), damit man uns nicht "vorwirft" geradezu verschwenderisch zu sein?

Wir haben studiert, Referendariat gemacht, und Arbeiten für unser Geld!

Für mich ist somit die Vorstellung, 2600 Euro für mich alleine zur Verfügung zu haben schon fast utopisch ;-). Und ich denke, dass das nicht nur mir so geht.

Wir hatten im Refeeendariat auch "nur" 2600 € zusammen.

Aber für immer würde ich persönlich einfach nicht so leben wollen.

Und wir haben etwas dafür getan, dass das nicht so ist:

Abitur,Studium und gutbezahlten Job ausgesucht.

Deswegen muss ich mir nicht täglich vor Augen führen, dass viele Menschen weniger netto haben.

Puhhh....vorsicht mit solchen Aussagen...ist Dir wirklich nicht bewußt, dass Ihr tatsächlich sehr viel Geld zur Verfügung habt - im Vergleich?

Im Vergleich zu wem? In unserem Umfeld stechen wir nicht sonderlich heraus.

Mit mehr Einkommen steigen auch die Ausgaben. Und man hat dann, subjektiv, nicht wirklich viel mehr Geld zur Verfügung. Weil man sich halt einen gewissen Lifestyle angewöhnt hat und die höheren Ausgaben auch als notwendig erachtet. Objektiv betrachtet scheint das dann natürlich komisch, wenn jemand mit hohem Einkommen solche Probleme hat. Aber mit mehr Geld zur Verfügung leistet man sich vielleicht teurere Reisen. Man wohnt teurer. Leistet sich mehr. Und hat dann auch nicht unbedingt grad Geld zur Verfügung, weil man kein "Sparer" ist, obwohl man durchaus Reserven anschaffen könnte. ;-)

Genau so ist es.

Ich musste letztes Jahr fast ohne Rücklagen umziehen - ohne Courtage, mit geringer Kaution (die Wohnung ist dennoch super!), mit günstigem Umzugsunternehmen usw.

Es geht alles.

Noch mal: Mag sein, dass das geht.

Aber wir wollen diese extreme Einschränkung nicht!

Weshalb sollten wir so leben als hätten wir nur die Hälfte unseres Einkommens?

Beiträge dieser Art erschließen sich mir nach wie vor nicht.

Rechtfertigung Ende. ;-)

ljerch3enzu;nxge


Mit mehr Einkommen steigen auch die Ausgaben. Und man hat dann, subjektiv, nicht wirklich viel mehr Geld zur Verfügung. Weil man sich halt einen gewissen Lifestyle angewöhnt hat und die höheren Ausgaben auch als notwendig erachtet.

:)^

dafür gibt es auch einen etablierten Begriff "Lifestyle Inflation"

[[http://www.investopedia.com/articles/personal-finance/092313/how-manage-lifestyle-inflation.asp]]

Den zusammenfassenden Absatz würde ich der TE dringend ans Herz legen wollen:

The Bottom Line

While an income boost is generally welcome, you can be just as broke and in debt whether you’re earning $20,000 or $200,000 a year – it depends on how you spend and save your money. Putting some of your good fortune to work through savings and investments and being mindful of the differences between needs and wants can help you manage lifestyle inflation – before it manages you.

ZSitrus1kopexke


Die meisten Leser hier dürften weniger zur Verfügung haben, denn auch wenn ihr nicht reich seid, so ist das Einkommen zumindest überdurchschnittlich. Da könnte man ruhig etwas sensibler sein, wie das wirkt. :)z

Hört,hört...

Beim Lesen des Fadens fällt doch sicher auf, dass ich es nicht war, die darauf bestand bzw. anregte, unsere Finanzen bzw. den Umgang (Rücklagen/laufende Kosten/Ausgaben etc.), mit ihnen so zu vertiefen.

Das waren Andere. :)z

Miongxer


@ Comran:

ich denke mir immer: jeder so wie er /sie möchte.

Dass man mit den Gehältern keine Rücklagen hat finde ich auch etwas merkwürdig, aber die Aussagen dass man keine Lust hat auf 2 Zimmer mit 50qm wenn man es sich leisten kann, finde ich vollkommen legitim. Verstehe auch nicht weshalb man solche Aussagen dann abfedern sollte, nur weil jemand anders daran Anstoß finden könnte. Sie hat ja jetzt nicht direkt damit rumgeprhalt, wobei ich auch finde, dass 2600€ ein eher normales und gutes Gehalt sind und keins welches jetzt übermäßig hoch ist.

L9il]aLiqna


Wir verlassen uns darauf.

Ich hoffe ihr habt gute Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Ansonsten würde ich persönlich noch für die steigenden Kosten der privaten Krankenversicherung im Alter eine Rücklage bilden.

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